Juni 2013
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Artikel-Schlagworte: „Natternkopf“

Galaumrundung – mal etwas anders

Die letzte Wanderung der Saison!
Sie sollte weniger zielorientiert sein, vielmehr wollten wir noch einmal die Farbenpracht und das Blütenmeer auf uns wirken lassen und den Eindruck mit nach Hause zu nehmen.
Was bot sich an?
Um den großen Gala, aber diesmal nicht im Kreis sondern in einer Acht.

Wanderwegstrecke: 2 ½ Stunden, gut 7 km
Wir parken – wie gewohnt – am Erjospass bei km 18 der TF 82. Links die steile Auffahrt hoch bis zu dem Plätzchen, auf dem man gut parken kann.
Nur wenige Meter weiter zweigt rechts ein gut sichtbarer, breiterer Weg ab: den nehmen wir nicht sondern – kaum auszumachen -  geht unmittelbar vorher ein schmaler, fast zugewachsener Pfad ab (ein  blau gestrichener, kleiner Pfahl ist etwas unterhalb). Zwischen zart lila blühendem Harzklee oder auch Asphaltklee genannt, pinkfarbener Tanger- Platterbse und leuchtendblauen Bonnets Natternkopf und den lila Cinerarien schlängelt sich der wohl kaum begangene Weg zu den Teichen hinab. Begleitet – rechts wie links -  von den Teichen stoßen wir nach einer knappen halben Stunde am Ende des ersten auf die neuen Hinweistafeln:
TF 51, Punta Teno 18,3 km und Cumbre de Bolico 4,3 km.
Zwischen den Teichen gehen wir den mit weiß-gelben Strichen markierten Weg ansteigend weiter. Wir lustwandeln regelrecht durch ein blaues Meer des Bonnets Natternkopfes. Die kahlen, verbrannten Zweige des Ginsters erinnern immer noch an den verheerenden Brand von vor 4 Jahren. Wir bestaunen die ehemals mit viel Fleiß und harter Arbeit errichteten Terrassen, die heute alle unbewirtschaftet sind und von der Natur zurückgeholt wurden.
Der Aufstieg ist steil, jedoch schon nach gut 20 Minuten haben wir die Asphaltstraße erreicht und die Hinweistafeln sagen uns, dass es nunmehr nach Punta Teno noch 16,9 km und Cumbre de Bolico 3 km sind.
Bis hierher könnte man in einer knappen Halbenstunde vom Parkplatz der Asphaltstraße folgend gelangen. Man würde sich jedoch zum jetzigen Zeitpunkt selbst eines zauberhaften Anblicks auf den Farbenteppich berauben. Also: Der  Umweg hat sich gelohnt.
Nun queren wir die Straße und machen die Hangquerung, die wir am 18.11.2011 bei unserer Wanderung „Erjos – La Vica (Masca)“ auch schon gemacht haben.
Damals stellten wir fest :
Gelb, gelb, gelb: das könnte die Überschrift über den ersten Abschnitt der Wanderung sein.
Gelb für Gänsedistel, gelb für Nickenden Sauerklee, gelb für wilde Ringelblümchen.

