{"id":1118,"date":"2006-08-30T18:30:21","date_gmt":"2006-08-30T17:30:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/?p=1118"},"modified":"2020-05-08T20:24:43","modified_gmt":"2020-05-08T19:24:43","slug":"die-wasserwege-der-zaren-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/die-wasserwege-der-zaren-9\/","title":{"rendered":"Die Wasserwege der Zaren (9)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong> St. Petersburg \u2013 Moskau<\/strong><br \/>\n<strong> 20.8. bis 30.8.2006<\/strong><\/p>\n<p><strong>Montag, 28.8.2006<\/strong><\/p>\n<p>Erster Blick aus einem unserer beiden Kabinenfenster: trocken.<br \/>\nFr\u00fchst\u00fcck und dann am Bug gestanden und die Landschaft vorbeiziehen lassen. Teils sonnig, aber frischer Wind.<\/p>\n<p>Von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr\u00a0 zeigt der Kameramann Aivar eine Vorschau auf das w\u00e4hrend der Reise gedrehte Video in der Sky Bar. Es ist recht gut, er hat sch\u00f6ne Stimmungen eingefangen, nat\u00fcrlich die Sehensw\u00fcrdigkeiten und zwischendurch immer wieder die Teilnehmer. Teils in der Gruppe, teils in Einzelaufnahmen. Aber wir haben entschieden, es nicht zu kaufen, das Band f\u00fcr 25.- Euro und die DVD f\u00fcr 35.-, denn wir sehen uns ja unsere fr\u00fcher selbst gefilmten Berichte nie an. Ich denke nur an Namibia von 1992.<\/p>\n<p>Um 12 Uhr findet das Mittagessen statt. Das sch\u00f6ne Salatb\u00fcffet gibt es schon seit Tagen nicht mehr. Das Essen ist sehr gut, sehr, sehr sch\u00f6n angerichtet, viele nette Dekoideen, und auch sehr \u00fcberschaulich. Davon k\u00f6nnte man eigentlich nicht zunehmen.<\/p>\n<p>Wir stehen wieder am Bug und lassen die Peripherie von Moskau an uns<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1584.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1119\" title=\"SANY1584\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1584-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1584-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1584-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1584.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> vorbeigleiten.<br \/>\nWir befinden uns auf dem Moskau Kanal. Wie ich nachgelesen habe, tr\u00e4umte schon Peter der Gro\u00dfe davon, ungehindert von St. Petersburg nach Moskau zu segeln. Doch erst im Jahre 1825 wurde sein Traum Wirklichkeit, durch den Bau eines Kanals, der den Fluss Moskwa mit der Wolga verband. Der Kanal hatte jedoch nur eine kurze Lebensdauer, da seine Instandhaltung vernachl\u00e4ssigt wurde und man sich mehr f\u00fcr die Erweiterung des Eisenbahnnetzes interessierte. Anfang der 30erJahres des 20. Jahrhunderts wurde Wasserknappheit in der Hauptstadt Moskau zu einem gro\u00dfen Problem und man brauchte einen Anschluss an eine ergiebigere Wasserquelle. Stalin fand des R\u00e4tsels L\u00f6sung und lie\u00df einen Kanal zur Wolga bauen. F\u00fcr das gesamte Projekt wurden insgesamt 240 Bauten errichtet, darunter 7 D\u00e4mme aus Beton, 8 D\u00e4mme aus Erde, 11 Schleusen, 8 Wasserkraftwerke, 5 Pumpstationen, 15 Br\u00fccken und das N\u00f6rdliche Passagier Terminal mit seinem angrenzenden Frachthafen. Innerhalb von 5 Jahren war dieser Kanal fertig und der Umfang dieses Projektes \u00fcbertraf bei weitem den Bau des Panama- und des Suezkanals. Am 15. Juli 1937 wurde der Kanal er\u00f6ffnet und Moskau wurde zu einer bedeutenden Hafenstadt, die mit allen f\u00fcnf russischen Meeren verbunden war. Au\u00dferdem gewann die Hauptstadt so eine neue Quelle zur Elektrizit\u00e4tserzeugung.<br \/>\nDie Kapit\u00e4ne der Schiffe sch\u00e4tzen die konstante Tiefe des Kanals, seinen geraden Verlauf und die Windgesch\u00fctzheit. Die Passagiere genie\u00dfen die Ruhe, den sch\u00f6nen Ausblick und die reizvolle Landschaft. K\u00f6nnen wir best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Um 13.30 legt die Mikael Lomonosov in Moskau an. Die 1,2,3, ganz <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1588.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1120\" title=\"SANY1588\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1588-300x114.