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	<title>Reiseberichte</title>
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	<description>Berichte über Reisen (fast) rund um die Welt</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Apr 2012 08:50:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Unsere Reisen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 11:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[2002 La Palma Wir hatten bereits einige kanarische Inseln bereist, aber La Palma fehlte noch in unserer Sammlung. So entschlossen wir uns im März 2002 von unserem Winterdomizil Teneriffa aus mit unserem Mietwagen auf die Nachbarinsel La Palma überzusetzen. 2003 Norwegen &#8211; Hurtigruten Wir waren noch nie in Norwegen gewesen und hatten aber schon mehrfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2002 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/la-palma-2002/">La Palma</a></strong></p>
<p>Wir hatten bereits einige kanarische Inseln bereist, aber La Palma fehlte noch in unserer Sammlung. So entschlossen wir uns im März 2002 von unserem Winterdomizil Teneriffa aus mit unserem Mietwagen auf die Nachbarinsel La Palma überzusetzen.</p>
<p><strong>2003 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/norwegen/">Norwegen &#8211; Hurtigruten</a></strong></p>
<p>Wir waren noch nie in Norwegen gewesen und hatten aber schon mehrfach über die &#8220;Schönste Seereise der Welt&#8221; gelesen. So haben wir uns entschlossen auf der Route der Postschiffe einmal ganz hoch in den Norden zu reisen.</p>
<p><strong>2003 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/category/weltreise/">Kleine Weltreise</a></strong></p>
<p>Mit dem Reiseveranstalter DeLaRe haben wir September/Oktober 2003 eine 23-tägige &#8220;Globetrotter-Reise&#8221; gemacht.</p>
<p>Es war ein äußerst interessantes &#8220;reinschnuppern&#8221; in drei Kontinente.</p>
<p>Die Stationen:  Kapstadt &#8211; Johannisburg &#8211; Sydney &#8211; Tasmanien &#8211; Melbourne &#8211; Bangkok &#8211; Hua Hin</p>
<p><strong>2004 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/ungarn/">Ungarn</a></strong></p>
<p>Budapest mit Muße &#8211; so lautete das Angebot einer Reise mit dem Veranstalter Studiosus. Da wir schon mehrere Reisen mit Studiosus gemacht hatten und immer zufrieden waren, haben wir das Angebot vom 30. Mai bis zum 6.Juni 2004 wahrgenommen.</p>
<p><strong>2005 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/madeira/">Madeira</a></strong></p>
<p>Madeira, die Blumeninsel im Atlantik.</p>
<p>Mein Wunsch, die Insel zu besuchen, war schon sehr alt und basierte einfach nur darauf, dass der  Pflanzenreichtum grandios sein soll.<br />
Bereits 1997 kaufte ich einen Reiseführer. Aber wie heißt es: “Gut Ding will Weile haben”.</p>
<p><strong>2006 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/el-hierro/">El Hierro</a></strong></p>
<p>Wir, vier Wanderfreundinnen, hatten beschlossen, ohne männliche Begleitung von Teneriffa aus &#8211; wo wir regelmäßig gemeinsam wandern &#8211; eine Woche &#8220;Entdeckungs- und Wanderurlaub&#8221; auf der Nachbarinsel El Hierro zu machen. Das haben wir dann im März 2006 in die Tat umgesetzt.</p>
<p><strong>2006 
<a title="Auf den Wasserstraßen der Zaren"  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wasserwege-der-zaren/">Auf den Wasserstraßen der Zaren</a></strong></p>
<p>St. Petersburg<strong>, </strong>das Venedig des Nordens, kennenlernen und von dort aus mit dem Schiff &#8211; inklusive interessanter Zwischenstationen &#8211; bis nach Moskau. Für uns viel Neuland und auch ein wenig Erinnerung. Diese Reise haben wir uns im August 2006 mit Viking River Cruises gegönnt.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>2008 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/la-palma-2008/">La Palma</a></strong></p>
<p>Da unsere schweizer Freunde es Februar/März 2008 vorzogen, ihren Kanarenurlaub auf La Palma statt auf Teneriffa zu verlegen, blieb uns nichts übrig, als sie dort zu besuchen, wenn wir denn eine Chance haben wollten, sie zu sehen. Natürlich kam dazu, dass wir nach 6 Jahren schon auch Lust hatten, die grüne Insel La Palma noch einmal zu genießen.</p>
<p><strong>2008 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/frankreich/">Frankreich</a></strong></p>
<p>Frankreich war auf unserer Europa-Reisekarte immer ein weißer Fleck gewesen, weil wir der Spache nicht mächtig sind. Eine Fluss-Fahrt auf der Rhone mit einem Schiff der A-Rosa-Linie schien uns da problemlos zu sein. Da wir bei einer Fluss-Fahrt von St. Petersburg nach Moskau mit der Viking-Linie sehr gute Erfahrungen gemacht hatten, buchten wir vom 31. Mai bis 7. Juni 2008 auf der A-Rosa-Luna.</p>
<p><strong>2009 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/category/agypten/">Ägypten</a></strong></p>
<p>Wir würden diese Reise nie wiederholen<strong> &#8211; </strong>weil wir sicher sind, dass sich nie wieder eine solche Traumreise ergeben würde. Nilaufwärts bis Assuan auf einem gut ausgestatteten Segelschiff mit einem ganz ausgezeichneten Reiseleiter und sympatischen Mitreisenden. Dann noch Kairo und anschließend ein paar Tage &#8220;zur Erholung&#8221; am roten Meer.</p>
<p>Es war einfach toll.  <strong> </strong></p>
<p><strong>2009 
<a title="Barcelona"  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/barcelona-2009/">Barcelona</a></strong></p>
<p>Eine Kurzreise in die &#8220;katalanische Hauptstadt&#8221; hatten wir uns vorgenommen. Es wurde eine Erlebnisreise mit vielen positiven Eindrücken und einemgar nicht so erfreulichen negativen Erlebnis.</p>
<p><strong>2010 
<a title="Madrid - Toledo - El Escorial"  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/madrid-%e2%80%93-toledo-%e2%80%93-el-escorial/">Madrid &#8211; Toledo &#8211; El Escorial</a></strong></p>
<p>Ganz alleine, ohne Reisegesellschaft und ohne Begleitperson Madrid, Toledo und El Escorial &#8220;entdecken&#8221;<strong>. </strong>Viele Freunde betrachteten diese Idee für sehr abenteuerlich<strong>. </strong>Ich habe es gemacht und es war toll.<strong> </strong></p>
<p><strong>2011 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/nordspanienreise/">Streifzug durch Nordspanien</a></strong></p>
<p>Von Parador zu Parador durch Galicien, Asturien, Cantábrien bis nach Baskenland<strong>. </strong>Zwei Frauen alleine unterwegs von Santiago de Campostela über La Coruna, Ribadeo, Gijon, Fuente Dé, Santillana, Santander bis nach Bilbao<strong>.<br />
</strong></p>
<p><strong>XXXX 
<a title="Zeitreise auf Teneriffa"  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/zeitreise-auf-teneriffa/">Zeitreise auf Teneriffa</a></strong></p>
<p>Nach dem Besuch eines Museums auf Teneriffa war die Idee entstanden<strong>, </strong>eine geschichtliche Zusammenfassung zu erstellen. Mit Hilfe vieler unterschiedlicher Quellen entstand so eine Zeitreise auf Teneriffa.<strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland</title>
		<link>http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 19:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/?p=1157</guid>
		<description><![CDATA[Streifzug durch Nordspanien von Parador zu Parador Santiago de Compostela – Ribadeo – Gijón – Fuente Dé – Santillana del Mar Gil Blas &#8211; Santillana del Mar 23. Oktober bis 29. Oktober 2011 Durch günstige Flugzeiten haben wir quasi 7 volle Tage  zur Verfügung. Gut vorbereitet über Reiseroute und Sehenswürdigkeiten ziehen Elisabeth und ich voll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Streifzug durch Nordspanien</strong></p>
</h2>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>von Parador zu Parador</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Santiago de Compostela – Ribadeo – Gijón – Fuente Dé – Santillana del Mar Gil Blas &#8211; Santillana del Mar</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>23. Oktober bis 29. Oktober 2011</strong></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/Karte21.jpg" rel="lightbox[1157]"></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/Karte22.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1173" title="Karte2" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/Karte22.jpg" alt="" width="600" height="201" /></a></p>
<p>Durch günstige Flugzeiten haben wir quasi 7 volle Tage  zur Verfügung.<br />
Gut vorbereitet über Reiseroute und Sehenswürdigkeiten ziehen Elisabeth und ich voll Erwartung los.<br />
Die Wettervorhersagen sind nicht ganz so günstig:<br />
Erster Tag, Sonntag: in Santiago de Compostela: Sonne<br />
letzter Tag, Samstag: in Santandér Sonne.<br />
Die Realität:<br />
Erster Tag wirklich Weltuntergangsstimmung, Sturm und heftigster Regen.<br />
Die folgenden Tage Regen, jedoch auch kurze, regenfreie Momente und gelegentlich Sonne.<br />
Letzter Tag, tatsächlich, wie prognostiziert: Sonne</p>
<p><strong>
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-1/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-1/');" >1. Tag</a> </strong></p>
<p><strong>Teneriffa -Santiago de Compostela – Noia – Muro – Kap Fisterra</strong></p>
<p><strong> 
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-2/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-2/');" > 2. Tag </a></strong></p>
<p><strong>Santiago de Compostela – La Coruña – Kathedralen des Meeres –  Ribadeo</strong></p>
<p><strong> 
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-3/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-3/');" > 3. Tag</a></strong></p>
<p><strong>Ribadeo – Luarca – Oviedo – Gijón<br />
</strong></p>
<p><strong>
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-4/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-4/');" >4. Tag</a> </strong></p>
<p><strong>Gijón – Ribadesello – Cavadongo – Seen Enol und La Ercina – Cangas de  Onís – Ribadesello – Fuente Dé<br />
</strong></p>
<p><strong>
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-5/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-5/');" >5. Tag</a></strong>
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-5/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-5/');" ><strong> </strong></a><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Fuente Dé – Potes – Kloster Toribio – Kirche Santa Maria de Lebeña –  Hermida – San Vicente de la Barquera – Comilla – Museum Altamira – Santillana  del Mar</strong></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-6/"><strong>6. Tag</strong></a></p>
<p><strong>Santillana del Mar – Bilbao – Santillana del Mar<br />
</strong></p>
<p><strong> 
<a  href=" http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-7/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./ http//www.mundi-roth.de/reiseberichte/galicien-asturien-cantabrien-baskenland-7/');" >7. Tag </a></strong></p>
<p><strong>Santialla del Mar – Santandér – Flughafen –  Teneriffa<br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 1</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 18:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Asturien]]></category>
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		<category><![CDATA[Cabo Fisterra]]></category>
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		<description><![CDATA[1. Tag: Sonntag, 23. Oktober 2011 Santiago de Compostela &#8211; Noia &#8211; Muro &#8211; Kap Fisterra Schon um 7.10 Uhr startet die Maschine der Air Europa mit uns vom Flughafen Teneriffa Süd. Nach zwei Stunden 40 Minuten Flugzeit – eine Stunde Zeitverschiebung – landen wir um 10.50 Uhr Ortszeit  in Santiago de Compostela. Gepäck haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>1. Tag: Sonntag, 23. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>Santiago de Compostela &#8211; Noia &#8211; Muro &#8211; Kap Fisterra</strong></p>
<p>Schon um 7.10 Uhr startet die Maschine der <strong>Air Europa</strong> mit uns vom Flughafen Teneriffa Süd. Nach zwei Stunden 40 Minuten Flugzeit – eine Stunde Zeitverschiebung – landen wir um 10.50 Uhr Ortszeit  in Santiago de Compostela. Gepäck haben wir schnell und am Eurocar-Schalter bekommen wir für den bei TUI Cars bestellten Mietwagen, nach kurzer Wartezeit, die Papiere ausgehändigt. Wir lassen mich noch als Mitfahrerin für einen Kostenpunkt von 48.- Euro 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020594a.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1161" title="P1020594a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020594a-150x93.jpg" alt="" width="150" height="93" /></a>eintragen und finden sofort unseren knallroten, fast neuen Polo, der gerade mal 1.100 km gelaufen hat, in der Tiefgarage.<br />
Elisabeth übernimmt das Fahren und  schnell – Sonntag – sind wir – bei Nieselregen und 17°C Grad -  im Zentrum von Santiago de Compostela. Ein Hinweisschild „Parador de los Reyos Católicos“ reicht aus, um das älteste Hotel der 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020563.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1162" title="P1020563" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020563-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Welt, das 1498 als Hospiz angelegt wurde, ohne Umwege zu finden. Als „Privilegierte“ können wir bis auf den Kathedralenplatz fahren, an dem sich der Parador befindet.<br />
Eingecheckt, Garage bestellt, unser Auto wird 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020558.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1163" title="P1020558" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020558-114x150.jpg" alt="" width="114" height="150" /></a>für uns geparkt und so können wir kurz nach 12 Uhr an der Pilgermesse in der Kathedrale teilnehmen.<br />
Hier in der Kathedrale endet die Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Ziel der Gläubigen ist das Grab des Apostels Jakobus (span. Santiago Apóstol)  bzw. die Apostelfigur in der Capilla Mayor über dem Grab, die am Ende der Reise umarmt wird.<br />
Hatten wir befürchtet, vor lauter Menschenmengen nicht mehr in die Kathedrale zu kommen, so ist dies umsonst. Zwar sind noch einige Pilger mit ihren Rucksäcken anwesend, jedoch, man merkt also schon hier, es ist absolute Nachsaison.<br />
Nach der Messe reihen wir uns in die Schlange ein, um im Chorumgang die silberne Büste des Apostels Jakobus zu berühren und in der Krypta, unter dem Hauptaltar, die schöne Silberurne pflichtgemäß zu bestaunen, in der sich die Überreste des Apostels befinden sollen. Er gilt als Symbolfigur für die christliche Rückeroberung Spaniens.<br />
Den riesigen Weihrauchkessel, den berühmten Weihrauchwerfer,  der bei liturgischen Feierlichkeiten auf spektakuläre Weise durch das Querschiff bis in die Höhe der Kuppel geschaukelt wird (und wohl auch dazu dient, die „Gerüche“ der Pilger zu übertünchen), können wir nicht in Aktion erleben.<br />
Ein kurzer Rundgang in der Kathedrale – reinste Frühromanik -  und um die Kathedrale – deren Bau 1075 begonnen wurde und  im 16. und 17. Jh. von außen umgestaltet wurde -  bei Sturm und Regen Einkehr in einer kleinen Bar zum Café. Dort beschließen wir, trotz des Wetters, unsere geplante Tour zum „Ende der Welt“ heute durchzuziehen.</p>
<p>Also, um 14.15 Uhr Auto kommen lassen und nach einem kleinen Umweg haben wir die Straße erwischt, Nr. 543,  die uns zur Förde von Muros und Noia – der &#8220;Ría de Muros y Noia&#8221;  bringen soll.<br />
Erstmal wird Noia angepeilt. Autobahn und Landstraße gehen nahtlos ineinander über. Kaum ein Fahrzeug, dafür mit Eukalyptusrinde und Blätter übersäte Straßen, Sturmböen und es regnet wie aus Kübeln.<br />
Nein, in Noia können wir wegen des Wetters nicht aussteigen. Schade! Es hat einen schönen mittelalterlichen Ortskern, der uns nun verborgen bleibt.<br />
Weiter am Meeresarm des Atlantik, der Ría, entlang, den „ertrunkenen Flusstälern“, den Förden. Sie sind infolge des Meeresspiegelanstiegs oder durch Landabsenkung vom Ozean überflutet worden und ziehen sich teilweise weit, weit ins Landesinnere hinein und werden zum Teil von schönen Brücken überspannt.<br />
Der nächsten Ort – nachdem wir rechts einen spektakulären Wasserfall gesehen haben – ist Muros. Darüber haben wir gelesen „seemännisches Flair“. Leider bekommen wir davon nichts, aber auch gar nichts mit. Unser kurzer Spaziergang bis zum Hafen beschert uns am laufenden Band umgestülpte Regenschirme, Elisabeths Schirm gibt den Geist auf,  der Wind und Regen peitscht um unsere Beine und wir sind froh, nach Befragung, überhaupt um 15.30 Uhr ein offenes Restaurant  „El Muelle“ zu finden. Natürlich bestellen wir uns als eine der Vorspeisen „Pimientos de Padrón“, die kleinen, grünen Paprikaschoten, die gebraten werden. Denn: Wir haben unterwegs das Hinweisschild auf den Ort „Padrón“ gelesen, der diesem Gemüse seinen Namen gibt. Unterschiedliche Muscheln runden das „Mahl“ ab.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020573.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1164" title="P1020573" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020573-150x144.jpg" alt="" width="150" height="144" /></a>Nun geht es auf der Landstraße 550 weiter. Unterwegs sehen wir bei fast jedem Haus die berühmten „
<a  href="http://galicia.costasur.com/de/horreos.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./galicia.costasur.com/de/horreos.html');" >horreos</a>“, die eigenartigen Bauten auf Steinstelzen, die zum Trocknen und Reifen von Mais dienen.<br />
Raus aus dem Auto, ein Foto, rein ins Auto, Kamera trockenreiben und weiter.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020577.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1165" title="P1020577" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020577-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a><br />
In Carnota befindet sich wohl der Größte seiner Art. Er ist 35 Meter lang.<br />
Nicht zu fassen, in Carnota nieselte es nur und so können wir fast trocken zum „horreo“, dicht bei der Kirche und dem Friedhof  spazieren.<br />
Beeindruckend! Beides!<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020585.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1166" title="P1020585" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020585-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Malerisch auch die ganze Umgebung, das Pflaster und die in den Boden eingelassenen Grabsteine rund um die Kirche glänzen in ihrer Nässe. Die die Straße säumenden Kamelienbäumchen sind voller Blüten.<br />
Und:<br />
Kaum sind wir im Wagen, gießt es wieder.<br />
Und weiter geht die Fahrt mit Sturm und Regen.<br />
Cabo Finisterre oder auch Cabo Fisterra – Kap Fisterra -  ist unser angesagtes Ziel. Hierhin wollen wir unbedingt,  gilt es doch unter den Römern als „Das Ende der Welt“, Finis Terrae“.<br />
Die Straße schlängelt sich an der Küste entlang, vorbei an der nächsten
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020592.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1167" title="P1020592" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020592-150x104.jpg" alt="" width="150" height="104" /></a> Förde, der Ría de Corubión. Es ist die am besten geschützte Förde und der westlichste Punkt der Pyrenäenhalbinsel. Wir durchfahren die Orte Cee und Corubión und die Straße führt 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020595.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1168" title="P1020595" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020595-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a>uns direkt zum Parkplatz am Kap.<br />
Wir glauben es fast nicht: Es hat aufgehört zu regnen! Und, die Krönung: Über dem Meer scheint ganz zaghaft die Sonne!<br />
Wir fühlen uns als Glückskinder!<br />
Wir befinden uns an einem geschichtsträchtigen Ort: Bis nach Finisterre reicht die Milchstrasse, der Weg der Sterne, der sich in der Frühgeschichte als Verkehrsweg der Zivilisationen vom Atlantik zum Mittelmeer etablierte.<br />
Und da man bis zur Entdeckung Amerikas davon ausging, dass die Welt eine Scheibe sei, stand fest: die Sonne geht im Osten auf und versinkt im Westen im Atlantik. Also hier!<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020600.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1169" title="P1020600" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020600-150x101.jpg" alt="" width="150" height="101" /></a>Vom Leuchtturm ab stürzen die Klippen steil ins Meer, das viele Schiffbrüche erlebt hat, die einer im Westen liegenden, zerklüfteten Felseninsel,  Centolo de Fisterra, zu verdanken sind.<br />
Kein Wunder, dass sich zwischen dem Kap Fisterra und der Punta Roncudo die raue Costa da Morte erstreckt.<br />
Eine deutsche Pilgerin erzählt uns, dass sie in ihrer 6 wöchigen Wanderung von den Pyrenäen über Santiago de Compostella  bis hierher erst heute den Regenumhang benötigt. Wie tröstlich für uns?!?
