{"id":1044,"date":"2006-08-30T22:00:57","date_gmt":"2006-08-30T21:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/?p=1044"},"modified":"2020-05-08T20:24:43","modified_gmt":"2020-05-08T19:24:43","slug":"die-wasserwege-der-zaren-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/die-wasserwege-der-zaren-2\/","title":{"rendered":"Die Wasserwege der Zaren (2)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>St. Petersburg \u2013 Moskau<\/strong><br \/>\n<strong>20.8. bis 30.8.2006<\/strong><\/p>\n<p><strong>Montag, 21.8.2006<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1190.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1045\" title=\"SANY1190\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1190-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1190-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1190-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1190.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Bereits um 6 Uhr lie\u00dfen wir uns wecken, da um 8.15 Uhr die Busse zum ersten Ausflug starteten.<br \/>\nWir entschieden, den Bus Nr. 11 zu nehmen, die Reiseleitung hatte dort eine junge Russin, Julia. Nelly, die wir am Tag vorher kennengelernt hatten, sagte uns nicht so zu.<br \/>\nDas Ziel war das etwa 30 km s\u00fcdlich von St. Petersburg gelegene Zarskoje Selo, dies bedeutet Dorf des Zaren.<br \/>\nEs besteht aus einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ensemble von Pal\u00e4sten und Parkanlagen, die Werke ber\u00fchmter russischer und europ\u00e4ischer Architekten des 18. &#8211; 19. Jahrhunderts sind. Seit 1937 benannte man diesen Ort nach Alexander Puschkin, dem gr\u00f6\u00dften russischen Dichter. W\u00e4hrend der Busfahrt las uns Julia Gedichte Puschkins vor und sie ist der \u00dcberzeugung, jeder Russe kennt und liebt Puschkin. 1710 kam das Gebiet nach dem Willen des Zaren in den Besitz der Frau Peters, der zuk\u00fcnftigen Zarin Katharina I. Nach ihr benannte man den Palast, dessen Bau damals begonnen wurde. Unter der Herrschaft von Elisabeth (1741-1761) \u2013 Tochter von Zar Peter I. und Katharina I. \u2013 <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1221.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1046\" title=\"SANY1221\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1221-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1221-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1221-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1221.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>wurde der Palast mehrfach von russischen Architekten umgebaut. 1762 beauftragte man Francesco Bartolomeo Rastrelli, den gro\u00dfen Barockarchitekten, mit der Erneuerung von Katherinas Palast. Rastrelli verband die <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1204.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1047\" title=\"SANY1204\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1204-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1204-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1204-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1204.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>einzelnen Bestandteile zu einem einheitlichen Bauwerk, der erneuerte Palast gewann eine gr\u00f6\u00dfere H\u00f6he und seine Haupt-fassade erreichte 325 m L\u00e4nge.<br \/>\nDer Prunk und die Pracht sind unbeschreiblich. Gold, Gold und nochmals Gold. Eine der bedeutendsten Ausstattungen des Palastes war das Bernsteinzimmer, das f\u00fcr den preu\u00dfischen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm I. geschaffen worden war, der es 1716 Peter I. \u00fcberlassen hatte, im Tausch gegen 248 herkulische Soldaten f\u00fcr die k\u00f6nigliche Garde. Es wurde von den damaligen Zeitgenossen als das \u201eachte Weltwunder\u201c bezeichnet. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs erlitt der Palast schwere Sch\u00e4den, <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1211.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1048\" title=\"SANY1211\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1211-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1211-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1211-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1211.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>zahllose Kunstobjekte wurden barbarisch zerst\u00f6rt oder verschleppt, wie das gesamte Bernsteinzimmer.