{"id":968,"date":"2010-06-13T20:00:33","date_gmt":"2010-06-13T19:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/?p=968"},"modified":"2020-05-08T20:23:10","modified_gmt":"2020-05-08T19:23:10","slug":"madrid-toledo-el-escorial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/madrid-toledo-el-escorial\/","title":{"rendered":"Madrid \u2013 Toledo \u2013 El Escorial"},"content":{"rendered":"<p>7. &#8211; 11. Juni 2010<\/p>\n<p>\u201eCierro los ojos y veo Madrid!\u201c<br \/>\n\u201eIch schlie\u00dfe die Augen und sehe Madrid!\u201c<\/p>\n<p>Soweit habe ich es zwar nicht gebracht, aber Madrid hat mir ausnehmend gut gefallen.<br \/>\nSollte ich eine Wertung zwischen Barcelona und Madrid abgeben, ich k\u00f6nnte es nicht. Die beiden St\u00e4dte sind zu unterschiedlich und beide sind wundersch\u00f6n.<br \/>\nSagt man von Madrid, sie sei die gr\u00fcnste europ\u00e4ische Hauptstadt, so kann ich das aus meiner Sicht nur best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Aber nun der Reihe nach:<\/p>\n<p><strong>Montag, 7. 6. 2010<\/strong><br \/>\nAbflug vom Flughafen K\u00f6ln-Bonn mit Germanwings um 11.20\u00a0 Uhr, Ankunft in Madrid um 13.55 Uhr. Dann noch eine 13min\u00fctige Rundfahrt auf dem Flughafengel\u00e4nde, bis die endg\u00fcltige Landeposition erreicht war.<br \/>\nCa. 20 Minuten brauchte ich, um zur Metro-Station \u201eAeropuerto T1,T2,T3\u201c zu gelangen. Hier konnte ich meinen Coupon f\u00fcr ein Zweitage-Abo f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel umtauschen und bekam einen \u00dcbersichtsplan f\u00fcr die Metro, daran orientierte ich mich: mit der Rosa-Linie, Linie 8 bis zur Haltestelle \u201eNuevos Ministerios\u201c . Dann umsteigen in die BlaueLinie, Linie 10. Achtung auf die Direktion: Ich fuhr erstmal 2 Stationen in die falsche Richtung.<br \/>\nIch w\u00fcrde jedoch nicht mehr von Deutschland aus die Abo-Karte vorbuchen, einfacher ist es, diese direkt an der Metro-Station zu erwerben, dann hat man nicht den Zirkus mit Personalausweis, diesen kopieren und nicht jeder Mitarbeiter wei\u00df damit umzugehen.<br \/>\nDas von mir gebuchte <strong>Hotel Cason del\u00a0 Tormes<\/strong>, ca. 5 Minuten von der Plaza Espa\u00f1a enfernt, liegt tats\u00e4chlich in einer ruhigen Seitenstra\u00dfe, El Rio. Zimmer bezogen, luftiger umgezogen und mit Reisef\u00fchrer\u00a0\u00a0 bewaffnet auf den ersten Rundgang gemacht.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich erstmal die Plaza de Espa\u00f1a in Augenschein genommen:<\/p>\n<p>Hier entstanden in den 50er Jahren die ersten Hochh\u00e4user Madrids, der<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010287.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-969\" title=\"R0010287\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010287-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010287-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010287-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010287.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> ganze Stolz der Franco-Zeit. \u201eEdificio Espa\u00f1a\u201c hei\u00dft denn auch der seitlich getreppte, sich nach oben verj\u00fcngende Bau, der zusammen mit dem Cervantes-Denkmal von 1915 eine harmonische Einheit bildet.<br \/>\nDer Dichter Miguel de Cervantes blickt von oben auf die Figuren seines Hauptwerkes:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Cervantes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-970\" title=\"Cervantes\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Cervantes-115x150.jpg\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Cervantes-115x150.jpg 115w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Cervantes-230x300.jpg 230w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Cervantes.jpg 461w\" sizes=\"auto, (max-width: 115px) 100vw, 115px\" \/><\/a>Den Ritter Don Quijote auf seinem Pferd Rocinante und seinen dicken Diener Sancho Panza auf dem Esel Rucio.<br \/>\nEingebettet ist dieses riesige Denkmal in einen sch\u00f6nen Park mit altem Baumbestand.<br \/>\nVon hier aus l\u00e4uft man direkt auf die Calle de Bail\u00e9n, h\u00e4lt sich links, vorbei am Senats-Palast und schon hat man \u201ePalacio Real\u201c das K\u00f6nigsschloss vor sich.<br \/>\nIch schlendere aber erstmal durch die Anlage \u201ePlaza de Oriente\u201c.<br \/>\nSie ist gr\u00fcn und gepflegt wie ein Schlosspark und mit Skulpturen geschm\u00fcckt. Kein Wunder, liegt ja direkt dem Schloss gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>In Reih und Glied stehen hier die westgotischen K\u00f6nige, die einst die Iberische Halbinsel beherrschten, und in der Mitte sitzt Philipp IV. auf einem sich aufb\u00e4umenden Ross, eine Konstruktion, f\u00fcr die der Hofmaler Vel\u00e1zquez <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010295.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-971\" title=\"R0010295\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010295-150x108.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"108\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010295-150x108.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010295-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010295.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>die Entw\u00fcrfe zeichnete. An dieser Ausf\u00fchrung half sogar Galileo Galilei mit, der das Gleichgewichtsproblem des auf den Hinterbeinen hoch aufge-richteten Pferdes schon erforscht hatte.<br \/>\nDie Anlage ist ganz so, wie es sich f\u00fcr einen repr\u00e4sentativen Platz zwischen K\u00f6nigsschloss und K\u00f6niglichem Opernhaus geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber nun zur Schlossbesichtigung:<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010298.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-972\" title=\"R0010298\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010298-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010298-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010298-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010298.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da ich \u00fcber 65 bin, bezahle ich nur 3,50 Euro Eintritt und f\u00fcr weitere 3,&#8211; \u20ac nehme ich mir noch einen Audio-Guide.<br \/>\nUm 16.15 Uhr beginne ich mit dem Rundgang:<br \/>\n\u00dcber einen riesigen Platz gelangt man in das Geb\u00e4ude, steigt die Treppen hoch und hat schon einmal ein von Conrado Giaquinto gestaltetes Deckenfresko vor sich. Und gleich im ersten Raum, dem Sal\u00f3n de Alabarderos, (Hellebardensaal) kann man das Fresko \u201eApotheose des \u00c4neas\u201c bewundern, das der Italiener Ti\u00e9polo schuf. Dessen Werke haben wir im Treppenhaus der W\u00fcrzburger Residenz bestaunt.<br \/>\nDer Audio-Guide\u00a0 und mein Reisef\u00fchrer kl\u00e4ren mich weiter auf:<\/p>\n<p>Der erste Bourbonenk\u00f6nig in Spanien, Philipp V., lie\u00df das K\u00f6nigsschloss<br \/>\nauf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Alc\u00e1zar, der fr\u00fcheren moslemischen Palastburg errichten, nachdem der Vorg\u00e4ngerbau 1734 einem Brand zum Opfer gefallen war. 1764 war der Bau beendet. Das Werk des Madrid-Architekten Ventura Rodr\u00edguez zeigt das Grundmuster eines spanischen Alc\u00e1zars: Eine Vierfl\u00fcgelanlage aus Granit und Kalkstein, ca. 500 m lang und breit, rund um einen quadratischen Innenhof, mit einem Waffenhof vor dem Haupteingang. Die Experten sind sich jedoch nicht einig, ob der Baustil dem Barock oder der Neogotik zuzurechnen ist.<br \/>\nAuf jeden Fall:<br \/>\nDer K\u00f6nig empf\u00e4ngt hier Staatsg\u00e4ste, wohnt jedoch im Palacio de la Zarzuela am Stadtrand.<br \/>\nVon Raum zu Raum wird man geschleust, durch den Sal\u00f3n de Columnas mit Br\u00fcsseler Gobelins, Spielsaal, bis hin zum bombastischen Thronsaal. Hier sagte ich erstmal: \u201eAH\u201c.Dieser Saal wurde zur Regierungszeit von Karl II. eingeweiht und seine Dekoration ist seitdem unver\u00e4ndert geblieben.<br \/>\nDie gew\u00f6lbte Decke wurde von Ti\u00e9polo mit Freskenmalereien verziert, die 1766 beendet wurden und eine Allegorie der spanischen Monarchie unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Reiche sind, die im 18. Jahrhundert zur spanischen Krone geh\u00f6rten.<br \/>\nRiesige Spiegel schm\u00fccken die Palastw\u00e4nde, diese wurden in der k\u00f6niglichen Fabrik de La Granja angefertigt, dagegen kamen die Kronleuchter aus Bergkristall 1780 aus Venedig. Aus Neapel kamen die Samtstickereien und aus Rom die Bronzel\u00f6wen, die den K\u00f6nigsthron flankieren.<\/p>\n<p>Der Saal ist vom italienischen Rokoko beeinflusst.<br \/>\nDie im Raum verteilten Skulpturen stammen von italienischen und fl\u00e4mischen K\u00fcnstlern.\u00a0 Der Raum ist in tiefrot gehalten. Pomp\u00f6s!<\/p>\n<p>Weiter geht es von Raum zu Raum. Die drei S\u00e4le Karls III. oder Gasparini-S\u00e4le, enthalten Fresken des B\u00f6hmen Anton Raphael Mengs, \u00d6lgem\u00e4lde von Luca Giordano und Francisco de Goya sowie Rokoko-Stukkaturen des Neapolitaners Gasparini. Es folgen der Porzellansaal, das Arbeitszimmer Karls III., der mit Gobelins, Deckengem\u00e4lde von Mengs, L\u00fcstern und Kandelabern geschm\u00fcckte Speisesaal und im Konferenzsaal hing urspr\u00fcnglich das von Vel\u00e1zquez gemalte Bild \u201elas Meninas\u201c. Dieses Bild ist mir von unserem Barcelona Besuch her noch ganz pr\u00e4sent, da Picasso\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Variationen davon anfertigte, die wir im Picasso-Museum bewundert haben.<br \/>\nIm Speisesaal befinden sich heute noch zwei Werke von Goya.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010302.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-973\" title=\"R0010302\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010302-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010302-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010302-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010302.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a><br \/>\nUnd noch kein Ende:<br \/>\ndie k\u00f6niglichen Sammlungen, schlie\u00dflich die Schlosskapelle von Ventura Rodr\u00edguez, der Billard,- und Rauchsalon, das Musikzimmer mit Musikinstrumenten von Antonio Stradivari aus dem 17. Jahrhundert sowie die Gem\u00e4cher Marie Louise von Parmas und &#8230;und&#8230; und &#8230;schlie\u00dfen sich an.<br \/>\nDer Rundgang durch den Palast ist gleichzeitig\u00a0 wie ein Rundgang durch eine Gem\u00e4ldegalerie, denn neben den bereits genannten kann man noch die Werke von Caravaggio und Vel\u00e1zquez bewundern.<br \/>\nBeeindruckend ist das \u00fcber den Hof zu erreichende Apothekenmuseum.<br \/>\nZum Schluss noch ein Blick \u00fcber die Mauer in den Campo del Moro (Maurenlager), auf dem einst maurische Truppen gelagert haben sollen, als sie Madrid erobern wollten. Heute bezeichnet der Name die sch\u00f6nen Schlossg\u00e4rten auf dem zum Fluss Manzanares abfallenden Gel\u00e4nde. Ein riesiger Park, dessen Besuch ich jedoch f\u00fcr den letzten Tag geplant habe.<\/p>\n<p>Um 18 Uhr habe ich meinen Rundgang im Schloss beendet und nun weiter auf der Route durch das historische Madrid:<br \/>\nErstmal: Um 18.11 Uhr hat es noch 30 Grad.<\/p>\n<p>Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich erst noch eine Kirchenbesichtigung mache:<\/p>\n<p>Catedral de Nuestra Se\u00f1ora de la Almudena<\/p>\n<p>An die Anf\u00e4nge der christlichen Stadt erinnert die Schutzheilige\u00a0 Madrids \u201eVirgen de la Almudena\u201c.