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020618x1.jpg" rel="lightbox[1152]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1171" title="P1020618x" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020618x1-150x131.jpg" alt="" width="150" height="131" /></a><br />
Nach diversen Fotos bei km 0,00, Blick in die Tiefe und die Weite treten wir gegen 18 Uhr  auf dem selben Weg die Rückfahrt entlang der Rías Baixas, der „Untere Förden“ an. Wir wollen keine Experimente eingehen und einen neuen Weg zurück suchen.<br />
Wir haben für 20.30 Uhr im Restaurant des Paradors einen Tisch bestellt und glauben uns von der Zeit her auf der sicheren Seite.<br />
Jedoch: Die Rückfahrt verläuft genauso ungemütlich wie die Hinfahrt und da wir nun von einer anderen Seite nach Santiago de Compostela reinfahren, treffen wir zwar auch auf ein Hinweisschild zum Parador, jedoch bringt dies uns leider kein bisschen weiter, da wir irgendwie im Kreis fahren und stets auf Einbahnstraßen stoßen. Nach Fragen und letztendlich durch Elisabeths Intuition erkennen wir dann das Gebäude von der Anfahrt wieder und kommen dann um 20.15 Uhr im Hotel an.<br />
Geduscht, „fein gemacht“ und um 21 Uhr, nach diesem erlebnisreichen Tag, haben wir das vorzügliche Degustationsmenü, das uns in kleinen Portionen die Vielfalt der galizischen Küche darbringt, mit einer guten Flasche Weißwein aus der Region genossen und es ist der krönende Abschluss.</p>
<p>
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		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 2</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 17:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Ciudad cristal]]></category>
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		<description><![CDATA[2. Tag, Montag, 24. Oktober 2011 Santiago de Compostela &#8211; La Coruña &#8211; Kathedralen des Meeres &#8211; Ribadeo Es regnet nicht, hat aber frische 12 Grad! Nach dem Frühstück besichtigen wir erstmals ausgiebig diesen wunderschönen Parador, der ursprünglich als königliches Hospital erbaut wurde und 1958 in ein Hotel umgewandelt wurde. In der offiziellen Beschreibung heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2. Tag, Montag, 24. Oktober 2011 </strong></p>
<p><strong>Santiago de Compostela &#8211; La Coruña &#8211; Kathedralen des Meeres &#8211; Ribadeo</strong></p>
<p>Es regnet nicht, hat aber frische 12 Grad!<br />
Nach dem Frühstück besichtigen wir erstmals ausgiebig diesen wunderschönen Parador, der ursprünglich als königliches Hospital erbaut wurde und 1958 in ein Hotel umgewandelt wurde.<br />
In der offiziellen Beschreibung heißt es:<br />
„Drinnen geht es in diesem Parador sehr gepflegt zu. Alles scheint 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020621.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1174" title="P1020621" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020621-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>voller Respekt vor der überwältigenden
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020626.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1175" title="P1020626" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020626-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a><br />
Vergangenheit zu sein. Gänge und Innenhöfe (4), Korridore und Zimmer. Bis hin zu den Fußböden, Türen und Fenstern. Alles ist reine Kunst, wenn nicht gar Kunsthandwerk. Stets Geschichte, aufbewahrt für den Reisenden der Gegenwart, der auch Geschichte im Hotel geschrieben hat.“</p>
<p>Anschließend besichtigen wir das Museum und den Kreuzgang der Kathedrale von Santiago de Compostela.</p>
<p>Nach den verschieden Museumsräumen mit Skulpturen und Gobelins,
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020630.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1176" title="P1020630" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020630-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> zum Teil von Goya und Rubens entworfen, gelangen wir im zweiten Stock zum  Claustro – dem Kreuzgang.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020637.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1178" title="P1020637" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020637-118x150.jpg" alt="" width="118" height="150" /></a>Dieser wurde von 1521 bis 1586 im Renaissancestil Stil erbaut. Er soll einer der größten und schönsten in ganz Spanien sein.<br />
Bei den hier ausgestellten Glocken fragen wir uns, ob es diese sind, die der muslimische Feldherr 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020636.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1177" title="P1020636" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020636-111x150.jpg" alt="" width="111" height="150" /></a>Almanzor, als er 997 den im 9. Jh. von König Alfonso II. errichteten Bau um das Grab des Apostels Jakobus zerstörte, auf den Schultern von Christen als Lampen in die Moschee von Cordoba bringen ließ und die nach der Eroberung Cordobas durch die Christen auf den Schultern von Muselmanen nach Santiago de Compostela zurück gebracht wurden.</p>
<p>Kurz vor 11 Uhr haben wir die Besichtigung abgeschlossen, jedoch nicht bevor wir noch die Schatzkammer sowie die Reliquienkapelle mit den königlichen Gräbern besichtigt haben.</p>
<p>Als wir auf die Praza do Obradoiro kommen  – es regnete nicht – beschließen wir spontan, die um 11 Uhr abfahrende Bimmelbahn zu nutzen, um mehr von Santiago de Compostela zu sehen.<br />
45 Minuten dauerte die Rundfahrt. Das passt prima, denn um 12 Uhr müssen wir aus dem Parador auschecken.<br />
Die Erläuterungen in der Bahn werden in englisch und spanisch gegeben. Wir erfahren dabei zum Beispiel:<br />
Die Altstadt ist von der UNESCO zum Menschheitserbe und zur Europäischen Kulturhautpstadt erklärt worden.<br />
Im Mittelalter stand Santiago de Compostela hinter Rom und Jerusalem an dritter Stelle der Wallfahrtsziele der Christenheit.<br />
Die Stadt ist der Hauptort der Region Galiciens und zählt zu den regenreichsten Städten Spaniens.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020654.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1179" title="P1020654" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020654-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Sicher sehen wir deshalb keine Terrassen, sondern mit vielen kleinen Fensterscheiben verglaste Wintergärten. Ein besonderer Baustil.</p>
<p>Rund 30 000 Studierende gibt es hier und speziell während der „Heiligen Jahre“, das letzte war 2010, kommen bis zu 10 Millionen Besucher in die Stadt und „beleben“ sie.<br />
Die Fahrt führt uns an vielen imposanten, alten Gebäuden, Kirchen und
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020653.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1180" title="P1020653" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020653-150x103.jpg" alt="" width="150" height="103" /></a> Klöstern, dem Universitätsviertel und DER Pilgerstraße vorbei, auf der die Gläubigen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Pferd ankommen.</p>
<p>Pünktlich um 11.45 Uhr sind wir wieder am 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020647.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1181" title="P1020647" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020647-150x89.jpg" alt="" width="150" height="89" /></a>Ausgangspunkt. Machen im Sonnenschein noch ein paar Fotos von den die Kathedrale umgebenden Gebäuden, dem Colegio San Jerónimo, dem Palast Pazo de Raxoi und dem Parador .<br />
12 Uhr checken wir pünktlich aus.</p>
<p><strong>Der Parador von Ribadeo</strong> ist unser heutiges Ziel.<br />
Jedoch die erste Etappe ist La Coruña. Wir wollen Zeit sparen und wählen deshalb für die 77 km bis dorthin die A 9, die Weiterfahrt an der Küste ist noch lang genug.</p>
<p>Man glaubte es nicht: Kaum haben wir Santiago de Compostela hinter uns gelassen, regnet es schon wieder.<br />
Nach 15 Minuten Fahrt erreichen wir die Mautstation und mit 5.30 Euro sind wir dabei.<br />
Nach weiteren 15 Minuten verlassen wir die Autobahn und steuern La Coruña an.<br />
Wir orientieren uns an den Hinweisschildern ins Zentrum, fahren die 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020662.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1182" title="P1020662" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020662-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>ganze prachtvolle Promenade, am Hafen entlang,  bis wir nach Fragen das städtische Wahrzeichen der Stadt, den  „Torre de Hércules“, den Herkulesturm, finden. Es ist der einzige Leuchturm aus der Antike, der noch heute in Betrieb ist.</p>
<p>Im Infobüro erklärt man uns, heute sei der Besuch gratis, auch der Parkplatz und so steigen wir zum Erbe der Römerzeit aus dem 2. Jh. nach Chr. auf, das im 18. Jh. verändert wurde. 68 Meter ist er hoch. Die 230 Stufen sind für uns ein Klacks, nachdem wir ja schon die 511 Stufen im Kölner Dom bis zur Glockenstube und dann weiter bis ganz oben aufgestiegen waren.</p>
<p>Heftiger Wind erwartet uns, aber Sonne! Wir haben eine schöne Sicht
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020665.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1183" title="P1020665" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020665-150x103.jpg" alt="" width="150" height="103" /></a> 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020669.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1184" title="P1020669" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020669-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>auf die Stadt, das Meer, die Klippen, die zu Füßen liegenden Skulpturen.</p>
<p>Als wir aus dem Turm kommen, müssen wir die letzten Meter zu unserem Wagen schon wieder laufen, es beginnt zu regnen.</p>
<p>Am Paseo Maritimo fahren wir zurück in die „Ciudad Vieja“, Altstadt, finden dort auf Anhieb ein Parkhaus und spazieren über die Praza da Maria Pita.</p>
<p>Vielleicht ganz interessant: Maria Pita wird als Volksheldin verehrt, denn sie soll im Jahr 1589 bei der Attacke der Engländer unter Sir Francis Drake heftigen Widerstand geleistet haben.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020674.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1185" title="P1020674" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020674-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Vorbei an  der Kirche San Jorge, dem Rathaus und bummeln durch die kleinen Gässchen.</p>
<p>Die Suche nach der Calle Poyo Gómez, in der Pablo Picasso 4 Jahre von 1891 an lebte, schenken wir uns.</p>
<p>Dafür setzen wir uns dem Hafen gegenüber unter die Arkaden, schauen auf ein Kreuzfahrtschiff und viele, viele Boote. 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020677.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1188" title="P1020677" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020677-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Genießen bei einer Tasse Café den momentanen Sonnenschein und bestaunen die 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10206781.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1187" title="P1020678" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10206781-150x102.jpg" alt="" width="150" height="102" /></a>beeindruckende Häuserfront mit ihren vielen verglasten Galerien.</p>
<p>Daher wird die Stadt auch „Ciudad cristal“, „Glasstadt“ genannt.</p>
<p>Da wir an den Rías Altas entlang fahren wollen, die sich von La Coruña mit tiefen Einschnitten bis zur Ría de Ribadeo  erstreckt,  müssen wir erst wieder die A 8 Richtung  Betanzos nehmen, gehen dann auf die AP 9 und da wir uns die Stadt El Ferrol ersparen wollen, biegen wir  nach der Mautstelle auf die AC 154 bis kurz vor Pontes de García Rodriguez ein.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020684a.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1189" title="P1020684a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020684a-150x83.jpg" alt="" width="150" height="83" /></a>Das ist unser Glück, denn sonst hätten wir nicht diese hügelige, grüne, unbesiedelte Landschaft mit Unmengen von Windkrafträdern und Rinderherden gesehen.</p>
<p>Nun schwenken wir ab auf die AC 862 nach Ortigueira. Die Ria de Ortigueira erinnert an einen skandinavischen Fjord.</p>
<p>Und der nächste Ort Viveiro, in das ein Meeresarm weit hineinreicht, ist  malerisch.</p>
<p>Gegen 17 Uhr erreichen wir die Rías Altas, die Oberen Förden. Fahren am Atlantik entlang, Steilküsten mit vorgelagerten hellen Sandstränden können wir vom Auto aus ausmachen. Die Landstraße geht wieder nahtlos in die Autobahn über und umgekehrt, queren auf kühnen 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020700.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1190" title="P1020700" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020700-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a>Brücken über die Rías und endlich erreichen wir über die  Landstraße 562 die Costa Mariña Occidental mit der „Praia das Catedrais“, dem 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020714.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1191" title="P1020714" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020714-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Strand der Kathedralen.</p>
<p>Hier befinden sich die berühmten Kathedralen des Meeres, gewaltige Felsbögen die bei Ebbe zurückbleiben und zugänglich sind.</p>
<p>Unterwegs sehen wir einen wunderschönen Regenbogen der sich vom Land bis weit ins Meer erstreckt. Leider habe ich keine Möglichkeit zu fotografieren. Spaßeshalber meine ich, vielleicht bildet sich ja ein Neuer bis wir aussteigen.</p>
<p>So ist es dann auch.<br />
Gegen 18 Uhr müssen wir zwar erst wieder eine Regenschauer in  Kauf 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020701.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1192" title="P1020701" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020701-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>nehmen, jedoch wir haben zweifach Glück: Es formt sich ein neuer Regenbogen und da fast absolute Ebbe herrscht, können wir zu den Kathedralen absteigen und sie fast trockenen Fußes auch von innen besichtigen.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020721.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1193" title="P1020721" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020721-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Zwei spanische Urlaubspaare aus Alicante schneiden von den Felsen „lapis“, kleine Muscheln ab und geben uns auch welche zum Probieren.<br />
So frische Muscheln hab’ ich zum letzten Mal vor vielen, vielen Jahren bei einer geführten Wattwanderung auf Sylt gegessen.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020730.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1194" title="P1020730" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020730-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>An dieser imposanten Atlantikküste fahren wir noch ein Stück weiter, besichtigen nochmals Kathedralen, diesmal jedoch nur von oben und sind, nach einem kurzen Tankstopp am Ortseingang von Ribadeo, um 19.15 Uhr am Parador, den wir allerdings erst mal suchen müssen.</p>
<p>Wir beziehen wieder ein wunderschön 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020735.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1195" title="P1020735" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020735-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>möbliertes Zimmer und ab 20.30 Uhr nehmen
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020736.jpg" rel="lightbox[1154]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1196" title="P1020736" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020736-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> wir das auch hier angebotene Degustationsmenü zu uns, nachdem wir am Tag zuvor eine so gute Erfahrung gemacht haben.</p>
<p>Die einzelnen Gerichte sind wieder köstlich, aber hier hat es nichts mit „Probierhäppchen“ zu tun sondern es sind normale Portionen und das bei einem 7 Gang-Menü. Wir erbeten uns zwischen den einzelnen Gängen Wartezeiten, sonst hätten wir es nicht geschafft.</p>
<p>Gerne hätten wir zum Schluss das traditionelle Getränk „queimada“ probiert. Der Kellner erklärt uns aber, dass es sich hier um eine 20minütige, aufwändige Zubereitungszeremonie mit Kaffeebohnen und Orujo (Tresterschnaps) handelt, da verzichten wir, da wir sowieso nicht das dazugehörige magische Ritual der Beschwörung und Geistervertreibung durchgeführt hätten.</p>
<p>Der Tag war lang und vollgepackt mit schönen Erlebnissen, tiefen Eindrücken.<br />
Nun heißt es: Gute Nacht!</p>
<p>
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		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 3</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 16:00:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[3. Tag, Dienstag, 25. Oktober 2011 Ribadeo &#8211; Luarca &#8211; Oviedo &#8211; Gijón Der Name Ribadeo spricht für sich selbst: Die “riba” oder “ripa”, das Ufer des Flusses Eo und über allem thront der Parador wie ein Aussichtspunkt über der Mündung des Flusses, mit Blick auf die  gegenüberliegenden Insel mit dem  Leuchtturm. Ribadeo  ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>3. Tag, Dienstag, 25. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>Ribadeo &#8211; Luarca &#8211; Oviedo &#8211; Gijón<br />
</strong></p>
<p>Der Name Ribadeo spricht für sich selbst: Die “riba” oder “ripa”, das Ufer des Flusses Eo und über allem thront der Parador wie ein Aussichtspunkt über der Mündung des Flusses, mit Blick auf die  gegenüberliegenden Insel mit dem  Leuchtturm.<br />
Ribadeo  ist das letzte Städtchen der Rías Altas, der Oberen Förde,  gelegen an der malerischen Ría de Ribadeo. Hier beginnt nun die Costa Verde und Ribadeo ist der letzte Ort hier an der Küste Galiciens.</p>
<p>Bei lausigen 10 Grad, kein Regen, etwas Sonne und heftigstem Wind ist nach dem Frühstück unser erster Gang erst mal wieder zum Informationsbüro, damit wir uns schlau machen können, was wir gesehen haben sollten.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020739.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1198" title="P1020739" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020739-118x150.jpg" alt="" width="118" height="150" /></a>Da wir gut mit spanisch zu recht kommen, bekommen wir sogar eine kleine Fibel über den Jakobsweg des Nordens geschenkt.</p>
<p>Zu unserem Glück sind die Sehenswürdigkeiten dicht zusammen, so liegt direkt an unserem Weg die Iglesia St. María de Campo, die Pfarrkirche. Das beeindruckendste Gebäude ist wohl der Torre de los
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020744.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1199" title="P1020744" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020744-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a> Morenos, ein unter Jugendstileinfluss um 1915 erbautes Wohnhaus der Brüder Morenos.<br />
Leider zum jetzigen Zeitpunkt teilweise eingerüstet. Auch bei den anderen Gebäuden haben wir den Eindruck, sie sind renovierungsbedürftig. Noch  ein kurzer Spaziergang zum Industrie-Hafen, der 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020749.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1200" title="P1020749" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020749-150x95.jpg" alt="" width="150" height="95" /></a>unmittelbar unterhalb des Paradors gelegen ist.<br />
Ribadeo war im Mittelalter für seine Walfänger bekannt.</p>
<p>Schon um 10.30 Uhr machen wir uns an die Weiterfahrt.</p>
<p>Der Parador von Gijón ist unsere nächste Anlaufstelle, jedoch wollen wir vorher noch einige Sehenswürdigkeiten „mitnehmen“.</p>
<p>Über eine weitgespannte Brücke über die Förde verlassen wir Ribadeo, verlassen Galicien und befinden uns nun in Asturien.</p>
<p>Bei Topia nehmen wir von der A 8 die Ausfahrt auf die N 634 Topia, denn das als malerisch beschriebene Fischerdörfchen Luarca wollen wir uns ansehen.</p>
<p>Wie schon gehabt, Landstraße und Autobahn wechseln sich ab, teilweise fahren wir dicht am Atlantik entlang und sehen auch wieder die wunderschönen Sand-Strände.</p>
<p>Wir gelangen ohne Umweg in das „vielleicht malerischste Küstenstädtchen in Asturien, da das Hafenbecken hier von schroffen Felshängen und hübschen Häuserzeilen umschlossen wird und sich nur mit einer schmalen Öffnung zum Meer hin wendet. Einst stachen von hier aus Walfangflotten in See. Ein Hafenbummel gehört einfach dazu.“, das rät uns der Baedeker.</p>
<p>Dann machen wir das auch. Parkplätze sind zwar sehr, sehr viele ausgewiesen, aber es gibt auch sehr, sehr viele Autos. Trotzdem haben wir das Glück, noch ziemlich zentral, einen Platz zu ergattern.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020755.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1202" title="P1020755" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020755-150x107.jpg" alt="" width="150" height="107" /></a>Der Rundgang &#8211; natürlich mit dem 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020756.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1203" title="P1020756" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020756-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Hafenbummel &#8211; gefällt uns ausnehmend gut. Am Hafen nehmen wir dann wieder unseren obligatorischen Café zu uns, Mittagessen haben wir uns bisher geschenkt.</p>
<p>Auf dem Rückweg zum Wagen bestaunen wir noch die hochherrschaftlichen Gebäude. Wie wir auch aus dem Reiseführer erfahren haben, heißen diese Herrenhäuser „indianos“. So wurden jene Spanier 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10207651.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1205" title="P1020765" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10207651-110x150.jpg" alt="" width="110" height="150" /></a>genannt, die als gemachte Leute aus den 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020766.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1204" title="P1020766" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020766-113x150.jpg" alt="" width="113" height="150" /></a>Kolonien in ihre Heimat zurückkehrten und sich mit dem angehäuften Geld Paläste errichten ließen.</p>
<p>Eine gute Stunde haben wir hier vertrödelt und nun heißt es weiter nach Oviedo, es sind noch rund 80 km zu fahren.</p>
<p>Ohne Probleme erreichen wir die Hauptstadt Asturiens, über die man im Baedeker Reiseführer lesen kann:</p>
<p>„Im Mittelalter war Oviedo eine regelrechte Bastion im Kampf gegen die Mauren, heute pflegt Asturiens Hauptstadt ein reiches Erbe an Monumenten und zählt zu den stimmungsvollsten Städte in Spaniens Norden. Zudem liegt die Stadt im größten spanischen  Bergbaugebiet, der „Cuenca Central Asturiana“, jedoch hat ein Strukturwandel in Richtung Verwaltung und Banken stattgefunden.“</p>
<p>Wir durchfahren jedoch erst mal die Stadt, denn ca. 3 km außerhalb und oberhalb befinden sich zwei präromanische Kirchen, von denen es heißt, sie seien die beeindruckendsten Asturiens. Kein Wunder, dass sie als Weltkulturerbe von der UNESCO unter Schutz gestellt wurden.</p>
<p>Es ist ganz gut ausgeschildert und ein großer, mit nur einem Wagen besetzter Parkplatz erwartet uns.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020776.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1206" title="P1020776" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020776-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Auf einem malerischen, steil aufsteigenden Pfad, von Bäumen überspannt, gleich einer Allee, steigen wir zur ersten Kirche, der Iglesia de Santa María del 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020768.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1207" title="P1020768" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020768-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Naranco auf.</p>
<p>Sie befindet sich auf einem Wiesengelände und diente ursprünglich König Ramiro I. als Lustpalais: mit Bädern und Sälen im Unter- und einem prächtig überwölbten Festsaal im Oberbereich. Erst im 10./11. Jahrhundert wurde der kleine Palast in ein Gotteshaus umfunktioniert.<br />
Leider können wir sie nicht besichtigen, da wir genau zwischen die Besuchs-Zeiten geraten sind.<br />
Sind es doch tatsächlich noch 4 Personen mit uns hier, die das Gebäude in Augenschein nehmen.</p>
<p>Von hier oben haben wir einen hervorragenden Blick auf das uns zu Füßen liegende Oviedo.</p>
<p>Wir steigen weiter den Pfad hinauf auf zur nächsten präromanischen 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020778.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1208" title="P1020778" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020778-117x150.jpg" alt="" width="117" height="150" /></a>Kirche, der „Iglesia de San Miguel de Lillo“.<br />
Hier stellen wir fest, bis hierher könnte man auch fahren. Jedoch wir sagen uns, dies gilt für uns als Wanderung.</p>
<p>Der Reiseführer klärt uns auf, dass sich diese Kirche durch einen schlanken Aufriss, kunstvolle Steingitterfenster sowie im Eingangsbereich durch Gaukler- und Dompteurreliefs in byzantinischer Tradition auszeichnet.<br />
Als Santa María del Naranco noch nicht in ein Gotteshaus verwandelt 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020783.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1209" title="P1020783" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020783-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>war, diente San Miguel de Lillo als königliche Kapelle.</p>
<p>Da wir natürlich auch diese nicht besichtigen können, helfen wir uns, in dem wir durch die kunstvollen Steingitterfenster fotografieren.</p>
<p>Wir steigen zu unserem Wagen ab und schnell sind wir mitten in Oviedo.<br />
Parken in der Tiefgarade des Bahnhofs und befinden uns schon  im Zentrum, dem Centro Comercial Uría.</p>
<p>Wir schlendern die nächst beste Straße entlang und stoßen auf das hübsche Gebäude des Theaters, besichtigen von außen den 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020800.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1210" title="P1020800" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020800-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Regionalpalast, weiter zum großen Platz vor der Kathedrale und da wir neugierig sind, wie hier in großem Bogen der Sidre eingegossen wird, steuern wir das nächste ansprechende Sidre-Lokal an. „Faro Vidio“ in der Calle Cimadevilla.</p>
<p>Natürlich bestellen wir landestypische Gerichte und fallen wegen der Mengen fast vom Stuhl. Fabada, ein Eintopf mit dicken weißen Bohnen als Vorspeise. Es kommt eine Terrine auf den Tisch, von der eine fünfköpfige Familie satt werden kann. Das Hauptgericht, zweierlei Fisch, ist von den Mengen her o.k. Da ich den Kellner bitte, uns doch originalgetreu den Sidre einzuschenken, nimmt er nicht die Spritzhilfe in Anspruch sondern macht das Eingießen freihändig im Lokal. Es ist bewundernswürdig, aber eine Pfütze gibt es doch auf dem Boden. Kaum
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020804a.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1211" title="P1020804a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020804a-119x150.jpg" alt="" width="119" height="150" /></a> haben wir einen Schluck aus dem vielleicht 3 fingerbreit eingeschenkten Glas getrunken, wird uns das Glas schon wieder entzogen, der Rest von ihm ausgeschüttet und wieder neu eingegossen. 2 Flaschen werden auf diese Weise schnell leer.</p>
<p>Anschließend sind wir froh, dass wir noch einen Rundgang vor uns haben. Dabei fallen uns besonders die gut erhaltenen Prachtbauten, einer schöner als der andere, und die vielen modernen Skulpturen auf.</p>
<p>Die im 16. Jh. errichtete Kathedrale San Salvador beherbergt Kunstschätze der Christenheit und bei der Besichtigung der Kathedrale stehen wir laut Information vor dem schönsten Altarbild ganz Spaniens.</p>
<p>Der Besuch des angegliederten Museums, der präromanischen „Cámara Santa“, die Heilige Kammer, die von König Alfonso II. als Palastkapelle genutzt wurde,   lohnt sich.<br />
Hier ist der Kathedralschatz mit besonders wertvollen und symbolträchtigen Stücken zu sehen.<br />
So wird z. B. das  Engelskreuz „Cruz de los Ángeles“, ein griechisches Kreuz, der „Heilige Schrein“, der der Legende nach aus Jerusalem stammen soll und das Siegeskreuz „Cruz de la Victoria“, dessen Name auf den Glauben zurück geht, dass sein Holzkern das Kreuz gewesen sein soll, mit dem die christliche Reconquista in der Schlacht von Cavadonga unter ihrem Führer Pelayo ihren ersten Sieg über die Mauren errungen habe. Deshalb wird das Kreuz auch „Cruz de Pelayo“ bezeichnet.</p>
<p>Mir persönlich haben die präromanischen Steinfiguren in der Michaels-Kapelle ausgezeichnet gefallen.</p>
<p>1931 wurde die Cámara Santa zum Kulturdenkmal (Monumento Nacional) erklärt.<br />
Wikipedia  erklärt:<em> „ Ein Kulturdenkmal ist ein Zeugnis menschlicher Geschichte, Kultur und Entwicklung, an dessen Erhaltung ein öffentliches Interesse besteht. Aufgrund des Denkmalwerts steht es deshalb im Allgemeinen unter Denkmalschutz und ist auch nach der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten geschützt“.</em><br />
Vom Kathedralen-Platz zweigen verschiedene Gässchen ab die uns von
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020796a.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1212" title="P1020796a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020796a-102x150.jpg" alt="" width="102" height="150" /></a> einem Platz oder Plätzchen, von einer modernen 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020824.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1213" title="P1020824" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020824-150x136.jpg" alt="" width="150" height="136" /></a>Skulptur zur nächsten bringen. Am Rathausplatz ist eine Tourist-Information untergebracht und natürlich lassen wir uns für unseren Rundgang beraten.<br />