Diese Zeit ist vorbei, davon zeugen nur noch die Samenstände, bzw. der Nickende Sauerklee hat sich schon fast ganz eingezogen. Als Entschädigung dafür blühen jetzt die weiß-grünlichen Büsche des Natternkopfes.
Es ist herrlich zu gehen: Die Kiefernnadeln duften, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint und der Ausblick auf Pico Viejo und Teide sowie ins Tal nach Valle de Arriba und Santiago del Teide und auf die Masca-Straße weiten den Blick.
Kaum sind wir weitere 20 Minuten gegangen, zeigt uns das nächste Hinweisschild:
Punta Teno 15,4 km, Cumbre de Bolico 1,4 km.
Links zweigt der Weg nach Santiago del Teide ab und für uns beginnt ein 10minütiger steiler Aufstieg. Kurz aber heftig. Die ersten Montpellier-Zistrosen blühen weiß und begleiten uns bis zum Sattel zwischen Großem und Kleinem Gala.
Wieder belohnt uns hier vom Cumbre de Bolico (1176 m) ein wunderbarer Blick auf die vor uns liegende Bergkette und das Teno-Gebirge.
Waren es im Februar die gelb blühenden Gänsedisteln die uns begeisterten, so sind es heute die zum Teil riesigen Büsche des Natternkopfes. Wir waten regelrecht durch ein Blütenmeer. Der Weg führt uns erst parallel unterhalb des Gala entlang, um dann zu der verfallenen Finca – vorbei an einer Wassersammel-Installation abzusteigen.
Ein knappes halbes Stündchen dauert dieser wunderbare Gang.
Am Rande des großen, ehemaligen Dreschplatzes machen wir, windgeschützt, die obligatorische Apfelpause, mit Blick auf die Gipfel der Großen und Kleinen Gala.
Diesmal dehnen wir die Pause auf eine halbe Stunde aus, denn es ist so schööön! Die Sonne scheint, ein Falke rüttelt, nur Bienengesumme und Stille.
Wir entscheiden, nicht den vorgezeichneten Aufstieg wieder Richtung Gala zu nehmen, sondern wir folgen dem  breiten Forstweg der quasi bei 12 Uhr vom Dreschplatz wegführt. Er ist mit gekreuzten weiß-gelben Balken gekennzeichnet, passt also nicht in das neue, markierte Wanderschema. Die rechts und links abgehenden Wege interessieren uns heute nicht.

Den Weg, den wir ausgewählt haben, ist uns jedoch von früheren Wanderungen her bekannt und wir wollen unseren nur kurz zu Besuch weilenden Mitwanderern einen kleinen Eindruck des Lorbeerwaldes vermitteln.
Zwischen weiß blühenden Erikabäumen, Lorbeerbäumen und Gagelbäumen wandern wir stets im lichten Schatten aufwärts. Lilafarbener Storchschnabel und hellblaue Vergissmeinnicht säumen den Weg.
Wir bleiben auf dem Forstweg, den etwas später rechts abgehenden Weg lassen wir unbeachtet, und gelangen wiederum nach ca. 20 Minuten an das große Eisentor und sind wieder auf der vom Parkplatz heraufführenden Asphaltstraße.
Von hier aus rufen wir unsere „Daheimgebliebenen” an, dass wir vermutlich gegen 14 Uhr im Restaurant „Las Goteras“ sein werden, wir reservieren dort auch einen Tisch und marschieren nun in einer weiteren halben Stunde zum geparkten Auto und haben auch auf diesem Stück noch links und rechts des Weges Blumen und einen tollen Blick auf die Teiche.

Fazit:
Eine Saison mit vielen, vielen wunderschönen neuen Wanderungen mit meiner lieben Wanderfreundin Elisabeth ist zu Ende.
Würde ich eine “Bestseller-Liste” erstellen wollen, ich wüßte nicht, welche auf Platz 1 landen sollte.
Die eine oder andere erforderte hohe Kondition, wie zum Beispiel die Besteigung des Pico del Teide, die andere Ausdauer, da sie länger dauerte als geplant, andere ließen sich leicht gehen und wir waren am Ende überrascht, wieviele Stunden sie dauerte.
Allen gemeinsam ist, wir bewegten uns in der so abwechslungsreichen, spannungsgeladenen, blütenreichen Natur Teneriffas die ihresgleichen sucht! Und bis auf eine Ausnahme – bei der es sehr kalt war – hatten wir riesengroßes Glück mit dem Wetter. Kaum zu glauben: Immer Sonnenschein!
Nach jeder Wanderung blieb ein nachhaltiges Hochgefühl zurück. Wir haben es geschafft! Wir haben wieder etwas Neues entdeckt, erlebt!
Wir haben uns begeistert an den Felsformationen, den Aus- und Einblicken auf Bergmassive und in Täler, Weitblicke auf die umliegenden Inselln, ließen unsere Gedanken mit den Wolken ziehen, hatten durch zufällig Mitwandernde oder im Bus Mitfahrende viele nette und informative Gespräche.
Wir sind dankbar: Wir haben uns keine Blessuren zugezogen, bei den diversen Pfaden keine Selbstverständlichkeit.
Bleibt uns nur der Ausblick und die Freude auf die nächste – Ende September beginnende – Saison und die Hoffnung, dass Gesundheit und Kondition weiter “mitspielen”.
Und somit war diese letzte Wanderung eine Zusammenfassung all dessen, was ich oben geschildert habe. Sie war einfach schön!

