{"id":172,"date":"2004-06-10T11:00:13","date_gmt":"2004-06-10T10:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/?p=172"},"modified":"2020-05-08T20:25:02","modified_gmt":"2020-05-08T19:25:02","slug":"budapest-mit-muse-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/budapest-mit-muse-6\/","title":{"rendered":"Budapest &#8211; Mit Mu\u00dfe (6)"},"content":{"rendered":"<p>Freitag, 4. Juni 2004<\/p>\n<p>Um 9 Uhr sollte es mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zur Pester Innenstadt losgehen. Morgendliches Kurbaden, fr\u00fchst\u00fccken, alles normal. Jedoch auf dem gepflasterten Weg zur Vorortbahn habe ich nicht auf den Weg geachtet, und patsch, da lag ich in der Matsche. So konnte ich nicht fahren. Tasche, Schuhe, Anzug, die rechte Seite, alles dreckig. Im Eilgalopp zur\u00fcck ins Hotel und schnell umgezogen. So mu\u00dften wir halt die n\u00e4chste Bahn nehmen.<\/p>\n<p>Spaziergang in der Leopoldstadt war angesagt. Die Leopoldstadt n\u00f6rdlich des alten Pest entstand Anfang des 19. Jahrhunderts als Finanz- und Verwaltungszentrum mit stattlichen Jahrhundertwendebauten um gro\u00dfz\u00fcgige Pl\u00e4tze. \u201eHier wohnt die Creme jeder Klasse, die oberen Zehntausend der Industrie, des Handels, der Beh\u00f6rden und der Privaten\u201c. Was Jen\u00f6 R\u00e1kosi 1893 schrieb, gilt in gewisser Weise auch heute noch. Erstes Beispiel ist der Roosvelt t\u00e9r am \u00f6stlichen Br\u00fcckenkopf der Kettenbr\u00fccke.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4957.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-674\" title=\"149_4957\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4957-112x150.jpg\" alt=\"149_4957\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4957-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4957-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4957.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Der erste Halt war das Imre-Nagy-Denkmal (Notsch), das 1996 errichtet wurde . Das Denkmal zeigt Imre Nagy auf einer Br\u00fccke, das seinen Spagat zwischen Kommunismus und Kapitalismus versinnbildlichen soll.<\/p>\n<p>1953 wird nach Stalins Tod der zu wirtschaftlichen und politischen Reformen bereite Imre Nagy Ministerpr\u00e4sident. 1955 st\u00fcrzt die R\u00e1kosi-Partei Imre Nagy. Am 23. Oktober 1956 ist der Ausbruch des ungarischen Volksaufstands. Imre Nagy wird erneut Ministerpr\u00e4sident und k\u00fcndigt den Warschauerpakt. Leider nur f\u00fcr kurze Zeit.<\/p>\n<p>Am 4. November 1956 bildet J\u00e1nos K\u00e1d\u00e1r eine Gegenregierung und schl\u00e4gt mit Hilfe der Roten Armee den Volksaufstand brutal nieder. Imre Nagy wird verhaftet und sp\u00e4ter hingerichtet. Etwa 200 000 Ungarn emigrieren ins westliche Ausland. Parteichef K\u00e1dar wird wieder Regierungschef und lenkt f\u00fcr gut 30 Jahre Ungarns Schicksal.<\/p>\n<p>So historisch schlau gemacht, spazieren wir zum Herzen des Viertels, dem hufeisenf\u00f6rmig angelegten Szabads\u00e1g t\u00e9r. Der Freiheitsplatz, bis 1898 noch mit Kasernen best\u00fcckt, wurde nach deren Abri\u00df mit den umliegenden Stra\u00dfen einheitlich gestaltet. In der Mitte befindet sich das von den Kommunisten zu Ehren des unbekannten Soldaten erstellte Denkmal. Links davon befindet sich die schwer bewachte und abgeschirmte amerikanische Botschaft, in der Kardinal Mindszenty 15 Jahre  Asyl gew\u00e4hrt wurde. 15 lange Jahre durfte er nicht einmal auf die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Unser Reiseleiter wird von einem Sicherheitsbeamten au\u00dfer Dienst angeraunzt, er w\u00e4re schon bekannt und er solle aufpassen. Herr Alexander erkl\u00e4rt uns, da\u00df er ja in einer Demokratie lebe und es sich nicht nehmen lie\u00dfe, auch \u2013 wenn nicht gew\u00fcnscht \u2013 Gruppen vor der Botschaft anhalten zu lassen und ihnen Erkl\u00e4rungen abzugeben.<\/p>\n<p>Etwas betroffen marschierten wir die paar Schritte zur kleinen Markthalle, in<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4966.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-675\" title=\"149_4966\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4966-150x112.jpg\" alt=\"149_4966\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4966-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4966-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4966.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> der eine Salami- und Weinprobe angesagt war.<\/p>\n<p>So gest\u00e4rkt, bewunderten wir geb\u00fchrend die 1900 <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4967.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-676\" title=\"149_4967\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4967-112x150.jpg\" alt=\"149_4967\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4967-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4967-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4967.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>erbaute ehemalige Postsparkasse, ein Beispiel des ungarischen Jugendstils. Das mit Majoliken verzierte Geb\u00e4ude, das an volkst\u00fcmliche Stickereien erinnert, eine Arbeit des bedeutenden \u00d6d\u00f6n Lechner.<\/p>\n<p>Vorbei an weiteren Jugendstilbauten in den unterschiedlichsten Ausf\u00fchrungen kommen wir zur Sankt-Stephans-Basilika.<\/p>\n<p>Der bereits 1848 begonnene m\u00e4chtige Kuppelbau konnte aufgrund zahlreicher Probleme wie dem vorzeitigen Tod der Architekten J\u00f3zsef Hild und Mikl\u00f3s Ybl sowie dem Einsturz der ersten Kuppel erst 1905 eingeweiht werden. Aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe nannte man die 8500 Personen fassende<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4975.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-677\" title=\"149_4975\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4975-112x150.jpg\" alt=\"149_4975\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4975-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4975-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4975.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> Kirche schon immer Basilika. Erst 1931 erhielt sie offiziell den Rang einer \u201eBasilica minor\u201c und heute ist sie Sitz des Erzbischofs von Esztergom. Die pr\u00e4chtig ausgeschm\u00fcckte Kirche, deren Grundri\u00df einem griechischen Kreuz entspricht, erhebt sich auf einer Grundfl\u00e4che von 4147 qm. Ihr gr\u00f6\u00dfter Schatz ist die in einem kostbaren Schrein aufbewahrte Reliquie des Heiligen und Landesvaters Stephan, seine rechte Hand.<\/p>\n<p>Nach dieser Besichtigung spazieren wir zur Gro\u00dfen Synagoge. Die Pl\u00e4ne f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4979.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-678\" title=\"149_4979\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4979-112x150.jpg\" alt=\"149_4979\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4979-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4979-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4979.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>das im maurischen Stil gestaltete Geb\u00e4ude lieferte Ludwig F\u00f6rster. Das 1858 fertig gestellte Geb\u00e4ude z\u00e4hlt mit rund 3000 Pl\u00e4tzen zu den weltgr\u00f6\u00dften Synagogen. Da nur vorgesehen ist, die Synagoge nur von au\u00dfen zu besichtigen und &#8211;  wer will \u2013 sie sp\u00e4ter im Alleingang von  innen zu besichtigen, schlage ich die Zeit raus, noch schnell einen Blick in das Innere werfen zu k\u00f6nnen. Riesig, wundersch\u00f6n mit herrlichen Kronleuchtern.<\/p>\n<p>Nur um die Ecke, sozusagen, befand sich das Elternhaus von Theodor Herzl (1860-1904), dem Begr\u00fcnder der Zionistenbewegung. 1944 entstand hinter dem Geb\u00e4ude das j\u00fcdische Ghetto. Im r\u00fcckw\u00e4rtigen Garten befinden sich die<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4982.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-679\" title=\"149_4982\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4982-150x112.jpg\" alt=\"149_4982\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4982-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4982-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2004\/06\/149_4982.