<br \/>\nDie Legende erz\u00e4hlt, dass Gl\u00e4ubige ihr Bildnis vor den Muslimen versteckten, die am Ende des 1. Jahrhunderts auch die kastilische Hochebene beherrschten. Alfons VI. fand es 1085 bei der Eroberung des \u00d6rtchens am R\u00edo Manzanes wieder \u2013 was man als ein Zeichen des Himmels wertete.<br \/>\nDer Architekt Marqu\u00e9s de Cubas lieferte den 1879 den Entwurf. 1993, nach 100 Jahren Bauzeit, weihte Johannes Paul II. die Madrider Kathedrale ein, die auf dem ur\u00e4ltesten Grund und Boden des historischen Madrid als absolut zeitgen\u00f6ssische Kathedrale emporragt. Der zentrale Silberschrein, von einer Madonnenfigur bekr\u00f6nt, soll die Reste des von Alfons VI. geborgenen Bildnisses enthalten.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010306.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-974\" title=\"R0010306\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010306-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010306-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010306-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010306.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Mir gefiel die Kirche mit ihren vielen S\u00e4ulen, den bunten<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010310.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-975\" title=\"R0010310\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010310-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010310-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010310-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010310.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> Glasfenstern, durch die das Sonnenlicht fiel und sch\u00f6ne Farbspiele auf die S\u00e4ulen zauberte.<\/p>\n<p>Von der Calle Bail\u00e9n bog ich in die Calle de Acal\u00e1 ab und kam erst am Haus \u201eCapitania General\u201c und dann zum historischen Platz des Barrio de los Austrias, dem sogenannten Viertel der Habsburger, der Plaza de la Villa, dem Rathausplatz. Typisch f\u00fcr die Habsburgerzeit ist der Wechsel von Bruchstein und Ziegeln, wie ihn Torre und Casa de los Lujanes (15. Jh.) zeigen. Von der Platzmitte aus leitet Don \u00c1lvaro de Baz\u00e1n, Gro\u00dfadmiral Philipps II., noch immer das \u00f6ffentliche Leben der Hauptstadt.<br \/>\nEin kleines St\u00fcckchen die Stra\u00dfe weiter, rechts abbiegen, gelangt man zu der angeblich sch\u00f6nsten Madrider Markthalle \u201eMercado de San Miguel\u201c.Sie wurde im 20. Jh. von Alfonso Dub\u00e9 erbaut und die schmiedeeisernen S\u00e4ulen sind heute durch Glasfronten geschlossen. Ein vielf\u00e4ltiges, sch\u00f6n dekoriertes Angebot findet man vor und viele, viele M\u00f6glichkeiten die K\u00f6stlichkeiten gleich zu probieren. Aber daf\u00fcr ist es mir noch zu fr\u00fch, erst will ich noch ein bisschen mehr sehen.<br \/>\nVergleicht man diese Markthalle mit der von Barcelona, dann ist das hier fast wie eine sch\u00f6ne Puppenstube, sowohl vom Angebot wie auch der Gr\u00f6\u00dfe.<br \/>\nAlso weiter:<br \/>\nPlaza Mayor, die Vielgepriesene, ist mein n\u00e4chstes Ziel.<br \/>\nWie liest es sich im Reisef\u00fchrer:<br \/>\n\u201eMan betritt die Plaza durch einen der Torb\u00f6gen von der Calle Mayor und trifft auf eine typisch kastilische Plaza Mayor, eine der sch\u00f6nsten des ganzen Landes. Erdrot gestrichen, mit Laubeng\u00e4ngen rundherum und ein paar aufgesetzten T\u00fcrmchen. In der Mitte sitzt hoch zu Ross Philipp III., der den 1620 eingeweihten, allerdings 1790 nach einem Brand erneuerten Platz errichten lie\u00df. Jahrhundertelang zelebrierte man hier Stierk\u00e4mpfe, Theater, Heiligsprechungen und Ketzerverbrennungen vor bis zu 50 000 Zuschauern.<\/p>\n<p>Der Balkon der Casa de la Panader\u00eda, des B\u00e4ckerhauses, deren moderner Freskenschmuck 1992 aufgetragen wurde, war anl\u00e4sslich solcher Spektakel f\u00fcr die Habsburgerk\u00f6nige reserviert.\u201c<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010323.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-976\" title=\"R0010323\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010323-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010323-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010323-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010323.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem ich mich mit Material von der dort ans\u00e4ssige Touristeninformation eingedeckt hatte, schlenderte ich durch Seitenstr\u00e4\u00dfchen, vorbei an einem wundersch\u00f6nen S\u00fcssigkeitsladen und einem Schinkenmuseum zur<\/p>\n<p><strong>Puerta del Sol<\/strong>.<\/p>\n<p>Wieder lese ich:<br \/>\n\u201eMadrid besitzt viele Pl\u00e4tze, aber nur ein Zentrum: die Puerta del Sol. Der Name erinnert an das Sonnentor der im 16. Jh abgerissenen Stadtmauer. Immer wieder war die Puerta del Sol Schauplatz von Protesten gegen die herrschende Politik. \u2026&#8230;. Geographisch und verkehrstechnisch betrachtet, ist die Puerta del Sol der Mittelpunkt Spaniens. Vor der Casa de Correos, der Post von 1768, heute Regierungssitz der Region Madrid, ist im <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-977\" title=\"R0010334\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010334-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010334-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010334-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010334.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Stra\u00dfenpflaster der \u201eKilometer 0\u201c  eingelassen. Von ihm bemessen sich die Entfernungen aller spanischen Nationalstra\u00dfen, die von hier in alle Landesteile streben. \u201e<br \/>\nNat\u00fcrlich suche ich diese Tafel und\u00a0 registriere auch die Erinnerungstafeln am Geb\u00e4ude, die an die Schlacht gegen die Truppen Napoleons am 2. Mai 1808 und an das Bombenattentat am 24. M\u00e4rz 2004 erinnern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010337.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-978\" title=\"R0010337\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010337-132x150.jpg\" alt=\"\" width=\"132\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010337-132x150.jpg 132w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010337-264x300.jpg 264w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010337.jpg 315w\" sizes=\"auto, (max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/><\/a>Ein modernes Reiterstandbild Karls III. steht der ehemaligen Casa de Correos gegen\u00fcber und am Ende des Platzes ist eine Skulptur zu bewundern: den an <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010339.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-979\" title=\"R0010339\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010339-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010339-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010339-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010339.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>einem Erdbeerbaum naschenden B\u00e4ren, dem Wappen Madrids.<\/p>\n<p>Von hier aus gehe ich die Calle de Alcal\u00e1 weiter, vorbei an der k\u00f6niglichen Akademie der sch\u00f6nen <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010336.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-980\" title=\"R0010336\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010336-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010336-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010336-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010336.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>K\u00fcnste, besichtige noch die Iglesia de San Jos\u00e9 und\u00a0 von hier aus kehre ich erstmal um.<br \/>\nJedoch mein Wissensdurst ist f\u00fcr heute noch nicht gestillt, daher besteige ich den Bus 53 bis zur<\/p>\n<p>Plaza Col\u00f3n.<\/p>\n<p>Dieser Platz ist wohl einer der meistdiskutierten Pl\u00e4tze<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010350.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-981\" title=\"R0010350\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010350-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010350-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010350-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010350.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> Madrids. In den siebziger Jahren entstanden, ersetzte er den alten, mit B\u00e4umen bestandenen und von Pal\u00e4sten des 19. Jh.s umgebenen Platz. Moderne Hochh\u00e4user haben die alten Geb\u00e4ude verdr\u00e4ngt und der Verkehr hat den Platz in eine breite Durchfahrtsstra\u00dfe verwandelt.\u00a0 An der Stelle der ehemaligen F\u00e1brica de Moneda (M\u00fcnze) entstanden die sogenannten Jardines del Descubrimiento (G\u00e4rten der Entdeckung), in denen das Denkmal zu Ehren des Amerika-Entdeckers Kolumbus, das einst die Platzmitte einnahm, im Schatten der umgebenden Riesenbauten klein und nichtssagend erscheint.<\/p>\n<p>Es h\u00e4lt mich hier nichts und so nehme ich den Bus 150 bis zur Plaza del Sol, bummele zur\u00fcck bis zur Plaza Mayor und verlasse diese durch einen anderen Torbogen, der den Weg frei gibt\u00a0 in die Calle Toledo. Hier bestaune ich vor einem kleinen Gesch\u00e4ftchen, einer Cordeler\u00eda, die geduldig anstehende Menschenmenge. Nach meiner Frage, was hier los ist, hie\u00df es lapidar, die Espandrillas sind hier enorm g\u00fcnstig.<br \/>\nDa mich aber inzwischen doch der Hunger plagte, suchte ich dagegen die Calle Cava Baja oder Calle Cava Alta, da sich hier die besten, urtypischen Tapaslokale befinden sollen. Nur, f\u00fcr spanische Verh\u00e4ltnisse war ich noch zu fr\u00fch dran. Die meisten \u00f6ffneten erst gegen 20 Uhr oder 20.30 Uhr.Was n\u00fctzte es mir da, dass das ganze Viertel zu dem malerischsten Winkel der Madrider Altstadt z\u00e4hlt und einen Einblick in das romantische Madrid des 18. und 19. Jahrhunderts gew\u00e4hrt.<br \/>\nWenigstens\u00a0 am Arco de Cuchilleros (dem Bogen der Messerschmiede) konnte ich meinen Durst stillen. Das dortige Essensangebot lachte mich nicht an und so ging ich zu dem Schinkenmuseum zur\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010355.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-982\" title=\"R0010355\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010355-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010355-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010355-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010355.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Hier war pralles Leben und es gab unterschiedliche Schinkenteller im Angebot, Brot und Bier dazu und es mundete k\u00f6stlich, stehend an einer gro\u00dfen Rundtheke. Mit zwei Damen aus Venezuela kam ich in ein angeregtes Gespr\u00e4ch und so gest\u00e4rkt konnte ich mich auf den Heimweg zum Hotel machen.<br \/>\nNoch ein Blick in die auf dem Weg liegende Kirche San Gin\u00e9s. Die Paradeschau der Madonnen in den Seitenkapellen, eine sch\u00f6ner als die andere, zeigt: Spanien ist eben doch das Land der Marienverehrung.<br \/>\n\u00dcber die Plaza Callao,, Abstecher in den Supermarkt Corte de Ingl\u00e9s, um Wasser einzukaufen,\u00a0 spazierte ich \u00fcber die Gran V\u00eda bis zur Plaza Espa\u00f1a und kam dann gegen 21.30 Uhr im Hotel an.<br \/>\nIch begl\u00fcckw\u00fcnschte meinen lieben Mann per Telefon, dass er nicht mit geflogen ist, denn ich habe an diesem Nachmittag doch schon eine Menge \u201eMadrid\u201c abgelaufen.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 8. Juni 2010<\/strong><br \/>\nNach einem normalen Fr\u00fchst\u00fcck im sch\u00f6nen Hotelambiente steht in gro\u00dfen Umrissen mein Besichtigungsplan f\u00fcr heute fest:<br \/>\nPrado und Sammlung Thyssen-Bornemisza, Retiro-Park.<br \/>\nNach meinem Busplan f\u00e4hrt die Linie 2 bis zur Plaza Cibeles und von da aus ist es nicht weit bis zum Museum.<br \/>\nJedoch, es gibt ganz offensichtlich 2 unterschiedliche Linien 2. Ich sa\u00df zumindest in der falschen. Nachdem mich ein Mitfahrender aufkl\u00e4rte, stieg ich bei der n\u00e4chsten Gelegenheit aus, um zur Plaza Cibeles zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nBei der Banca-Espa\u00f1a nahm ich die Unterf\u00fchrung, um in den Paseo del Prado zu gelangen. Nicht empfehlenswert, da N\u00e4chtigungslager von Obdachlosen. Lieber oben auf das \u201eGr\u00fcn\u201c der Ampel warten.<br \/>\nUnter altem Baumbestand ging ich bis zum Prado.<\/p>\n<p>\u00dcberraschung: Eintritt kostenlos f\u00fcr die, die bereits 65 sind. Nach Nachfrage:<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MuseoPradoMadrid.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-983\" title=\"MuseoPradoMadrid\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MuseoPradoMadrid-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MuseoPradoMadrid-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MuseoPradoMadrid-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MuseoPradoMadrid.jpg 525w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> alle staatlichen Museen sind f\u00fcr diese Altersgruppe kostenlos.<br \/>\nMit einem Audio-Guide ausgestattet, machte ich mich an den Rundgang durch dieses Mammut-Museum.<br \/>\nUm 10 Uhr betrete ich die geheiligten Hallen.<\/p>\n<p>\u201eAls Erbin der k\u00f6niglichen Kunstsammlungen sucht die seit 1818 dem Publikum zug\u00e4ngliche Pinakothek Museo del Prado weltweit ihresgleichen. Juan de Villanueva entwarf 1785 diesen klassizistischen Bau, der eigentlich als \u201eNaturwissenschaftliches Museum\u201c vorgesehen war. Die Kunstwerke des Prado, der sich inzwischen bis zum Kirchenbereich Los Jer\u00f3nimus hinstreckt, um seinen enormen Fundus ausstellen zu k\u00f6nnen, birgt die besten Werke von Goya, Vel\u00e1zquez, Murillo Ribera und Zurbar\u00e1n. Dar\u00fcberhinaus ist hier die europ\u00e4ische Malerei mit Werken fl\u00e4mischer und italienischer Meister einzigartig vertreten. Ein Verm\u00e4chtnis aus der des spanischen Imperialismus in Europa.\u201c<\/p>\n<p>Drei Malerstatuen \u2013 Goya \u2013 Vel\u00e1zquez und Murillo &#8211;\u00a0 bewachen die drei Haupteingangst\u00fcren zum Museum.<\/p>\n<p>Ich mache es kurz: 2 \u00bd Stunden schritt ich von Saal zu Saal. Es ist ja sowieso Geschmacksache, welchem Bild man sich l\u00e4nger widmet.<\/p>\n<p>Wenn ich mir jetzt meine Kommentare auf meinem Diktierger\u00e4t zu den verschiedensten Bildern anh\u00f6re, so bleiben nunmehr nur einige wenige, die mich wirklich nachhaltig beeindruckten:<\/p>\n<p>\u201eDer Garten der L\u00fcste\u201c von Hieronymos Bosch<br \/>\n\u201eAnbetung der K\u00f6nige\u201c von Hans Memling (1433-1494).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/D\u00fcrerSelbst.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-984\" title=\"D\u00fcrerSelbst\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/D\u00fcrerSelbst.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"129\" \/><\/a>Im Saal 55 h\u00e4ngt ein Selbstbildnis Albrecht D\u00fcrers, in dem er sich als<br \/>\nEdelmann darstellt.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/ElGrecoSelbst.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-985\" title=\"ElGrecoSelbst\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/ElGrecoSelbst-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/ElGrecoSelbst-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/ElGrecoSelbst-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/ElGrecoSelbst.jpg 564w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\nEin weiteres Selbstbildnis von El Greco, \u201eEl caballero de la mano en el pecho\u201c\u00a0 (1578-1580) ist bestechend. Es soll sein ber\u00fchmtestes und sein umstrittenstes Bild sein.<\/p>\n<p>Die bekleidete und die nackte Maya\u201c, diese beiden Bilder von Goya fesseln.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaDressed.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-986\" title=\"MayaDressed\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaDressed-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaDressed-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaDressed-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaDressed.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaPur.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-987\" title=\"MayaPur\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaPur-150x75.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"75\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaPur-150x75.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaPur-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/MayaPur.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Goya_Eschie\u00dfung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-988\" title=\"Goya_Eschie\u00dfung\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Goya_Eschie\u00dfung-150x116.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"116\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Goya_Eschie\u00dfung-150x116.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Goya_Eschie\u00dfung-300x232.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Goya_Eschie\u00dfung.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\u201eDie Erschie\u00dfung der Aufst\u00e4ndischen\u201c von Francisco de Goya, ist mir gut bekannt vom Funkkolleg Moderne Kunst.<\/p>\n<p>Ein ganzer Raum ist den Entw\u00fcrfen Goyas f\u00fcr Gobelins f\u00fcr den Winterpalast Prado Karls des III. gewidmet, die dann in der k\u00f6niglichen Manufactur angefertigt wurden.<br \/>\nEbenso ist ein ganzer Saal mit Portr\u00e4ts von Rubens und\u00a0 Gem\u00e4lden von Anton Raphael Mengs und Morillo ausgestaltet.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich bin ich sehr angetan, das Original von Diego Vel\u00e1zques \u201eLas <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/velazquez-las-meninas.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-989\" title=\"velazquez-las-meninas\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/velazquez-las-meninas-127x150.jpg\" alt=\"\" width=\"127\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/velazquez-las-meninas-127x150.jpg 127w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/velazquez-las-meninas-255x300.jpg 255w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/velazquez-las-meninas.jpg 511w\" sizes=\"auto, (max-width: 127px) 100vw, 127px\" \/><\/a>Meninas\u201c zu sehen.<\/p>\n<p>In Barcelona, im Picasso-Museum haben wir die Variationen hierzu von Picasso bestaunt.<br \/>\n\u201eDie Spinnerinnen\u201c oder die Fabel der Arachne, die die G\u00f6tten Minerva zum Wettbewerb herausgefordert hat und ihn auch gewann. Zum \u201eDank\u201c wurde sie aus Rache von der G\u00f6ttin Minerva zur Spinne verwandelt.<br \/>\nVel\u00e1zquez hat diese Bild als Huldigung f\u00fcr Titian gemalt, den er sehr verehrte.<br \/>\nVon Vecellio Tiziano, Tizian, besticht das Bild \u201eDanae empf\u00e4ngt den Goldregen\u201c (1554).<br \/>\nF\u00fcr mich f\u00e4llt ganz aus dem Rahmen der gezeigten Gem\u00e4lde das Bild von Joaqu\u00edn Sorolla: \u201eNi\u00f1os en la playa\u201c\u00a0 (Die Jungen am Strand). (1910).<br \/>\nDiesem K\u00fcnstler ist ein eigenes Museum gewidmet.<\/p>\n<p>Ich sehe schon, ich muss einen Kurzschluss machen, sonst versuche ich die 2\u00a0 \u00bd st\u00fcndige Tour wiederzugeben.<\/p>\n<p>Kurzer Spaziergang \u00fcber den Paseo del Prado, diesen breiten und eleganten Stadtboulevard, vorbei am Neptunbrunnen, den zwei exklusivsten Hotels der Stadt, das legend\u00e4re Ritz, 1910 von K\u00f6nig Alfons XIII. eingeweiht und das Palace, sozusagen das b\u00fcrgerliche Pendent zum k\u00f6niglichen Ritz. Fassaden im Stil der Belle Epoque zieren beide H\u00e4user,\u00a0\u00a0 bis zum Bahnhof Atocha.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010377.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-990\" title=\"R0010377\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010377-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010377-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010377-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010377.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Ein Bahnhof im Jugendstil, rote Ziegelsteine, Fassade<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010380.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-991\" title=\"R0010380\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010380-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010380-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010380-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010380.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> aus Gusseisen und Glas und im Inneren tropische Gew\u00e4chse. W\u00fcrde man mir sagen, es sei ein Ableger des Botanischen Gartens, ich w\u00fcrde es glauben. F\u00fcr einen Bahnhof unglaublich!<\/p>\n<p>Da ich noch nicht f\u00fcr einen weiteren Museumsbesuch bereit bin, greife ich die Anregung des Fremdenf\u00fchrers auf: Mit der Bus-Linie 27 den Paseo del Prado und den gesamten Paseo de Recoletos\u00a0 und anschlie\u00dfend den Paseo de la Castellana, ein zw\u00f6lfspuriger Boulevard,\u00a0 nach Norden bis zur Plaza de Castilla, der Endstation, fahren. Da ich ja noch mein Abo habe, ist das alles kein Problem.<br \/>\nW\u00e4hrend dieser halbst\u00fcndigen Fahrt kommt man an beeindruckenden Geb\u00e4uden vorbei:<br \/>\nMuseo de Arte P\u00fablico, dem Museo Nacional de Ciencias Naturales, dem Torre Picasso, ein 157 m hohes B\u00fcrogeb\u00e4ude f\u00fcr 4500 Angestellte, das der Architekt des 2001 zerst\u00f6rten New Yorker World Trade Center errichtete, sowie am Estadio Santiago Bernabeu, dem Fu\u00dfballstadio des Clubs Real Madrid.<\/p>\n<p>Puerta de Europa: Die auch Torres KIO genannten futuristisch-schiefen<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010386.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-992\" title=\"R0010386\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010386-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010386-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010386-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010386.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> T\u00fcrme neigen sich \u00fcber der Plaza de Castilla einander zu und markieren als \u201eEuropator\u201c das Ende des Paseo de la Castellana.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck wieder mit der Linie 27 bis zur Plaza de la Cibeles. Dieser Platz bildet die Nahtstelle von Paseo del Prado und Paseo de Recoletos und der Kreuzung mit der Ost-West-Achse <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/cibeles.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-993\" title=\"cibeles\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/cibeles-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/cibeles-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/cibeles-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/cibeles.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Calle de Alcal\u00e1. Trotz des Verkehrs behauptet sich ein Wahrzeichen Madrids: der aufw\u00e4ndig gestaltete Kybele-Brunnen, die Fuente de la Cibeles aus dem 18. Jh. Dies soll der sch\u00f6nste aller Brunnen und Wasserspiele ein.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe \u00fcberquere ich \u2013 diesmal oberirdisch \u2013 und\u00a0 gehe die wenigen Meter bis zum n\u00e4chsten Museum:<\/p>\n<p><strong>Museo Thyssen-Bornemisza<\/strong><\/p>\n<p>Erst wollte ich mich st\u00e4rken. 14 Uhr, eine gute Essenszeit, dachte ich. Die Restaurant-Terrasse war einladend, da jedoch nach 10 Minuten noch kein Kellner sich sehen lie\u00df, ging ich eben hungrig los.<br \/>\nDa es sich um ein privates Museum handelt, bezahle ich f\u00fcr meine Altersgruppe 5.50 Euro und 4.50 f\u00fcr den Audio-Guide. Diesen finde ich unerl\u00e4sslich, wenn man sich nicht einer \u00f6ffentlichen F\u00fchrung anschlie\u00dfen will.<br \/>\nDen Ausf\u00fchrungen des Reisef\u00fchrers kann ich nichts mehr hinzuf\u00fcgen:<\/p>\n<p>\u201eAusgestellt werden Kunstwerke, die von Heinrich Thyssen und vor allem von dessen Sohn Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza de K\u00e1szon zusammengetragen worden sind.<br \/>\nDas Museum wurde am 8. Oktober 1992 in Anwesenheit von K\u00f6nig Juan Carlos I. Und K\u00f6nigin Sophia er\u00f6ffnet. Der Hauptteil der Kunstsammlung wurde im Jahre 1993 vom spanischen Staat erworben. Das Museum ist anhand der Kunstepochen organisiert. Ein Rundgang f\u00fchrt daher durch die Kunstgeschichte beginnend bei fr\u00fcher italienischer Kunst bis zu bedeutenden Werken der experimentellen Avantgarde und der Pop Art.<\/p>\n<p>Die Gem\u00e4ldesammlung des Barons Hans Heinrich Thyssen hat in einem neoklassistischen Adelspalast einen w\u00fcrdigen Rahmen gefunden. Die Anordnung der Bilder folgt chronologischen Gesichtspunkten, das Museum biete einen Lehrgang durch die Malerei vom 13. bis 20. Jh. Im Obergeschoss spannt sich der Bogen von der primitiven italienischen Malerei bis zu fl\u00e4mischen und holl\u00e4ndischen Portr\u00e4ts, Genreszenen, Stilleben und Landschaften des 17.\/18. Jh.s, die auch einen Teil des Mittelgeschosses einnehmen.<br \/>\nMichelangelo, Ti\u00e9polo, Tintoretto,Tizian, Rubens, Bassano, El Greco, Goya, van Hals,\u00a0 alle, alle sind sie vertreten.<br \/>\nGut dokumentiert ist der Impressionismus, mit einer Paradeschau der Kunst von Manet, R\u00e9noir, D\u00e9gas Toulouse-Lautrec, van Gogh, Gauguin, C\u00e9zanne, Kokoschka, Matisse.<br \/>\nDas gleiche gilt f\u00fcr den Expressionismus, vertreten u.a. durch Munch, Nolde, Schiele, Kirchner, Heckel, Pechstein, Schmidt-Rottluff, Feininger, Kandinsky, Macke, Marc, Beckmann, Dix und Grosz.<\/p>\n<p>Im Erdgeschoss kommt das 20. Jh. zum Zuge, die experimentelle Avantgarde und die klassische Moderne \u2013 mit Werken von Mondrian, Schwitters, Gris, Picasso, Pissaro,\u00a0 Max Ernst, Paul Klee, Marc Chagall bis hin zu Edward Hopper.\u00a0 Braque, Leger, Ren\u00e9 Margritt, Pollock, Alberto Giaccometti, Roy Lichtenstein zum Zuge.\u201c<\/p>\n<p>Was mich freut ist, dass auch die blauen Reiter vertreten sind, u.a. mit Gabriele M\u00fcnter mit ihren Bildern aus Murnau von 1908 und nat\u00fcrlich Kandinsky mit H\u00e4usern am Obermarkt in Murnau und der Ludwigskirche in M\u00fcnchen (1908), und Heinrich Campendonk mit \u201eJunges Paar\u201c. August Macke, \u201eHusaren im Galopp\u201c, Franz Marc \u201eDer Traum\u201c, .<\/p>\n<p>Mein Hobby ist ja seit 1960 von den Gem\u00e4lden, die ich in Ausstellungen oder Museen gesehen habe und mich besonders ansprechen, zu versuchen, Kunstpostkarten zu kaufen.<br \/>\nVon den Impressionisten und Expressionisten habe ich schon sehr, sehr viele, daher fallen diese\u00a0 hier f\u00fcr mich etwas aus dem Rahmen:<\/p>\n<p>\u201eBildnis einer Dame\u201c (1530) Hans Baldung Grien<br \/>\n\u201eSanta Catalina de Alejandria (1597) von Caravaggio<br \/>\n\u201eOstermorgen\u201c (1833) von Caspar David Friedrich<br \/>\n\u201eFrau im Bad\u201c (1963 von Roy Lichtenstein.<\/p>\n<p>In einem separaten Teil wird die Sammlung der letzten Ehefrau von Hans Heinrich Thyssen-Bornemizsza\u00a0 Carmen Cervera pr\u00e4sentiert.<br \/>\nDie Kollektion wurde von ihr seit Mitte der 1980er Jahre zusammengetragen und die mit Gem\u00e4lden vom 17. Jahrhundert bis zur Moderne die urspr\u00fcngliche Sammlung erg\u00e4nzt.<br \/>\nDies ist wirklich ein Rundgang durch die Geschichte der Malerei.<br \/>\nF\u00fcr mich sind hier viele unbekannte, nie geh\u00f6rte, Maler ausgestellt.<\/p>\n<p>Insgesamt habe ich gut 2Stunden zugebracht und fand es hier \u2013 im Gegensatz zum Prado \u2013 wunderbar entspannend, da keine Schulklassen und keine gef\u00fchrten Gruppen durchgeschleust wurden, sondern alles Einzelg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Vom Museum schlenderte ich nochmals den Paseo del Prado entlang, querte die Stra\u00dfe, ging am Museum Prado vorbei den Hang aufw\u00e4rts, vorbei an der<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010393.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-994\" title=\"R0010393\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010393-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010393-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010393-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010393.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Iglesia de San Jer\u00f3nimo el Real, die Calle Felipe IV. entlang, man st\u00f6\u00dft direkt auf das Geb\u00e4ude der Real Academia Espanola, eine<br \/>\nInstitution, der die Pflege der Sprachkultur sowie die Reinerhaltung der Sprache obliegt, quere die Calle Alfonso XII. und betrete den riesigen Park, Parque de El Retiro, 120 ha Gr\u00fcn in mitten der Stadt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010403.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-995\" title=\"R0010403\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010403-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010403-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010403-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010403.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die Parkanlage wurde von Philipp IV. geschaffen.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-996\" title=\"R0010400\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010400-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010400-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010400-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Hier, in einem Restaurant direkt an einem k\u00fcnstlichen See,\u00a0 beherrscht von der stolzen Statue Alfons XII., bekomme ich nun Tapas zu essen und etwas zu trinken.<\/p>\n<p>So gest\u00e4rkt wandere ich an dem Artischockenbrunnen \u201eLa Alcachofa\u201c (1776) vorbei zum naheliegenden Palacio de Cristal, der 1887 zur Philippinen-<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010406.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-997\" title=\"R0010406\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010406-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010406-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010406-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010406.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Ausstellung gebaut wurde. Ein Palast aus Glas und Eisen, eingebettet in Gr\u00fcn.<\/p>\n<p>Weiter zum Palacio de Vel\u00e1zquez, der anl\u00e4\u00dflich der Kolonial-Ausstellung 1887 errichtet wurde und wieder zur\u00fcck zum See, an diesem entlang bis zur Avenida de Mejico.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010412.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-998\" title=\"R0010412\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010412-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010412-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010412-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010412.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010421.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-999\" title=\"R0010421\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010421-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010421-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010421-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010421.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese f\u00fchrt mich direkt zu der m\u00e4chtigen Puerta de Alcal\u00e1, ein Bauwerk von Francisco Sabatini aus dem Jahre 1778, das an Karl III. den \u201ebesten B\u00fcrgermeister von Madrid\u201c erinnert.<\/p>\n<p>Die Calle de Alcal\u00e1 f\u00fchrt mich zum bereits bekannten Brunnen Cibeles. Dieser Brunnen repr\u00e4sentiert die Erdgottheit Kybele, die \u201eGro\u00dfe Erdmutter\u201c, Spenderin von Leben und Fruchbarkeit auf ihrem L\u00f6wenwagen.<\/p>\n<p>Von hier fahre ich wieder mit dem Bus zur\u00fcck zur Plaza de Espa\u00f1a. Gehe erst mal ins Hotel um Sonnenhut, den mir der Wind fast vom Kopf weht mit Regenschirm zu vertauschen, denn mein lieber Mann hatte mir eine SMS geschickt \u201esorry, mittwoch und donnerstag ist Regen angesagt\u201c. Nun, der k\u00fcndigt sich schon am Dienstag an.<br \/>\nGegen 17 Uhr quere ich am unteren Ende des Platzes die Calle Ferraz, um fast unmittelbar danach den Parque del Oeste zu betreten.<br \/>\nSchon wieder eine gro\u00dfe Gr\u00fcnanlage mitten in der Stadt.<\/p>\n<p>Der Templo de Debod ist mein Ziel.<\/p>\n<p>Er liegt auf einem H\u00fcgel des Parks, hier wurden 1808 aufst\u00e4ndische <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010426.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1000\" title=\"R0010426\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010426-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010426-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010426-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010426.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Madrilenen von Napoleons Soldaten erschossen.<br \/>\nDer Tempel ist ein dem\u00a0 Gott Ammon geweihter \u00e4gyptischer Tempel aus der Zeit um 200 v. Chr. Von seinem urspr\u00fcnglichen Platz an den Ufern des Nils musste er beim Bau des Assuanstaudamms weichen.<\/p>\n<p>Die \u00c4gypter \u201everschenkten\u201c ihn an Spanien, als Dank f\u00fcr die Arbeit spanischer Arch\u00e4ologen am Nil. Stein f\u00fcr Stein wurde das zwischen zwei Wasserbecken platzierte Heiligtum wieder aufgebaut.<br \/>\nVon hier oben hat man einen wunderbaren Blick auf die historische Altstadt mit dem Schloss und ins Gr\u00fcne, so weit das Auge reicht.<br \/>\nDurch diese Gr\u00fcnanlage gehe ich bis zur Seilbahn \u201eTelef\u00e9rico\u201c.<br \/>\nIch will mich aus der Vierergondel von dem vielen Gr\u00fcn Madrids \u00fcberzeugen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010436.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1001\" title=\"R0010436\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010436-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010436-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010436-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010436.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Jetzt, um 18 Uhr bin ich die einzige Besucherin, bezahle erm\u00e4\u00dfigt 4.40 Euro, und darf daf\u00fcr \u00fcber den Fluss Manzanares schweben, \u00fcber die Autobahn und \u00fcber Gr\u00fcn, Gr\u00fcn, Gr\u00fcn. