{"id":80,"date":"2008-06-10T20:04:32","date_gmt":"2008-06-10T18:04:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/?p=80"},"modified":"2020-05-08T20:24:41","modified_gmt":"2020-05-08T19:24:41","slug":"rhone-flussfahrt-tag-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/rhone-flussfahrt-tag-5\/","title":{"rendered":"Rhone-Flussfahrt Tag 5"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mittwoch, 4. Juni 2008<br \/>\nAvignon<br \/>\nCamargue m<\/strong><strong>it dem Bus<\/strong><\/p>\n<p>Nachts um <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-378\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"p1020162\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020162-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"96\" \/><\/a>3.30 Uhr erreichen wir Avignon und unser erster morgentlicher Blick &#8211; um 6.30 Uhr klingelte der Wecker &#8211; f\u00e4llt auf die Stadtmauer von Avignon. Heute ist die Fahrt in die Camargue angesagt, auf die wir schon sehr neugierig sind.<\/p>\n<p>Um 7.45 Uhr sitzen wir im Bus &#8211; wie bei ARD und ZDF: in der ersten Reihe.<\/p>\n<p>Es ist frisch, sehr windig, aber sonnig.<br \/>\nDie Fahrt f\u00fchrt uns durch einen fruchtbaren Landstrich. Viel Wein, Aprikosen- und Kirschb\u00e4ume, Auberginen und Erdbeeren werden angepflanzt. Die Felder werden durch Zypressen- und Tamariskenhecken vor dem kalten Nord-Ost-Wind, dem Mistral gesch\u00fctzt. Dieser hat jedoch auch sein Gutes: er trocknet die Bl\u00e4tter des Angebauten schnell ab, sch\u00fctzt sie so vor diversen Krankheiten und es muss weniger Chemie zum Einsatz kommen.<br \/>\nUnser \u00f6rtlicher Reiseleiter kl\u00e4rt uns w\u00e4hrend der Fahrt \u00fcber die &#8222;La Camargue&#8220; auf:<br \/>\n&#8222;Der im Rhone-Delta gelegene, 86 300 ha gro\u00dfe Naturpark erstreckt sich \u00fcber die Gemeinden Arles und Les Stes-Maries-de la Mer, die einzigen Orte darin. Die Camargue ist das Produkt der gegenl\u00e4ufigen und zusammenwirkenden Kr\u00e4fte von Rhone, Mittelmeer und Winden. Vor etwa 10 000 Jahren reichte das Meer noch bis zum Nordufer des Vaccar\u00e9s-Sees. Jahrhundertlang wechselte der Verlauf der Rhone (erst seit dem 15. Jh. entstand das heutige Flussbett), die durch mitgef\u00fchrtes Ger\u00f6ll W\u00e4lle zwischen den S\u00fcmpfen aufschob, w\u00e4hrend K\u00fcstenstr\u00f6mungen durch Anschwemmungen Lagunen bildete. Allj\u00e4hrlich tr\u00e4gt die &#8222;Gro\u00dfe Rhone&#8220; etwa 20 Mio. cbm von seinen Ufern losgerissenes Ger\u00f6ll, Sand und Lehm ins Mittelmeer: W\u00e4hrend des Zweiten Kaiserreiches (1852-1870) gelang es durch den Bau eines gro\u00dfen Deichs, des Digue la mer und mehrerer Rhone-D\u00e4mme, diese Naturkr\u00e4fte in gewissem Ma\u00df unter Kontrolle zu bringen. Indessen schiebt sich die K\u00fcstenlinie an verschiedenen Punkten, Pointe de Espiguette, j\u00e4hrlich um 10 &#8211; 50 m ins Meer. An anderen Stellen holt sich das Wasser seinen Tribut: Der Faraman-Leuchtturm, der 1840 noch 700 m weit im Landesinneren errichtet wurde, lag schon 1917 im Meer und wurde von St\u00fcrmen und Wasser zerst\u00f6rt. Ein neuer Leuchtturm hat ihn ersetzt. Der Ort Les Stes-Maries-de-la-Mer war fr\u00fcher mehrere Kilometer von der K\u00fcste entfernt, jetzt musste man zu seinem Schutz Deiche errichten.<br \/>\nDie Camargue wirkt recht einheitlich, l\u00e4sst sich jedoch in drei Zonen unterteilen:<br \/>\nDie landwirtschaftlich genutzte Zone &#8211; im Norden ihres Deltas und an den beiden M\u00fcndungsarmen hat die Rhone feines Schwemmland abgelagert, auf dem sich das beste Ackerland befindet. Nach dem zweiten Weltkrieg weitete man die Anbaufl\u00e4chen durch Trockenlegung der Salzs\u00fcmpfe und Drainage des Wassers erheblich aus. Heute werden in extensiver Landwirtschaft vor allem Getreide, Wein, Obst, Gem\u00fcse, Mais, Raps und Futterpflanzen angebaut.<br \/>\nWir fahren durch die &#8222;Kleine Camargue&#8220; und sehen gro\u00dfe Felder mit Reis. Hier hat man aus der Not eine Tugend gemacht. Der Reisanbau sollte zun\u00e4chst nur dem Boden Salz entziehen, um ihn f\u00fcr andere Nutzpflanzen vorzubereiten.<br \/>\nZwei gro\u00dfe Salinen sind in der Camargue in Betrieb, eine im S\u00fcden von Aigues-Mortes, die andere s\u00fcdlich von Salin-de-Giraud.<br \/>\nZwischen M\u00e4rz und September wird Meerwasser, das hier 36 g Salz\/l enth\u00e4lt, durch gro\u00dfe, sehr flache Becken gepumpt, bis nach einer Strecke von etwa 59 km der S\u00e4ttigungsgrad erreicht ist und Chlornatrium ausf\u00e4llt. Dies geschieht in 12 cm tiefen Becken (Salzg\u00e4rten), die sich \u00fcber 9 ha erstrecken. Von Ende August bis Anfang Oktober, vor der Regenzeit, findet die Ernte statt. Das Salz wird zu 21 m hohen Bergen, den sogenannten Camelles, aufget\u00fcrmt, bis es in Fabriken veredelt bzw. zu Brom und Magnesiumsalz verarbeitet wird.<br \/>\nIm S\u00fcden des Deltas liegt eine unfruchtbare Ebene. Die Naturlandschaft ist durchsetzt mit Seen, Lagunen und S\u00fcmpfen, die durch zahllose Wasserrinnen mit dem Meer verbunden sind. Diese Naturlandschaft bildet ein eigenes \u00d6kosystem, das vor willk\u00fcrlichen Eingriffen gesch\u00fctzt wird, da die traditionelle Weidewirtschaft erhalten werden soll. Der Boden dieser ausgedehnten Ebene ist rissig vor Trockenheit, wei\u00df durch das ausbl\u00fchende Salz und nur mit einer kargen Vegetation bedeckt, die im Fr\u00fchling gr\u00fcn, im Sommer grau und im Winter rot ist. Es sind Pflanzen, die auch salzhaltige Erde vertragen, vor allem die kugeligen B\u00fcsches des Quellers, die den wilden Rinderherden als Nahrung dienen.<br \/>\nWir durchfahren das Gebiet der ber\u00fchmten Camargue mit ihren angeblich wilden Pferde- und Stierherden. Wir m\u00fcssen uns jedoch sagen lassen, dass seit dem 19. Jahrhundert diese Tiere hier gez\u00fcchtet werden und ausnahmslos alle einen Besitzer haben und mit Brandmalen gekennzeichnet werden. Jedoch, sie leben das ganze Jahr \u00fcber draussen in diesem riesigen Gebiet. Die Besonderheit der uralten Rasse der Camargue-Pferde ist, sie werden schwarzgrau oder braun geboren und bekommen erst im 5. oder 6. Lebensjahr ihr wei\u00dfes Fell.<br \/>\nWir halten an einem Hof und k\u00f6nnen aus n\u00e4chster N\u00e4he schwarze Stiere und wei\u00dfe Pferde betrachten sowie schwarze Schweine. Die Herden (mandes) bestehen im Allgemeinen aus Stieren und Pferden auf einer Weide.<br \/>\nWir werden aufgekl\u00e4rt, dass zwei Arten von Stieren gez\u00fcchtet werden; die urspr\u00fcnglich aus Andalusien<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0739.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-381\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"sany0739\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0739-150x83.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"69\" \/><\/a> stammenden und die, die immer schon hier gelebt haben. Sie unterscheiden sich durch ihr Gewicht und die Form ihrer H\u00f6rner. Die Stiere der Camargue sind leichter und haben H\u00f6rner in der Form einer Lyra, aufrecht, wogegen die andalusischen Stiere schwerer sind und die H\u00f6rner nach vorne gerichtet haben.<br \/>\nUnser Reiseleiter erl\u00e4utert uns, dass hier in der Region zwei Arten des Stierkampfes durchgef\u00fchrt werden: die bekannte spanische Corrida, hier ist der Torero der Held, der Stier wird get\u00f6tet. Bei der provencialischen Form bekommt der Stier zwischen die H\u00f6rner Karkaden gesetzt und die muss der Stierk\u00e4mpfer entfernen. Gelingt es ihm nicht, hat der Stier gewonnen, also ist beim provenzialischen Stierkampf der Stier der Held und er wird nicht get\u00f6tet. Ihm setzt man ein Denkmal, wenn er viele Siege errungen hat im Gegensatz zu den ber\u00fchmten Toreros Spaniens, die in einem Denkmal verewigt werden.<br \/>\nWir befinden uns in der Region der Londoge und nachdem wir den Rhone-Arm der &#8222;Kleinen Rhone&#8220; \u00fcberfahren, kommen wir in die &#8222;Gro\u00dfe Camargue&#8220; und wieder in die Provence.<\/p>\n<p>Im Vorbeifahren sehen wir einen seltenen Purpur-Reiher und einige Kuh-Reiher und wie sch\u00f6n, an den <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020117.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-379\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"p1020117\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020117-150x82.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"68\" \/><\/a>Salzseen: Flamingos. Jedoch ist pures Gegenlicht, so dass ein Fotostopp nicht lohnt. Wir erfahren, dass sich ca. 40.000 Flamingos hier aufhalten. Davon lebt ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte st\u00e4ndig hier, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte hier nur Station auf ihrem Flug nach Afrika macht.<br \/>\nWir werden verw\u00f6hnt: ein Nutria wird ebenfalls gesichtet.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0740.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright alignnone size-thumbnail wp-image-380\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: right;\" title=\"sany0740\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0740-150x90.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"74\" \/><\/a> An einer Stelle, an der die wei\u00dfen Pferde mit ihren braunen Fohlen dicht am Zaun weiden, findet noch ein Fotostopp statt.<br \/>\nWir n\u00e4hern uns der Stadt Les-Saintes-Maries-de-la-Mer (die heiligen Marien am Meer) an der Mittelmeerk\u00fcste, dem vielbesuchten, quirligen Wallfahrtsort der Roma und Sinti, die hier ihre Schutzpatronin, die heilige Sara verehren. Gerade erst am letzten Mai-Wochende war hier das gro\u00dfe Fest und das gro\u00dfe Treffen.<br \/>\nBis wir das St\u00e4dtchen erreichen, erz\u00e4hlt uns unser Reisef\u00fchrer die Legende:<br \/>\n&#8222;In den 30er Jahren des 1. Jahrhunderts kam ein Schiff ohne Segel und Ruder aus Pal\u00e4stina \u00fcbers Mittelmeer. Auf dem Schiff waren eine ganze Reihe bekannter Pers\u00f6nlichkeiten: Maria Salome, die Mutter der Apostel Johannes und Jakobus, Maria Jakob\u00e4a, die Schwerster der Mutter Gottes, mit ihrer dunkelh\u00e4utigen Bediensteten Sara, Lazarus und seine Schwestern Marta und Maria Magdalena sowie Maximin, der einer der ersten Bisch\u00f6fe von Arles wurde. Als sie an Land kamen errichteten sie eine einfache Gebetskapelle zu Ehren der Muttergottes, dann trennten sie sich. Lazarus ging nach Marseille, Maria Magdalena zog sich zur Bu\u00dfe in eine Grotte zur\u00fcck, Marta ging nach Tarascon, t\u00f6tete dort ein Ungeheuer, und die beiden Marien blieben mit Sara in der Camargue und wurden am Ende ihres Lebens dort beerdigt. Schon damals gab es das fahrende Volk der Zigeuner, die die Sara zu verehren begannen. So wurde der Wallfahrtsort geboren. J\u00e4hrlich findet nunmehr das gro\u00dfe Treffen statt, das zugleich Familientreffen &#8211; mit Hochzeiten und Taufen &#8211; von ca. 15.000<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020119.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright alignnone size-thumbnail wp-image-382\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: right;\" title=\"p1020119\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020119-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"124\" \/><\/a> Sinti und Roma ist. Sie bleiben 10 Tage. Am 24. Mai wird die Statue aus der Kirche geholt und ins Meer, aus dem sie kam, gebracht und anschlie\u00dfend wieder in die Krypta gestellt. Alle drei, vier Jahre nutzen die Pilger ihr Treffen auch dazu, nach der religi\u00f6sen Zeremonie ihre K\u00f6nigin zu w\u00e4hlen. Am 25. Mai kommen auch die Leute aus der Camargue dazu und es findet eine 2. Prozession statt, dabei werden die Reliquien der beiden Marien durch den Ort getragen.&#8220;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020125.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-383\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"p1020125\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020125-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"124\" \/><\/a> Wir haben 1 1\/2 Stunden &#8222;Freigang&#8220; und k\u00f6nnen die Kirche besichtigen, die einer Festung gleicht. Die Reliquien sollten vor Sarazeneneinf\u00e4llen gesch\u00fctzt werden.<br \/>\nIm Inneren der Kirche muss man sich erst an die Dunkelheit gew\u00f6hnen und bis zur niedrigen Krypta vortasten.<br \/>\nWir machen einen Rundgang bis zum Meer, es ist ewig her, dass wir am Mittelmeer waren, spazieren zwischen den Gesch\u00e4ftsgassen durch, erstehen f\u00fcr uns und unsere Kinder &#8222;fleur de sel&#8220;, die Salzblume, da unser selbstgesch\u00fcrftes Salz von Teneriffa zu Ende geht. In einem kleinen Caf\u00e9 trinken wir Milchkaffe und probieren Crepes mit Maronenmus. Geht so.<br \/>\nDa wir rechtzeitig zur\u00fcck sind, treffen wir unseren Reisef\u00fchrer am Denkmal &#8222;Mireille&#8220; das f\u00fcr den Nobelpreistr\u00e4ger in Literatur Fred\u00e9ric Mistral errichtet wurde. Ich klage dem Reisef\u00fchrer unser Leid, dass wir durch die Pannen mit den Schleusen nicht nach Arles kommen und er verspricht, ist die Gruppe p\u00fcnktlich, einen Schnelldurchgang durch Arles mit uns zu machen.<\/p>\n<p>Die Gruppe ist p\u00fcnktlich, der Busfahrer spielt mit und so werden wir in Arles aus dem Bus gelassen.<br \/>\nZ\u00fcgig geht unser Reisef\u00fchrer mit uns durch die Altstadt und erl\u00e4utert uns, dass 1975 bei Ausgrabungen unter dem &#8222;Wintergartern&#8220; die Reste einer keltoligurischen Siedlung gefunden wurden, die im 6. Jh. v. Chr. zu einer Kolonie der Griechen aus Marseille wurde. 123 v. Chr. wurde Arles von den R\u00f6mern erobert und wurde schlie\u00dflich unter Constantin (308) Kaiseresitz und war von 395 bis 400 Hauptstadt von Gallien (inklusive Spanien und Britannien). Aus dem bewegten Auf &#8211; und Ab der Stadt ist noch hervorzuheben, dass sie im 12. Jh. einen erneuten wirtschaftlichen und politischen Aufschwung durch die Kr\u00f6nung des Kaisers Friedrich Barbarossa zum K\u00f6nig von Arles (1178) in der neuen Kathedrale St. Trophime ausgel\u00f6st wurde.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/gogh.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-384\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"gogh\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/gogh-150x67.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"55\" \/><\/a> Uns blieb nur die Zeit, im Eilschritt vorbeizugehen am ber\u00fchmten Cafe, das Vincent van Gogh w\u00e4hrend seines zweij\u00e4hrigen Aufenthalts hier in Arles malte, durch verwinkelte, malerische G\u00e4sschen zu &#8222;rasen&#8220;, staunend vom Platz der Republique auf die Fassade von St. Trophime zu schauen, auf das sp\u00e4tromanische, herrliche Portal, an dem das J\u00fcngste Gericht dargestellt ist. Um die romanische Kirche von innen zu besichtigen, blieb keine Zeit. Ein Blick auf den Obelisk, der aus dem r\u00f6mischen Zirkus von Arles stammt und im 17. Jh. hier aufgestellt wurde um dann den Blick noch auf der klassizistischen Rathausfassade ruhen zu lassen und durch die<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0746.