Der Mercado del Fontán gefällt uns, ein Blick in die Markthalle, die Plaza de Trascorrales, das Gebäude des ehemaligen Fischmarktes, ein Platz hübscher als der andere. Auch den Platz des Regenschirmes, die „Plaza del Paraguas“ suchen wir uns, und über die Calle Uría, die Hauptgeschäftsstraße mit ihren
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020826.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1214" title="P1020826" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020826-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> schönen 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020832.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1215" title="P1020832" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020832-150x102.jpg" alt="" width="150" height="102" /></a>Fassaden kehren wir gegen 18 Uhr zum Parkhaus zurück.</p>
<p>Die Auffahrt auf die Autobahn finden wir problemlos und die knapp 30 Kilometer bis Gijón legen wir in einer halben Stunde zurück. Elisabeth ist eine Meisterfahrerin.</p>
<p>Nur dann: Nirgends bei der Stadteinfahrt ein Hinweisschild auf den Parador. Nach mehrmaligem Fragen, einigen Umwegen, da das einzige Hinweisschild in eine inzwischen zur Einbahnstraße umgewandelte Straße wies, die jedoch nicht Richtung Parador befahren werden durfte, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020841.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1224" title="P1020841" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020841-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>gelangten wir dann doch glücklich zu unserer Bleibe, neben einem großen Park und in der Nähe eines Stadions.</p>
<p>Zimmer beziehen, einen Blick in den Park mit seinen vielen verschiedenen Tümpeln und
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020840.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1216" title="P1020840" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020840-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Enten, uns den Weg erklären lassen, wie wir in die Altstadt kommen und los geht es schon wieder.</p>
<p>Da wir noch vom Mittagessen übersatt sind, steht für uns fest, Abendessen fällt aus &#8211; wenn dann höchstens einen Digestiv.</p>
<p>Wir marschieren strammen Schrittes auf der belebten Promenade unmittelbar am Atlantik entlang. Hier flanieren, walken, joggen alle Altersgruppen. In einer halben Stunde haben wir die Altstadt erreicht. 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020834.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1218" title="P1020834" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020834-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Bummeln unbeleuchtete Gassen hinauf, haben einen wunderschönen Blick auf die beleuchtete Promenade und die Altstadt, jedoch zum Denkmal „Elogio del Horizonte“ steigen wir bei vollkommener Dunkelheit und ganz allein dann lieber doch nicht auf.</p>
<p>Also zurück in die Altstadt. Pralles Leben herrscht hier. Vor den diversen Lokalen gruppieren sich an Stehtischen junge Leute, es wird 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020836.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1219" title="P1020836" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020836-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>flaniert und spaziert. Wir fragen uns durch bis zum Café Dindurra, das als herausragendste Beispiel der alten Kaffeehäuser gilt. Der Weg führt uns vorbei am Teatro Jovellanos, der Straße Begona und der wichtigsten Einkaufsstraße der Stadt, der Calle Corrida.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020839.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1220" title="P1020839" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020839-150x108.jpg" alt="" width="150" height="108" /></a></p>
<p>Das Kaffeehaus ist wirklich beeindruckend. Ein großer Raum mit schönen Säulen im Jugendstil. Ausschließlich Damen – jeden Alters – bevölkern die Tische.</p>
<p>Als wir dem Kellner unseren Wunsch nach einem Orujo (Trester) oder aguardiente (Klaren) vortragen, werden wir 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020838.jpg" rel="lightbox[1155]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1221" title="P1020838" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020838-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>erst mal schräg angesehen. Aber nachdem wir erklären, dass wir mit dem Eintopf zum Mittagessen wohl zuviel zu uns genommen haben, hat er Verständnis und empfiehlt uns einen Kräuterschnaps. Dass wir dann fast die halbe Flasche auf Eis in zwei Gläser bekommen, damit konnten wir nicht rechnen.<br />
Aber wir lassen uns Zeit und wir haben ja auch viel zu verdauen. Und die dazugereichten Häppchen schmecken uns dann tatsächlich doch.</p>
<p>Durch die Innenstadt finden wir ohne zu zögern unseren Parador und fallen in die Betten.<br />
Nachdem wir den Tag Revue hatten passieren lassen, was wir heute alles Schöne wieder gesehen haben, heißt es nur noch:</p>
<p>„Gute Nacht!“</p>
<p>Dass die Nacht &#8220;etwas unruhig wurde&#8221;, da unsere Mägen rebellierten, ließ sich wohl nicht vermeiden.</p>
<p>
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		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 4</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 15:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Cangas de Onís]]></category>
		<category><![CDATA[Costa Verde]]></category>
		<category><![CDATA[Covadonga]]></category>
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		<category><![CDATA[Höhle Tito Bustillo]]></category>
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		<category><![CDATA[Picos de Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Ribadesella]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Cueva]]></category>

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		<description><![CDATA[4. Tag, Mittwoch, 26. Oktober 2011 Gijón &#8211; Ribadesello &#8211; Cavadongo &#8211; Seen Enol und La Ercina &#8211; Cangas de Onís &#8211; Ribadesello &#8211; Fuente Dé Gijón – Fuente Dé ist angesagt. Klingt harmlos, da wir aber nicht einfach NUR nach Funte Dé, mitten in den Picos de Europa gelegen, fahren wollen, sondern sozusagen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>4. Tag, Mittwoch, 26. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>Gijón &#8211; Ribadesello &#8211; Cavadongo &#8211; Seen Enol und La Ercina &#8211; Cangas de Onís &#8211; Ribadesello &#8211; Fuente Dé<br />
</strong></p>
<p>Gijón – Fuente Dé ist angesagt.</p>
<p>Klingt harmlos, da wir aber nicht einfach NUR nach Funte Dé, mitten in den Picos de Europa gelegen, fahren wollen, sondern sozusagen die am Wege gelegenen Sehenswürdigkeiten – oder auch nicht so ganz nahgelegenen  – mitnehmen wollen, ist es ein heftiger Fahrtag.</p>
<p>15 Grad empfangen uns draußen, aber wir sind schon heilfroh, dass es nicht regnet.</p>
<p>Wir erleichtern uns die Anfahrt und nehmen bis zum Küstenort Ribadesella die Autobahn.</p>
<p>Die  „Costa Verde“ „grüne Küste“ wird ihrem Namen gerecht. Wiesen, Bäume, strahlen im frischgewaschenen Grün, das blaue Meer mit seinen Schaumkronen, die goldgelben Strände, schön. Links und rechts weiden Kühe oder Schafe.<br />
Insgesamt haben wir  einen guten Blick vom Wagen aus.</p>
<p>Das Örtchen Ribadesella liegt an der Mündung des Río Sella. Zudem zieht sich ein Meeresarm weit in das Landesinnere, vorbei an den Verwaltungsgebäuden der Höhle Tito Bustillo.</p>
<p>Als wir ankommen, ist wohl Ebbe und die Ría liegt brackig, schlammig vor uns. Jede Menge Unrat kommt zum Vorschein und es riecht unangenehm.</p>
<p>Aber wir wollen ja das Juwel der Höhlenmalerei in Europa, die Höhle Tito Bustillo, besuchen.</p>
<p>Da wir vor der Reise auf unsere Anfrage beim Museum Alta Mira mitgeteilt bekamen, zur jetzigen Zeit sei eine Voranmeldung nicht notwendig, wir könnten die Eintrittskarten direkt an der Kasse des Museums erwerben, gingen wir davon aus, dies würde auch für diese Höhle gelten.</p>
<p>Weit gefehlt.</p>
<p>Die freundliche Angestellte konnte uns für nachmittags – jetzt war es 10.40 Uhr – um 16.30 Uhr einen Besuch zusagen.</p>
<p>Kurzes Nachdenken: Unseren geplanten Abstecher in das Seitental der Picos de Europa mit Besichtigungen in Covadonga, Fahrt zu den hochgelegenen Seen Enol und La Ercina und nach Cangas de Onís,  kriegen wir das zeitlich geregelt?</p>
<p>Eine Stunde Besichtigung, dann also 17.30 Uhr  und anschließend noch eine lange, kurvenreiche Strecke bis zu unserem Tagesziel Fuente Dé?</p>
<p>Wir sind Optimisten. Ja, das schaffen wir!<br />
Also akzeptieren wir die Reservierung, nehmen die nächsten 40 Kilometer nach Covadonga in Angriff.</p>
<p>Um 11.30 Uhr kommen wir an diesem geschichtsträchtigen Ort, der Wiege Spaniens, an.<br />
Was finden wir vor: Eine Basilika, die Ende des 19. Jhs. erbaut wurde,
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10208601.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1226" title="P1020860" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10208601-150x107.jpg" alt="" width="150" height="107" /></a> ein Hotel, ein Museum, ein Denkmal für 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020843.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1227" title="P1020843" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020843-117x150.jpg" alt="" width="117" height="150" /></a>Pelayo, ein Restaurant und ein paar Andenkengeschäfte.</p>
<p>Zur Geschichte lässt sich sagen, dass im Jahre 711 nach ihrer Überquerung der Straße von Gibraltar die Mauren innerhalb weniger Jahre vom heutigen Andalusien bis in den Norden vorrückten und so sollen sie  eben 722 bei der sagenumwobenen Schlacht von Covadonga im Gebirgsland Asturiens von den Truppen des vormaligen Westgotenfürsten Pelayo  besiegt worden sein.<br />
Gleichzeitig war Pelayo Begründer des Königsreichs Asturien, das anfänglich seinen Sitz in Cangas de Onís und später in Oviedo hatte. Geschichtlich ist die Auseinandersetzung von Covadonga nicht belegt, doch wird sie gemeinhin als Beginn der Reconquista angesehen, der Rückeroberung der von den Mauren besetzten Landstriche.</p>
<p>Vielleicht noch zur Ergänzung: Gestärkt wurde die Reconquista durch die Wiederentdeckung des Grabes des heiligen Jakobus in der Zeit zwischen 813 und 830.</p>
<p>Und noch weiter zur Abrundung: Die Mauren vermochten sich bis 1492 in Spanien zu halten. So ist im Reiseführer nachzulesen.</p>
<p>Vom Kirchplatz aus sieht man etwas unterhalb die Grotte, die Santa
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10208441.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1228" title="P1020844" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10208441-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Cueva, in der Fürst Pelayo und seine Krieger Unterschlupf vor den anrückenden Mauren fanden. Heute sieht man hier sein Grabmal und eine Kapelle mit einem Marienbildnis.</p>
<p>Wir haben genug gesehen und wir wollen ja noch zum Mirador de La Reina, dem „Aussichtspunkt der Königin“, um einen Blick auf die Picos (Gipfel) de Europa zu werfen und zu den zwei noch höher liegenden Seen.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020851.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1229" title="P1020851" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020851-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>12 km schraubt sich unser Auto unter Elisabeths erprobter Fahrkunst ein enges, kurviges, teilweise an den Seiten abbrechendes Sträßchen empor.<br />
Was sind wir froh, dass wir fast Alleinfahrer 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020850.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1230" title="P1020850" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020850-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>sind.<br />
Am Aussichtspunkt ist der Sammelpunkt einer Vielzahl kleiner Busse, die wohl die Insassen der großen Reisebusse von Covadonga hierherauf gebracht haben.<br />
Zum Glück fahren sie schon wieder zurück.</p>
<p>Wir sind glücklich und zufrieden, Weitsicht auf die umliegenden Gipfel zu haben und keinen Regen. Kalt ist es allerdings sehr!<br />
Nicht rasten, weiter zum ersten See, dem Lago Enol. Er liegt eingebettet
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020854.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1231" title="P1020854" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020854-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> zwischen Wiesen in dieser alpinen Welt. Ein kleiner Spaziergang, ein paar Fotos und nochmals weiter hoch bis zum auf 1135 m ü.NN gelegenen Lago de Ercina.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020858.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1232" title="P1020858" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020858-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Das Hochgebirgspanorama ist fantastisch!<br />
Hier müsste man die Zeit und das Wetter haben und wandern!</p>
<p>Wir begnügen uns mit einer Einkehr in die Hütte und trinken Pfefferminztee. Das ist heute zur Magenberuhigung sinnvoll.</p>
<p>Ja, die schwierige Anfahrt hat sich gelohnt, da wir Sicht haben und keinen Regen!</p>
<p>Die ganze Strecke wieder retour bis Cangas de Onís. Um 14 Uhr stehen 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020867.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1239" title="P1020867" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020867-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>wir vor der im 13. Jh. erbauten Brücke, die über den Río Sella führt. In ihrem Mittelbogen hängt eine übergroße Nachbildung jenes Siegerkreuzes, das Pelayo bei der Schlacht getragen haben soll.<br />
Ein weiteres haben wir ja in Oviedo im Kathedral-Museum gesehen.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020864.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1233" title="P1020864" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020864-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a><br />
Natürlich müssen wir über diese alte Brücke, mit Steinen gepflastert, auf- und absteigen.</p>
<p>Aber bei aller Geschichte, wir haben Hunger. Zeit um in ein Restaurant zu gehen bleibt uns nicht, da ja um 16.30 Uhr die Besichtigung auf uns wartet und so bleibt nur ein Gang zum Supermarkt. Käse, Baguette und Wasser. Ein frugales Mal auf einem Mäuerchen im Sonnenschein reicht uns.</p>
<p>Diesmal fahre doch tatsächlich ich. Elisabeth soll sich mal von den Strapazen der Tour erholen. Zudem bin ich neugierig, wie sich der neue Polo fährt.<br />
Er fährt sich sehr gut!</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020872.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1234" title="P1020872" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020872-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Entlang des Cares-Flusses fahren wir zurück nach Ribadesella und welche Überraschung? Der schlammige, brackige Meeresarm ist voll mit Wasser. Es ist Flut. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung.</p>
<p>10 Minuten haben wir noch Zeit, uns die 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020873.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1235" title="P1020873" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020873-150x103.jpg" alt="" width="150" height="103" /></a>Schautafeln in der Vorhalle der Höhle „Tito Bustillo“ anzusehen und dann geht die für 16.30 Uhr gebuchte Führung mit weiteren 12 Personen los.<br />

<a  href="http://www.google.de/search?q=tito+bustillo&amp;hl=de&amp;biw=988&amp;bih=630&amp;prmd=imvnso&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=Kjm-TuKxLIKXhQfFmI2XBA&amp;sqi=2&amp;ved=0CDMQsAQ" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./www.google.de/search');" >Fotografieren</a> darf man – verständlicherweise – nicht und erst mal geht es durch drei 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020876.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1236" title="P1020876" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020876-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>künstlich angelegte Korridore mit jeweils großen Toren, damit eventuell eindringende Winde und Verwirbelungen keinen Schaden anrichten können.<br />
Nur eine kleine Taschenlampe steht dem Führer zur Verfügung, um uns dann durch die natürliche Tropfsteinhöhle mit ihren mächtigen Stalaktiten und Stalagmiten, die zum Teil zusammentreffen, durch einen Karstschlot durchzulotsen.</p>
<p>Und dann ist Halt. OH! AH!</p>
<p>„Schatz des Paläolithikums“ nennt sich die Cueva Tito Bustillo. Ein Höhlensystem mit bis zu 25 000 – in Worten: fünfundzwanzigtausend –  Jahre alten Felsmalereien, die Tiermotive zeigen.</p>
<p>1968 wurden die Höhlenmalereien von Celestino Fernández Bustillo entdeckt. Er verstarb jedoch nur wenige Tage nach der Entdeckung. Dies hatte zur Folge, dass die bis dahin als Pozu’l Ramu bekannte Höhle zu seinem Gedenken in Höhle Tito Bustillo umbenannt wurde. Die Höhle ist Teil des Ardines-Massivs, einem der bedeutendsten Karstsysteme Asturiens.</p>
<p>Pferde, Pferde und nochmals Pferde wurden gezeichnet, gemalt. Ein 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020874x.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1237" title="P1020874x" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020874x-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Hirsch? Ein Reh? Mit Kohle vorgezeichnet und mit violetten Pigmenten ausgefüllt, die für diese Höhle besonders charakteristisch sind.</p>
<p>Durch die behutsame Ausleuchtung durch unseren Führer entdecken wir immer noch eine Zeichnung.</p>
<p>Jedoch nicht nur die Höhlenmalerei ist der Schatz, auch die Funde von Muschelschalen, kleinen Skulpturen, reich dekorierten Werkzeuge wie Harpunen, Wurfspeere, Lochstäbe und Schaber, sowie gravierte Steinplaketten, die mit ähnlichen Motiven verziert sind wie auch die Wände der Höhle.</p>
<p>Ja, das Zurückkommen hat sich gelohnt.</p>
<p>Punkt 17.30 Uhr machen wir uns auf die letzte Etappe, nach Fuente Dé.</p>
<p>Nun soll es schnell gehen, soweit das geht. Gebirgsstraßen im Dunkeln zu fahren macht keinen Spaß.</p>
<p>Also erst die A 8 – E 70 &#8211; bis Llanes, dann auf die 634 – nennt sich auch E 70 &#8211; bis Unquera, dann auf der 621 bis Potes und dort auf der CA 185 nach Fuente Dé.</p>
<p>Die Landstraße war eng und kurvig. Wir hatten Bedenken, wie das dann wird, wenn wir die absolute Seitenstraße – eine Sackgasse -  bis Fuente Dé fahren.<br />
Erstaunlich: Sie war breiter und weniger stressig zu fahren als die 621.</p>
<p>Um 18.20 Uhr sind wir am Parador und bis hierher sind wir – sprich Elisabeth &#8211; seit Übernahme des Polo insgesamt  1057 km  gefahren und es regnet mal wieder!</p>
<p>Dieser Parador ist ein riesiges, modernes  Gebäude aus Sandsteinblöcken erbaut. Schön möbliert, keine Frage und liegt eingebettet in der Bergwelt.</p>
<p>Den Tisch für 20.15 zu bestellen wäre hier nicht nötig gewesen, da nur noch eine kleine englische Gesellschaft und ein Paar mit Kleinstkind anwesend sind.<br />
Essen gut, Bedienung unfreundlich. Das ist die Kurzfassung.</p>
<p>Der Prospekt des Paradors preist an:</p>
<p>„Der Tischgast wird am Ende sein üppiges Mahl abrunden wollen mit einem „Té Silvestre de Roca“ (Wilder Tee aus Stein) oder mit dem legendären weißen „Orujo“ (Weintrester) aus Potes.“</p>
<p>Das tun wir dann auch und da wir uns das Teepflänzchen nicht vorstellen können zeigt uns der &#8211; hier in der Bar &#8211; freundliche Kellner das uns unbekannte Pflänzchen und erklärt uns, dass dieses hier 1 Jahr getrocknet ist, man kann den Tee auch aus der frischen Pflanze trinken.<br />
Der Tee mit Orujo schmeckt!</p>
<p>Wetteraussichten für Morgen laut Dame von der Rezeption: ganzer Tag Regen!</p>
<p>Na, das war ja ein Tag voll  mit Eindrücken! Die wollen erst mal verdaut werden.<br />
Daher wieder „Gute Nacht“!</p>
<p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 5</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Costa de Cantabria]]></category>
		<category><![CDATA[Cueva de Altamira]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>5. Tag, Donnerstag, 27. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>Fuente Dé – Potes &#8211; Kloster Toribio &#8211; Kirche Santa Maria de Lebeña &#8211; Hermida &#8211; San Vicente de la Barquera &#8211; Comilla &#8211; Museum Altamira &#8211; Santillana del Mar</strong><br />
105 km, 1 Stunde 46 Minuten, so sagte uns der Routenplaner.<br />
Was dann schlussendlich dabei herauskommt, werden wir am Abend sehen.</p>
<p>Erster Blick aus dem Fenster: Es regnet, es ist trübe, die Wolken hängen tief.<br />
10 Grad. Brrrr.</p>
<p>Nun, dann mal erst zum Frühstücken und dann sehen wir weiter.</p>
<p>Gegen 10.30 Uhr haben sich die Nebel etwas gelichtet, es nieselt nur noch, jedoch wir stellen fest: Es macht keinen Sinn auf den Berg zu fahren.</p>
<p>Wir hatten diesen Parador in Fuente Dé in Kalabrien ausgewählt, da er in einer grandiosen Naturkulisse am Ende eines Hochtalkessels liegt, sozusagen „am anderen Ende der Welt“, denn hier endet die Straße, es verkehrt nur noch eine Seilbahn (Teleférico).</p>
<p>Im Reiseführer heißt es:</p>
<p>„Im Hinterland des Atlantiks ragt eine der attraktivsten Gebirgswelten Südwesteuropas bis zu 2648 m hoch auf: die zum Nationalpark erklärten,
<a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Picos_de_Europa" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./de.wikipedia.org/wiki/Picos_de_Europa');" > Picos de Europa </a>ein Paradies für Naturliebhaber.</p>
<p>Im 16. Jahrhundert waren die ewig weißen Berggipfel, die „Picos de Europa“, die  „Gipfel Europas“ der hellste, höchste und sicherste Leuchtturm für die Seefahrer, die diesen schon 200 Kilometer vor der Küste ausmachen konnten.“</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020880.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1242" title="P1020880" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020880-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Geplant war, dass wir bis zum Mirador del Cable (1840 m über dem Meer) hinauffahren und uns einen Überblick über dieses außergewöhnliche Gebiet, die Berge von Liébana,  verschaffen und vielleicht eine kleine Wanderung anschließen.</p>
<p>Der Prospekt führt weiter aus:</p>
<p>„Mit der Bahn schwebt der Besucher über Täler und Bergrücken und hat dabei einen wunderbaren 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020881.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1244" title="P1020881" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020881-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Ausblick auf die Berge, Täler und Flüsse, mit den unterschiedlichsten Färbungen zu allen Jahreszeiten. Auch kann er bei diesem Ausflug 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020889.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1243" title="P1020889" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020889-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>die Zeichen der Zeit nachvollziehen: Die Erosion ist eines der Wunder dieser Gipfel des westlichen Bergmassivs.“</p>
<p>Zwar haben sich nach dem Frühstück die Wolken etwas gelichtet, es nieselt nur noch, wir sehen die Bergstation der Seilbahn, darüber schweben zwei Adler, da aber rundum alles zu ist, macht es keinen Sinn hochzufahren und Seilbahn sind wir beide allemal schon mehr als einmal gefahren.</p>
<p>Schade!</p>
<p>Aber immerhin haben wir gestern einen wunderbaren Weitblick vom Mirador de la Reina aus gehabt und  haben einen Eindruck der Picos de Europa bekommen.</p>
<p>Also nur einen kurzen Spaziergang zur Seilbahn. Zwei junge Männer wollen tatsächlich rauffahren. Kostenpunkt Berg- und Talfahrt 19.50 Euro. In der Hauptsaison sollen Schlangen anstehen. Kann man sich gut vorstellen.<br />
Wir treten gegen 11 Uhr unsere Rückfahrt bzw. Weiterfahrt an.</p>
<p>Erstmal die 23 km bis Potes zurück, dem Hauptort des Landstriches Liébana.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020891.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1245" title="P1020891" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020891-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Gleich am Ortseingang finden wir einen Parkplatz und erkunden dieses hübsche Städtchen mit seinem malerischen Ortskern. Eine der vier Brücken hier im Ort über das Flüsschen Deva bringt uns ins Geschehen.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020893.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1246" title="P1020893" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020893-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Die vielen Geschäfte mit den Produkten und Erzeugnissen dieser Region – besonders fallen die Säcke mit kleinen Kichererbsen und den dicken, weißen Bohnen auf -  lassen darauf schließen, dass dies hier ein gutbesuchter Touristenort ist.</p>
<p>Wir haben jedoch den Eindruck, nur Einheimische sind auf ihrer Einkaufstour. Da wir uns in DER Orujo-Region befinden, nehmen wir für unsere daheimgebliebenen lieben Ehemänner je eine Flasche mit.<br />
Mitbringsel für die Enkelkinder werden noch erstanden und wir bummeln unter Arkaden an großen Körben mit frischem und getrocknetem Tee Silvestre de Roca vorbei zum Ortsausgang bis zum alten Kloster San Raimundo.</p>
<p>Auf dem Rückweg zum Wagen besichtigen wir einen der als sehenswert beschriebenen Türme, den „Torre del Infantado“, aus dem 15. 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020903.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1247" title="P1020903" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020903-119x150.jpg" alt="" width="119" height="150" /></a>Jahrhundert.<br />
Sofort werden wir von einer Dame in Empfang genommen, die uns den Aufbau des Gebäudes erklärt, für uns den Liftknopf zur Terrasse drückt und uns dann alleine lässt.</p>
<p>War dieser herrschaftliche Wohnturm ursprünglich der Familiensitz von Lobez de Mendoza, Markgraf von Santillana und seiner Nachkommen des herzoglichen Hauses Del Infantado, so diente er zwischenzeitlich auch als Rathaus und ist heute nur noch eine Touristenattraktion mit Ausstellungen.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020907.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1248" title="P1020907" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020907-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Uns gefällt sehr, wie dieser alte, aus robusten Bruchsteinen errichtete Bau nunmehr mit viel Glas und Holz modernisiert wurde.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020910.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1249" title="P1020910" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020910-150x109.jpg" alt="" width="150" height="109" /></a><br />
Einen schönen Blick auf das Städtchen haben wir von hier oben und im Untergeschoss treffen wir eine umfangreiche Ausstellung der früher hier praktizierten Bärenjagden an.</p>
<p>Den zweiten, als sehenswert angepriesenen Turm, Torre Orejón de Lama, ebenfalls aus dem 15. Jhdt., kann man nicht besichtigen, da er in Privatbesitz ist.</p>
<p>Wir schlendern weiter – wohin wohl? – zur Touristinformation, um zu sehen, ob wir etwas ganz Wichtiges übersehen haben. Hier erfahren wir, dass wir wieder 3 km retour fahren müssen, wenn wir das Kloster von Toribio besichtigen wollen. Ja, das wollen wir.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020913.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1250" title="P1020913" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020913-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Jedoch zuerst besichtigen wir noch die Kirche „Antigua Iglesia de San Vicente“ und laufen dann an einem Denkmal vorbei, das die 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020918.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1251" title="P1020918" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020918-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Produzenten des Tresterschnaps 2007 dem Bürgermeister von Potes gesetzt haben als Dankeschön für die Initiative für „die Fiesta de Corujo“.</p>
<p>Erst nach Befragen finden wir den nicht ausgeschilderten Abzweig hoch zum Monasterio de Santo Toribio.</p>
<p>Und wieder sind wir die einzigen Besucher. Ein Mönch huscht durch die Kirche, Musik erklingt sehr stimmungsvoll und wir sind mutterseelenalleine in  dem ganzen Komplex, der im 6. Jahrhundert gegründet worden sein soll.<br />
Die heutigen Bauteile sind romanisch-gotisch und barock.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020919.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1252" title="P1020919" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020919-150x109.jpg" alt="" width="150" height="109" /></a></p>
<p>Berühmtheit erlangte das Kloster aus zwei Gründen:</p>
<p>Die Gläubigen verehren hier das größte Teilstück des Golgatha-Kreuzes, das der Bischof von Astorga, Santo Toribio, nach 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020921.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1253" title="P1020921" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020921-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Kantabrien gebracht haben soll.</p>
<p>Im  9. Jahrhundert erlangte das Kloster große Bekanntheit, weil dort Beato de Liébana wohnte, der Autor der Kommentare zur Apokalypse, einem Meisterwerk der mittelalterlichen Miniaturenkunst.</p>