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"114\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1588-300x114.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1588-150x57.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1588.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>vielen Busse warten schon auf die Teilnehmer der 2 Schiffe, die immerhin ca. 400 Personen an Land bringen.<br \/>\nSind es bei uns \u00fcberwiegend Engl\u00e4nder, eine Gruppe D\u00e4nen und ca. 50 deutschsprachige, so haben wir mitbekommen, dass auf dem Schwesterschiff auch Spanier sind.<br \/>\nEine Snack Box bekommen wir mit, da wir nicht zur \u00fcblichen Abendessenszeit zur\u00fcckkommen.<br \/>\nMan w\u00fcrde eigentlich voraussetzen, dass die Geschichte \u00fcber das \u201eMekka\u201c Russlands genau dokumentiert ist, aber so ist es leider nicht. Die allgemein akzeptierte Version ihrer Gr\u00fcndung ist folgende:<br \/>\n\u201cMoskau wurde von Yuri Dolgoruki, Gro\u00dff\u00fcrst von Suzdal und Kiew, gegr\u00fcndet. Der erste schriftliche Hinweis auf die Stadt stammt aus dem Jahre 1147. Im 13. Jahrhundert wurde das unabh\u00e4ngige F\u00fcrstentum Moskau ins Leben gerufen, und im 14. Jahrhundert war die Stadt ein Gro\u00dff\u00fcrstentum. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Moskau als Hauptstadt des ersten russischen Staates anerkannt. Die fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfige Ausdehnung der Stadt sollte in den folgenden Jahrhunderten enorm wachsen.<br \/>\nObwohl Peter der Gro\u00dfe sich aus Angst vor Intrigen und Aufst\u00e4nden von Moskau abwandte und seine eigene Hauptstadt in St. Petersburg erbaute, blieb Moskau von immenser politischer und kultureller Bedeutung. Die russischen Zaren wurden weiterhin in Moskau gekr\u00f6nt. 1918, fast 200 Jahre sp\u00e4ter und nur wenige Monate nach der Oktoberrevolution, wurde Moskau wieder Hauptstadt. Lenin und die neue kommunistische Regierung zogen von St. Petersburg nach Moskau. fortan hie\u00df die Stadt \u201eHauptstadt des weltweit ersten Arbeiter- und Bauernstaates\u201c. nach dem Zerfall der Sowjetunion best\u00e4tige eine Volksabstimmung Moskau erneut als Hauptstadt, diesmal jedoch als Hauptstadt eines neuen und demokratischen Russlands, der Russischen F\u00f6deration.\u201c<br \/>\nDies habe ich dem Reisef\u00fchrer wortw\u00f6rtlich entnommen.<\/p>\n<p>Unsere \u00f6rtliche Reiseleiterin hei\u00dft wieder Natalie und spricht ausgezeichnet deutsch.<br \/>\nSie bringt die Erl\u00e4uterungen eher in einem Plauderton r\u00fcber, ungew\u00f6hnlich aber sehr gut.<br \/>\nSie hei\u00dft uns Willkommen in der Hauptstadt des gr\u00f6\u00dften Landes der Welt, ehemaliger Sitz eines Imperiums und Entscheidungstr\u00e4ger der Weltgeschichte. Eine Stadt, welche abwechselnd als asiatisch und europ\u00e4isch angesehen wird \u2013 manchmal auch beides oder keines der beiden. Sie besteht seit fast 850 Jahren und befindet sich momentan in einer sich sehr schnell \u00e4ndernden politischen und wirtschaftlichen Situation. Moskau pr\u00e4sentiert sich als eine Mischung aus alt und neu, bekannt und unbekannt, gl\u00e4nzend aber auch sch\u00e4big.<br \/>\nAuf unserer Fahrt in die Stadt lernen wir gleich den Moskauer Verkehr kennen und Nathalie erkl\u00e4rt uns, woran man einen guten Moskauer Autofahrer erkennen kann:<br \/>\n\u201eWenn auf einer vierspurigen Stra\u00dfe in f\u00fcnf Reihen gefahren wird, findet eine guter Fahrer noch eine 6. Spur.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1592.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1121\" title=\"SANY1592\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1592-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1592-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1592-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1592.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Ein erster Stopp ist am Neujungfrauen Kloster. Seit 1934 ist hier die Filiale des Staatlichen Historischen Museums untergebracht. Es ist eines der sch\u00f6nsten bauk\u00fcnstlerischen Klosterensembles Moskaus, das 1524 auf Gehei\u00df des F\u00fcrsten Wassili III. zum Gedenken an den Sieg des russischen Heeres im Kampf gegen den polnisch-litauischen Staat um die Grenzgebiete und die Heimkehr der Stadt Smolensk in das russische Reich errichtet worden ist. Das nahe am S\u00fcdweg nach Moskau gelegene Kloster erf\u00fcllte wiederholt die Funktion eines Vorpostens. Es erfreute sich der Gunst und des Schutzes der Zaren und Bojaren, da die Nonnen dort Vertreterinnen der Zarenfamilie und der Familien des hohen Feudaladels waren. Peter der I. soll hier auch seine erste Frau mit ihrem gemeinsamen Sohn \u201edeponiert\u201c haben.<br \/>\nDie alte Klosterkirche war der byzantinischen Gottesmutter von Smolensk geweiht, die als Heiligtum des Smolensker F\u00fcrstentums galt.<br \/>\nDas ehemalige Kloster ist wundersch\u00f6n an einem Teich gelegen und nat\u00fcrlich ist gro\u00dfe Fotosession angesagt.<br \/>\nWeiter geht die Fahrt vorbei an den riesigen Sportanlagen, die zur Olympiade 1980 (?) gebaut wurden, zum Sperlingsberg, um uns von hier oben einen Blick auf das Panorama Moskaus und den Fluss Moskwa\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1599w.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1122\" title=\"SANY1599w\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1599w-300x75.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"75\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1599w-300x75.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1599w-150x37.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1599w.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>zu g\u00f6nnen und auf die Wolkenkratzer, die\u00a0 sog. \u201eSieben Schwestern\u201c, die zwischen 1948 und 1957 auf Stalins Anordnung errichtet wurden . (Stalin hatte tats\u00e4chlich sieben Schwestern.) Ein achter Wolkenkratzer war in Planung, wurde jedoch nie gebaut. Das letzte zentrale Bauwerk, der Palast der Sowjets, sollte alle existierenden Wolkenkratzer in den Schatten stellen und von einer riesigen Lenin-Statue gekr\u00f6nt werden. Die Erl\u00f6serkirche wurde gesprengt, um Platz f\u00fcr das Geb\u00e4ude zu schaffen, doch die Bauarbeiten kamen nie \u00fcber die Grundmauern hinaus.\u00a0 Nun ist die Erl\u00f6serkirche neu erbaut worden und strahlt weithin sichtbar mit ihren goldenen Kuppeln.<br \/>\nIn unserem R\u00fccken befindet sich das bis vor kurzem h\u00f6chste Geb\u00e4ude <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1123\" title=\"SANY1600\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1600-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1600-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1600-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1600.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Moskaus, die von Stalin in Auftrag gegebene und im \u201eZuckerb\u00e4ckerstil\u201c gestaltete\u00a0 Moskauer Lomonosov-Universit\u00e4t.\u00a0 &#8211;\u00a0 Michail Lomonosov ist auch der Namensgeber unseres Schiffes. Er war Gelehrter, Dichter, Wissenschaftler.<br \/>\nAuf dem Weg zur Metro sehen wir vom Bus aus das \u201eWei\u00dfe Haus\u201c, in dem jetzt die Duma untergebracht ist.<\/p>\n<p>Und nun das Abenteuer Metro. Sie soll zweifellos die sch\u00f6nste <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1616.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1124\" title=\"SANY1616\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1616-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1616-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1616-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1616.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Untergrundbahn der Welt sein, gleichzeitig das schnellste und billigste Verkehrsmittel der Stadt. Und aus unserer Erfahrung sicher auch das Lauteste.<br \/>\nDie faszinierende Moskauer Metro ist ein Monument des Sozialismus, das kontroverse Untergrundbahnprojekt wurde im Jahre 1932 auf Stalins Gehei\u00df in Angriff genommen. Arbeiter und Baumaterialien wurden aus ganz <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1618.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1125\" title=\"SANY1618\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1618-150x121.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"121\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1618-150x121.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1618-300x243.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1618.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Russland hierher gebracht. Es entstand ein kollektives Kunstwerk, bei dem die besten K\u00fcnstler des Landes die Hauptthemen der kommunistischen Ideologie und der nationalen Geschichte zum Ausdruck brachten. Hier <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1622.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1126\" title=\"SANY1622\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1622-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1622-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1622-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1622.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>werden Helden des Alltags in der Kunst unsterblich: Arbeiter, Soldaten, Mutter und Kind, sowjetische Kriegshelden und andere abstrakte Symbole politischer Macht sind auf den Mauern verewigt. In der aufw\u00e4ndig gestalteten Metro, die in verschiedenen Steinarten erbaut und mit Fresken, Mosaiken und Stuck verziert wurde, achtete man auf \u00e4u\u00dferste Sauberkeit.<br \/>\nWir steigen in die Linie 3 bei einer erste 1 \u00bd Jahre alten Station ein, am Park Pobedy,\u00a0 fahren 1 Station und bestaunen diese Lampen und Gem\u00e4lde, weiter geht es zwei Stationen: wieder fallen die phantastischen Lampen auf, die Bronzefiguren, wie oben beschrieben, und nochmals fahren wir eine Station und betrachten die Gem\u00e4lde, in Stuck gerahmt, die das Leben in der Ukraine zeigen.<\/p>\n<p>Von hier gehen wir zum Roten Platz, kommen am Hotel Metropol <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1631.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1127\" title=\"SANY1631\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1631-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1631-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1631-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1631.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>vorbei, in dem Manfred vor 32 Jahren einen Lehrgang abgehalten hat. Wir erreichen den \u201eRoten Platz\u201c durch das 1995 \u201ewiederauferstandene\u201c Auferstehungstor, welches das Historische Museum mit seinen wei\u00dfschimmernden D\u00e4chern und das ehemalige Lenin-Museum verbindet. Von hier er\u00f6ffnet sich ein gro\u00dfartiger Blick auf den Platz, und wieder ein Superlativ: wohl einem der sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze Europas. An der Westseite erheben sich die m\u00e4chtigen Kreml-T\u00fcrme. Vor dem imposanten Kreml nimmt sich das Allerheiligste der ehemaligen Sowjetunion, das Lenin-Mausoleum, geradezu bescheiden aus. Links dahinter sehen wir eine B\u00fcste Stalins, dessen Leichnam man aus dem Mausoleum verbannt und nun hier begraben hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1628.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1128\" title=\"SANY1628\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1628-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1628-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1628-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1628.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Auf der Ostseite, f\u00fcr mich besser: links, erstreckt sich \u00fcber 250 m lang die Front des Kaufhauses GUM und im S\u00fcden: also geradeaus sagt man erst mal wieder \u201eoh\u201c steht die sch\u00f6ne Basilius-Kathedrale, die einer M\u00e4rchenkirche gleicht.<br \/>\nWie hei\u00dft es im Fremdenf\u00fchrer: \u201e Das \u00e4sthetische Zusammenspiel der Bauwerke, die aus f\u00fcnf Jahrhunderten datieren, ist gewagt und spannungsreich, gelingt aber auf atemberaubende Weise. Der Platz ist f\u00fcr die Russen mehr als ein Spiel der Formen und Farben er ist ein fester Bestandteil des Nationalbewusstseins, der mit der russischen Geschichte verkn\u00fcpft ist wie nur noch der Schlossplatz vor dem Winterpalais in St. Petersburg\u201c. Eine wechselhafte Geschichte erlebte dieser Platz. Als Marktplatz in den alten Tagen Moskaus, Prunkz\u00fcge der Zaren oder Prozessionen der Patriarchen mit ihrem Gefolge, selbstherrlichen Bojaren und Aufst\u00e4ndischen schlug man auf dem Roten Platz den Kopf ab. Nach der Revolution 1918 wurde der 500 m lange und 150 m breite Platz f\u00fcr Paraden mit Panzern und Kanonen. Allj\u00e4hrlich am Tag der Arbeit, 1. Mai und am Jahrestag der <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1638.