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: right;\" title=\"sany0746\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0746-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"96\" \/><\/a> Eingangshalle des Rathauses mit seinem interessanten flachen Gew\u00f6lbe (es galt fr\u00fcher als ein Meisterst\u00fcck der Handwerkskunst) und den diversen Statuen eilten wir hindurch <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020146.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-386\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"p1020146\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/p1020146-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"96\" \/><\/a>um noch einen Augenblick vor dem r\u00f6mischen Amphitheater (136 m x 107 m, das wahrscheinlich gegen Ende des 1. Jh. entstand und Platz f\u00fcr 26.000 Zuschauer hatte, zu verweilen. Die Arena (69 x 40 m) war von den Zuschauertrib\u00fcnen durch eine Schutzmauer getrennt und von einem Holzboden bedeckt, darunter befanden sich die Maschinerie, die Kulissen und die K\u00e4fige der Raubtiere. Im Mittelalter siedelte sich unter den Arkaden, auf den Galerien und in der Arena ein kleiner Ort mit \u00fcber 200 H\u00e4usern und zwei Kapellen an. 1825 begannen die ersten Aufr\u00e4umungs- und Restaurierungsarbeiten.<br \/>\nVom Bus aus wird uns noch die Stelle gezeigt, an der das &#8222;gelbe Haus&#8220; stand, in dem Van Gogh lebte.<br \/>\nNa, wenigstens haben wir einen klitzekleinen Eindruck von Arles bekommen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zum Mittagessen waren wir zur\u00fcck, hatten noch Zeit zum Relaxen &#8211; ich: bei heftigem Mistral und Sonnenschein an Deck &#8211; mein lieberMann: lesend in der Kabine &#8211; bis die n\u00e4chste &#8222;Aktion&#8220;: Stadtrundgang durch Avignon um 16.30 Uhr, stattfand.<br \/>\nWir hatten Gl\u00fcck und mit einem kleinen &#8222;Trick&#8220; konnten wir wieder mit dem \u00f6rtlichen Reiseleiter gehen, der bereits die Vormittags-Tour leitete.<\/p>\n<p><strong>Stadtrundgang Avignon<br \/>\nPapst-Palast<\/strong><br \/>\nVon der Anlegestelle halten wir uns erstmal Richtung Stadtmauer, wandern durch die Innenstadt am Papst-Palast vorbei auf Rocher des Doms. Auf diesem Kalkfelsen wurde ein h\u00fcbscher Park angelegt und wir haben von hier oben auf der einen Seite einen guten Blick auf die Rhone und die Br\u00fccke Pont St.-B\u00e9n\u00e9zet,<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0765.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright alignnone size-thumbnail wp-image-387\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: right;\" title=\"sany0765\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0765-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"96\" \/><\/a> die ihre Existenz vermutlich einer himmlischen Vision des Sch\u00e4fers B\u00e9n\u00e9zet im Jahre 1177 verdankt. Sie ist wohl durch das Chanson &#8222;Sur le Pont d&#8217;Avignon&#8220; eine der bekanntesten Br\u00fccken der Welt. Die fr\u00fcher 900 m lange Br\u00fccke verband Avignon mit Villeneuve, wo sie am Fu\u00df des Philippe-le-Bel-Turms endete. Von ihren 22 B\u00f6gen stehen heute nur noch vier und auf einem der Br\u00fcckenpfeiler erhebt sich die zweist\u00f6ckigte Chapelle St. Nicolas. Ein Stockwerk ist romanisch, das andere gotische.