<p>Wir wandeln noch unter dem Kreuzgang her, der rundum üppig mit Hortensien und Rosen bepflanzt ist.</p>
<p>Einen kurzen Abstecher machen wir zur Erimita San Miguel und haben 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020935.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1254" title="P1020935" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020935-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>von hier einen ausgezeichneten Blick auf das 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020936.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1255" title="P1020936" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020936-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>unten liegende Potes und auf die teilweise von Wolken verhangenen Berge rundum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>13 Uhr ist es inzwischen schon.</p>
<p>Keine Müdigkeit vorschützen, weiter geht es Richtung La Hermida.<br />
Immerhin erwartet uns wieder die wunderbare 19 km lange Strecke am Fluss Deva entglang, die sogenannte „Desfiladero de la Hermida“, die bis Unquera verläuft. Dieser enge Canyon mit seinen steilen Wänden ist beeindruckend, das haben wir gestern auf der Hinfahrt schon bewundert.</p>
<p>Kurz vor La Hermida biegen wir rechts ab und fahren Richtung „Lebeña“ hoch.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020941.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1256" title="P1020941" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020941-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Hier ist die im 10. Jahrhundert erbaute präromanische Kirche Santa Maria das beste Beispiel der mozarabischen Architektur in Katabrien.</p>
<p>Wir haben nachgelesen:</p>
<p>Unter „Mozarabischem-Stil“ versteht man den Baustil- (Frühromanik, Romanik), der im Mittelalter unter maurischer Herrschaft lebenden Christen.</p>
<p>Im Gegenzug: der „Mudéjar-Stil“ ist der Baustil (Gotik), der im Mittelalter unter christlicher Herrschaft lebenden Mauren.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020942.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1257" title="P1020942" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020942-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Malerisch, von Bergen umgeben, liegt das Kirchlein. Eine Besonderheit gibt es noch: Einen Olivenbaum, der Baum der Bäume, gilt doch die Olive als Symbol der Jungfrau Maria.</p>
<p>Ich glaube, es verwundert nicht, wenn ich wieder sage, wir sind die einzigen Besucherinnen.</p>
<p>Die „Aufpasserin“ erzählt uns, dass im Normalfall ganz, ganz wenige Touristen kommen. Lediglich am letzten Wochenende waren rund 50 Personen hier, da in der Gegend ein großes Fest stattfand.</p>
<p>Da wir nicht fotografieren dürfen, gibt sie uns den Tipp, wir sollen doch mal 
<a  href="http://www.google.de/search?q=lebe%C3%B1a&amp;hl=de&amp;biw=988&amp;bih=630&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=vT2-TtWIE4OD4gTgiMWvBA&amp;sqi=2&amp;ved=0CDwQsAQ" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./www.google.de/search');" >im Internet</a> nachsehen, da würden wir Fotos vorfinden.</p>
<p>Für die Weiterfahrt hat Elisabeth eine Route ausgesucht, die grün, also besonders schön in der Straßenkarte eingezeichnet ist.</p>
<p>In La Hermidad biegen wir deshalb rechts ab Richtung Puentenansa.<br />
Schnell schrauben wir uns auf einem schmalen, engen Gässchen, gesäumt von Bäumen und viel Grün und Felsen empor.</p>
<p>In dem Örtchen Torre de Linares legen wir einen „Schaustopp“ ein. 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020954.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1258" title="P1020954" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020954-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Freier Blick auf Berge und nochmals Berge, das 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020953.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1259" title="P1020953" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020953-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Massiv der Peña Sagra liegt vor uns, mit Bouganville umrankte Bruchsteinhäuser schmücken den Ort. Imposant und malerisch.</p>
<p>Und: Es regnet nicht!</p>
<p>Nächster Stopp ist bei der Iglesia de Santa Juliana en Lafuente, in der Gemeinde Lamasón. Nicht zu fassen, so abgelegen ein solches Kleinod. Auch dies hier wurde 1984 als „Bien de Interés 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020962.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1260" title="P1020962" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020962-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Cultural“  deklariert.<br />
Hübsche, in Bruchstein gebaute Häuser umrahmen die Kirche und die schneebedeckten Gipfel leuchten jetzt im Sonnenschein.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020959a.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1261" title="P1020959a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020959a-150x130.jpg" alt="" width="150" height="130" /></a>Vorbei an weiten Wiesen mit vielen Rinderherden. Eine Rasse, schwarz glänzend mit großen Hörnern haben wir noch nie gesehen.</p>
<p>Nach 30 km gelangen wir nach Puentenansa.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020966.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1262" title="P1020966" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020966-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Bis hierher ist uns ein einziges Auto entgegengekommen. Wir waren mal wieder Allenherrscherinnen.<br />
In Puentenansa  biegen wir auf die Straße 181 ab und um 14.30 Uhr erreichen wir in San Vicente de la Barquera wieder die Küste. Auch auf diesem Abschnitt waren wir alleine unterwegs.</p>
<p>Dies ist jetzt die „Costa de Cantabria“, die zwischen der asturischen Küste „Costa Verde“ im Westen und der baskischen Küste „Costa Vasca“ im Osten liegt.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020969.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1263" title="P1020969" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020969-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Vom Seefahrerort San Vicente de la Barquera wird gesagt, dass  er den schönsten Altstadtkern der spanischen Küste zu bieten hat mit Kirche, Burg und Resten einer alten Stadtmauer.</p>
<p>Es wird Zeit für eine Kaffeepause und den täglichen Zwischenbericht nach Hause. In einem Restaurant über dem Hafen sitzen wir wie bei ARD und ZDF in der ersten Reihe und haben einen traumhaften Blick auf den Atlantik mit seinen imposanten Wellen und das Hafengeschehen.</p>
<p>Unser Wunsch ist es, möglichst dicht entlang der Küste Santillana del Mar zu erreichen. Über eine vielbogige, alte  Brücke fahren wir über den Meeresarm und stellen fest, die erst gewählte Straße N 634 ist nicht die, die wir wollen. Also nochmal bis zum Kreisel des Ortes zurück, nach Befragen von Ortskundigen wird uns dann die Zufahrt zur kleinen Straße – CA 236 beschrieben.</p>
<p>Zuerst passieren wir einen Ortsteil von San Vicente de la Barquera, dann erreichen wir die Küste. Natürlich müssen wir halten und den 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020973.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1264" title="P1020973" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020973-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>feinsandigen, goldgelben Strand in Augenschein nehmen. Möwen baden ihre Füße, und für uns ganz ungewöhnlich, die grasgrünen Wiesen reichen bis ans Meer. Dann sind wieder Klippen auszumachen und etwas später sehen wir sogar dicht am Meer grasende Kühe. Lange Badestrände und winzige Buchten wechseln sich ab.</p>
<p>Die Straße schlängelt sich durch einen Eukalyptuswald und wir stoßen auf die Landstraße 131, die bis nach Santillana del Mar führt.</p>
<p>Unser nächstes Ziel, das wir ansteuern, ist jedoch Comilla, das an der Küste, aber noch im Schutz der Picos de Europa liegt.</p>
<p>Da haben wir uns im Vorfeld nicht ganz so schlau gemacht. Wir erwarten einen kleinen, hübschen Badeort. In der Realität finden wir einen netten Hafen- und Fischerort mit nur 2000 Einwohnern aber mit herausragenden Bauten.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020975.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1265" title="P1020975" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020975-150x84.jpg" alt="" width="150" height="84" /></a>Unterhalb des ersten Prachtbaus, dem Palacio von Sobrellano, parken wir. Erstmal sind wir ganz geschockt von diesem Palast im 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020982.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1266" title="P1020982" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020982-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Zuckerbäckerstil.<br />
Wir steigen auf den Hügel und stellen fest, die Besichtigungszeit für den Palacio passt nicht in unser Zeitkorsett.</p>
<p>Wir helfen uns, wenigstens etwas vom Inneren zu 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020979.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1267" title="P1020979" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020979-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>sehen, indem wir durch die Fenster fotografieren. So können wir immerhin einen Billardsaal, ein Kaminzimmer und einen Raum mit vielen Ausstellungsstücken ausmachen.<br />
Wir umrunden das Objekt und bestaunen auch die dazugehörende Kirche</p>
<p>Wir lesen nach, dass der neogotische Palast von Sobrellano die
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020978.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1268" title="P1020978" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020978-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Residenz des Markgrafen von Comillas war, der die Königsfamilie im Sommer 1881 und 1882 aufnahm.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020988.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1269" title="P1020988" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020988-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Vorbei an der links liegenden Kirche, unter einem Bogen hindurch, folgt die nächste Überraschung.</p>
<p>Die Villa Quijano, auch bekannt als  „El Capricho“ , „Die Laune“ wurde von dem Jugendstilmeister Gaudi für den wohlhabenden Geschäftsmann Máximo Día de Quijano entworfen und von 1883 – 1885 errichtet. Auffallend ist neben einigen frühen Elementen des Modernisme der Mudéjar-Stil.</p>
<p>Kein Wunder, dass sich einem sofort der Vergleich zu den Güell Pavillons  in Barcelona aufdrängt, wurden diese doch zur selben Zeit errichtet.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020997.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1271" title="P1020997" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020997-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Der markante Aussichtsturm springt ins Auge! Die mit Sonnenblumen-
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10209941.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1272" title="P1020994" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10209941-150x144.jpg" alt="" width="150" height="144" /></a>Fliesen dekorierten Außenwände, die <a href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020997.jpg" rel="lightbox[1241]"><br />
</a>wunderschönen Holzdecken im Innern, jede anders gestaltet. Was gibt es nicht alles zu sehen. Das reinste Bilderbuch.</p>
<p>Ich greife nur noch das Glasfenster mit dem klavierspielenden Raben heraus.<br />
Ein Führer demonstriert das Zuschieben der Schieberolladen, die beim 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020998.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1273" title="P1020998" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020998-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Bewegen Musik ertönen lassen.</p>
<p>Die fertige Villa hat Gaudí nie gesehen, da er die Ausführungen seinem Studienfreund Cristóbal Cascante überließ.</p>
<p>Zurück zum Auto blicken  wir auf dem gegenüberliegenden Hügel auf die mächtigen Gebäude der Päpstlichen Universität.</p>
<p>Noch eine kleine Rundfahrt durch den Ort und nun aber wirklich weiter.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020977.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1274" title="P1020977" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1020977-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Wir wollen doch noch das Museum von Altamira besichtigen.</p>
<p>Inzwischen ist es kurz nach fünf Uhr und um halb sechs Uhr sind wir am
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030024.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1275" title="P1030024" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030024-150x105.jpg" alt="" width="150" height="105" /></a> Museum. Auf dem Weg zur Kasse ein paar Happen gegessen, Eintrittskarten gekauft und die Besuchserlaubnis für 18.45 Uhr ausgehändigt bekommen. Das nenn’ ich Timing.</p>
<p>Als wir die Menge „Mayores“ „Ältere“ sehen, haben wir so unsere Befürchtungen. Jedoch, wir sind nur 6 Personen, die mit einem Faltblatt mit Erklärungen ausgestattet eingelassen werden.</p>
<p>Die eigentlich Höhle, die „Cueva de Altamira“ wurde 1879 entdeckt und von der UNESCO zum Menschheitserbe erklärt. Sie ist seit 2002 für die Allgemeinheit geschlossen, da die Besucherströme überhand nahmen.</p>
<p>Ich zitiere auszugsweise den Baedeker:</p>
<p>&#8220;Die Höhlen von Altamira bewahren eines der großartigsten Kulturzeugnisse der Menschheit, verbergen sich darin in ihnen doch vor etwa 20 000 – 15 000 Jahren von Menschen der Altsteinzeit geschaffene Felsbilder, die in ihrer Darstellungsweise und Farbkraft einzigartig sind.&#8221;</p>
<p>„Die Höhlen wurden erst 1869 zufällig von einem Jäger entdeckt. In der Folgezeit erforschte der Besitzer des Geländes, Don Marcelino Saz de Sautuola, das unterirdische Felslabyrinth und entdeckte auch die Säle mit den uralten Malerein und Gravuren. 1879 erkannte seine achtjährige Tochter an der Höhlendecke Stiere. Die Einschätzung des Grundherrn, Zeugnisse einer prähistorischen Kultur gefunden zu haben, wurden von der Fachwelt heftigst angezweifelt. Erst als man 1901/1902 im südfranzösischen Font-de-Gaume ähnliche Bilder entdeckte, hat man die Echtheit der Höhlenmalereien von Altamira nicht mehr bestritten.“</p>
<p>„Die
<a  href="http://www.google.de/search?q=cueva+de+altamira&amp;hl=de&amp;biw=988&amp;bih=630&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=4Dq-TvmyJ8TKhAfEpL2oBA&amp;sqi=2&amp;ved=0CE8QsAQ" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./www.google.de/search');" > schönsten Malerein</a> schufen die Menschen der Altsteinzeit in der Sala de Pinturas, (Saal der Malereien), die heute als „Sixtinische Kapelle der Felsmalerei“ bezeichnet wird.“</p>
<p>An Videodemonstrationen können wir nachvollziehen, mit welch großem Aufwand die Nachgestaltung der Höhle mit ihrem 9 x 18m großen Saal, der mit mehrfarbigen, teilweise recht plastischen Tierdarstellungen versehen ist, vorgenommen wurde. Mehrere 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/bison-kopf.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1276" title="bison-kopf" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/bison-kopf-150x104.jpg" alt="" width="150" height="104" /></a>Wisente, ein rotes Wildpferd, ein Wildschwein und eine Hirschkuh sind ohne weiteres 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/cierva.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1277" title="cierva" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/cierva-148x150.jpg" alt="" width="148" height="150" /></a>auszumachen. Die vorherrschenden Farben sind Rot, Ocker und Braun, die man aus mit Wasser vermischten Mineralien gewann und mit dem Finger, einem Stift oder direkt abgerieben auftrug. Die Umrisse der Tiere sind mit Holzkohle ausgeführt.</p>
<p>Videodemonstrationen finden wir mehrfach. Zum einen wird uns vor Augen geführt, wie die Menschen früher lebten, zum anderen die Entwicklung unserer Art.</p>
<p>Insgesamt ist die „Nuevacueva“, der Nachbau der Höhle von Altamira eine sehenswerte Sache. Ist aber ein Museum.</p>
<p>Elisabeth und ich sind uns einig, auch wenn die Höhle von Tito Bustin in Ribadesello nicht diese Bekanntheit und diese Vielfalt an Zeichnungen hat, aber sie ist authentisch und damit hatte sie für uns eine stärkere Ausstrahlung.</p>
<p>Eine gute Stunde haben wir dort zugebracht und nun noch schnell die letzten 2 Kilometer bis Santillana del Mar.</p>
<p>Am Ortseingang befindet sich sofort ein Tourismusbüro und dort erklärt man uns, dass wir, da wir im Parador Santillana del Mar Gil-Blas die Übernachtung gebucht haben, wir bis zum Parkplatz des Parador fahren dürfen. Der Ort ist normalerweise für Besucherautos gesperrt. Die freundliche Dame erklärt: Erste Straße links, dann rechts, am Parador links hoch und dort befindet sich der Parkplatz. Problemlos 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030033.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1278" title="P1030033" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030033-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>gefunden und wir fragen uns nur, ist es der Parador zur Linken oder der etwas tiefer gelegene zur Rechten. Wir vermuten, der auf Parkplatzhöhe gelegene ist vielleicht eine 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030170.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1279" title="P1030170" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030170-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Depandance und ziehen unseren Trolli über uriges Pflaster nach unten.</p>
<p>Wir sind richtig. Wie üblich: Eingecheckt, Tisch für das Abendessen um 20.30 Uhr bestellt, Zimmer bezogen, geduscht, umgezogen und neugierig noch einen Rundgang bei leichter Dämmerung durch diesen zauberhaften Ort gemacht. Selbst bei diesem Licht einige Aufnahmen <a href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030166.jpg" rel="lightbox[1241]"><br />
</a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030166.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1280" title="P1030166" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030166-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>gemacht, da es nicht regnet und wer weiß wie es morgen aussieht.</p>
<p>Das Abendessen? Wir hatten das Herbstmenü
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030037.jpg" rel="lightbox[1241]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1281" title="P1030037" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030037-102x150.jpg" alt="" width="102" height="150" /></a> bestellt, das u.a. gekochtes Kaninchen beinhaltete. Dazu lässt sich sagen: Das Fleisch war gut und zart, das Gemüse völlig grau und das einsame kleine grüne Brokkoliröschen war eiskalt.<br />
Es heißt nicht umsonst: Das Auge isst mit!</p>
<p>War das heute wieder ein Tag! Fantastisch was wir alles gesehen haben.<br />
Aus diesem Tagesprogramm ließen sich ohne Schwierigkeiten einige Tage gestalten und man würde sich nicht langweiligen.</p>
<p>Der Routenplaner hatte 105 km vorgegeben tatsächlich sind wir 157 km gefahren.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
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		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 6</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Bilbao]]></category>
		<category><![CDATA[Frank O. Gehry]]></category>
		<category><![CDATA[Guggenheim Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz Bizkaia]]></category>
		<category><![CDATA[Puente Colgante]]></category>
		<category><![CDATA[Schwebebrücke]]></category>
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		<description><![CDATA[6. Tag, Freitag, 28. Oktober 2011 Santillana del Mar &#8211; Bilbao &#8211; Santillana del Mar Neuer Tag, neue Herausforderungen! Blick aus dem Fenster: Regen, 13 Grad Macht nichts, denn heute steht „nur“ Bilbao mit dem Guggenheim Museum und die „Puente Colgante“,  die „Schwebebrücke“ auf dem Besichtigungsprogramm. Zum Glück fragen wir beim Auschecken, wo sich denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>6. Tag, Freitag, 28. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>Santillana del Mar &#8211; Bilbao &#8211; Santillana del Mar<br />
</strong></p>
<p>Neuer Tag, neue Herausforderungen!<br />
Blick aus dem Fenster: Regen, 13 Grad</p>
<p>Macht nichts, denn heute steht „nur“ Bilbao mit dem Guggenheim Museum und die „Puente Colgante“,  die „Schwebebrücke“ auf dem Besichtigungsprogramm.</p>
<p>Zum Glück fragen wir beim Auschecken, wo sich denn der andere Parador in Santillana del Mar befindet.</p>
<p>Für uns die erfreuliche Auskunft: &#8220;Gleich oben wo sie ihr Auto geparkt haben.&#8221; Also war das Gebäude keine Dependance, wie wir vermutet hatten, sondern der von uns für die nächste Nacht gebuchte Parador.</p>
<p>Als wir mit unseren Trollis zum Parkplatz gehen, kommen uns zwei Angestellte nachgelaufen und erklären uns, das obere Hotel öffnet erst gegen 11 Uhr und sie sorgen dafür, dass das Gepäck nach oben gebracht wird.<br />
Sehr erfreulich, so müssen wir es nicht den Tag über spazieren fahren.</p>
<p>Also kann unser Ausflug unbeschwert beginnen.</p>
<p>Für die angegebenen 125 km von Santillana del Mar nach Bilbao nehmen wir die uns schon gut bekannte A 8 – E 70. Dass die in der Karte durchgängig eingezeichnete Autobahn sich immer wieder mit der Landstraße abwechselt, ist auch nichts Neues mehr für uns.</p>
<p>Wir befinden uns inzwischen im Baskenland.<br />
Schon die Autobahnhinweise sind zweisprachig: spanisch und baskisch.</p>
<p>Galicien, Asturien, Cantabrien haben wir bereits gestreift bzw. durchfahren, nun also das Baskenland.</p>
<p>An der Mautstelle vor Bilbao erfragen wir die Weiterfahrt:<br />
Ausfahrt Bilbao E-S Miraflores, dann „todas directiones“ „alle Richtungen“ auf die Avenido Milaflores.</p>
<p>Da wir bisher noch keinerlei Hinweise auf das Museum gefunden haben, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030040.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1287" title="P1030040" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030040-150x97.jpg" alt="" width="150" height="97" /></a>schieben wir uns in das Stadtzentrum, fahren am Bahnhof (Jugendstil), dem Theater vorbei, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030043.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1288" title="P1030043" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030043-147x150.jpg" alt="" width="147" height="150" /></a>queren die Ría de Bilbao (man kann auch Río de Nervíón lesen) über die Puente  del Arenal und nun müssen wir doch Passanten nach dem Weg fragen.</p>
<p>Also: die Puente del Ayuntamiento gleich hier am Kreisel nochmal retour und hier sehen wir 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030045.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1289" title="P1030045" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030045-150x104.jpg" alt="" width="150" height="104" /></a>dann doch tatsächlich eine Ankündigung des Museums.<br />
In der Avenida Abandoibarra 2.<br />
Das Parkhaus ist unmittelbar dabei und für die gesamte Strecke vom Parador aus benötigen wir 1 Stunde 45 Minuten.</p>
<p>Wir sind neugierig wie nun dieses vielgerühmte, vielgepriesene Museum auf uns wirken wird.</p>
<p>In der im Sommer besuchten Ausstellung „
<a  href="http://unterwegsindeutschland.de/magische-orte/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/.external./unterwegsindeutschland.de/magische-orte/');" >Magische Orte</a>“ im 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/MagOrte.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1290" title="MagOrte" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/MagOrte-150x82.jpg" alt="" width="150" height="82" /></a>Gasometer von Oberhausen wird das Guggenheim Museum unter vielen anderen auch als „Magischer Ort“ herausgestellt.</p>
<p>Wow! Die Außenansicht ist beeindruckend!</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030049.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1291" title="P1030049" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030049-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Ein Gebäude das golden glänzt aus Titanplatten, Glas und Kalkstein.<br />
Ständig andere Perspektiven. Es lässt sich nicht wirklich beschreiben.<br />
Schon die Außengestaltung ist 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030054.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1292" title="P1030054" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030054-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>außergewöhnlich:<br />
Auf der einen Seite der Meeresarm, auf der anderen Seite ein flaches Wasserbecken.</p>
<p>Den Eingangsbereich ziert eine riesige Blumenkomposition von Jeff Koons’: Der Blumenhund „Puppy“, ein Foxterrier.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030065.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1293" title="P1030065" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030065-132x150.jpg" alt="" width="132" height="150" /></a><a href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030055.jpg" rel="lightbox[1283]"><br />
</a>An der Flusspromenade die Bronzespinnenskulptur „Maman“ von Louise Bourgeois.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030055.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1294" title="P1030055" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030055-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Ein großer Strauß Glastulpen (?) ziert eine Terrasse.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030053.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1295" title="P1030053" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030053-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Nun mal los, das Innere besichtigen.<br />
Keine Warteschlange. Mit dem Eintritt bekommen wir einen Audioguide ausgehändigt – sensationell: deutsche Sprache.</p>
<p>Also setzen wir uns erst mal in der Rotunde hin und lauschen den Einführungen.</p>
<p>Das 1993 bis 1997 nach Plänen des nordamerikanischen Stararchitekten Frank O. Gehry erbaute Museum, das er im ersten Anlauf in einer Bar auf einem Briefumschlag skizzierte,  ist aus heutiger Sicht ein stadtplanerisches Meisterstück.<br />
Das Gebäude konnte dann mit Hilfe eines Simulationsprogramms im Computer exakt berechnet werden.<br />
Anders kann man es sich auch kaum vorstellen.</p>
<p>Wir befinden uns hier in der lichtdurchfluteten Rotunde, sozusagen im Herzen des Gebäudes von dem aus alle Adern – sprich Seitengänge – abgehen, in die die Besucher gepresst werden, zurückkommen, aufsteigen und wieder absteigen.<br />
Der Museumskomplex umfasst insgesamt 24.000 m², die reine Ausstellungsfläche beträgt 11.000 m2, die auf 19 Galerien aufgeteilt sind.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/guggenheim2.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1296" title="guggenheim2" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/guggenheim2-103x150.jpg" alt="" width="103" height="150" /></a>Wir lassen den Blick schweifen und finden keinen Ruhepunkt für die Augen.<br />
Nur Bögen,  Gestänge,  Glas, noch ein Vorsprung und noch eine Wölbung.</p>
<p>Als erstes besichtigen wir den hier an die Rotunda  angrenzenden  riesigen Saal in dem ebenfalls sieben riesige Skulpturen von Richard Serra aufgestellt sind.</p>
<p>Anleitung: „Wer sich traut, kann die Skulpturen auch betreten. Innen ist man jeweils von rund 40 t schweren, gut 4 m hohen (rostigen) 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/guggenheim1.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1297" title="guggenheim1" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/guggenheim1-150x105.jpg" alt="" width="150" height="105" /></a>Stahlplatten umstellt.“</p>
<p>Wir trauen uns und gehen in die erste: Eine Spirale.<br />
Elisabeth wird schwindlig. Ich bekomme Beklemmungen.</p>
<p>Nein Danke, keine weitere Begehung.</p>
<p>In den folgenden Räumen können wir uns über den Bau, die Materialien, Ausführungen etc. aufklären lassen.</p>
<p>Wir fahren mit dem Lift nach oben und sehen uns im dritten Stock die verschiedenen Ausstellungen an,  z.B. der Gruppe Zero um Heinz Mack.<br />
In anderen Räumen sind u.a Vasarelli, Antoni Tápies, Howard Mehring, Künstler des Abstrakten Expressionismus, u.a. Pollok vertreten.</p>
<p>Wir gehen in den zweiten Stock und treffen wieder auf Installationen von Richard Serra: 4 große Stahlplatten die quer in den Raum gestellt sind<br />
oder zwei 8 t schwere Kubusse . Sind sie gleich groß, die Perspektive macht’s.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/guggenheim3.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1298" title="guggenheim3" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/guggenheim3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dagegen gefallen uns die Arbeiten von Constantin Brancusi, wie z. B Torso „Weiße Negerin“ oder der Saal mit den 5 Vögeln, oder die „schlafende Muse“, 1. Schrei und Neugeborenes.</p>
<p>Und wieder steigen wir ab und landen – wie vorgesehen in der Rotunda.</p>
<p>Wie gewohnt will ich Kunstpostkarten von den mir am besten gefallenden Werken für meine seit 1960 geführte Sammlung erwerben. Lediglich die „weiße Negerin“ Brancusi und die Stahlinstalltionen von Richard Serra sind zu erstehen. Alle anderen Karten beziehen sich auf das Guggenheim Museum in New York. Sehr hilfreich.</p>
<p>Zwei Stunden haben wir im Museum zugebracht.</p>
<p>Lässt man die ausgestellten Werke der diversen Künstler Revue passieren kann für mich das Urteil nur lauten:<br />
Das Gebäude ist es!
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030119.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1299" title="P1030119" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030119-106x150.jpg" alt="" width="106" height="150" /></a></p>
<p>Nun ist uns nach einer Tasse Café. Das Restaurant und die Bar sind vollbesetzt, aber es gibt ja eine große Terrasse, auch wenn es frisch ist.<br />
Hier findet das Auge Ruhe und kann sich an dem gegenüberliegenden riesigen, blaugetönten Turm erholen.</p>
<p>So erholt machen wir nochmal einen Gang auf die Brücke  um das Museum aus noch anderen Perspektiven zu fotografieren.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030071.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1300" title="P1030071" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030071-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030072.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1301" title="P1030072" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030072-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030076.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1302" title="P1030076" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030076-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030078.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1303" title="P1030078" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030078-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Auf unserem Gang zur Touristinformation, von wo aus wir die Stadtrundfahrt antreten wollen, können wir miterleben wie schnell die baskischen Polizisten laufen können. Sie  holen einen jungen Mann ein, der kurz vorher eine gestohlene Geldbörse weggeworfen hat. Half ihm aber nichts, sie haben ihn festgenommen.<br />
Wäre das doch auch mal dem Dieb passiert, der mir in Barcelona meine Brieftasche mit allen Papieren gestohlen hat.</p>
<p>Um 15 Uhr fährt der große Doppeldeckerbus mit nur 4 Personen 1 Stunde durch Bilbao. Die Erklärungen sind wieder in spanisch und englisch und im Schnelldurchgang vielleicht ein paar Dinge zu Bilbao:</p>
<p>Bilbao ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia (spanisch Vizcaya) und größte Stadt der Autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien.<br />
Sie ist die wichtigste Industrie- und Hafenstadt des Baskenlandes und hat zuzüglich des Umlands fast 900.000 Einwohner und ist damit die zehntgrößte Stadt Spaniens.</p>
<p>War sie früher als hässlich Industriestadt verschrien -  Eisenindustrie und Hochöfen waren das Kennzeichen des 19. Jahrhundert, so erfolgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die planmäßige Erweiterung des Stadtkerns wie z. B. mit den bedeutenden Gebäuden des Theater Arriaga, der Börse oder der Alhóndiga (ehemaliges Wein- und Spirituosenlager).</p>
<p>Der industrielle Niedergang in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich hier in der Region mit positiven Folgen bemerkbar gemacht.<br />
Seit 1990 ist es von seinem Image einer hässlichen, grauen, schmutzigen Stadt abgekommen und der Bau des Guggenheim Museums, der „Bilbao Effekt“ auch „Guggenheim Effekt“ brachte die Umkehr.</p>
<p>Davon können wir uns bei unserer Fahrt mit dem Bus aus dem oberen Stockwerk in der ersten Reihe überzeugen.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030101.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1306" title="P1030101" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030101-150x122.jpg" alt="" width="150" height="122" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030092.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1307" title="P1030092" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030092-150x132.jpg" alt="" width="150" height="132" /></a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030095.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1308" title="P1030095" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030095-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030099.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1309" title="P1030099" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030099-114x150.jpg" alt="" width="114" height="150" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030100.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1310" title="P1030100" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030100-124x150.jpg" alt="" width="124" height="150" /></a><a href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030120.jpg" rel="lightbox[1283]"><br />
</a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030120.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1311" title="P1030120" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030120-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a>Die beeindruckenden Gebäude der Königlichen Akademie, der Kirche San Nicolás, der Kathedrale Santiago, des Rathauses, des Theaters, des Bahnhofs und der Markthalle – können wir nun ganz entspannt 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030128.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1305" title="P1030128" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030128-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>betrachten -   und vorbei an dem wohl meistfotografierten Objekt, der hübschen Zubizuribrücke – bietet man uns so einen schönen Überblick über die Stadt. Den Altstadtkern streifen wir leider nur. Aber alles geht nun mal nicht.</p>
<p>Um 16 Uhr steigen wir wieder beim Info-Büro &#8211; beim Guggenheim Museum &#8211; aus und lassen uns noch erklären, wie wir zur „Schwebebrücke“ „Puente Colgante“ kommen.</p>
<p>Die Dame empfiehlt uns die Metro. Die Strecke wurde von Sir Norman Foster geplant und die Bilbaínos tauften die im puristischen Design gestalteten Abgänge „Fosteritos“.</p>
<p>Da jedoch der Stadtteil Portugalete auf unserer Rückfahrtstrecke nach Santillana del Mar liegt, holen wir unser Auto aus der Tiefgarage. Mit 9.50 Euro Parkgebühr sind wir dabei und von der A 8 – Richtung Santandér -  nehmen wir die beschriebene Ausfahrt „Portugalete, Puente Colgante“ und gelangen nach 20  Minuten – mehr durch Intuition – in die richtige Richtung. Erst kurz davor finden wir wieder ein Hinweisschild. Zum Glück befindet sich gleich um die Ecke ein Parkhaus, denn in den verwinkelten Gässchen wäre es schwierig einen Parkplatz zu finden.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030138.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1312" title="P1030138" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030138-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Wenige Meter und wir stehen unterhalb dieses imposanten Bauwerks.</p>
<p>Wie kann es anders sein: 2006 wurde die Verbindung der nordwestlichen<br />
Vorstädte Portugalete und Las Arenas durch die „Puente Colgante“ von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.</p>
<p>Im Kiosk erstehen wir die Eintrittskarten und werden gleich in den
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030140.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1314" title="P1030140" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030140-150x94.jpg" alt="" width="150" height="94" /></a> Warteraum für die Fähre geschleust, da der Lift auf unserer Seite defekt ist.</p>
<p>Nach wenige Minuten kommt die Auto- und Personenfähre, die an der Brücke hängt, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030139.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1313" title="P1030139" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030139-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>„angeschwebt“ und wenig später haben wir den Meeresarm (Nervion) in der „Gondel“ der Schwebefähre überquert und befinden uns im Stadtteil Las Arenas.</p>
<p>Der Liftführer bringt uns beide – mal wieder alleine &#8211; in einem Panorama-Aufzug auf eine Höhe von 50 Meter. Einen 160 Meter langen Spaziergang könnten wir auf die andere Seite nach Portugalete  über dem Wasser in einer gleich einem Käfig gesicherten Brücke machen, jedoch Elisabeth ist es hier oben nicht geheuer.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030144.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1315" title="P1030144" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030144-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030150.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1316" title="P1030150" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030150-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Ein heftiger Wind pfeift und so blicken wir von diesem luftigen Aussichtspunkt auf das rechte und linke Ufer des Meeresarmes, auf den Hafen von Bilbao, der Bucht „El Abra“, die Sporthafen und Strände. Ein paar Fotos, der Liftführer macht eine Aufnahme von uns Zweien und will uns animieren, doch noch länger zu verweilen, was wir dankend ablehnen.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030151.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1317" title="P1030151" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030151-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030153.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1318" title="P1030153" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030153-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030154.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1319" title="P1030154" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030154-150x111.jpg" alt="" width="150" height="111" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030158.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1320" title="P1030158" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030158-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Unten angekommen geht es genauso nahtlos wieder mit der Gondel retour.</p>
<p>Vielleicht noch ein paar Daten zu diesem „Kunstwerk des Ingenieurwesens mit mehr als 100 jähriger Geschichte“ wie wir aus dem Faltblatt entnehmen:</p>
<p>„Das Projekt für die Konstruktion der Schwebefähre stammt von Januar 1888<br />
und zwei Jahre später, am 10. April 1890 starten die Bauarbeiten für die erste Schwebefähre, die älteste der Welt.<br />
Das Projekt ist das Werk von Alberto de Palacio unter Mithilfe von Ferdinand Arnodin. Seine öffentliche Einweihung fand im Juli 1893 statt.</p>
<p>Seit 1893 haben ungefähr 650 Millionen Menschen den Meeresarm in der Gondel überquert.</p>
<p>Ein ungefährlicher und unvergesslicher Besuch, mit gewissen, nicht nur historischen Ähnlichkeiten zum Besuch des Eiffelturms.“</p>
<p>So, das war für heute unser Besichtigungsprogramm.</p>
<p>Wir finden gut wieder aus dem Stadtteil raus auf die Autobahn und in
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030168.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1321" title="P1030168" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030168-150x102.jpg" alt="" width="150" height="102" /></a> knapp 1 ½ Stunden sind wir gegen 18.30 Uhr im Parador Santillana del Mar.</p>
<p>Unser Gepäck ist da.<br />
Also wieder Einchecken, etwas frisch machen und wir brechen zu einem Bummel durch diesen zauberhaften,  malerischen Ort auf.</p>
<p>Auch wenn es etwas trübe ist und etwas später die Dämmerung beginnt,<br />
mache ich bei diesem Licht einige Aufnahmen, denn immerhin: es regnet nicht und wer weiß wie es morgen aussieht.</p>
<p>Reges Treiben herrscht in den Gassen und wir sind auf der Suche nach einem Restaurant, denn nach der gestrigen Erfahrung wollen wir heute nicht im Parador essen.</p>
<p>Viele, viele Restaurants gibt es mit ansprechenden Speisekarten.<br />
Unsere Wahl fällt auf das unmittelbar neben dem Parador Santiallana 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030173a.jpg" rel="lightbox[1283]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1322" title="P1030173a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030173a-127x150.jpg" alt="" width="127" height="150" /></a>del Mar Gil Blas gelegene „El Castillo“. Wir haben sehr, sehr gut gewählt.<br />
Salat stand an erster Stelle, den haben wir bisher vermisst und dann die Spezialität der Region probiert: Venusmuscheln und Anchovas, Sardinen auf Tomaten und gebratenem Paprika. Leckeren Wein dazu. Perfekt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Na, das war wieder ein Tag.</p>
<p>Wenn wir mal ganz alt sind und nicht mehr reisen können, haben wir immerhin viel, um es im Geiste nochmal nachzuvollziehen.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
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		<title>Galicien, Asturien, Cantábrien, Baskenland 7</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 13:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 Nordspanienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel R. Martín]]></category>
		<category><![CDATA[Palacio de la Magdalena]]></category>
		<category><![CDATA[Palacio Velarde]]></category>
		<category><![CDATA[Parador Santillana del Mar Gil-Blas]]></category>
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		<category><![CDATA[Torre de Don Borja]]></category>
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		<description><![CDATA[7. Tag, Samstag, 29. Oktober 2011 Santialla del Mar &#8211; Santandér &#8211; Flughafen &#8211; Teneriffa Letzter Tag! Blick aus dem Fenster: Sonne! S o n n e ! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Was haben wir uns vorgenommen? Bei Sonne den Kreuzgang der Stiftskirche Santa Juliana besichtigen. Wir haben uns gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>7. Tag, Samstag, 29. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>Santialla del Mar &#8211; Santandér &#8211; Flughafen &#8211; Teneriffa<br />
</strong></p>
<p><strong>Letzter Tag!</strong><br />
Blick aus dem Fenster: Sonne! S o n n e ! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<p>Was haben wir uns vorgenommen?<br />
Bei Sonne den Kreuzgang der Stiftskirche Santa Juliana besichtigen.<br />
Wir haben uns gestern erkundigt: Von 10 Uhr bis 11 Uhr ist es möglich.</p>
<p>und sonst?</p>
<p>35 km Fahrt von Santillana del Mar nach Santandér und abends zum Flughafen.</p>
<p>Waren wir gestern schon ganz begeistert von „diesem bedeutendsten kunsthistorischen Ensemble Kantabriens und eines der besterhaltenen Spaniens“, wie dann erst heute bei Sonnenlicht!</p>
<p>„Der Ort ist das lebende Museum eines mittelalterlichen Dorfes (9. Jhdt.) das sich um die Stiftskirche Santa Juliana herum entwickelt hat, obwohl der Grossteil seines Häuserbestandes den architektonischen Beiträgen vom 14. bis 18. Jhdt. zu verdanken ist. Hier sei nur erwähnt, dass wir dort mittelalterliche Gebäude finden, Türme und das Palacio de los Velarde im Renaissancestil, barocke Gebäude, die Herrenhäuser der Villa der Erzherzogin von Österreich, der Valdivieso. Trotz dieser Vielfalt an Stilen bietet die Stadt einen harmonischen und homogenen Anblick.“</p>
<p>So der Auszug aus dem Heft der  spanischen Touristinformation.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030208.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1325" title="P1030208" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030208-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Also nochmal ein Spaziergang über gepflasterte Gassen durch den für den Verkehr gesperrten Stadtkern.</p>
<p>Wenige Schritte aus dem Parador und wir 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030174.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1326" title="P1030174" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030174-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a>spazieren an dem wichtigsten Platz, der Plaza Ramón Pelayo vorbei, der vom Parador Santillana del Mar Gil Blas, dem Rathaus aus dem 18./19. Jh., dem Torre del Meriño aus dem 14. Jh., dem Torre de Don Borja, 15. Jh. gerahmt wird.</p>
<p>Mit Blick nach oben zu den mit prächtigen Wappen verzierten 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030192.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1327" title="P1030192" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030192-123x150.jpg" alt="" width="123" height="150" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030265.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1328" title="P1030265" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030265-150x143.jpg" alt="" width="150" height="143" /></a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030263a.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1329" title="P1030263a" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030263a-146x150.jpg" alt="" width="146" height="150" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030214.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1330" title="P1030214" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030214-150x141.jpg" alt="" width="150" height="141" /></a></p>
<p>Adelshäusern, Balkone mit reichlich Blumenschmuck – natürlich auch 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030176.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1331" title="P1030176" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030176-150x109.jpg" alt="" width="150" height="109" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10302681.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1332" title="P1030268" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P10302681-150x139.jpg" alt="" width="150" height="139" /></a>auf die kieselsteingepflasterten Gassen -   sind wir in kurzer Zeit an der 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030212.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1333" title="P1030212" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030212-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030223.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1334" title="P1030223" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030223-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Kirche und können den bemerkenswerten romanischen Kreuzgang  aus dem 12./13. Jh. bestaunen. Jede der Doppelsäulen ist mit einem anders 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030218.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1335" title="P1030218" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030218-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030220.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1336" title="P1030220" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030220-150x125.jpg" alt="" width="150" height="125" /></a>verzierten Kapitell versehen. Wir haben schon viele schöne 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030229.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1337" title="P1030229" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030229-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030232.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1338" title="P1030232" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030232-150x130.jpg" alt="" width="150" height="130" /></a>Kreuzgänge, besonders auch in Portugal und im Aostatal gesehen, aber dieser hier ist die Krönung!</p>
<p>Wenn wir lesen, er zähle zu den schönsten seiner Art in Nordspanien, glauben wir das sofort.</p>
<p>Hier sind wir mal nicht alleine. Eine französische Besuchergruppe ist unterwegs.</p>
<p>Noch ein Rundgang durch das romanische Gotteshaus, das die Gebeine der hl. Juliana aufbewahrt und ein Rundumgang um diesen „kunsthistorischen Höhepunkt“ der Stadt.<br />
Am Palacio Velarde, aus dem 10. Jh., vorbei schlendern wir zurück.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030240.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1339" title="P1030240" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030240-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a><br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030206.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1340" title="P1030206" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030206-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Auch die Geschäfte haben sich zum Teil diesem Ambiente angepasst.<br />
Neben den Produkten aus der Region sind wir sehr angetan von einem Spielzeug- und Süßigkeitenladen, der Dinge anbietet, wie es sie Annodazumal gab.</p>
<p>Genauso begeistert oder überrascht sind wir von einem Wäschegeschäft das noch selbstgestrickte Babysachen anbietet. Erstaunlich auch, kaum Kitsch.<br />
Also ist man sich der Wichtigkeit der Stadt bewusst.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030278.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1341" title="P1030278" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030278-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Zum Abschluss – auf dem Weg zum Parkplatz zwischen den Paradores – noch ein Besuch einer Ausstellung, die in einem der die Plaza Pélayo umrahmenden Türme untergebracht ist.</p>
<p>Daniel R. Martín aus Santandér hat wunderschöne Exponate geschaffen. Filigrane Pflanzen, Kerne mit 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030269.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1342" title="P1030269" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030269-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030272.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1343" title="P1030272" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030272-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Wurzeln und Trieben, zauberhaft.</p>
<p>Das war noch ein schöner Abschluss – dieser Stadt aus unserer Sicht würdig.</p>
<p>Um ½ 12 Uhr verlassen wir die Stadt, fahren am Zoo von Santillana del Mar vorbei auf die A 67 – E 70  und sind in einer guten halben Stunde  in Santandér.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030379.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1344" title="P1030379" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030379-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Dort folgen wir der Ausschilderung „Centrum“ und finden hinter den Markthallen, an der Plaza de la Esperanza, ein Parkhaus.</p>
<p>Praktischer kann man es kaum haben.</p>
<p>Ein Blick in die Fischhalle, Tuch vor die Nase und neugierig an den Ständen vorbeispaziert. Endlich entdecke ich die
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030282.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1345" title="P1030282" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030282-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Entenmuscheln, die hier in dieser Gegend so berühmten „percebes“, die wir aber auf keiner Speisekarte entdecken konnten.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030284.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1346" title="P1030284" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030284-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Von der Verkäuferin lassen wir uns erklären, wie man sie isst.<br />
Lebendige Scampis und Krebse tummeln sich auf den Tischen.</p>
<p>Genug. Frische Luft!</p>
<p>Das Rathaus ist gleich um die Ecke und von hier 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030288.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1347" title="P1030288" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030288-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>zweigen die Geschäftsstraßen ab. Wir wandern Richtung Atlantik durch edle Straßen mit wunder-wunderschönen Schuhgeschäften. Die fantastischen Schuhe sind gleich Kunstgegenständen dekoriert.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030358.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1348" title="P1030358" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030358-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Bereits fast an der Promenade ein etwas längerer Aufenthalt in der Post, um Briefmarken zu erstehen. Zum Glück sehe ich den Automaten, um die entsprechende Nummer für „Envia“ „Senden“ ziehen zu können.</p>
<p>Unser Bummel bringt uns quasi zwangsläufig zu dem
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030296.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1349" title="P1030296" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030296-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> hier untergebrachten Tourismusbüro und mit Stadtplan bewehrt buchen wir bei der Dame vor der Türe wieder eine Stadtrundfahrt.</p>
<p>Abfahrt 13 Uhr vor dem Gebäude der ersten Santandér-Bank.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030300.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1350" title="P1030300" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030300-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Habe ich schon gesagt: Sonne! 21 Grad! Der Doppeldeckerbus hat das Verdeck auf und wir haben den besten Überblick.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030356.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1351" title="P1030356" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030356-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>„Santandér,     Kantabriens Hauptstadt, genießt einen Ruf als Traditionelles Seebad. Ihre Strände und Promenaden gehören zu den schönsten in Nordspanien“. Stimmt!</p>
<p>An der Bahía de Santandér geht die Fahrt vorbei am Jachthafen, dominiert vom Real Club Marítimo.  Satandér liegt an einer tief ins Land eindringenden, von Strand- und Dünenzonen
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030303.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1352" title="P1030303" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030303-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a> umrahmten Bucht und wie wir hören, muss der 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030308.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1353" title="P1030308" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030308-150x63.jpg" alt="" width="150" height="63" /></a>Seezugang jährlich ausgebaggert werden, da die Sandanschwemmungen sonst die Schifffahrt behindern würden.</p>
<p>Weiter geht es an der Plaza Porticada vorbei, dem unkonventionellen Austragungsort des Internationalen Festivals für Musik und Tanz von Santandér und dem Seefahrtsmuseum des Kanatabrischen Meeres.</p>
<p>Nach 20 Minuten steigen wir beim Stopp an der Halbinsel Magdalena aus.</p>
<p>Wir steigen zum Palacio de la Magdalena auf, das die Einheimischen der 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030312.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1354" title="P1030312" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030312-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030314.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1355" title="P1030314" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030314-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Königsfamilie geschenkt haben und zum Dank besuchte diese – wie nobel – einige Sommer hintereinander Santandér.</p>
<p>Das Gelände um den Prachtbau wird durch eine Hochzeitsgesellschaft, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030317.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1356" title="P1030317" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030317-150x145.jpg" alt="" width="150" height="145" /></a>geht man von der Kleidung der jungen Damen und Herren aus, der gehobenen Gesellschaft belebt.</p>