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1129\" title=\"SANY1638\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1638-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1638-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1638-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1638.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Oktoberrevolution defilierten Zehntausende von Werkt\u00e4tigen und Soldaten am Lenin-Mausoleum vorbei, auf dem sich die Partei-spitze aufgestellt hatte. 1991 verzichtete man\u00a0 erstmals auf Milit\u00e4rparaden.\u00a0 \u00dcbrigens, der Name \u201eRoter Platz\u201c hat mit Kommunismus gar nichts zu tun, er geht auf eine Zeit zur\u00fcck, als das Wort krasnaja sowohl \u201esch\u00f6n\u201c als auch \u201erot\u201c bedeuten konnte.<\/p>\n<p>Nach den Erl\u00e4uterungen von Nathalie werden wir entlassen und k\u00f6nnen auf eigene Faust das GUM und die Basilius-Kathedrale.<br \/>\nF\u00fcr Manfred war es spannend, das GUM\u00a0 (\u00fcbersetzt: staatliches Universal-Magazin) nach 32 Jahren wieder zu sehen. Damals war in den \u00fcber 100 L\u00e4den kaum Ware und es war f\u00fcr unansehnliche Waren und <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1636.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1130\" title=\"SANY1636\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1636-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1636-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1636-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1636.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>leere Regale ber\u00fcchtigt.\u00a0 Inzwischen ist es privatisiert und westliche Luxusg\u00fcter beherrschen das Bild. Es ist unbeschreiblich! Innen besteht es im Grunde genommen aus 3 Einzelbauten \u00fcber die gesamte L\u00e4nge von 250 m die mit Br\u00fccken verbunden sind. Phantastisch geschm\u00fcckt und die Gesch\u00e4fte, zu ebener Erde nur italienische Gesch\u00e4fte, das Feinste vom Feinen und vermutlich auch das Teuerste vom Teuren. Wir schlendern \u00fcber die verschiedenen Ebenen und verschiedenen Bl\u00f6cke und am Ende finden wir eine Toilette.<\/p>\n<p>Die Basilius-Kathedrale, das sicher mit Recht das m\u00e4rchenhafteste Geb\u00e4ude Russlands genannt wird, muss ich auch ein paar Worte sagen:<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1640.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1131\" title=\"SANY1640\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1640-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1640-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1640-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1640.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a><br \/>\nSie geht auf Iwan den Schrecklichen zur\u00fcck, der zum Gedenken an den Sieg \u00fcber die Goldene Horde den Bau einer Kirche auf dem Sch\u00f6nen Platz befahl. Eingeweiht wurde sie 1559 und hie\u00df erst Mari\u00e4-Schutz- und F\u00fcrbitt-Kathedale am Graben. Iwan der Schreckliche lie\u00df den Baumeistern Barma und Postnik Jakovlev freie Hand unter der Auflage, die Kirche solle sch\u00f6n sein und Freude ausstrahlen.<br \/>\nObwohl von au\u00dfen verwirrend, ist der Grundriss der Basilius-Kathedrale recht einfach: Vier Kapellen bilden ein Kreuz, dessen Schnittstelle von einer f\u00fcnften gro\u00dfen Kapelle eingenommen wird. So wurde uns auch der Bau der Holzkirche in Kishi erkl\u00e4rt. Vier weitere Kapellen besetzen die Zwischenr\u00e4ume dieses sternf\u00f6rmigen Gebildes. Die neuen Kirchen tragen jeweils einen eigenen Turm, so dass sich dem Betrachter von au\u00dfen das verwirrende Bild von neun \u00e4u\u00dferst farbenpr\u00e4chtigen Kuppeln bietet, von denen keine der anderen gleicht. Der gr\u00f6\u00dfte Turm in der Mitte endet in einer Zeltdachspitze mit einer kleinen Zwiebel obenauf.