<br \/>\nSpazieren wir hier oben weiter, sehen wir auf der anderen Seite auf den bekannten Ort Chateauneuf-du-Pape, nachdem der bekanntesten Weine des Rhonetals benannt ist und &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; eine p\u00e4pstliche Residenz war.<br \/>\nDurch den Mistral haben wir eine gute Sicht, aber es ist auch ganz sch\u00f6n ungem\u00fctlich und so sind wir nicht b\u00f6se, als es hei\u00dft:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0761.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-388\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"sany0761\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0761-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"96\" \/><\/a> Auf zur Besichtigung des Papst-Palastes, zudem wird es auch Zeit, da um 18.00 Einlass-Schluss ist.<br \/>\nWir bekommen erstmal Geschichtsunterricht:<br \/>\n&#8222;Bis zum Beginn des 14. Jh. blieb Avignon recht unbedeutend. Dann r\u00fcckte die Stadt f\u00fcr einige Jahrzehnte (1309 &#8211; 1377) in den Mittelpunkt der christlichen Welt, als sie w\u00e4hrend des Schismas (Kirchenspaltung) zum Sitz der Exilp\u00e4pste gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p>Als der Erzbischof von Bordeaux, Betrand de Got, 1305 als Klemens V. den Papstthron bestieg, nahm er die problematische und gewaltsame politische Situation in Rom zum Vorwand und die Einladung von Philip le Bon an, sich in Frankreich niederzulassen, wo der heilige Stuhl schon seit 1274 die Grafschaft Vernaissin besa\u00df. 1309 zog er feierlich in Avignon ein. Er residierte aber nicht st\u00e4ndig in der Stadt, sondern zog vielmehr die Ruhe des Priorats Groseau bei Malauc\u00e9ne oder der Burg Montereux bei Carpenteras vor. Sein Nachfolger Jaques Du\u00e9se, er ging als Papst Johannes XXII in die Geschichte ein, war es, der Avignon definitiv zum Sitz des Papsttums erkor. So wirkten von 1309 bis 1377 sieben P\u00e4pste in der Stadt. Benedikt XII. lie\u00df den Palast erbauen, und Klemens VI. erwarb von seiner Vasallin, K\u00f6nigin Johanna von Neapel und Gr\u00e4fin der Provence, das Gebiet um Avignon.<br \/>\nIm Jahre 1377 kehrte Papst Gregor XI. nach Rom zur\u00fcck, doch residierten noch bis 1403 Gegenp\u00e4pste im Palast. Die Spaltung der Kirche wurde erst mit der Wahl Martins V. und der Absetzung der Gegenp\u00e4pste durch das Konzil von Konstanz (1414-1418) endg\u00fcltig beseitigt.<br \/>\nNachdem die P\u00e4pste Avignon verlassen hatten, regierten Legaten (Gesandte) die Stadt und das Comtat Venaissin. Sie pr\u00e4gten das lockere, recht ausschweifende Leben und lie\u00dfen zahlreiche Palais nach italienischem Vorbild errichten.<br \/>\nDas Avignon der P\u00e4pste ver\u00e4nderte damals ihr Gesicht. \u00dcberall entstanden Kl\u00f6ster, Kirchen und Kapellen, pr\u00e4chtige Kardinalsresidenzen. An der 1303 von Bonifatius VIII. gegr\u00fcndeten Universit\u00e4t waren tausende von Studenten eingeschrieben. Der Papst wollte als m\u00e4chtigster der weltlichen F\u00fcrsten gelten.<br \/>\nZum Schutz vor Neidern und R\u00e4ubern wurde der Palast zur Festung ausgebaut, die Stadt mit einer Mauer umgeben.<br \/>\nWir k\u00e4mpfen uns erstmal durch den Innenhof, der bereits mit St\u00fchlen f\u00fcr die Festspiele von Avignon einger\u00fcstet ist. Dieses 1947 gegr\u00fcndete Festival ist weit \u00fcber Frankreichs Grenzen hinaus bekannt und zieht Jahr f\u00fcr Jahr die Freunde von Schauspiel, Ballett, Musik und Film in die Stadt.<br \/>\n15 000 qm gro\u00df ist der Palast des Papstes. Er besteht aus dem Palais Vieux (Alter Palast) im Norden und aus dem Palais Neuf (Neuer Palast) im S\u00fcden, dessen Errichtung fast 30 Jahre in Anspruch nahm.