\u00a0 Die detailgetreue Neu-sch\u00f6pfung des ber\u00fchmten Bernsteinzimmers wurde erst 2003 zum 300. Geburtstag von St. Petersburg, gesponsert u.a. von der Ruhr-Gas-AG wieder errichtet. Sein Ruf ist betr\u00e4chtlich, sicher ist es wundersch\u00f6n durch den honig-farbenen Glanz in den verschiedenen Nuancen. Jedoch\u00a0 mich beeindruckte es nicht in diesem Ma\u00dfe. Mir gefielen \u2013 wenn auch sicher nicht so wertvoll \u2013 diverse Speise-zimmer besser.<\/p>\n<p>Den Vorteil mit Viking zu reisen, konnten wir bereits am 1. Tag<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1196.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1049\" title=\"SANY1196\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1196-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1196-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1196-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1196.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> feststellen, denn wir waren die 1. Besichtigungsgruppe. Offiziell wird erst sp\u00e4ter Einla\u00df gew\u00e4hrt. Trotzdem wurden wir vor dem Bus und dem Schlo\u00df von einer Kapelle empfangen, die den Radezky-Marsch aufspielte.<\/p>\n<p>Ein Rundgang durch die pr\u00e4chtigen <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1224.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1050\" title=\"SANY1224\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1224-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1224-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1224-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1224.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Gartenanlagen brachte uns wieder zum Bus und nun startete eine von 10 Uhr bis 17.30 Uhr dauernde Stadtrundfahrt durch St. Petersburg.<br \/>\nLunchpakete hatten wir dabei, da mittags das Schiff nicht angefahren wurde.<\/p>\n<p>Peter der Gro\u00dfe gr\u00fcndete die Stadt in seinem eigenen Namen.<br \/>\n1703 begannen die Arbeiten im Delta des Flusses Newa mit einer Stadtplanung, die sich an Amsterdam orientierte, wo Peter de Gro\u00dfe als junger Mann Schiffsbau studiert hatte. Stra\u00dfen, H\u00e4user, Pl\u00e4tze und Kan\u00e4le wurden von Grund auf neu gestaltet, doch anders als andere russische St\u00e4dte hat St. Petersburg keinen \u201ckremlin\u201c (Zitadelle).<br \/>\nDas Delta war ein strategisch bedeutender Ort. Peter ben\u00f6tigte einen baltischen Hafen. Aufgrund des sumpfigen Untergrunds gab es sehr viele Konstruktionsprobleme, doch die Arbeiter wurden gezwungen, ihre Arbeit in dieser Region fortzusetzen. Nicht von ungef\u00e4hr hei\u00dft es die sch\u00f6nste Stadt Russlands sei \u201eauf Knochen gebaut\u201c. Veteranen des Krieges gegen Schweden, welche die Marschen der Newa zur\u00fcck eroberten, waren die ersten, welche die ber\u00fchmte Peter- und Paul-Festung hier errichten mussten, sp\u00e4ter wurden tausende von Leibeigenen, Gefangenen und Zwangsarbeitern hierher gebracht, und w\u00e4hrend des Aufbaus der Stadt starben auch tausende Menschen an Epidemien und Unterern\u00e4hrung. Dar\u00fcber hinaus fehlte f\u00fcr ein solch ehrgeiziges Projekt die notwendige Ausr\u00fcstung. Die Stadt wurde gr\u00f6\u00dftenteils von Hand erbaut. Der Zar gab einen Erlass heraus, der es verbot, in anderen Orten Russlands Stein f\u00fcr den H\u00e4userbau zu verwenden. Alle Steine waren f\u00fcr St. Petersburg bestimmt, und Steinmetze durften lediglich in dieser Stadt arbeiten. S\u00e4mtliche gro\u00dfen Lieferungen in die Stadt mussten eine Ladung Steine enthalten, andernfalls wurde eine Steuer erhoben.<br \/>\n1712 erkl\u00e4rte Peter die Stadt zur Hauptstadt seines Reiches. Damit zwang er Regierungs-mitglieder, den Adel und Kaufleute in dieses n\u00f6rdliche \u201eHinterland\u201c zu ziehen und neue H\u00e4user zu bauen. Architekten und Handwerker kamen aus ganz Europa und das Ergebnis ist eine der sch\u00f6nsten St\u00e4dte Europas.<\/p>\n<p>St. Petersburg: Das Venedig des Nordens.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1226.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1051\" title=\"SANY1226\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1226-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1226-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1226-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1226.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a><br \/>\nSt. Petersburg z\u00e4hlt zu den sch\u00f6nsten St\u00e4dten der Welt. Sie liegt am Finnischen Meerbusen im M\u00fcndungsgebiet der Newa auf ca. 44 Inseln, die von mehr als 65 Flussarmen und Kan\u00e4len getrennt werden und durch \u00fcber 300 Br\u00fccken miteinander verbunden sind.