<p>Wir umrunden das Palais, kehren durch einen kleinen Wald zurück. Haben von hier oben einen schönen Blick auf den wunderbaren 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030330.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1357" title="P1030330" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030330-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Sandstrand El Sardinero und den Leuchtturm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir schlendern vorbei an Nachbildungen der Flotte Kolumbus, den Becken für Pinguine und 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030337.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1358" title="P1030337" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030337-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Robben, dem Zoo von Magdalena.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pünktlich nimmt uns der Fahrer um 14.20 Uhr wieder auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Runde, die er mit uns fährt ist groß: Prachtbau Casino, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030344.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1359" title="P1030344" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030344-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030347.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1360" title="P1030347" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030347-150x98.jpg" alt="" width="150" height="98" /></a>Picknick-Park, ein schöner Golfplatz, von beiden Seiten vom Meer umspült, liegt an der Route. Bei  Sicht auf einen Leuchtturm dreht er und es gibt noch das Stadion der Sardineros zu besichtigen.</p>
<p>Um 14.50 Uhr entlässt  uns der Fahrer noch als einzige Fahrgäste am 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030355.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1361" title="P1030355" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030355-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Hafen.</p>
<p>Nun fragen wir mal wieder eine Passantin, wo man gut essen gehen kann und sie rät uns in dem Viertel hinter der Bank von Santandér, da wäre das Essen gut und seinen Preis wert.</p>
<p>Das Mesón Rampalaya gefällt uns. Drinnen im Restaurant haben wir keine Chance einen Tisch zu bekommen, die Bar ist übervölkert und da es ja Sonne gab! setzen wir draußen an einen Tisch.</p>
<p>Leckeren Vorspeisenteller mit Meeresfrüchten. Mein Secreto Ibérico, ein von mir geliebtes Stück Fleisch vom schwarzen Schwein, wurde hier ganz anders als auf Teneriffa gewöhnt zubereitet: gepökelt und in Sauce. Schade.</p>
<p>Elisabeth war mit ihren frittierten Tintenfischchen sehr zufrieden.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030368.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1362" title="P1030368" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030368-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Da wir jedoch total durchgefroren sind, wärmen wir uns erst im gegenüber liegenden Café de Pombo mit je zwei Milchcafé auf.</p>
<p>Da es inzwischen nach 16 Uhr ist können wir 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030375.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1363" title="P1030375" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030375-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>noch zum Abschluss die Kathedrale besichtigen.</p>
<p>Wir erklimmen die Stufen zu dieser „wehrhaft wirkenden Kathedrale“.<br />
Sie wurde über der einstigen Klosterkirche San Emeterio und San Celedonio errichtet, was ihre Aufteilung in Ober- und Unterkirche erklärt.</p>
<p>Die Unterkirche entstand um 1200 und die Oberkirche, die Bischofskirche datiert aus dem 13./14. Jahrhundert und wurde nach einem Stadtbrand von 1941 wieder aufgebaut.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030374.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1364" title="P1030374" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2011/11/P1030374-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Noch ein Kreuzgang, den wir durchschreiten.<br />
Und noch ein kleiner Spaziergang in den nicht erkundeten Stadtteil mit einer riesigen Bibliothek.</p>
<p>Hier wollte ich das im Reiseführer angepriesene Buch „ Gil Blas de Santillana“ von dem französischen Schriftsteller Lesage kaufen, nachdem es mir in Santillana del Mar nicht gelungen ist.<br />
Immerhin kannte die Bibliothekarin das Buch, der Computer sagte ihr jedoch es ist „agotado“, ausverkauft.</p>
<p>Dafür kaufte ich mir ein anderes Buch als Reiselektüre.</p>
<p>Nun wird es Zeit, dass wir zum Flughafen fahren.<br />
Auto aus der Tiefgarage geholt und da wir – 17.30 Uhr früh dran sind, um 20 Uhr müssen wir den Wagen zurückgeben – zudem hat Elisabeth sich die Zufahrt zum Flughafen als App auf ihr Handy geladen, wähnen wir uns auf der sicheren Seite.</p>
<p>Was nicht berücksichtigt war, dass die angesteuerte Ausfahrt aus der Stadt durch Bauarbeiten gesperrt war. Eine Runde gedreht – noch eine – noch einen Ausweg gesucht, auch der gesperrt.<br />
Also zurück in die Stadt in der Hoffnung, eine andere Ausfahrt zu finden.</p>
<p>Dank Elisabeths Intuition können wir doch noch die Stadt verlassen und sind die 7 km bis zum Flughafen schnell gefahren.</p>
<p>Wir haben jedoch vereinbart, dass wir den Mietwagen vollgetankt zurückgeben und auf der ganzen Strecke keine Tankstelle, auch nicht direkt am Flughafen.<br />
Also steuern wir das nächste Örtchen an, auch hier keine Tankstelle.<br />
Schließlich befragen wir Spaziergänger und die zeigen uns, dass wir in das riesige Einkaufszentrum zurückfahren müssen.<br />
Das wollten wir vermeiden, da lange Schlangen in der Zufahrt waren.<br />
Es geht dann besser als wir befürchtet haben und wir sind dankbar, dass wir so rechtzeitig von Santandér losgefahren sind.</p>
<p>Um 19.30 Uhr fahren wir auf den Parkplatz von Europcar und unser Tachometer zeigt, dass wir insgesamt 1511 km gefahren sind.</p>
<p>Ein freundlicher Mitarbeiter nimmt die Schlüssel in Empfang.<br />
Inspiziert Tank und umrundet das Auto: alles zu seiner Zufriedenheit.</p>
<p>Nun noch am Ryanair Schalter einen Koffer aufgeben, Bordkarten hat Elisabeth schon auf Teneriffa ausgedruckt – kostet sonst zusätzlich – und schon können wir die Sicherheitskontrolle passieren.</p>
<p>Wir wollen im Innenbereich noch etwas essen und trinken. Pustekuchen, der Schalter ist geschlossen.<br />
Erst nach 20 Uhr wird er geöffnet.</p>
<p>Um 21 Uhr ist Boarding angekündigt. Nun wird es aber etwas chaotisch. Nach welchem System die Passagiere eingeordnet werden, erschließt sich uns nicht.<br />
Wir hatten nicht damit gerechnet, dass soviel Betrieb ist. Wir haben aber erfahren, es gab einen Brückentag, den wohl viele nutzen oder nutzten.</p>
<p>Na, immerhin starten wir gegen 21.30 Uhr und landen fast pünktlich um 23.45 Uhr in Teneriffa Süd und werden von unseren Lieben herzlich empfangen.</p>
<p>Auch wir sind froh, dass wir wieder „Zu Hause“ sind!</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Was kann man nicht alles in sieben Tagen sehen!<br />
Wir sind rundum zufrieden mit unserem Programm und wie wir es umgesetzt haben.<br />
Der ganze Landstrich, ob er sich nun Galicien, Asturien, Kantabrien oder Baskenland nennt ist wunder-wunderschön, abwechslungsreich, blau, golden, grün und weiß.<br />
So viele Sehenswürdigkeiten auf engem Raum.</p>
<p>Dass das Wetter nicht ganz so mitspielte, es hat uns nicht wirklich gestört.<br />
Wir empfanden uns auch so noch als „Glückskinder“, dass wir die Reise machen konnten.</p>
<p>Wir sind dankbar,<br />
dass alles ohne Komplikationen geklappt hat,<br />
dass wir uns so gut verstanden haben – nach so vielen gemeinsamen Wanderungen konnten wir auch davon ausgehen –<br />
dass wir uns stets einig waren.</p>
<p><strong>Was würden wir ändern?</strong></p>
<p>Bestimmt nicht mehr den Parador in Fuente Dé als Übernachtung wählen. Da gibt es viel, viel schönere und die morgendliche Anfahrt, sollte das Wetter gut genug sein für eine Bergfahrt mit Wanderung, kann man auch schnell von einem anderen Standort anfahren.</p>
<p><strong>Was habe ich vergessen zu erwähnen?</strong></p>
<p>Sicher viel!<br />
Aber vielleicht am Rande: Was uns nicht bewusst war, die Straße an der Küste entlang ist als „Camino Santiago“ ausgeschildert und gilt als Pilgerweg für Autofahrer, was jedoch nicht für einen Pilgerpass angerechnet wird.<br />
Von dieser Strecke gehen jedoch viele Hinweise für die Pilger ab und sie ist sicher wunderschön zu gehen.</p>
<p><strong>Reisezusammenfassung 2</strong>:</p>
<p>es gibt nicht mehr viel hinzuzufügen, außer:</p>
<p>1. das nächste Mal würde ich mir entweder auf meinen ipod ein Navigationsprogramm laden oder mich mit besserem Kartenmatrial versorgen als mit dem vom ADAC, denn Entdeckergeister &#8211; wie wir &#8211; wollen auch auf kleinen Straßen auf Erkundungstour gehen!! Zum Glück waren wir ja der spanischen Sprache mächtig und konnten uns so immer gut durchfragen. Denn die Ausschilderung insbesondere in den Städten war doch häufig sehr bescheiden.</p>
<p>2. Meine Fotografin saß neben mir und im Wissen, dass anschließend unser &#8220;Sekretär&#8221; alles perfekt in Form eines Reiseberichtes mit den entsprechenden Fotos gestaltet, konnte ich die Reise sehr entspannt  geniessen, wußte ich doch, anschließend darf ich zu Hause noch einmal in Erinnerungen schwelgen.</p>
<p>3. Bleibt weiterhin so großzügig mit uns, Ihr lieben Männer, damit wir vielleicht ein so schönes Reiseerlebnis noch einmal genießen dürfen!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Irmgard Roth und Elisabeth Dufke<br />
</strong></em></p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p>
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		<title>Madrid – Toledo – El Escorial</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 19:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[7. &#8211; 11. Juni 2010 „Cierro los ojos y veo Madrid!“ „Ich schließe die Augen und sehe Madrid!“ Soweit habe ich es zwar nicht gebracht, aber Madrid hat mir ausnehmend gut gefallen. Sollte ich eine Wertung zwischen Barcelona und Madrid abgeben, ich könnte es nicht. Die beiden Städte sind zu unterschiedlich und beide sind wunderschön. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7. &#8211; 11. Juni 2010</p>
<p>„Cierro los ojos y veo Madrid!“<br />
„Ich schließe die Augen und sehe Madrid!“</p>
<p>Soweit habe ich es zwar nicht gebracht, aber Madrid hat mir ausnehmend gut gefallen.<br />
Sollte ich eine Wertung zwischen Barcelona und Madrid abgeben, ich könnte es nicht. Die beiden Städte sind zu unterschiedlich und beide sind wunderschön.<br />
Sagt man von Madrid, sie sei die grünste europäische Hauptstadt, so kann ich das aus meiner Sicht nur bestätigen.</p>
<p>Aber nun der Reihe nach:</p>
<p><strong>Montag, 7. 6. 2010</strong><br />
Abflug vom Flughafen Köln-Bonn mit Germanwings um 11.20  Uhr, Ankunft in Madrid um 13.55 Uhr. Dann noch eine 13minütige Rundfahrt auf dem Flughafengelände, bis die endgültige Landeposition erreicht war.<br />
Ca. 20 Minuten brauchte ich, um zur Metro-Station „Aeropuerto T1,T2,T3“ zu gelangen. Hier konnte ich meinen Coupon für ein Zweitage-Abo für die öffentlichen Verkehrsmittel umtauschen und bekam einen Übersichtsplan für die Metro, daran orientierte ich mich: mit der Rosa-Linie, Linie 8 bis zur Haltestelle „Nuevos Ministerios“ . Dann umsteigen in die BlaueLinie, Linie 10. Achtung auf die Direktion: Ich fuhr erstmal 2 Stationen in die falsche Richtung.<br />
Ich würde jedoch nicht mehr von Deutschland aus die Abo-Karte vorbuchen, einfacher ist es, diese direkt an der Metro-Station zu erwerben, dann hat man nicht den Zirkus mit Personalausweis, diesen kopieren und nicht jeder Mitarbeiter weiß damit umzugehen.<br />
Das von mir gebuchte <strong>Hotel Cason del  Tormes</strong>, ca. 5 Minuten von der Plaza España enfernt, liegt tatsächlich in einer ruhigen Seitenstraße, El Rio. Zimmer bezogen, luftiger umgezogen und mit Reiseführer   bewaffnet auf den ersten Rundgang gemacht.</p>
<p>Natürlich erstmal die Plaza de España in Augenschein genommen:</p>
<p>Hier entstanden in den 50er Jahren die ersten Hochhäuser Madrids, der
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010287.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-969" title="R0010287" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010287-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> ganze Stolz der Franco-Zeit. „Edificio España“ heißt denn auch der seitlich getreppte, sich nach oben verjüngende Bau, der zusammen mit dem Cervantes-Denkmal von 1915 eine harmonische Einheit bildet.<br />
Der Dichter Miguel de Cervantes blickt von oben auf die Figuren seines Hauptwerkes:<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Cervantes.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-970" title="Cervantes" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Cervantes-115x150.jpg" alt="" width="115" height="150" /></a>Den Ritter Don Quijote auf seinem Pferd Rocinante und seinen dicken Diener Sancho Panza auf dem Esel Rucio.<br />
Eingebettet ist dieses riesige Denkmal in einen schönen Park mit altem Baumbestand.<br />
Von hier aus läuft man direkt auf die Calle de Bailén, hält sich links, vorbei am Senats-Palast und schon hat man „Palacio Real“ das Königsschloss vor sich.<br />
Ich schlendere aber erstmal durch die Anlage „Plaza de Oriente“.<br />
Sie ist grün und gepflegt wie ein Schlosspark und mit Skulpturen geschmückt. Kein Wunder, liegt ja direkt dem Schloss gegenüber.</p>
<p>In Reih und Glied stehen hier die westgotischen Könige, die einst die Iberische Halbinsel beherrschten, und in der Mitte sitzt Philipp IV. auf einem sich aufbäumenden Ross, eine Konstruktion, für die der Hofmaler Velázquez 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010295.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-971" title="R0010295" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010295-150x108.jpg" alt="" width="150" height="108" /></a>die Entwürfe zeichnete. An dieser Ausführung half sogar Galileo Galilei mit, der das Gleichgewichtsproblem des auf den Hinterbeinen hoch aufge-richteten Pferdes schon erforscht hatte.<br />
Die Anlage ist ganz so, wie es sich für einen repräsentativen Platz zwischen Königsschloss und Königlichem Opernhaus gehört.</p>
<p>Aber nun zur Schlossbesichtigung:
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010298.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-972" title="R0010298" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010298-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Da ich über 65 bin, bezahle ich nur 3,50 Euro Eintritt und für weitere 3,&#8211; € nehme ich mir noch einen Audio-Guide.<br />
Um 16.15 Uhr beginne ich mit dem Rundgang:<br />
Über einen riesigen Platz gelangt man in das Gebäude, steigt die Treppen hoch und hat schon einmal ein von Conrado Giaquinto gestaltetes Deckenfresko vor sich. Und gleich im ersten Raum, dem Salón de Alabarderos, (Hellebardensaal) kann man das Fresko „Apotheose des Äneas“ bewundern, das der Italiener Tiépolo schuf. Dessen Werke haben wir im Treppenhaus der Würzburger Residenz bestaunt.<br />
Der Audio-Guide  und mein Reiseführer klären mich weiter auf:</p>
<p>Der erste Bourbonenkönig in Spanien, Philipp V., ließ das Königsschloss<br />
auf dem Gelände des ehemaligen Alcázar, der früheren moslemischen Palastburg errichten, nachdem der Vorgängerbau 1734 einem Brand zum Opfer gefallen war. 1764 war der Bau beendet. Das Werk des Madrid-Architekten Ventura Rodríguez zeigt das Grundmuster eines spanischen Alcázars: Eine Vierflügelanlage aus Granit und Kalkstein, ca. 500 m lang und breit, rund um einen quadratischen Innenhof, mit einem Waffenhof vor dem Haupteingang. Die Experten sind sich jedoch nicht einig, ob der Baustil dem Barock oder der Neogotik zuzurechnen ist.<br />
Auf jeden Fall:<br />
Der König empfängt hier Staatsgäste, wohnt jedoch im Palacio de la Zarzuela am Stadtrand.<br />
Von Raum zu Raum wird man geschleust, durch den Salón de Columnas mit Brüsseler Gobelins, Spielsaal, bis hin zum bombastischen Thronsaal. Hier sagte ich erstmal: „AH“.Dieser Saal wurde zur Regierungszeit von Karl II. eingeweiht und seine Dekoration ist seitdem unverändert geblieben.<br />
Die gewölbte Decke wurde von Tiépolo mit Freskenmalereien verziert, die 1766 beendet wurden und eine Allegorie der spanischen Monarchie unter besonderer Berücksichtigung der Reiche sind, die im 18. Jahrhundert zur spanischen Krone gehörten.<br />
Riesige Spiegel schmücken die Palastwände, diese wurden in der königlichen Fabrik de La Granja angefertigt, dagegen kamen die Kronleuchter aus Bergkristall 1780 aus Venedig. Aus Neapel kamen die Samtstickereien und aus Rom die Bronzelöwen, die den Königsthron flankieren.</p>
<p>Der Saal ist vom italienischen Rokoko beeinflusst.<br />
Die im Raum verteilten Skulpturen stammen von italienischen und flämischen Künstlern.  Der Raum ist in tiefrot gehalten. Pompös!</p>
<p>Weiter geht es von Raum zu Raum. Die drei Säle Karls III. oder Gasparini-Säle, enthalten Fresken des Böhmen Anton Raphael Mengs, Ölgemälde von Luca Giordano und Francisco de Goya sowie Rokoko-Stukkaturen des Neapolitaners Gasparini. Es folgen der Porzellansaal, das Arbeitszimmer Karls III., der mit Gobelins, Deckengemälde von Mengs, Lüstern und Kandelabern geschmückte Speisesaal und im Konferenzsaal hing ursprünglich das von Velázquez gemalte Bild „las Meninas“. Dieses Bild ist mir von unserem Barcelona Besuch her noch ganz präsent, da Picasso       Variationen davon anfertigte, die wir im Picasso-Museum bewundert haben.<br />
Im Speisesaal befinden sich heute noch zwei Werke von Goya.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010302.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-973" title="R0010302" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010302-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a><br />
Und noch kein Ende:<br />
die königlichen Sammlungen, schließlich die Schlosskapelle von Ventura Rodríguez, der Billard,- und Rauchsalon, das Musikzimmer mit Musikinstrumenten von Antonio Stradivari aus dem 17. Jahrhundert sowie die Gemächer Marie Louise von Parmas und &#8230;und&#8230; und &#8230;schließen sich an.<br />
Der Rundgang durch den Palast ist gleichzeitig  wie ein Rundgang durch eine Gemäldegalerie, denn neben den bereits genannten kann man noch die Werke von Caravaggio und Velázquez bewundern.<br />
Beeindruckend ist das über den Hof zu erreichende Apothekenmuseum.<br />
Zum Schluss noch ein Blick über die Mauer in den Campo del Moro (Maurenlager), auf dem einst maurische Truppen gelagert haben sollen, als sie Madrid erobern wollten. Heute bezeichnet der Name die schönen Schlossgärten auf dem zum Fluss Manzanares abfallenden Gelände. Ein riesiger Park, dessen Besuch ich jedoch für den letzten Tag geplant habe.</p>
<p>Um 18 Uhr habe ich meinen Rundgang im Schloss beendet und nun weiter auf der Route durch das historische Madrid:<br />
Erstmal: Um 18.11 Uhr hat es noch 30 Grad.</p>
<p>Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich erst noch eine Kirchenbesichtigung mache:</p>
<p>Catedral de Nuestra Señora de la Almudena</p>
<p>An die Anfänge der christlichen Stadt erinnert die Schutzheilige  Madrids „Virgen de la Almudena“.<br />
Die Legende erzählt, dass Gläubige ihr Bildnis vor den Muslimen versteckten, die am Ende des 1. Jahrhunderts auch die kastilische Hochebene beherrschten. Alfons VI. fand es 1085 bei der Eroberung des Örtchens am Río Manzanes wieder – was man als ein Zeichen des Himmels wertete.<br />
Der Architekt Marqués de Cubas lieferte den 1879 den Entwurf. 1993, nach 100 Jahren Bauzeit, weihte Johannes Paul II. die Madrider Kathedrale ein, die auf dem urältesten Grund und Boden des historischen Madrid als absolut zeitgenössische Kathedrale emporragt. Der zentrale Silberschrein, von einer Madonnenfigur bekrönt, soll die Reste des von Alfons VI. geborgenen Bildnisses enthalten.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010306.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-974" title="R0010306" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010306-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Mir gefiel die Kirche mit ihren vielen Säulen, den bunten
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010310.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-975" title="R0010310" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010310-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a> Glasfenstern, durch die das Sonnenlicht fiel und schöne Farbspiele auf die Säulen zauberte.</p>
<p>Von der Calle Bailén bog ich in die Calle de Acalá ab und kam erst am Haus „Capitania General“ und dann zum historischen Platz des Barrio de los Austrias, dem sogenannten Viertel der Habsburger, der Plaza de la Villa, dem Rathausplatz. Typisch für die Habsburgerzeit ist der Wechsel von Bruchstein und Ziegeln, wie ihn Torre und Casa de los Lujanes (15. Jh.) zeigen. Von der Platzmitte aus leitet Don Álvaro de Bazán, Großadmiral Philipps II., noch immer das öffentliche Leben der Hauptstadt.<br />
Ein kleines Stückchen die Straße weiter, rechts abbiegen, gelangt man zu der angeblich schönsten Madrider Markthalle „Mercado de San Miguel“.Sie wurde im 20. Jh. von Alfonso Dubé erbaut und die schmiedeeisernen Säulen sind heute durch Glasfronten geschlossen. Ein vielfältiges, schön dekoriertes Angebot findet man vor und viele, viele Möglichkeiten die Köstlichkeiten gleich zu probieren. Aber dafür ist es mir noch zu früh, erst will ich noch ein bisschen mehr sehen.<br />
Vergleicht man diese Markthalle mit der von Barcelona, dann ist das hier fast wie eine schöne Puppenstube, sowohl vom Angebot wie auch der Größe.<br />
Also weiter:<br />
Plaza Mayor, die Vielgepriesene, ist mein nächstes Ziel.<br />
Wie liest es sich im Reiseführer:<br />
„Man betritt die Plaza durch einen der Torbögen von der Calle Mayor und trifft auf eine typisch kastilische Plaza Mayor, eine der schönsten des ganzen Landes. Erdrot gestrichen, mit Laubengängen rundherum und ein paar aufgesetzten Türmchen. In der Mitte sitzt hoch zu Ross Philipp III., der den 1620 eingeweihten, allerdings 1790 nach einem Brand erneuerten Platz errichten ließ. Jahrhundertelang zelebrierte man hier Stierkämpfe, Theater, Heiligsprechungen und Ketzerverbrennungen vor bis zu 50 000 Zuschauern.</p>
<p>Der Balkon der Casa de la Panadería, des Bäckerhauses, deren moderner Freskenschmuck 1992 aufgetragen wurde, war anlässlich solcher Spektakel für die Habsburgerkönige reserviert.“
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010323.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-976" title="R0010323" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010323-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Nachdem ich mich mit Material von der dort ansässige Touristeninformation eingedeckt hatte, schlenderte ich durch Seitensträßchen, vorbei an einem wunderschönen Süssigkeitsladen und einem Schinkenmuseum zur</p>
<p><strong>Puerta del Sol</strong>.</p>
<p>Wieder lese ich:<br />
„Madrid besitzt viele Plätze, aber nur ein Zentrum: die Puerta del Sol. Der Name erinnert an das Sonnentor der im 16. Jh abgerissenen Stadtmauer. Immer wieder war die Puerta del Sol Schauplatz von Protesten gegen die herrschende Politik. …&#8230;. Geographisch und verkehrstechnisch betrachtet, ist die Puerta del Sol der Mittelpunkt Spaniens. Vor der Casa de Correos, der Post von 1768, heute Regierungssitz der Region Madrid, ist im 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010334.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-977" title="R0010334" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010334-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Straßenpflaster der „Kilometer 0“  eingelassen. Von ihm bemessen sich die Entfernungen aller spanischen Nationalstraßen, die von hier in alle Landesteile streben. „<br />
Natürlich suche ich diese Tafel und  registriere auch die Erinnerungstafeln am Gebäude, die an die Schlacht gegen die Truppen Napoleons am 2. Mai 1808 und an das Bombenattentat am 24. März 2004 erinnern.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010337.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-978" title="R0010337" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010337-132x150.jpg" alt="" width="132" height="150" /></a>Ein modernes Reiterstandbild Karls III. steht der ehemaligen Casa de Correos gegenüber und am Ende des Platzes ist eine Skulptur zu bewundern: den an 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010339.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-979" title="R0010339" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010339-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>einem Erdbeerbaum naschenden Bären, dem Wappen Madrids.</p>
<p>Von hier aus gehe ich die Calle de Alcalá weiter, vorbei an der königlichen Akademie der schönen 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010336.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-980" title="R0010336" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010336-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Künste, besichtige noch die Iglesia de San José und  von hier aus kehre ich erstmal um.<br />
Jedoch mein Wissensdurst ist für heute noch nicht gestillt, daher besteige ich den Bus 53 bis zur</p>
<p>Plaza Colón.</p>
<p>Dieser Platz ist wohl einer der meistdiskutierten Plätze
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010350.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-981" title="R0010350" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010350-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a> Madrids. In den siebziger Jahren entstanden, ersetzte er den alten, mit Bäumen bestandenen und von Palästen des 19. Jh.s umgebenen Platz. Moderne Hochhäuser haben die alten Gebäude verdrängt und der Verkehr hat den Platz in eine breite Durchfahrtsstraße verwandelt.  An der Stelle der ehemaligen Fábrica de Moneda (Münze) entstanden die sogenannten Jardines del Descubrimiento (Gärten der Entdeckung), in denen das Denkmal zu Ehren des Amerika-Entdeckers Kolumbus, das einst die Platzmitte einnahm, im Schatten der umgebenden Riesenbauten klein und nichtssagend erscheint.</p>
<p>Es hält mich hier nichts und so nehme ich den Bus 150 bis zur Plaza del Sol, bummele zurück bis zur Plaza Mayor und verlasse diese durch einen anderen Torbogen, der den Weg frei gibt  in die Calle Toledo. Hier bestaune ich vor einem kleinen Geschäftchen, einer Cordelería, die geduldig anstehende Menschenmenge. Nach meiner Frage, was hier los ist, hieß es lapidar, die Espandrillas sind hier enorm günstig.<br />
Da mich aber inzwischen doch der Hunger plagte, suchte ich dagegen die Calle Cava Baja oder Calle Cava Alta, da sich hier die besten, urtypischen Tapaslokale befinden sollen. Nur, für spanische Verhältnisse war ich noch zu früh dran. Die meisten öffneten erst gegen 20 Uhr oder 20.30 Uhr.Was nützte es mir da, dass das ganze Viertel zu dem malerischsten Winkel der Madrider Altstadt zählt und einen Einblick in das romantische Madrid des 18. und 19. Jahrhunderts gewährt.<br />
Wenigstens  am Arco de Cuchilleros (dem Bogen der Messerschmiede) konnte ich meinen Durst stillen. Das dortige Essensangebot lachte mich nicht an und so ging ich zu dem Schinkenmuseum zurück.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010355.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-982" title="R0010355" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010355-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Hier war pralles Leben und es gab unterschiedliche Schinkenteller im Angebot, Brot und Bier dazu und es mundete köstlich, stehend an einer großen Rundtheke. Mit zwei Damen aus Venezuela kam ich in ein angeregtes Gespräch und so gestärkt konnte ich mich auf den Heimweg zum Hotel machen.<br />
Noch ein Blick in die auf dem Weg liegende Kirche San Ginés. Die Paradeschau der Madonnen in den Seitenkapellen, eine schöner als die andere, zeigt: Spanien ist eben doch das Land der Marienverehrung.<br />
Über die Plaza Callao,, Abstecher in den Supermarkt Corte de Inglés, um Wasser einzukaufen,  spazierte ich über die Gran Vía bis zur Plaza España und kam dann gegen 21.30 Uhr im Hotel an.<br />
Ich beglückwünschte meinen lieben Mann per Telefon, dass er nicht mit geflogen ist, denn ich habe an diesem Nachmittag doch schon eine Menge „Madrid“ abgelaufen.</p>
<p><strong>Dienstag, 8. Juni 2010</strong><br />
Nach einem normalen Frühstück im schönen Hotelambiente steht in großen Umrissen mein Besichtigungsplan für heute fest:<br />
Prado und Sammlung Thyssen-Bornemisza, Retiro-Park.<br />
Nach meinem Busplan fährt die Linie 2 bis zur Plaza Cibeles und von da aus ist es nicht weit bis zum Museum.<br />
Jedoch, es gibt ganz offensichtlich 2 unterschiedliche Linien 2. Ich saß zumindest in der falschen. Nachdem mich ein Mitfahrender aufklärte, stieg ich bei der nächsten Gelegenheit aus, um zur Plaza Cibeles zurückzukehren.<br />
Bei der Banca-España nahm ich die Unterführung, um in den Paseo del Prado zu gelangen. Nicht empfehlenswert, da Nächtigungslager von Obdachlosen. Lieber oben auf das „Grün“ der Ampel warten.<br />
Unter altem Baumbestand ging ich bis zum Prado.</p>
<p>Überraschung: Eintritt kostenlos für die, die bereits 65 sind. Nach Nachfrage:
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/MuseoPradoMadrid.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-983" title="MuseoPradoMadrid" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/MuseoPradoMadrid-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> alle staatlichen Museen sind für diese Altersgruppe kostenlos.<br />
Mit einem Audio-Guide ausgestattet, machte ich mich an den Rundgang durch dieses Mammut-Museum.<br />
Um 10 Uhr betrete ich die geheiligten Hallen.</p>
<p>„Als Erbin der königlichen Kunstsammlungen sucht die seit 1818 dem Publikum zugängliche Pinakothek Museo del Prado weltweit ihresgleichen. Juan de Villanueva entwarf 1785 diesen klassizistischen Bau, der eigentlich als „Naturwissenschaftliches Museum“ vorgesehen war. Die Kunstwerke des Prado, der sich inzwischen bis zum Kirchenbereich Los Jerónimus hinstreckt, um seinen enormen Fundus ausstellen zu können, birgt die besten Werke von Goya, Velázquez, Murillo Ribera und Zurbarán. Darüberhinaus ist hier die europäische Malerei mit Werken flämischer und italienischer Meister einzigartig vertreten. Ein Vermächtnis aus der des spanischen Imperialismus in Europa.“</p>
<p>Drei Malerstatuen – Goya – Velázquez und Murillo -  bewachen die drei Haupteingangstüren zum Museum.</p>
<p>Ich mache es kurz: 2 ½ Stunden schritt ich von Saal zu Saal. Es ist ja sowieso Geschmacksache, welchem Bild man sich länger widmet.</p>
<p>Wenn ich mir jetzt meine Kommentare auf meinem Diktiergerät zu den verschiedensten Bildern anhöre, so bleiben nunmehr nur einige wenige, die mich wirklich nachhaltig beeindruckten:</p>
<p>„Der Garten der Lüste“ von Hieronymos Bosch<br />
„Anbetung der Könige“ von Hans Memling (1433-1494).<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/DürerSelbst.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-full wp-image-984" title="DürerSelbst" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/DürerSelbst.jpg" alt="" width="100" height="129" /></a>Im Saal 55 hängt ein Selbstbildnis Albrecht Dürers, in dem er sich als<br />
Edelmann darstellt.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/ElGrecoSelbst.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-985" title="ElGrecoSelbst" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/ElGrecoSelbst-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
Ein weiteres Selbstbildnis von El Greco, „El caballero de la mano en el pecho“  (1578-1580) ist bestechend. Es soll sein berühmtestes und sein umstrittenstes Bild sein.</p>
<p>Die bekleidete und die nackte Maya“, diese beiden Bilder von Goya fesseln.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/MayaDressed.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-986" title="MayaDressed" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/MayaDressed-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/MayaPur.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-987" title="MayaPur" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/MayaPur-150x75.jpg" alt="" width="150" height="75" /></a></p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Goya_Eschießung.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-988" title="Goya_Eschießung" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Goya_Eschießung-150x116.jpg" alt="" width="150" height="116" /></a>„Die Erschießung der Aufständischen“ von Francisco de Goya, ist mir gut bekannt vom Funkkolleg Moderne Kunst.</p>
<p>Ein ganzer Raum ist den Entwürfen Goyas für Gobelins für den Winterpalast Prado Karls des III. gewidmet, die dann in der königlichen Manufactur angefertigt wurden.<br />
Ebenso ist ein ganzer Saal mit Porträts von Rubens und  Gemälden von Anton Raphael Mengs und Morillo ausgestaltet.</p>
<p>Und natürlich bin ich sehr angetan, das Original von Diego Velázques „Las 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/velazquez-las-meninas.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-989" title="velazquez-las-meninas" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/velazquez-las-meninas-127x150.jpg" alt="" width="127" height="150" /></a>Meninas“ zu sehen.</p>
<p>In Barcelona, im Picasso-Museum haben wir die Variationen hierzu von Picasso bestaunt.<br />
„Die Spinnerinnen“ oder die Fabel der Arachne, die die Götten Minerva zum Wettbewerb herausgefordert hat und ihn auch gewann. Zum „Dank“ wurde sie aus Rache von der Göttin Minerva zur Spinne verwandelt.<br />
Velázquez hat diese Bild als Huldigung für Titian gemalt, den er sehr verehrte.<br />
Von Vecellio Tiziano, Tizian, besticht das Bild „Danae empfängt den Goldregen“ (1554).<br />
Für mich fällt ganz aus dem Rahmen der gezeigten Gemälde das Bild von Joaquín Sorolla: „Niños en la playa“  (Die Jungen am Strand). (1910).<br />
Diesem Künstler ist ein eigenes Museum gewidmet.</p>
<p>Ich sehe schon, ich muss einen Kurzschluss machen, sonst versuche ich die 2  ½ stündige Tour wiederzugeben.</p>
<p>Kurzer Spaziergang über den Paseo del Prado, diesen breiten und eleganten Stadtboulevard, vorbei am Neptunbrunnen, den zwei exklusivsten Hotels der Stadt, das legendäre Ritz, 1910 von König Alfons XIII. eingeweiht und das Palace, sozusagen das bürgerliche Pendent zum königlichen Ritz. Fassaden im Stil der Belle Epoque zieren beide Häuser,   bis zum Bahnhof Atocha.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010377.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-990" title="R0010377" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010377-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Ein Bahnhof im Jugendstil, rote Ziegelsteine, Fassade
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010380.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-991" title="R0010380" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010380-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a> aus Gusseisen und Glas und im Inneren tropische Gewächse. Würde man mir sagen, es sei ein Ableger des Botanischen Gartens, ich würde es glauben. Für einen Bahnhof unglaublich!</p>
<p>Da ich noch nicht für einen weiteren Museumsbesuch bereit bin, greife ich die Anregung des Fremdenführers auf: Mit der Bus-Linie 27 den Paseo del Prado und den gesamten Paseo de Recoletos  und anschließend den Paseo de la Castellana, ein zwölfspuriger Boulevard,  nach Norden bis zur Plaza de Castilla, der Endstation, fahren. Da ich ja noch mein Abo habe, ist das alles kein Problem.<br />
Während dieser halbstündigen Fahrt kommt man an beeindruckenden Gebäuden vorbei:<br />
Museo de Arte Público, dem Museo Nacional de Ciencias Naturales, dem Torre Picasso, ein 157 m hohes Bürogebäude für 4500 Angestellte, das der Architekt des 2001 zerstörten New Yorker World Trade Center errichtete, sowie am Estadio Santiago Bernabeu, dem Fußballstadio des Clubs Real Madrid.</p>
<p>Puerta de Europa: Die auch Torres KIO genannten futuristisch-schiefen
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010386.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-992" title="R0010386" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010386-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Türme neigen sich über der Plaza de Castilla einander zu und markieren als „Europator“ das Ende des Paseo de la Castellana.</p>
<p>Zurück wieder mit der Linie 27 bis zur Plaza de la Cibeles. Dieser Platz bildet die Nahtstelle von Paseo del Prado und Paseo de Recoletos und der Kreuzung mit der Ost-West-Achse 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/cibeles.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-993" title="cibeles" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/cibeles-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Calle de Alcalá. Trotz des Verkehrs behauptet sich ein Wahrzeichen Madrids: der aufwändig gestaltete Kybele-Brunnen, die Fuente de la Cibeles aus dem 18. Jh. Dies soll der schönste aller Brunnen und Wasserspiele ein.</p>
<p>Die Straße überquere ich – diesmal oberirdisch – und  gehe die wenigen Meter bis zum nächsten Museum:</p>
<p><strong>Museo Thyssen-Bornemisza</strong></p>
<p>Erst wollte ich mich stärken. 14 Uhr, eine gute Essenszeit, dachte ich. Die Restaurant-Terrasse war einladend, da jedoch nach 10 Minuten noch kein Kellner sich sehen ließ, ging ich eben hungrig los.<br />
Da es sich um ein privates Museum handelt, bezahle ich für meine Altersgruppe 5.50 Euro und 4.50 für den Audio-Guide. Diesen finde ich unerlässlich, wenn man sich nicht einer öffentlichen Führung anschließen will.<br />
Den Ausführungen des Reiseführers kann ich nichts mehr hinzufügen:</p>
<p>„Ausgestellt werden Kunstwerke, die von Heinrich Thyssen und vor allem von dessen Sohn Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza de Kászon zusammengetragen worden sind.<br />
Das Museum wurde am 8. Oktober 1992 in Anwesenheit von König Juan Carlos I. Und Königin Sophia eröffnet. Der Hauptteil der Kunstsammlung wurde im Jahre 1993 vom spanischen Staat erworben. Das Museum ist anhand der Kunstepochen organisiert. Ein Rundgang führt daher durch die Kunstgeschichte beginnend bei früher italienischer Kunst bis zu bedeutenden Werken der experimentellen Avantgarde und der Pop Art.</p>
<p>Die Gemäldesammlung des Barons Hans Heinrich Thyssen hat in einem neoklassistischen Adelspalast einen würdigen Rahmen gefunden. Die Anordnung der Bilder folgt chronologischen Gesichtspunkten, das Museum biete einen Lehrgang durch die Malerei vom 13. bis 20. Jh. Im Obergeschoss spannt sich der Bogen von der primitiven italienischen Malerei bis zu flämischen und holländischen Porträts, Genreszenen, Stilleben und Landschaften des 17./18. Jh.s, die auch einen Teil des Mittelgeschosses einnehmen.<br />
Michelangelo, Tiépolo, Tintoretto,Tizian, Rubens, Bassano, El Greco, Goya, van Hals,  alle, alle sind sie vertreten.<br />
Gut dokumentiert ist der Impressionismus, mit einer Paradeschau der Kunst von Manet, Rénoir, Dégas Toulouse-Lautrec, van Gogh, Gauguin, Cézanne, Kokoschka, Matisse.<br />
Das gleiche gilt für den Expressionismus, vertreten u.a. durch Munch, Nolde, Schiele, Kirchner, Heckel, Pechstein, Schmidt-Rottluff, Feininger, Kandinsky, Macke, Marc, Beckmann, Dix und Grosz.</p>
<p>Im Erdgeschoss kommt das 20. Jh. zum Zuge, die experimentelle Avantgarde und die klassische Moderne – mit Werken von Mondrian, Schwitters, Gris, Picasso, Pissaro,  Max Ernst, Paul Klee, Marc Chagall bis hin zu Edward Hopper.  Braque, Leger, René Margritt, Pollock, Alberto Giaccometti, Roy Lichtenstein zum Zuge.“</p>
<p>Was mich freut ist, dass auch die blauen Reiter vertreten sind, u.a. mit Gabriele Münter mit ihren Bildern aus Murnau von 1908 und natürlich Kandinsky mit Häusern am Obermarkt in Murnau und der Ludwigskirche in München (1908), und Heinrich Campendonk mit „Junges Paar“. August Macke, „Husaren im Galopp“, Franz Marc „Der Traum“, .</p>
<p>Mein Hobby ist ja seit 1960 von den Gemälden, die ich in Ausstellungen oder Museen gesehen habe und mich besonders ansprechen, zu versuchen, Kunstpostkarten zu kaufen.<br />
Von den Impressionisten und Expressionisten habe ich schon sehr, sehr viele, daher fallen diese  hier für mich etwas aus dem Rahmen:</p>
<p>„Bildnis einer Dame“ (1530) Hans Baldung Grien<br />
„Santa Catalina de Alejandria (1597) von Caravaggio<br />
„Ostermorgen“ (1833) von Caspar David Friedrich<br />
„Frau im Bad“ (1963 von Roy Lichtenstein.</p>
<p>In einem separaten Teil wird die Sammlung der letzten Ehefrau von Hans Heinrich Thyssen-Bornemizsza  Carmen Cervera präsentiert.<br />
Die Kollektion wurde von ihr seit Mitte der 1980er Jahre zusammengetragen und die mit Gemälden vom 17. Jahrhundert bis zur Moderne die ursprüngliche Sammlung ergänzt.<br />
Dies ist wirklich ein Rundgang durch die Geschichte der Malerei.<br />
Für mich sind hier viele unbekannte, nie gehörte, Maler ausgestellt.</p>
<p>Insgesamt habe ich gut 2Stunden zugebracht und fand es hier – im Gegensatz zum Prado – wunderbar entspannend, da keine Schulklassen und keine geführten Gruppen durchgeschleust wurden, sondern alles Einzelgänger.</p>
<p>Vom Museum schlenderte ich nochmals den Paseo del Prado entlang, querte die Straße, ging am Museum Prado vorbei den Hang aufwärts, vorbei an der
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010393.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-994" title="R0010393" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010393-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Iglesia de San Jerónimo el Real, die Calle Felipe IV. entlang, man stößt direkt auf das Gebäude der Real Academia Espanola, eine<br />
Institution, der die Pflege der Sprachkultur sowie die Reinerhaltung der Sprache obliegt, quere die Calle Alfonso XII. und betrete den riesigen Park, Parque de El Retiro, 120 ha Grün in mitten der Stadt.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010403.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-995" title="R0010403" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010403-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Die Parkanlage wurde von Philipp IV. geschaffen.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010400.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-996" title="R0010400" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010400-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Hier, in einem Restaurant direkt an einem künstlichen See,  beherrscht von der stolzen Statue Alfons XII., bekomme ich nun Tapas zu essen und etwas zu trinken.</p>
<p>So gestärkt wandere ich an dem Artischockenbrunnen „La Alcachofa“ (1776) vorbei zum naheliegenden Palacio de Cristal, der 1887 zur Philippinen-
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010406.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-997" title="R0010406" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010406-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Ausstellung gebaut wurde. Ein Palast aus Glas und Eisen, eingebettet in Grün.</p>
<p>Weiter zum Palacio de Velázquez, der anläßlich der Kolonial-Ausstellung 1887 errichtet wurde und wieder zurück zum See, an diesem entlang bis zur Avenida de Mejico.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010412.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-998" title="R0010412" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010412-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a><br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010421.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-999" title="R0010421" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010421-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Diese führt mich direkt zu der mächtigen Puerta de Alcalá, ein Bauwerk von Francisco Sabatini aus dem Jahre 1778, das an Karl III. den „besten Bürgermeister von Madrid“ erinnert.</p>
<p>Die Calle de Alcalá führt mich zum bereits bekannten Brunnen Cibeles. Dieser Brunnen repräsentiert die Erdgottheit Kybele, die „Große Erdmutter“, Spenderin von Leben und Fruchbarkeit auf ihrem Löwenwagen.</p>
<p>Von hier fahre ich wieder mit dem Bus zurück zur Plaza de España. Gehe erst mal ins Hotel um Sonnenhut, den mir der Wind fast vom Kopf weht mit Regenschirm zu vertauschen, denn mein lieber Mann hatte mir eine SMS geschickt „sorry, mittwoch und donnerstag ist Regen angesagt“. Nun, der kündigt sich schon am Dienstag an.<br />
Gegen 17 Uhr quere ich am unteren Ende des Platzes die Calle Ferraz, um fast unmittelbar danach den Parque del Oeste zu betreten.<br />
Schon wieder eine große Grünanlage mitten in der Stadt.</p>
<p>Der Templo de Debod ist mein Ziel.</p>
<p>Er liegt auf einem Hügel des Parks, hier wurden 1808 aufständische 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010426.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1000" title="R0010426" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010426-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Madrilenen von Napoleons Soldaten erschossen.<br />
Der Tempel ist ein dem  Gott Ammon geweihter ägyptischer Tempel aus der Zeit um 200 v. Chr. Von seinem ursprünglichen Platz an den Ufern des Nils musste er beim Bau des Assuanstaudamms weichen.</p>
<p>Die Ägypter „verschenkten“ ihn an Spanien, als Dank für die Arbeit spanischer Archäologen am Nil. Stein für Stein wurde das zwischen zwei Wasserbecken platzierte Heiligtum wieder aufgebaut.<br />
Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick auf die historische Altstadt mit dem Schloss und ins Grüne, so weit das Auge reicht.<br />
Durch diese Grünanlage gehe ich bis zur Seilbahn „Teleférico“.<br />
Ich will mich aus der Vierergondel von dem vielen Grün Madrids überzeugen.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010436.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1001" title="R0010436" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010436-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Jetzt, um 18 Uhr bin ich die einzige Besucherin, bezahle ermäßigt 4.40 Euro, und darf dafür über den Fluss Manzanares schweben, über die Autobahn und über Grün, Grün, Grün. Unzählige Spazierwege schlängeln sich dadurch. 15 Minuten dauert die Fahrt. Da es inzwischen heftig stürmt und ich Bedenken habe, dass die Seilbahn eingestellt werden könnte, werfe ich an der Ausstiegsstelle nur einen Blick auf den Parque de Atracciones, ein kirmesartiger Vergnügungspark und schaue, dass ich wieder zurückkomme. Auf der Rückfahrt beginnt es schon zu regnen und da ich zum Glück den Sonnenhut mit dem Regenschirm im Hotel getauscht hatte, bevor ich mich auf diese Exkursion begab, bin ich gerüstet.<br />
Oberhalb der Ausstiegsstelle befindet sich die Bushaltestelle der Linie 74, die mich zur Plaza de España trocken zurückbringt. An der Haltestelle in der Calle de Princesa sehe ich hinter meinem Bus den Bus „C 2“ halten. Rasche Entscheidung:<br />
Bus gewechselt, da es sich dabei um eine Circulación, eine Rundfahrt, handelt und ich noch etwas von Madrid, wenigstens vom Bus aus sehen wollte.</p>
<p>Das habe ich aber nicht geahnt:<br />
2 ganze Stunden dauerte die Fahrt durch das moderne und historische Madrid. Erst hatte ich noch versucht mir die Haltestellen zu merken, habe es aber bald aufgegeben. Puerta de Toledo, Estación de Atocha, Retiro Park, die Rückseite, Plaza de 12 de Octubre, an einem riesigen Sportpalast, einem Hospial und an hübschen Brunnen mit flügelschlagenden Gänsen oder springenden Delphinen vorbei.<br />
Um 20.30 Uhr war ich wieder an der Plaza de España, es regnete immer noch und hatte noch 18 Grad. Daher war ich nicht mehr willens weit zu gehen und fand ein ansprechendes Restaurant in der Gran Vía.<br />
Leckere Tapas und ein ausgesprochen gutes Glas Rotwein, das mir die peruanische Bedienung großzügig eingoss, rundeten diesen erlebnisreichen Tag ab.</p>
<p><strong>Mittwoch, 9. 6. 2010</strong><br />
Toledo<br />
Von Deutschland aus hatte ich einen Tagesausflug, einschließlich Mittagessen für 69.&#8211; Euro nach Toledo gebucht.<br />
Dank eines, von meinem lieben Mann ausgedruckten Planes, fand ich um ein paar Ecken vom Hotel weg schnell das Busunternehmen, das die Fahrt durchführt.<br />
Punkt 9.15 Uhr kam die Gruppe 8, Fahrt nach Toledo, mit 35 Teilnehmern zum Zuge.<br />
Lola, die Reiseleiterin, erklärt uns erstmal, dass wir auf der Autobahn 42 70 km nach Toledo fahren. Die Erklärungen finden in spanisch und englisch statt.<br />
Toledo ist die Hauptstadt der Autonomen Verwaltungsregion Castilla-La Mancha und der gleichnamigen Provinz. Obwohl die Stadt eine kleine Fläche auf einem Hügel bedeckt, an drei Seiten von dem Fluss Tajo   geschützt, ist sie doch ein politisches, wirtschaftliches und soziales Zentrum ersten Ranges.</p>
<p>10.10Uhr wird kurz vor Toledo eine kurze „Allzweckpause“ gemacht und 10.45 fahren wir durch die Puerta de Bisagra, das wichtigste Stadttor, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010455.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1002" title="R0010455" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010455-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>arabischen Ursprungs, in die Stadt Toledo und nach Verlassen des Busses mit  der Rolltreppe in die Vergangenheit.<br />
1987 verlieh die UNESCO der Stadt Toledo den Titel Weltkulturerbe. Es ist praktisch unmöglich, durch die Straßen zu wandern, ohne auf irgendeine Kirche im Mudéjar-oder Gotik-Stil, eine Moschee, ein ursprünglich westgotisches oder römisches Gebäude, eine Synagoge oder einen Renaissance-Palast zu stoßen. Einige davon werden wir auf unserem Spaziergang quer durch Toledo besichtigen.<br />
Zudem ist es die Stadt der drei Kulturen: Christen, Juden und Muslime.</p>
<p>„Disfrute el paseo! Genießen Sie den Spaziergang!“ fordert uns Lola auf und 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010471.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1003" title="R0010471" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010471-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>erklärt uns, dass wir die Stadt durchqueren werden.  Den ersten Halt – unter Regenschirmen – machen wir vor der Kirche<strong> Santiago de Arrabal</strong>, die den Beinamen Mudéjar-Kathedrale trägt, da sie eines der besten Beispiele dieses Baustils ist.<br />
Über in Beton eingelassene Steine und bedacht von Stoffbahnen über den schmalen Straßen gehen wir durch diese ehrwürdige Stadt. Die Stoffbahnen sind nicht, wie ich dachte, gegen Sonne oder heute gegen Regen aufgespannt, nein, sie sind Überbleibsel von der Fronleichnams-Prozession, ebenso wie die schön geschmückten Häuser. Vorbei an der Plaza Mayor ist unser nächstes Ziel der
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010467.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1004" title="R0010467" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010467-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a></p>
<p>Rathausplatz auf dem die Kathedrale steht, die höchstrangige Kirche Spaniens und eines der wichtigsten Baudenkmäler der Welt.<br />
Nach dem Beginn ihres Baues im Jahre 1226, wurden die Arbeiten erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts abgeschlossen, wobei nach Fertigstellung des Bauwerks noch zahlreiche Änderungen und Ergänzungen durchgeführt wurden. Das Ergebnis, die im wesentlichen gotische Kathedrale, ist ein außergewöhnliches Bauwerk, in dem viele Baustile, wie Renaissance und Barock, und viele Künstler zusammenwirken. Das Gebäude hat den Grundriss einer Basilika mit fünf Schiffen. Alle Besonderheiten aufzuzählen, wäre zu umfangreich. So will ich nur die erwähnen, die mich besonders beeindruckten.<br />
Allem vor an die Prozession-Monstranz von Arfe, der Schatz der Kathedrale. Der aus Köln stammende Goldschmied Enrique de Arfe schuf sie zwischen 1517 und 1524.</p>
<p>Eine majestätische Goldschmiedearbeit aus mehr als zweihundert Kilos Gold, Silber und Edelsteinen.<br />
Der Chor in der Mitte des Hauptschiffes mit einem beeindruckenden geschnitzten Gestühl, an dem 6 Jahre lang geschnitzt wurde.</p>
<p>Die Sakristei ist die reinste Pinakothek mit Gemälden von Rafael, Rubens, Velázquez, Goya, Tizian und dem wohl genialsten Werk von El Greco, „El Expolio“ (Der Mantelraub Christi) 1579 vollendet und anderen Werken von ihm. Wie heißt es: „Um El Greco, abseits musealer Pflichtlisten, am wirkungs-stärksten zu erleben, empfiehlt sich in der Sakristei der Kathedrale.“<br />
In der Sakristei bietet Toledo fast ein sixtinisches Gefühl, was da allein die Decke an himmlischen Heerscharen zu bieten hat. Der Neapolitaner Luca Giordano schuf das 250 qm große dynamische Szenarium in nur neun Monaten, was ihm den den  Markennamen „Il Presto“ „ Der Schnelle“ einbrachte.<br />
Die Rückseite des Hauptalters ist unwahrscheinlich aufwändig mit Alabasterfiguren, die das Letzte Abendmahl Christi darstellen.<br />
Lola führt uns am Rathaus vorbei, einem im Renaissancestil, von Herrera begonnen und von einem Sohn des El Greco mit zwei Türmen und barocken Spitzen vollendet.<br />
Seitlich davon, auf der leicht ansteigenden Straße, meint unsere Reiseleiterin, hätte man den besten Blick auf die Kathedrale. Also großer Stopp zum Fotografieren.</p>
<p>Durch das antike Barrio Judío, das Judenviertel, vorbei an der Taller del Moro (Werkstatt des Mauren), das die Werkstatt für die Marmorskulpturen der Kathedral war, gelangen wir zur Kirche Santo Tomé.<br />
Die Kirche, die ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammt, hat einen großartigen und beispielhaften Mudéjar-Turm aus dem 14. Jahrhundert und einige westgotische Elemente in ihrem Portal, doch vor allem und das ist der 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Enterior.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1005" title="Enterior" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Enterior-122x150.jpg" alt="" width="122" height="150" /></a>Grund unseres Besuches, beherbergt es das weltberühmte Bild von El Greco „Entierro del Conde de Orgaz“. Eines der MeisterwerkederMalkunst aller Zeiten.<br />
Weiter geht unsere Besichtigung vorbei an Casa de El Greco, das jedoch zur Zeit renoviert wird, an der Ecke steht eine Synagoge.<br />
Da es noch immer weiter regnet und um dem Regen etwas
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010489.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1006" title="R0010489" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010489-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> zu entkommen, sehen wir in dem Museum Victorio Macho einen Film über das Toledo der drei Kulturen.<br />
Von hier oben hat man einen schönen Blick auf den Tejo.</p>