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Massengr\u00e4ber der Opfer des Ghettos. Hier wurde 1990 eine Gedenkst\u00e4tte eingeweiht. Das Werk des Bildhauers Imre Varga stellt eine Trauerweide dar, auf deren Bl\u00e4tter die Sponsoren die Namen ihrer betroffenen Verwandten oder Bekannten eingravieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ganz in der N\u00e4he, vor dem Hus Dob utca 12, erinnert ein Denkmal an den schweizerischen Konsul Carl Lutz, der, wie der schwedische Botschafter Raoul Wallenberg, zahlreiche Juden vor dem Holocaust retten konnte. Ihm ist auch zu verdanken, da\u00df die geplante Sprengung des Ghettos aufgehoben wurde. Obwohl der gr\u00f6\u00dfte Teil der Budapester Juden \u2013 ihr Bev\u00f6lkerungsanteil ist von 5 % vor dem Krieg auf 0,5 % zur\u00fcckgegangen \u2013 nicht mehr hier lebt, ist um den Klauz\u00e1l t\u00e9r und die Kazinczy utca noch immer etwas von der Atmosph\u00e4re des alten j\u00fcdischen Viertels sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Wir stehen auch vor der arg mitgenommenen Synagoge, die von Otto Wagner und M\u00f3r Kallina erbaut wurde. Die j\u00fcdische Gemeinde hat sie der Stadt Budapest geschenkt, in der Hoffnung, da\u00df die Stadt das Geld f\u00fcr die Restaurierung aufbringt, was sie nicht kann.<\/p>\n<p>Damit n\u00e4hern wir uns dem Ende unseres vormitt\u00e4glichen Rundgangs und auf dem Deak Ferenc t\u00e9r trennen wir uns um 13.00 Uhr. Der Nachmittag steht zur freien Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Manfred und ich nutzen dies, um im Kaffee Gerbeaud einen Milchkaffee und Wasser zu trinken. Dann f\u00e4hrt Manfred mit mir 2 Stationen mit der gelben Linie der Metro bis De\u00e1k t\u00e9r, um dann in die rote Linie, die unter der Donau durchgef\u00fchrt wird, umzusteigen und mit der Vorortbahn zum Hotel zum Relaxen zur\u00fcckzufahren. Ich hatte mir noch einen Besuch im Museum der Bildenden K\u00fcnste am Heldenplatz gew\u00fcnscht und fuhr die 8 Stationen dorthin. Zuerst sah ich mir die Alberto Giacometti Ausstellung an und pickte mir  dann die S\u00e4le heraus, in denen die Meisterwerke untergebracht sind, f\u00fcr die dieses Museum besonders bekannt ist: die alten Meister der italienischen und spanischen Schule. Ein H\u00f6hepunkt sind die Werke von El Greco.<\/p>\n<p>Bei den italienischen Werken gefiel mir besonders \u201eMadonna mit Kind und Infant St. John the Baptist von Elisabeta Sircin (Bologna 1638-1655). Ich fand es ganz beachtlich, da\u00df eine Frau um diese Zeit schon so anerkannt war.<\/p>\n<p>\u201eCastiglione\u201c von Giovanni Benedetto (Genua 1609 \u2013 1664) und Tiziano Vecellio \u201eTitian\u201c (Pieve de Cadore 1489-1576 Venedig).<\/p>\n<p>War es Zufall, noch ein Werk einer Frau das mir sehr gut gefiel: \u201eDie Frau von Miklos II, Esterh\u00e1zy als Venus\u201c von Angelika Kaufmann aus Chur (1741-1807).<\/p>\n<p>Beeindruckt hat mich auf von Peter Paul Rubens (1577 Siegen-1640 Antwerpen) \u201eStudie eines Manneskopfes\u201c.<\/p>\n<p>Bernart de Rijcherle (1535-1590) \u201eDiana und Actaean \u201eDie Badenden\u201c.<\/p>\n<p>Verbl\u00fcffend war das Calvarien Tryptchon von Hans Memling (Seligenstadt 1435-1494 Br\u00fcgge)<\/p>\n<p>Dahinter waren Spiegel angebracht, so da\u00df man auch die R\u00fcckseiten betrachten konnte.<\/p>\n<p>Von den Kastilianischen Malern des 16 Jahrhunderts gefiel mir besonders Herrera Sevilla (1590-1656 Madrid) Barbolon\u00e9 Esteba Murilla \/Sevilla 1618-1682) \u201eHlg. Familie\u201c.<\/p>\n<p>Ganz besonders gefiel mir von Pascal Adolph Jean Dagnan-Bouveret (1852-1929) \u201eLandschaft mit 3 B\u00e4umen.<\/p>\n<p>\u00dcberrascht war ich, wie gro\u00df der Anteil der deutschen Maler war. Von Franz Lenbach (1836-1904) \u201eTriumph Arch of Titus in Rom\u201c, \u00fcber Pettenkofer, Menzl, Fritz von Uhde, Franz von Stuck und Makat B\u00f6ckling.<\/p>\n<p>Wie immer, f\u00fcr Museen br\u00e4uchte man viel, viel mehr Zeit. Aber wenigstens hatte ich einen kleinen \u00dcberblick. Zur\u00fcck mit der Metro bis zur nun schon gut bekannten Haltestelle \u201eBajcsy-Zsilinsky ut\u201c.<\/p>\n<p>Von hier flanierte ich nochmals die V\u00e1ci utca bis zur gro\u00dfen Markthalle. Kaufte in der schon bekannten Buchhandlung f\u00fcr den Enkel ein Buch \u201eUngarische Volksm\u00e4rchen\u201c. Wie sagt der Reisef\u00fchrer \u00fcber diese Flaniermeile: \u201eHierher mu\u00df jeder Budapest-Besucher einmal pilgern, denn in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone schl\u00e4gt der Puls der Stadt. Die Auslagen der mond\u00e4nen Gesch\u00e4fte verlocken zum Kauf, und nach dem Shopping kann man in Espressos-, Bier- oder Weinstuben Pause machen.\u201c Das tat ich nicht. Schade finde ich auch, da\u00df in den gro\u00dfen St\u00e4dten allm\u00e4hlich ein Einheitsbrei aus Gesch\u00e4ften besteht: Benetton, Esprit, Sisly, CD, Douglas usw. Die Markthalle dagegen war grandios. Im unteren Bereich Lebensmittel jeder nur erdenklichen Art und im 1. Stockwerk eine \u201eFre\u00dfmeile\u201c mit Imbi\u00dfst\u00e4nden, Folklore-Artikel, Bekleidung, etc.<\/p>\n<p>Mit der Stra\u00dfenbahn fuhr ich zur Donaupromenade und ging \u00fcber die Kettenbr\u00fccke. Ich wollte doch wenigstens einmal die Donau \u201ezu Fu\u00df\u201c \u00fcberqueren.<\/p>\n<p>Diese Br\u00fccke wurde im Jahre 1849 eingeweiht und zwischen zwei m\u00e4chtigen Toren gespannte Eisenketten tragen die 380 m lange Konstruktion. Der englische Br\u00fcckenbaumeister Clark \u00c0d\u00e1m leitete 1853 den Bau des 359 langen Alag\u00fat-Tunnels durch den Burgberg sowie den Bau der Kettenbr\u00fccke, der ersten festen Donau\u00fcberquerung ein. Der Initiator war Graf Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi.<\/p>\n<p>Pech war, auf halbem Weg, fing es heftigst an zu regnen. Zwar hatte ich einen Schirm, aber es war sehr ungem\u00fctlich.<\/p>\n<p>Im Hotel angekommen war nat\u00fcrlich wieder Thermenbesuch angesagt. Danach etwas relaxen und um 18.30 Uhr gingen wir zum Abendessen, da wir als Einzige der Gruppe den Besuch eines Folkloreabends gebucht hatten. Wir fragten uns inzwischen zwar auch, was uns da geritten hatte, aber da wir die Karten bereits f\u00fcr je 22 Euro hatten, machten wir uns auf den bekannten Weg mit der Vorortbahn und Metro. In einem gro\u00dfen Bogen an der Stephans\u00ad-Basilika vorbei gelangten wir Zr\u00ednyi utca 5. Angenehm \u00fcberrascht waren wir schon mal \u00fcber die Lokalit\u00e4t: ein kleines Theater, fast vergleichbar mit dem M\u00fcnchner Cuvillie-Theater, also sehr stilvoll. Eine 11 k\u00f6pfige Kapelle, das Rajk\u00f3 Folk Ensemble spielte uns 1 \u00bd Stunden auf und die 13 T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer bezauberten uns. Das Ensemble wurde 1957 gegr\u00fcndet und geh\u00f6rt mit zu den drei der besten ungarischen Volkstanzgruppen. Die Choreografie basiert auf authentischen T\u00e4nzen, einige dieser T\u00e4nze stammen aus isolierten D\u00f6rfern und entstanden vor hunderten Jahren. Brahms \u201eUngarische T\u00e4nze\u201c sowie Liszt \u201eUngarische Rhapsody Nr. 2\u201c wurden meisterlich dargebracht. Jeweils 2 St\u00fccke waren instrumental, dann wieder aufgelockert durch Tanzdarbietung, fast ballettartig.<\/p>\n<p>Nach diesem unerwartet wirklich sch\u00f6nem Abend war selbst Manfred nach \u201ezu Fu\u00df\u201c gehen und wir gingen gemeinsam \u00fcber die Kettenbr\u00fccke und wurden von dem hell erleuchteten Buda und Burgberg und Pest, mit seinen Prachtbauten, verzaubert.<\/p>\n<p>Der Abend hat sich gelohnt! Was will man mehr?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 4. Juni 2004 Um 9 Uhr sollte es mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zur Pester Innenstadt losgehen. Morgendliches Kurbaden, fr\u00fchst\u00fccken, alles normal. Jedoch auf dem gepflasterten Weg zur Vorortbahn habe ich nicht auf den Weg geachtet, und patsch, da lag ich in der Matsche. So konnte ich nicht fahren. 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