<br \/>\nSt. Petersburg, \u201eDas Fenster zum Westen Peter des Gro\u00dfen\u201c \u2013 diese Stadt ist gepr\u00e4gt von gro\u00dfz\u00fcgigen Boulevards, romantischen Kan\u00e4len und barocken Pal\u00e4sten. Mehr als 320 km k\u00fcnstlicher Wasserwege inspirieren zum Vergleich mit Venedig und Amsterdam. Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze wurden im gro\u00dfen Stil angelegt. \u201e Die Stadt wirkt so, als sei sie f\u00fcr Riesen erbaut\u201c, schrieb Lewis Carroll 1867 in seinem Tagebuch. St. Petersburg- fr\u00fcher Petropo \u2013 Pieterburgh &#8211; St. Peterburg (ohne \u201es\u201c) \u2013 Petrograd &#8211; Leningrad genannt \u2013 ist au\u00dferdem ber\u00fchmt f\u00fcr seine k\u00fcnstlerische Seele, ist sie doch Heimat gro\u00dfer russischer Schriftsteller von Dostojewski bis Nabokow. Diese n\u00f6rdlichste russische \u201eStadt der weissen N\u00e4chte\u201c feierte 2003 ihren 300. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurden unz\u00e4hlige historische Geb\u00e4ude von Grund auf renoviert. Von diesem sch\u00f6nen Anblick profitierten wir.<\/p>\n<p>Die Stadtrundfahrt f\u00fchrte uns wohl an den markantesten Punkten vorbei:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1234.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1052\" title=\"SANY1234\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1234-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1234-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1234-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1234.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die St. Isaak Kathedrale, die wir leider nur von au\u00dfen bestaunten. Der Bau der Kathedrale wurde 1818 von Alexander I. in Auftrag gegeben, die Fertig-stellung erfolgte jedoch erst 1858. F\u00fcr die Vergoldung der Kuppel wurden 100 kg reines Gold verwendet und sie wird von einem 100 m hohen Turm \u00fcberragt, der sogar noch vom Finnischen Golf aus sichtbar ist. Der Architekt Auguste Monferrand schuf hier Fresken, Mosaike, Reliefarbeiten und das einzige Buntglas-fenster, das in der Orthodoxen Kirche des Ostens zu finden ist.<\/p>\n<p>Aus dem Bus sahen wir den Winter- und Sommerpalast, die Admiralit\u00e4t, die Siegess\u00e4ule und ein weiterer Stop war in der N\u00e4he der St. Nikolaus-<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1230.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1053\" title=\"SANY1230\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1230-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1230-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1230-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1230.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Kathedrale, die nach dem Schutzpatron der Seeleute genannt wurde. Sie wurde 1753-1762 nach einem Entwurf des Architekten Sawwa Tschewakinskij erbaut. Das \u00c4u\u00dfere ist mit korinthischen S\u00e4ulen verziert, \u00fcber dem gro\u00dfartigen barocken Bauk\u00f6rper w\u00f6lben sich f\u00fcnf vergoldete Kuppeln. Der elegante vierst\u00f6ckige Glockenturm mit vergoldeter Turmspitze steht f\u00fcr sich allein im gr\u00fcnen Kathedralengarten am Krukow Kanal.<br \/>\nJulia machte uns darauf aufmerksam, dass der hier gelegene Souvenirladen einen Besuch wert ist, vor allem wegen seiner sauberen Toiletten. Ich erstehe einen Bildband von St. Petersburg und dazu gibt es eine frankierte Postkarte, die wir sofort an Nick schreiben, der heute ja 8 Jahre alt wird. Leider funktioniert mein Handy nicht, so dass wir nicht anrufen k\u00f6nnen. Tut mir leid!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich fahren wir durch den\u00a0 4260 m langen Newskij-Prospekt zwischen Mojka und Fontanka, der sich von der Admiralit\u00e4t bis zum Alexander Newskij-Kloster erstreckt und die bedeutendste und verkehrsreichste Hauptstra\u00dfe der Stadt ist. Das Aussehen dieser ber\u00fchmten Hauptstra\u00dfe ist sehr vielf\u00e4ltig, H\u00e4user des 18. Jahrhunderts wechseln ab mit Geb\u00e4uden des 20. Jahrhunderts. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Flu\u00df Fontanka die S\u00fcdgrenze der Stadt .<\/p>\n<p>L\u00e4ngere Zeit halten wir uns auf der Insel Wasiljewskij auf und umfahren den Geb\u00e4udekomplex der Strelka. Der Name Strelka bedeutet \u201ePfeil\u201c, damit bezeichnet man in St. Petersburg die Landspitze am \u00e4u\u00dfersten Ende der Insel Wasilejwskij, welche das gr\u00f6\u00dfte Eiland in der Newam\u00fcndung ist. Hier, wo sich der Fluss in zwei Arme teilt (die Gro\u00dfe Newa im S\u00fcden und die Kleine Newa im Norden) lag einst das Handelszentrum von St. Petersburg und von 1730 bis 1880 befand sich hier der Hafen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1244w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1054\" title=\"SANY1244w\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1244w-150x55.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1244w-150x55.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1244w-300x110.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1244w.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Der zentrale Teil der Strelka\u00a0 wird von der ehemaligen B\u00f6rse mit ihrer wei\u00dfen Kolonade beherrscht. Es handelt sich um eine wundervolle klassizistische Architektur, die 1805 \u2013 1810 der Schweizer T. de Thomon unter Mitarbeit von A. Sacharow errichtete. Heute\u00a0 befindet sich hier das Zentralmuseum der Kriegsmarine.<br \/>\nMarkant fallen einem die beiden roten ehemaligen Leuchtt\u00fcrme ins Auge.\u00a0 Zwei monumentale S\u00e4ulen mit Rostra, 32 m hoch, erheben sich<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1236.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1055\" title=\"SANY1236\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1236-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1236-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1236-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1236.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> seitlich vom B\u00f6rsenplatz. Sie sind mit Schiffsbugen verziert, die in Najaden und Schn\u00e4beln enden und wie die S\u00e4ulen mit Schiffsschn\u00e4beln des antiken Roms feiern die S\u00e4ulen der Strelka die Siege der russischen Flotte. Zu ihren F\u00fc\u00dfen sitzen monumental Statuen, die die wichtigsten Wasser-stra\u00dfen Russlands symbolisieren, die Fl\u00fcsse Dnjepr, Wolga, Wolchow und Newa. Diese Figuren gestaltete Samson Suchanow. Die Stellung der Rostras\u00e4ulen und der B\u00f6rse erkl\u00e4rt sich aus dem Umstand, dass sich eben hier der ehemalige Hafen von St. Ptersburg erstreckte.<br \/>\nIn die Kupferpokale oben auf den S\u00e4ulen goss man Hanf\u00f6l, das bei Sonnenuntergang angez\u00fcndet wurde, so dienten die S\u00e4ulen als Leuchtt\u00fcrme, mit deren Hilfe die Schiffe die Hafeneinfahrt fanden. Auch heute noch, an Festtagen, brennt auf den S\u00e4ulen Feuer, es handelt sich dann allerdings um Gasflammen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1246.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1056\" title=\"SANY1246\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1246-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1246-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1246-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1246.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Wir haben ja so ein Gl\u00fcck mit dem Wetter, so dass wir bei herrlichstem Sonnenschein flanieren k\u00f6nnen und Brautpaare, die sich hier mit gro\u00dfem Gefolge zum Fototermin getroffen haben, beobachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine nur kurze Busfahrt bringt uns zur Peter und Paul Festung. Die Festung wurde 1703 sehr schnell errichtet, unter der direkten Bedrohng durch die schwedischen Schiffe und Truppen. Das schwedische Heer lag an den n\u00f6rdlichen Vorposten der Stadt und h\u00e4tte jederzeit angreifen k\u00f6nnen. Da Peter I. die Schweden jedoch noch vor der Fertigstellung der Festung besiegte, diente diese bis 1917 als Gef\u00e4ngnis f\u00fcr politische H\u00e4ftlinge. Ber\u00fchmte Insassen waren unter anderem Dostojewski, Gorki, Trotzki und Lenins \u00e4lterer Bruder Alexander.<br \/>\nDie Auswahl f\u00fcr die Lage der Festung durch Peter I. erwies sich als gl\u00fccklich, denn die Kanonen der Bastionen bestrichen nicht nur den Zugang von der Gro\u00dfen Newa her bis zum Finnischen Meerbusen, sondern auch die kleineren Flussarme, die Kleine Newa und die Gro\u00dfe Newka. Doch die erste Festung aus Erdw\u00e4llen war bald nicht mehr ausreichend sicher und so begannen 1706 die Arbeiten an einer Festung aus Stein. Dere Bau dauerte 35 Jahre und erst 1740 erhoben sich, zw\u00f6lf Meter \u00fcber dem Wasserspiegel der Newa, die aufgemauerten W\u00e4lle. 1780 entschloss man sich, die Mauern zur Newa hin mit Granitplatten zu verkleiden, die noch heute zu sehen sind.<br \/>\nWir fahren durch das Peterstor. \u00dcber dem Bogen befindet sich ein m\u00e4chtiger doppelk\u00f6pfiger Adler aus Blei (1720), das offizielle Emblem des russischen Reiches.<br \/>\nVor dem M\u00fcnzhof werden wir aus dem Bus entlassen.<br \/>\nDurch einen Erlass von Peter I. wurde der M\u00fcnzhof 1724 von Moskau nach St. Petersburg verlegt, er pr\u00e4gte die M\u00fcnzen des russichen Reichs. Um 1802 errichtete man daf\u00fcr ein besonderes Bauwerk innerhalb der Peter-Paul-Festung. Seit 1876 war die M\u00fcnze\u00a0 von St. Petersburg der einzige Ort, an dem die Metallm\u00fcnzen des Reichs gepr\u00e4gt wurden. Ab1921 pr\u00e4gte man hier die sowjetischen M\u00fcnzen, die Orden und die offiziellen Medaillen des Sowjetstaates und die Medaillen zu besonderen Anl\u00e4ssen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1254.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1057\" title=\"SANY1254\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1254-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1254-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1254-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1254.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Wir schlie\u00dfen uns dem vielsprachigen Menschenstrom an und folgen Julia in die Peter-Paul-Kathedrale, die ab 1712 nach einem Entwurf und unter der Leitung des Architekten<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1235.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1058\" title=\"SANY1235\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1235-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1235-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1235-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1235.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> Domenico Trezzine errichtet wurde.<br \/>\nDie elegante Barockkirche hat an der Fassade einen mehrst\u00f6ckigen Glockenturm und der endet in einer k\u00fchnen Fiale. Die nadelf\u00f6rmige, vergoldete Fiale wir von einem das Kreuz tragenden Engel bekr\u00f6nt und beherrscht das gesamte Stadtpanorama. Mit einer H\u00f6he von 122,5 m war die Kathedrale bis zur Errichtung der Fernsehantenne (316 m) das h\u00f6chste Bauwerk von St. Petersburg.<br \/>\nDas Innere wird von rosa und gr\u00fcnen Pfeilern mit reich verzierten und vergoldeten korinthischen Kapitellen in drei Kirchenschiffe unterteilt, weit entfernt vom traditionellen Stil der russisch-orthodoxen Kirchen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1255.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1059\" title=\"SANY1255\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1255-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1255-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1255-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1255.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Sogar die grandiose Ikonostase aus goldenen funkelndem Holz, eine kostbare Schnitzarbeit von 1720 und die ebenso reich verzierte und elegante Kanzel entsprechen dem barocken Formenkanon.<br \/>\nIn der Kathedrale befinden sich fast alle Gr\u00e4ber der Romanow-Dynastie ab Peter I., mit Ausnahme von Peter II. und Iwan VI. Besonders interessant sind die Sarkophage der Gr\u00e4ber von Alexander II. und seiner Frau, die in der Marmorwerkstatt des Peterhofs ausgehauen wurden. Einer davon entstand aus einem<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1257.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1060\" title=\"SANY1257\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1257-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1257-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1257-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1257.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Monolith aus Altai-Jaspis, der andere aus einem Monolith aus Ural-Rhodonit. Rechts von der Ikonostase st\u00f6\u00dft man auf das Grab von PeterI., der diesen Bestattungsort selbst aussuchte.<br \/>\nSeit dem 17. Juli 1998 befinden sich hier auch die Aschenreste des letzen Zaren, Nikollaus II., seiner Frau, der Kinder, des Arztes und drei Bediensteter, die 1918 von den Bolschewiken erschossen wurden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1258.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1061\" title=\"SANY1258\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1258-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1258-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1258-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1258.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Bei einem Spaziergang durch die Gartenanlage kommen wir an der modernen Statue Peters I. vorbei und nat\u00fcrlich m\u00fcssen auch wir die gl\u00e4nzenden Bronzefinger streicheln um dem Aberglauben gen\u00fcge zu tun, dass wir nun keine Gicht bekommen.<br \/>\nDurch das Newator gelangen wir zur Newa und<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1259.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1062\" title=\"SANY1259\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1259-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1259-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1259-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1259.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> bestaunen die mutigen Petersburger, die hier schwimmen gehen. Haben aber auch von hier einen herrlichen Panorama-blick vom Marsfeld mit dem wei\u00dfen Marmorpalast bis zum Flussufer mit der glei\u00dfenden Perlenkette der Eremitage Geb\u00e4ude und \u00fcber den D\u00e4chern die Alexanders\u00e4ule und die Fiale der Admiralit\u00e4t. Wir blicken noch mal auf die Wasiljewskij-Insel mit ihren roten Schiffsschnabels\u00e4ulen und auf die ehemalige B\u00f6rse. Beste Sicht haben wir auf drei Br\u00fccken. Leider k\u00f6nnen wir das Spektakel der n\u00e4chtlichen \u00d6ffnung der Br\u00fccken f\u00fcr die durchfahrenden Schiffe von 2 bis 4 Uhr nicht miterleben.<br \/>\nEin letzter Blick, bevor es wieder zum Bus geht auf das H\u00e4uschen Peteres I. Es wurde in nur drei Tagen Ende Mai 1703 gebaut, ein einst\u00f6ckiges H\u00e4uschen aus Holz, ohne Grundmauern, Ofen oder Kamin, das dem Zar Peter I. nur im Sommer als Wohnung diente.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1265w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1063\" title=\"SANY1265w\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1265w-110x150.jpg\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1265w-110x150.jpg 110w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1265w-220x300.jpg 220w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1265w.jpg 441w\" sizes=\"auto, (max-width: 110px) 100vw, 110px\" \/><\/a>Noch ein Stopp und erst holten wir mal tief Luft als wir vor der Auferstehungskirche (Die Erl\u00f6serkirche \u00fcber dem Blut) standen. Sie wurde am Ekaterininskij-Kanal, heute GribojedowKanal gebaut, an der Stelle, wo am 1. M\u00e4rz 1881 der Verschw\u00f6rer Grinewitzkij den Zar Alexander II. t\u00f6dlich verletzte (daher der zweite, bekanntere Name der Kirche, Erl\u00f6serkirche \u00fcber dem Blut).<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude, ein Werk des Architekten A. Parland, imitiert in Komposition und Form den altrussischen Zierstil der Moskauer Kirche der F\u00fcrbitte, der ber\u00fchmten Basilius-Kathdrale, ein un\u00fcbertreffliches Werk des Alten Russlands. Die Au\u00dfenmauern sind mit glasierten Form-ziegeln, mit Keramikkacheln und Majolika verkleidet, die Kuppeln tragen eine vielfarbige Dekoration. Einfach beeindruckend.<\/p>\n<p>Es wird Zeit, zum Schiff zur\u00fcckzufahren, da f\u00fcr 17 Uhr das Abendessen angesagt ist. Wie hei\u00dft es im Tagesprogramm so sch\u00f6n: \u201eUnser K\u00fcchenchef Dimitry und Restaurant Manager Kostja laden Sie zum Abendessen in die Restaurants \u201eLadoga\u201c (unseres) und \u201eOnega\u201c ein. Guten Appetit!\u201c<br \/>\nSo fr\u00fch, da bereits um 18.45 wieder Abfahrt zum Rimsky-Korssakoff-Theater zur Auff\u00fchrung des Balletts \u201eSwanensee\u201c angesagt ist.<br \/>\nWir lernen den Petersburger Autoverkehr kennen und sind froh, dass wir um 20 Uhr gerade noch rechtzeitig zum Beginn ankommen.<br \/>\nTraumhaft getanzt! St\u00f6rend war, dass trotz Hinweisen, nicht zu fotografieren, eine Reihe vor uns, heftig fotografiert wurde. Nach der Pause sorgte Julia auf unsere Aufforderung hin daf\u00fcr, dass das abgestellt wurde.<br \/>\nUm Mitternacht wieder auf dem Schiff und es gab tats\u00e4chlich noch ein Mitternachtss\u00fcppchen im Restaurant. Da war uns auch nach.<br \/>\nUnd: Um 24 Uhr noch 20 Grad!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St. Petersburg \u2013 Moskau 20.8. bis 30.8.2006 Montag, 21.8.2006 Bereits um 6 Uhr lie\u00dfen wir uns wecken, da um 8.15 Uhr die Busse zum ersten Ausflug starteten. Wir entschieden, den Bus Nr. 11 zu nehmen, die Reiseleitung hatte dort eine junge Russin, Julia. 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