Anfahrt:

Aus Richtung Los Cristianos kommend am Ende der Autobahn auf der TF82 Richtung Guia de Isora und weiter auf der TF82 nach Santiago del Teide und auf der Straße bleibend hoch zum Erjoa-Pass. Unmittelbar nach der Pass-Höhe links hoch zum Parkplatz.

Restaurant:

Las Goteras in Tejina de Isora. Hier gibt es unnachahmlich gute Steaks. Für den wirklich großen Hunger kann man nur das Churasco empfehlen. Hat man nicht einen Tisch reserviert (Tel. 922 857056), muss man ziemlich sicher eine Wartezeit in Kauf nehmen.

Oberhalb von Arafo im Esperanzawald

„Eine Wanderung die unter dem Motto stehen kann: „Soweit die Füße tragen“ und man kann hinzufügen: „So weit die Wanderlust und die Kondition reicht“.
Gleich zu Beginn eine Besonderheit: Schon die Anfahrt auf der TF 523 ist ein Erlebnis!
Wanderwegstrecke: Wir haben uns mit 2 1/2 Stunden begnügt.
Hinweg ist auch zugleich der Rückweg
Aber vielleicht kennt ja jemand diesen breiten Forstweg und kann uns sagen, ob der bis nach Candelaria oder sogar bis nach Santa Cruz führt ?“
So hatte ich im November 2008 geschrieben.
Wir waren so neugierig, wo der Weg denn letztendlich hinführt, dass wir beschlossen haben, wir gehen ihn einfach mal. Wir haben ja diese wunderbare Gewissheit, dass mein lieber Mann uns überall abholt. Somit ist das Wagnis nicht ganz so groß.
Vorab: Er führt genau auf die TF 24  bei km 16,2 in Höhe des Landschulheims „Campamento Quimpi und ist – gemessen an unseren letzten Wanderungen „ El Filo“ und „ El Palmar – Teno Alto – El Palmar“ ein Spaziergang.
Wanderwegstrecke: 2 ½ Stunden eine Richtung
Die Wanderung beginnen wir wieder bei Km 17 der TF 523. Achtung, die Einfahrt ist sehr schlecht auszumachen und anzufahren. Etwas unterhalb sieht man einen kleinen Pfahl mit weiß-grüner Markierung. Wir fahren etwas den Hang runter und hier gibt es genug Parkmöglichkeiten.
Wir folgen dem breiten Forstweg links und lassen die nächsten beiden links abgehenden Wege unbeachtet, ebenso den späteren rechts. (hier kann man absteigen und gelangt dann wesentlich weiter unten auf die TF 523 ). Der erste Abschnitt der Tour unter Kiefern ist uns bekannt. Neu ist um diese Jahreszeit das blau-orange „Straßenbegleitgrün“, des Bonnets Natternkopfes und der Schlafmützchen (Kalifornischer Goldmohn).  Zauberhaft.  Immer wieder weißblühender Escobon (Sprossender Geißklee), gelbe Gänsedistel und hin und wieder die rosa Zistrosen und dicken Sträucher des grünlichen Natternkopfes. Die gelben Büsche der Blättchenreichen Drüsenfrucht oder Kanaren Teline überziehen ganze Hänge.  Immer wieder markante Felsformationen tun sich vor uns auf.
Dazu die Aus- und Rückblicke auf die Küste, auf Güimar  und die sattgrünen Hänge bis hinauf zur Caldera mit dem markanten Roque Grieta und natürlich: dem noch immer verschneiten Teide.
Nach gut einer Stunde vermuten wir, dass wir uns nun auf „Neuland“ bewegen. Jedoch von der Wegbeschaffenheit und dem Umfeld kein Unterschied. War es bis hierher stets eine Hangquerung ohne nennenswerte Steigung  so zieht sich nun der Weg den Berg hinauf. Aber erst genießen wir den Blick auf Santa Cruz,  das hatten wir bisher noch nie und auf das dahinterliegende Anagagebirge. Und noch einen Ausblick hatten wir noch nie: gleichzeitig den Blick auf das Meer rechts und links von uns.