<br \/>\nDie R\u00e4ume sind gigantisch in ihrem Ausmass. Mit 48 m L\u00e4nge und 10,25 Breite geh\u00f6rt der Gro\u00dfe Festsaal zu den gr\u00f6\u00dften Palastr\u00e4umen. Gobelins schm\u00fccken die W\u00e4nde. Die get\u00e4felte Zimmerdecke stellt das Himmelsgew\u00f6lbe dar. In der oberen K\u00fcche, im K\u00fcchenturm, befindet sich ein m\u00e4chtiger Kamin in Form einer achteckigen Pyramide. Alles ist so riesig. Beeindruckend finde ich das sogenannte &#8222;Hirschzimmer&#8220;.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/jagdzimmer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-414\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"jagdzimmer\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/jagdzimmer-150x104.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"86\" \/><\/a> Das ehemalige Arbeitszimmer Klemens VI., das von italienischen K\u00fcnstlern mit eleganten Fresken ausgemalt, die Szenen aus Jagd, darunter der Hirsch, der dem Raum seinen Namen gab, Fischerei und Landwirtschaft darstellen. Auch die Holzdecke ist sch\u00f6n verziert. Das hier ist noch alles original.<br \/>\nWir durchqueren die Sakristei, die in zwei mit Kreuzrippengew\u00f6lben \u00fcberspannte Joche unterteilt ist. Im \u00f6stlichen Joch endete einst die f\u00fcr Innozenz VI. errichtete Br\u00fccke, die den Privaten Speisesaal mit der Klementinischen Kapelle verband.<br \/>\nErw\u00e4hnenswert ist noch der Konklave-Fl\u00fcgel. Hier wurden tats\u00e4chlich T\u00fcren und Fenster so lange verschlossen, zugemauert, bis ein neuer Papst mit Zweidrittelmehrheit gew\u00e4hlt worden war.<br \/>\nUm alle R\u00e4ume zu beschreiben die wir durchwanderten, ist ein eigener Bericht anzufertigen. Darum jetzt: Kurzschluss!<\/p>\n<p>Um 19.15 Uhr stehen wir wieder auf der Stra\u00dfe und wandern auf dem Weg zum Schiff noch an diversen Sehensw\u00fcrdigkeiten vorbei: Die Kirche St. Pierre mit prachtvollen T\u00fcren, interessant ist die Markthalle &#8211; die Frontseite komplett begr\u00fcnt -, in der Rue de la Balance stehen alte<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0777.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-389\" style=\"border: 0pt none; margin: 3px; float: left;\" title=\"sany0777\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/sany0777-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"96\" \/><\/a> Adelsh\u00e4user neben modernen Geb\u00e4uden mediterranen Stils, der Plaqce de l&#8217;Horloge mit seinem Rathaus, dem Uhrturm und noch einer von vielen Kirchen. Und, und, und<\/p>\n<p>Zum Barbecue an Deck sind wir um 19.30 Uhr eingeladen. Nett gedacht, jedoch es ist so kalt und windig, dass man nur hoch gehen kann und sich etwas vom Grill holen und unten in der Day Lounge essen kann. Jedoch, da der Wind so weht, ist es auf den kalten Tellern, bis man unten ist, total kalt.<br \/>\nWar wohl nix!<br \/>\nAb 21.30 Uhr konnten wir uns auf dem &#8222;Sonnendeck&#8220; von franz\u00f6sischen Chansons verzaubern lassen. So gut h\u00e4tte bei dieser K\u00e4lte gar nichts sein k\u00f6nnen, dass man es f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit ausgehalten h\u00e4tte. Nach 2 St\u00fccken zogen wir es vor, noch einmal in die Altstadt bis zum Place d&#8217;Horloge zu spazieren, diesen zu umrunden und in der N\u00e4he einen Kir zu uns zu nehmen. Aber bei allem m\u00fc\u00dfte es halt w\u00e4rmer sein.<\/p>\n<p>Auf alle F\u00e4lle war es war ein \u00e4u\u00dferst interessanter Tag!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 4. Juni 2008 Avignon Camargue mit dem Bus Nachts um 3.30 Uhr erreichen wir Avignon und unser erster morgentlicher Blick &#8211; um 6.30 Uhr klingelte der Wecker &#8211; f\u00e4llt auf die Stadtmauer von Avignon. Heute ist die Fahrt in die Camargue angesagt, auf die wir schon sehr neugierig sind. 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