<p>Danach streben wir zur Synagoge Santa María la 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010499.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1007" title="R0010499" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010499-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Blanc. Eigentlich ist der Name ja schon ein Witz. Die Synagoge wurde im 12. Jahrhundert gegründet oder wiederaufgebaut, so genau weiß man dies nicht. Ihr Baustil ist auch der charakteristische toledanische Mudéjar, mit fünf Schiffen, deren Höhe nach außen hin abnimmt, mit maurischen Stukkaturen und Hufeisenbögen. Sie ähnelt sehr einer Mesquita war jedoch immer eine Synagoge und ist die älteste ganz Spaniens. Heute ist sie  ein Nationalmonument und beherbergt eine Gemäldeausstellung von 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010504.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1008" title="R0010504" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010504-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a>zeitgenössischen Künstlern.</p>
<p>Mir gefallen sehr gut die zur Zeit ausgestellten Bilder des Künstlers Abraham.</p>
<p>Aber wir wollen ja noch mehr sehen:<br />
Fast direkt daneben, links hinter der Schule für Angewandte Künste und Kunsthandwerk erhebt sich imponierend das</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010519.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1009" title="R0010519" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010519-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Kloster San Juan de los Reyes, ein Meisterwerk von
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010509.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1010" title="R0010509" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010509-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> Juan Guas, ein typisches Beispiel der „flammensprühenden“ Gotik und das letzte große Bauwerk dieses Stils in Toledo. Seine Erbauung wurde von den Katholischen Königen angeordnet.  An den Außenwänden fallen die Ketten auf, die Fußeisen der Christen waren, die in den Kriegen gegen die Mauren befreit worden waren.<br />

<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010524.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1011" title="R0010524" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010524-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Nach 3 Stunden Rundgang gehen wir über regennasse-glatte Steine zur Brücke San Martín aus dem 13. Jahrhundert, die als eine von wenigen ihre beiden Verteidigungstürme bewahrt hat.</p>
<p>Wir überqueren den Fluss Tajo und besteigen den Bus, der uns zum Mittagessen bringt, das wir in 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010527.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1012" title="R0010527" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010527-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>einem Restaurant, das im typischen toledischen Baustil „Cigararas“ errichtet ist, einnehmen.<br />
Das Essen war normal, schön war unsere 10köpfige 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010531.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1013" title="R0010531" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010531-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Tischgesellschaft, die ganz international: 1 Belgierin, 1 Ehepaar aus Bethlehem, 1 Ehepaar aus Mexiko und 3 junge Damen aus Puerto Rico und ich als einzige Deutsche in der ganzen Reisegruppe. Wir hatten viel Spaß und haben auch e-mail-Adressen ausgetauscht.</p>
<p>Um ½ 3 Uhr brechen wir vom Essen auf und ein besonderer Höhepunkt der Besichtigungstour wurde von Lola angekündigt:<br />
die Straße der &#8220;Cigararas&#8221;. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf das auf dem Hügel liegende Toledo.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010535.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1014" title="R0010535" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010535-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010540.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1015" title="R0010540" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010540-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Anschließend findet noch die Besichtigung eines Kunsthandwerk-Betriebes statt, in dem die antike toledische Kunst der Einlegearbeiten herstellt wird.<br />
Bei  Ausflugsfahrten ist so eine Besichtigung wohl unvermeidlich.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010555.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1016" title="R0010555" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010555-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Wir erleben eine Schmiede-Demonstration: das Eisen
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010557.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1017" title="R0010557" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010557-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> wird solange erhitzt und geklopft und dann in einer Mischung aus Öl und Wasser des Tajo, der eine besondere Qualität haben soll, gelöscht. Zu bewundern, aber noch lieber zu kaufen sind die berühmten Schwerter und typischen Schmuckstücke.</p>
<p>Danach geht die Fahrt zurück nach Madrid und um 17.15 Uhr sind wir wieder in der Gran Vía.<br />
Gleich gegenüber des Ausstiegs gibt es eine Movistar Niederlassung und ich kann meine spanische Handykarte aufladen lassen.<br />
Von hier aus bummele ich nochmals in die Altstadt, schaue mir auch diverse Geschäfte von innen an und reihe mich doch tatsächlich in die Warteschlange
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010358.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1018" title="R0010358" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010358-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a> an der Cordelería ein. Espandrillos für unsere Tochter und mich.<br />
Dann habe ich die Idee, es könnte ja auch mal ein anderes Mitbringsel für die Enkelkinder statt der üblichen T-Shirts sein.<br />
Es ist bewundernswürdig, mit welcher Geduld die Wartenden ausharren und mit welcher Gelassenheit die drei älteren Herren, die bedienen, agieren.<br />
Danach bummele ich nochmal durch die Straßen Cava Alta und Cava Baja und entdecke eine Geschäft, das sich nur auf Gürtel spezialisiert hat.<br />
Hier bin ich die einzige Kundin und die bedienenden Herren beraten mich ausgiebig und gut, so dass ich zwei Gürtel erstehe.</p>
<p>Hunger! So lande ich schließlich in dem Mercado San Miguel. Hier esse ich am Fischstand, welcher Witz, die Tagessuppe: eine Linsensuppe, die hier reißend weggeht.<br />
Gegen 21 Uhr bin ich im Hotel und auf dem Rückweg dorthin, konnte ich den Schirm zu machen. 11 Grad zeigte das Thermometer und das sonst im Juni heißen Madrid.</p>
<p><strong>Donnerstag, 10. 6. 2010</strong><br />
Kloster El Escorial und Museum Reina Sofia<br />
8.30Uhr = 11 Grad, kein Regen aber äußerst stürmisch!<br />
Nach dem Frühstück begebe ich mich wieder zur Gran Vía, um mit Bus, Linie 133, zur Plaza  Moncloa zu fahren.<br />
Nach 10 Minuten Fahrt überquere ich die Plaza, fahre mit der Rolltreppe in dem Gebäude, das der Haltestelle gegenüberliegt nach unten zum Busbahnhof.<br />
9.15Uhr nehme ich den Bus 661, der die 50 km in ca. 1 Stunde nach El Escorial fährt. Fahrpreis nur 3.30 Euro.</p>
<p>Ein kurzer Fußweg bringt mich zu diesem Riesenkomplex.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/aaa.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1020" title="aaa" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/aaa-300x80.jpg" alt="" width="300" height="80" /></a></p>
<p>Gigantisch ist der Palast, den Philipp II. , ein flammender Katholik, 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/PhilipII.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1021" title="PhilipII" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/PhilipII-125x150.jpg" alt="" width="125" height="150" /></a>1563-1584 in den Ausläufern der Sierra de Guadarrama errichten ließ. Ein Koloss im Renaissancestil aus eisgrauem Granit, dessen Dimensionen von 207 x 161 m der Machtzentrale eines damals bis zu den südamerikanischen Kolonien reichenden Riesenimperiums angemessen sein dürfte.</p>
<p>„Das Monasterio de San Lorenzo de El Escorial repräsentiert – angesichts seiner architektonischen Strenge – den reinsten Ausdruck des kastillischen Geistes, auf dem Philipp II. Die Regierung seines enormen Weltreiches aufbaute. Der Baustil dieser monumentalen Klosterresidenz, die von Juan Bautista de Toledo begonnen und von Juan de Herrera im Jahre 1563 beendet wurde, beeinflusst in höchstem Maße spätere Bauwerke der spanischen Habsburger. Der Pracht ihrer 14 Innenhöfe, 1000 Türen und 2000 Fenster ist noch ihre Funktion als Pantheon der spanischen Könige, von Karl I. bis heute, hinzuzufügen.“</p>
<p>Nach der Sicherheitskontrolle, mit Audio-Guide ausgerüstet, mache ich mich auf den Rundgang durch das inzwischen als Weltkulturerbe erklärte  größte Renaissance-Bauwerk der Welt:    .<br />
Im Museumstrakt wird die Dokumentation der Baugeschichte ausführlich dargestellt.<br />
Das Gemäldemuseum präsentiert Werke von Tizian, Tintoretto, Rubens, van Dyck, van der Weyden, Velázquez, Zurbarán und El Greco und besonders Hieronymus Bosch, dem Lieblingsmaler Philipps II. El Greco fand nicht seine Zustimmung, so dass dieser sich nach Toledo zurückzog.</p>
<p>Ein kurzer Abstecher die Treppen rauf, führt in den <strong>Sala de las Batallas</strong>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Sala1.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1022" title="Sala1" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/Sala1-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a><strong> </strong>(Schlachtensaal). Ein lang gestreckter Saal ist vollständig mit Szenen von den verschieden Schlachten ausgemalt. Die Schlacht von Higueruela im Jahr 1431 gegen die in Granada herrschenden Muslime, die Belagerung von Saint Quenin durch Philipp sowie die Seeschlacht von Lepanto.</p>
<p>Von den schlicht eingerichteten Privaträume, im sogenannten Habsburgertrakt, regierte Philipp II. Ein Weltreich und vom Schlafgemach, in dem er 1598 starb – sein Todesbett steht noch heute darin &#8211; verfolgte der strenge Katholik durch eine zur Kirche geöffnete Glastür jede Messe.<br />
Diese Räume gehören zu den privatesten des gesamten Palastkomplexes. Und hier bestechen die wunderbaren Initarsien-Türen, die  im 16. Jh. in Augsburg angefertigt wurden. Die verschiedenfarbigen Hölzer von Buche, Birnbaum, Ahorn, Esche und Nussbaum wurden für diese 5 Türen verarbeitet und dieses Werk zählt zu den bedeutendsten Holz-Schnitzarbeiten Europas.<br />
Das Deckengemälde in der Haupttreppe ist von Luca Giordani, dessen Werk ich bereits in der Sakristei der Kathedrale von Toledo bewundert habe.</p>
<p>Die als Pantheon bezeichnete Krypta unter der Kirche, ein beeindruckender
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/panteon_3.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1023" title="panteon_3" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/panteon_3-150x102.jpg" alt="" width="150" height="102" /></a> Kuppelbau aus schwarzem Marmor und Bronze ist die Grablege der meisten spanischen Herrscher, beginnend bei Karl V.<br />
Sie wurde erst nach Philipps Tod gebaut  und u.a. die Gebeine von Karl V.  (die 1634 dorthin gebracht wurden), das Grab von Philipp II. und fast alle spanische Könige und ihre Gemahlinnen fanden hier in Marmorsarkophagen ihre letzte Ruhe.</p>
<p>In den nachfolgenden Räumen sind die Sarkophage der Kinder.</p>
<p>Danach steigt man wieder auf und gelangt über den Hof in die Basilika mit ihrer 92 m hohen Kuppel.<br />
Über der Dreiportal-Anlage wachen die Standbilder von sechs biblischen Königen. Rechts und links des Eingangs stehen die beiden 72 m hohen Glockentürme. Das Innere birgt 40 Altäre, darunter den bemerkenswerten Hochaltar aus rotem Marmor und Jaspis. An den beiden Seiten befinden sich die Grabmäler Philipps II. Und Kaiser Karls V. und ihrer Familien.</p>
<p>Ein weiteres Glanzstück hier ist die <strong>Bibliothek</strong>, die mit Fresken ausgemalt
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/01-biblioteca-escorial.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1024" title="01-biblioteca-escorial" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/01-biblioteca-escorial-150x109.jpg" alt="" width="150" height="109" /></a> ist und zu den wichtigsten der Welt zählt.</p>
<p>„Von großem künstlerischen, archäologischen, literarischen und historischem Interesse. Trotz der der Kriege, Brände und anderer Wechselfälle der Geschichte bewahrt sie noch eine Sammlung von unermesslichem Wert mit über 40 000 Texten, mit Manuskripten in verschiedenen Sprachen, wie Latein, Persisch, Französisch, Arabisch, Hebräisch, Armänisch oder Griechisch.<br />
Diese, von einer Gruppe Humanisten ins Leben gerufene Sammlung, war nicht einfach als Bücherfond gedacht, sondern sollte ein Ort für philosophische Reflexionen darstellen, an dem auch Objekte wie Medaillen, Münzen, Landkarten, Himmelskugeln, Antiquitäten und wissenschaftliche Geräte aufbewahrt wurden.<br />
Die Gewölbe sind mit prachtvollen Fresken des italienischen Malers Tibaldi geschmückt und zeigen allegorische Darstellungen der „Septem Artes Liberales“: Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie<br />
In den Vitrinen kann man die wunderbar bemalten Gebetbücher Karl V. Und Philipp II. Betrachten und das kostbarste spanische uch überhaupt: einen über 1000 Jahre alten Apokalypse-Kommentar des Beato de Liébana mit einem Drachen, der alles andere als apokalyptisch aussieht.“</p>
<p>Eine Aufsehen erregende Planeten-Kugel nach Ptolomäus stellt das Sonnensystem dar, wobei die Erde vollkommen bewegungslos das Zentrum des Himmels darstellt.  Sterne und Planeten drehen sich in konzentrischen Bahnen um die Erde.</p>
<p>Gut 2 Stunden brauchte ich für den Rundgang und ganz zum Schluss, ich sah „Salida“ Ausgang und übersah dabei die letzte Stufe und fiel hin und verstauchte mir meinen linken Fuss. Mein erster Gedanke war „Gisela“, die sich auf einer Wanderung in Teneriffa den Fuss gebrochen hat.<br />
Gott sei Dank, ich nicht! Nur verstaucht.<br />
Da war ich froh, dass ich um 12.15 Uhr den Bus zurück nach Madrid bekam.<br />
An der Plaza Moncloa wechselte ich in die Metro,  mit 1 Euro bin ich dabei, nehme die Gelbe Linie Nr. 3, steige an der Puerta del Sol um, dann die Hellblaue Linie Nr. 1 bis zur Haltestelle Atocha und von da sind es nur wenige Meter zum Museum Reina Sofia.</p>
<p><strong>Museum Reina Sofia</strong></p>
<p>Es ist inzwischen 14 Uhr und daher angebracht, erstmal eine Kleinigkeit in dem Museum-Restaurant zu mir zu nehmen.</p>
<p>Da es sich auch wieder um ein staatliches Museum handelt, Eintritt für meine Altersgruppe frei. Natürlich nehme ich wieder einen Audio-Guide.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010577.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1025" title="R0010577" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010577-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>„Das Museum ist im ehemaligen Stadtkrankenhaus 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010613.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1026" title="R0010613" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010613-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>untergebracht und verbindet die avantgardistische Note seiner auffallenden Aufzugsanlagen mit der Atmosphäre des alten klassizistischen Baus: ein Spiegel der Madrider Modernität.“<br />
Es wurde am 10. September 1992 durch die namensgebende spanische Königin Sofia gemeinsam mit König Juan Carlos I. eingeweiht.<br />
Seine hervorragende Sammlung veranschaulicht die Kunst des 20./21. Jahrhunderts.<br />
Auf zwei Etagen beherbergt das Museum neben vielen anderen Künstlern berühmte Werke der spanischen Avantgarde, wie z.B. Joan Miró, Juan Gris, Pablo Picasso, Salvador Dali genauso wie die berühmter zeitgenössischer Künstler wie z.B. Antoni Tápies, Eduardo Chillida, Gerardo Ruedo.</p>
<p>Erstaunlich ist, hier darf man ohne Blitz fotografieren was weder im Museum Prado noch im Museum Thyssen-Bornemisza, auch nicht in El Escorial, erlaubt war.</p>
<div id="attachment_1027" class="wp-caption alignright" style="width: 122px">
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010584.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-thumbnail wp-image-1027" title="R0010584" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010584-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Frau am Fenster</p></div>
<p>Mich begeistern Bilder abweichend vom sonst bekannten Malstil besonders  von Salvador Dali, z.B. „Frau am Fenster“(1925</p>
<div id="attachment_1028" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px">
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010591.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-thumbnail wp-image-1028" title="R0010591" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010591-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Haus mit Palmen</p></div>
<p>Joan Miró, z. B.“ Haus mit Palmen“(1918)</p>
<p>Zu besichtigen sind das 2. und 4. Stockwerk.</p>
<p>Die Hauptattraktion jedoch ist das Riesengemälde von fast 8 m Länge:  Picassos „Guernica“ von 1937.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/guernica.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1029" title="guernica" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/guernica-300x131.jpg" alt="" width="300" height="131" /></a>Mit den Studien zu diesem ergreifenden Bild, das unter dem Eindruck des spanischen Bürgerkriegs und der deutschen Bombardierung der baskischen Stadt Guernica entstand, nimmt praktisch einen ganzen Saal ein.</p>
<p>Durch die Skizzen von Dora Maar kann man die Entstehung des Bildes 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010580.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1030" title="R0010580" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010580-150x124.jpg" alt="" width="150" height="124" /></a>nachvollziehen. Das Bild ist eine leidenschaftliche Anklage gegen Gewalt und Krieg,<br />
Was sehen wir also: „Wir sehen zunächst, dass sich das ganze Geschehen in einem angedeuteten, bühnenartigen Innenraum abspielt, der von einer Glühbirne in einem ausgefransten Lampenschirm erhellt wird. Eine zweite Lichtquelle ist dicht daneben eine Dochtlampe, die von rechts her von einem eigenartigen, maskenhaften Wesen mit ausgestrecktem Arm in die Bildmitte hereingestoßen wird.<br />
Der Audio-Guide klärt mich auf:<br />
„Neun Gestalten bevölkern die Leinwand. Einerseits die menschlichen Gestalten:  Zu unserer Linken: Eine Frau mit einem toten Kind im Arm und ein zerstückelter Soldat mit einem zerbrochenen Schwert in der Hand. Zu unserer Rechten, eine in den Flammen verbrennende Frau, eine andere, die entsetzt den Flammen zu entkommen sucht und eine dritte, die mit einer Öllampe in der Hand durch ein Fenster steigt, als ob es sich um einen Traum handelte.<br />
Andererseits die tierischen Gestalten: Eine Taube mit einem gebrochenen Flügel und offenen Schnabel, ein gewaltiger Stier, der die Szene mit herausfordender Miene betrachtet. Ein von einer Lanze durchbohrtes, auf der Schwelle des Todes stehendes Pferd. Sie alle wurden auf  unzählige Weisen von Experten interpretiert, aber im Grunde haben sie alle dieselbe Bedeutung: der Schmerz, der Tod, die Angst, die Zerstörung, die Wut und die Rebellion, der Schrei, auch die Hoffnung.<br />
Die Gegenstände sprechen die gleiche Sprache:<br />
Zum einen der Krieg: Er wird dargestellt durch das Weinen, die Lanze, die Bombe, und möglicherweise die Glühbirne.<br />
Zum anderen die Hoffnung: angedeutet durch die Blume in der Hand, das Hufeisen oder das natürliche Licht , das von der Öllampe ausgeht, die die aus dem Fenster steigende Frau in der Hand hält.<br />
Was gab Anlass zu diese bildliche Darstellung von Verhehrung und Verwüstung?<br />
Am 26. April 1937 bombardiert die deutsche Fliegereinheit Condor das baskische Dorf Guernica. Ein Großteil der Opfer sind Zivilisten, da an diesem Tag ein Jahrmarkt stattfindet. Die Nachricht verbreitet sich schnell in ganz Europa. Picasso, der zu der Zeit in Paris lebt, erfährt das Geschehnis aus der Zeitung. Die starke Wirkung, die diese Nachricht auf ihn ausübt, wird der Auslöser für seine Kreativität sein, die eines der sagenhaftesten Kunstwerke der Welt hervorbringt.<br />
Die Zeitlosigkeit und Universalität dieses Werkes, das für den spanischen Pavillon für die internationale Ausstellung angefertigt wurde, die in jenem Sommer in Paris stattfinden soll, machen es zu einem Wahrzeichen.<br />
In der Mappe von „Traum und Lüge Francos“ , einer  im Januar 1937 angefertigten Radierung, die  als Vorläufer  dieses Werkes gilt, gibt Picasso eine perfekte Definition des Werkes.“</p>
<p>Im 4. Stock werden die spanischen und internationalen Kunstströmungen von etwa 1940 bis heute präsentiert. Hier bin ich sehr schnell durch, da zur Zeit überwiegend Fotostudien gezeigt werden  und äußerst avantgardistische Bilder.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010616.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1031" title="R0010616" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010616-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a></p>
<p>Christopher Wool, ohne Titel (2007)</p>
<p>Wieder habe ich 2 Stunden beim Betrachten  der Bilder zugebracht und mache mich nun – leicht humpelnd – auf den Rückweg zum Hotel.<br />
Jedoch am Plätzchen Lavapies mache ich Essenspause in einem ansprechenden Restaurant. Der nette Kellner bringt mir auf meine Bitte hin eine Tüte Eiswürfel, damit ich meinen schmerzenden Fuß kühlen kann. Dann bindet er noch mit einer Stoffserviette das Eisbündel fest.<br />
Nachdem ich 1 Stunde dort zugebracht habe, ist an Gehen nicht mehr zu denken, so dass ich sehr froh bin, dass gleich gegenüber eine Metro-Station ist. Plaza Espana – Hotel, das war&#8217;s für heute. 17.30 Uhr bin ich im Hotel und behandle meinen Fuß. Lese, sehe etwas spanisches Fernsehen und telefoniere mit meinem lieben Mann und sage ihm, dass ich trotz der  Behinderung nicht traurig bin, da ich doch alles, was ich sehen wollte, gesehen habe.</p>
<p><strong>Freitag, 11. 6. 2010</strong><br />
Campo de Moro, Puente de Segovia, Eremita de San Antonio de la Florida, Plaza del Dos de Mayo<br />
Abreisetag</p>
<p>Um 7.30 Uhr werde ich wach und – oh Wunder – ich kann auftreten.<br />
Die Behandlung mit Bachblüten Rescue-Salbe und Aloe Vera Emercency Spray war wohl äußerst wirkungsvoll.<br />
Also kann ich noch ein Besichtigungsprogramm einlegen, zu den Sehenswürdigkeiten abseits des Stadtzentrums, die ich eigentlich abgeschrieben hatte.<br />
Um 9 Uhr verlasse ich nach dem Frühstück bei Wind und Kälte das Hotel und den Weg zum Königsschloss kenne ich ja inzwischen gut. Dort biege ich in die 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010639.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1032" title="R0010639" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010639-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Calle Segovia ab und hangabwärts geht es zum Fluss Manzanares, über den sich die älteste Brückenanlage der Stadt spannt. Sie wurde Ende des 16. Jh. von Juan de Herrera errichtet und gibt den tatsächlich besten Blick frei auf den Königspalast und die Kathedrale Nuestra Senora de la Almudena.</p>
<p>Entlang des Parks, Campo de Moro,  gehe ich in 20 Minuten in den Stadtteil
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010643.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1033" title="R0010643" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010643-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a> San Antonio de la Florida, mit einem Abstecher in den Park mit phantastischem alten Baumbestand. Vorbei am 
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010652.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1034" title="R0010652" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010652-112x150.jpg" alt="" width="112" height="150" /></a>Nordbahnhof erreiche ich die Zwillingskapellen der dem heiligen Antonius geweihten kleinen Kirche, deren Kuppel von Goya mit überwältigenden Fresken ausgemalt wurde und die auch die sterblichen Überreste des Künstlers hütet.<br />
Die linke Kapelle ist nunmehr ein Museum und ich bin die einzige Besucherin.</p>
<p>Kunstpostkarten gibt es nicht, dafür aber eine wunderschöne Broschüre für einen Euro.<br />
Nebenan die Kapelle ist noch als Kirche genutzt.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010635.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1035" title="R0010635" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010635-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Zurück spaziere ich durch die Gärten Sabatini, vorbei am Real Monasterio de la Encarnación. Um das zu besichtigen, reicht heute Vormittag leider die Zeit nicht mehr. Die Besonderheit hier ist die Reliquienkapelle, wo eine Phiole das eingetrocknete Blut des heiligen Pantaleón enthalten soll und sich jeden 27. Juli das „Wunder“ der Blut-Verflüssigung erneut vollzieht.
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010666.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1036" title="R0010666" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010666-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a><br />
An der Oper steige ich in die Metro ein und fahre &#8211; nach Befragung -   bis zur Haltestelle Bilbao. Nach einigem Suchen finde ich dann tatsächlich die Plaza del Dos Mayo. Mit einer schönen Skulptur wird auch hier wieder auf die heldenhafte Erhebung des Volkes von Madrid gegen die napoleonische Fremdherrschaft am 2. Mai 1808 gedacht.</p>
<p>Die Metro-Station „Tribunal“ ist wesentlich näher und nun muss ich mich dran halten, denn um 12 Uhr soll das Zimmer geräumt sein.  Also wieder mit der Metro bis zur Plaza  España zurück, um ein paar Ecken zum Hotel, Koffer geholt und dann noch für meinen lieben Mann „Mitbringsel“ kaufen. Schinken im Schinkenmuseum.<br />
Vier verschiedene Sorten hole ich und dann ist es höchste Zeit zum Flughafen zu fahren.<br />
Metro-Stationen und Weg durch den Flughafen sind bekannt, daher keine Verunsicherung mehr und um 14.35 Uhr soll mein Flug zurück nach Köln gehen. Leider hat sich der Abflug eine volle Stunde verzögert, so dass ich erst um 18.05 statt 17.05 Uhr lande &#8211; wobei ein toller Blick auf &#8220;unsere&#8221; Wahnbachtalsperre eine Gratiszugabe war.</p>
<p>
<a  href="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010672x.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1037" title="R0010672x" src="http://www.mundi-roth.de/reiseberichte/wp-content/uploads/2010/07/R0010672x-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
Mein lieber Mann holt mich nach Anruf ab – er hatte verabredungsgemäß an der Flughafenstraße geparkt.</p>
<p>Eine interessante Reise, ich habe viel gesehen. Alles, was ich mir vorgenommen hatte.<br />
Das Wetter hätte zwar besser sein können, aber trotzdem bin ich zufrieden.<br />
Zudem war es ein Test, ob ich alleine noch zu Recht komme. Ich komme zurecht !!  Und das hat mich auch glücklich  gemacht und ich danke meinem lieben Mann, dass er mich so „sausen“ lässt!</p>
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