Haben wir vorher eine Höhle und einen Unterstand passiert, so gelangen wir nach 2 Stunden in den Lorbeer- und Baumerikaheidewald. Nur 15 Minuten später erreichen wir einen freien Platz mit einer Holz-Hinweistafel „Pista Boca del Valle“ und wir befinden uns im „parque natural, corona forestal“. Von hier gehen diverse  Wege ab und wir entscheiden uns für den links bei einem dicken Lorbeerbaum abgehenden Weg, quasi bei “9 Uhr”. Wir passieren eine breite Schneise, die für die Strommasten geschlagen wurde und um 13.15 Uhr kommen wir an der TF 24 aus. Direkt gegenüber gibt es eine Hinweistafel „Casa Rural Don Leandro“ und rechts bei einigen Häusern vermuten wir, dass das rote Schild ein Hinweis auf eine Bar sein könnte.
Etwas oberhalb weist uns eine große Tafel auf das Campamento Quimpi, ein Schullandheim, hin. Hier machen wir nun unter Eukalyptusbäumen, eingehüllt in deren Duft, unsere obligatorische Apfelpause.
Unser Versuch, meinen lieben Mann von unserem Standpunkt zu benachrichtigen, dass er uns dort „einsammeln“ kann, schlägt fehl. Ein Spanier klärt uns auf, ca. 2 bis 3 km die TF  24 hochgehen, dann haben wir die Chance ein Netz zu bekommen. Gesagt, getan. Zum Glück ist nicht viel Verkehr und wir gehen dicht am Straßenrand, Handy in der Hand. Nach 20 Minuten gelingt uns die Verbindung. Nun müssen wir – so denken wir – 1 ½ Stunden bis zur Ankunft unseres “Taxis” überbrücken. Gehen also zu den Hinweistafeln zurück in der Hoffnung, in dem Casa Rural Con Lenadro einen Kaffé zu bekommen. Eine gute Viertelstunde gehen wir über Weideland, Pferde und Schafe grasen hier, vorbei an frischen Aufforstungen und gelangen an die Casa Rural. Wir müssen uns sagen lassen, dass nur am Wochenende für Besucher geöffnet ist  und Essen gibt es am Wochenende auch nur nach Vorbestellung: Telefon 922 69 03 07. Durch die Visitenkarte wissen wir nun, dass wir bei km 16,2 der TF 24 angelangt sind.
Also zurück. Ein Versuch, bei den Häusern die Bar zu finden. Es ist die Bar Laguneta und wir bekommen unseren Kaffé. Inzwischen ist es 15.05 und wir machen uns auf den Rückweg zur Straße. Es ist nicht zu glauben, kaum haben wir einige Schritte Richtung Campamento Quimpi gemacht, kommen unsere Männer angefahren. Das ist Timing!
Da wir nun schon mal im Esperanzawald sind, wollen wir die Gunst der Stunde nutzen und in der Bodegon Campestre gut essen gehen. Fleisch vom Holzkohlengrill.
Fazit: Schon alleine die Anfahrt auf der Strecke der TF 523 – nicht nur jetzt zur absoluten Blütezeit – ist es Wert, die Tour zu gehen.  Dem schließt sich eine – gerade jetzt -  wunderschöne kaum anstrengende Wanderung an. Da eine Tour nur 2 1/2 Stunden dauert, kann man sie ohne große Schwierigkeiten hin und zurück gehen. Damit würde das Abholen oder das Umsetzen von Autos entfallen. Wäre allerdings schade, weil dann die Nichtwanderer nicht in Genuss der schönen Anfahrt kämen und das leckere Essen entfiele.

Restaurant:

Bodgon Campestre

Ctra. General Las Cañadas, km 7,5
La Esperanza –             El Rosario
Telefon: 922 54 80 57
Geöffnet von 12 Uhr bis 24 Uhr
Montag Ruhetag

 

 

Anfahrt:
Aus Los Cristianos kommend Abfahrt von der TF1 bei der Anschluss-Stelle “Hidalgo / Arafo”
Auf der TF281 nach Hidalgo und weiter auf der TF245 Richtung       Arafo NP Teide
Ab Arafo auf der TF523 Richtung NP Teide
Ca. 1km ehe die TF523 auf die TF24 stößt, bei km17, geht rechts ein nur schlecht zu erkennender Weg in den Wald.
Auf diesem Waldweg kann man nach ca. 100m gut parken.

 

Oberhalb von Las Vegas

Zur jetzigen Zeit: ein Blütenparadies.
Zudem gibt es beeindruckende Felsformationen und intensiv betriebene Landwirtschaft zu bestaunen.

Wanderwegstrecke:
3 Stunden weg03x

Die Hälfte der Strecke geht steil bergauf,  die andere Hälfte über einen ausgewaschenen Fahrweg bergab.
Jedoch: Der Aufstieg geht durch ein Blütenparadies. Traumhaft schön die großen Büsche des blaublühenden Natternkopfes und der kleinen Pflanzen des Bonnets Natternkopfes, sowie das kleine, blaublühende Ackergauchheil, weißblühender Sprossender Geißklee und weißblühende Margariten, gelbblühende Ringelblumen und die Wolfsmilch und dazwischen leuchtend die Gänsedisteln, lilafarbener Lavendel, rosafarbene Zistrosen sany1546a und Cenerarien, das Grün der noch nicht erblühten weißen Zistrosen.
Wir steigen erst auf dem etwas staubigen Weg steil bergan und weichen nicht rechts ab zum graugemauerten Wasserbecken. Wir folgen der Wasserleitung, sany1538adie frisches Wasser bergab transportiert. An der Ecke blüht zur Zeit kräftig rosa ein Pfirsichbäumchen. Wir gehen weiter bergauf bis wir an einer Kiefer den unteren Weg wählen. Hier geht ein großes Stück des Weges durch ein Blütenmeer des blaublühenden sany1536 Natternkopfes und des weißblühenden Sprossenden Geißklees, des Escobon.
Vor uns haben wir einen markanten Felskegel. Wir gehen rechts, quer am Hang hinauf und gelangen auf eine weite, schräge Fläche. Wir halten uns an den von diversen Steinmännchen gezeichneten Weg, nicht zu weit rechts zum Barranco,  immer weiter bergauf, zwischen noch nicht blühenden Zistrosen. Inzwischen p1030697gehen wir wie in einer Steinfurche, streckenweise auch von Steinen eingefasst, immer heiter weiter bergauf. Auf dem Weg passieren wir rechts zwei und links drei Kiefern. Noch ein Stück höher kommen wir in einen Kiefernwald, durch den wir nun, zum Teil auf von Nadeln gepolstertem Weg, zum Teil über Felsen, weiter hoch gehen, bis wir nach etwa 1 ½ Stunden einen Fahrweg erreichen.
Hier oben halten wir uns rechts, ein markantes Schild weist uns daraufhin, dass wir nun die geschützte Zone verlassen und wir folgen dem,  zum Teil sehr ausgewaschenen, Weg bergab. Ein Verlaufen gibt p10307002 es nicht mehr.
Ein Stück tiefer passieren wir ein großes Wasserbecken und einen gemauerten Turm, unterhalb sehen wir die Wasserverteilungsstelle und die gemauerte Wasserleitung begleitet uns ein Stück des Weges. Rechts und links können wir Höhlen und gut bearbeitete Terrassenfelder betrachten und die markanten Felsen des Barrancos.
Nach noch mal knapp 1 ½ Stunden sind wir unten auf der TF 555, wo wir von einem lieben Mitwanderer, dem die ganze Strecke zu anstrengend war, mit dem Auto erwartet werden.
Die Autofahrer werden zu dem ca. 2 km entfernten Parkplatz gebracht, um die Fahrzeuge zu holen und damit ist eine wunderschöne Wanderung zu Ende.

Anfahrt:
Von Granadilla kommend auf der TF 28 bis zum Abzweig nach „Las Vegas“. anfahrt2An der Straße ist links eine Apotheke. Auf der TF 555 fahren wir hoch bis kurz vor dem Ortseingangsschild „Las Vegas“. Unmittelbar davor biegt scharf rechts ein kleiner staubiger Pfad ab, den fahren wir wenige Meter hoch und können hier gut parken.

Restaurant:

restaurant1Restaurant Mencey. Zwischen Granadilla und San Isidro. Tel. 922 77 17 78 Geschlossen Sonntag Abend und Montag
Köstlich: Secreto iberico!