<br \/>\nIhren Namen erhielt die Kirche durch Zar Fjodor Ivanovitsch, der 1588 eine zehnte Kapelle anbauen lie\u00df, in der die sterblichen \u00dcberreste des Wanderpredigers Vasilij Blashennyj beigesetzt wurde. 1670 wurde an der s\u00fcd\u00f6stlichen Seite ein Glockenturm angebaut.<\/p>\n<p>Um 18 Uhr\u00a0\u00a0 war wieder Treffen am Bus angesagt und dieser\u00a0 schob sich <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1648.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1132\" title=\"SANY1648\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1648-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1648-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1648-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1648.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>durch den dichten Verkehr zum Moskauer Staatszirkus. Wir bekamen unsere Eintrittskarten und hatten noch etwas Zeit, auf dem gegen\u00fcberliegenden Pl\u00e4tzchen die diversen bronzenen Clownfiguren zu<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1653.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1133\" title=\"SANY1653\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1653-111x150.jpg\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1653-111x150.jpg 111w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1653-222x300.jpg 222w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SANY1653.jpg 445w\" sizes=\"auto, (max-width: 111px) 100vw, 111px\" \/><\/a> betrachten und zu fotografieren.<br \/>\nDer Ruf des russischen Zirkus basiert auf einer 200-j\u00e4hrigen Tradition, aber auch speziell auf 70 Jahre massiver Unterst\u00fctzung durch den Staat w\u00e4hrend des kommunistischen Regimes. Katharina die Gro\u00dfe lud den englischen Kunstreiter und Impressario Charles Hughes nach St. Petersburg, um eine Reitschule aufzubauen. Bald schon wurde der Zirkus eine Institution und brachte auch seine eigenen Familiendynastien hervor, wie zum Beispiel die Durovs, die Zapashnys, die Kios und die Kantemirovs, die ihre Geschicklichkeit und Kunstst\u00fccke von einer Generation zur anderen weitergaben. F\u00fcr die Gr\u00fcndungv\u00e4ter des Sowjet-Staates jedoch hatte der Zirkus noch eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Bedeutung und sie bewerteten ihn sogar noch h\u00f6her als das Ballett und die Oper. Zirkus war popul\u00e4re, egalit\u00e4re, von allen, gleich welcher Herkunft, Sprache, Alter, Bildung und Bev\u00f6lkerungsschicht, geliebte Unterhaltung.<\/p>\n<p>Wir\u00a0 waren sehr neugierig, da schon etwas Zirkus erfahren von Shanghai und M\u00fcnchen.<br \/>\nDie ersten 20 Minuten wurde eine viel zu lange Affenshow gezeigt, die sowieso nicht unseren Beifall findet, zudem war es \u00e4u\u00dferst \u00e4rgerlich, dass eine vor uns sitzende Spanierin st\u00e4ndig mit ihrem Handy Fotos machte, die auch gleich verschickte und SMS zur\u00fcckerhielt. Das helle Display hatte ich vor der Nase. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass es untersagt w\u00e4re, zu fotografieren und es mich st\u00f6rt. Sp\u00e4ter beugte sie sich \u00fcber das Handy.<br \/>\nDie Akrobaten waren atemberaubend und es w\u00fcrde mich nicht wundern, wenn man sie mal beim Zirkus-Festival Monte Carlo sehen w\u00fcrde.<br \/>\nVerw\u00f6hnt von den Tierdressuren beim Zirkus Krone, waren die Hundevorstellung und zum Abschluss die Tigerschau, allerdings mit 9 Tieren, etwas d\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Um 22 Uhr waren wir auf dem Schiff zur\u00fcck und erhielten ein sp\u00e4tes Abendessen. Den Ausklang bildete wieder die Panoramabar, um den Tag ausklingen und all das Gesehene Revue passieren zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St. Petersburg \u2013 Moskau 20.8. bis 30.8.2006 Montag, 28.8.2006 Erster Blick aus einem unserer beiden Kabinenfenster: trocken. Fr\u00fchst\u00fcck und dann am Bug gestanden und die Landschaft vorbeiziehen lassen. Teils sonnig, aber frischer Wind. 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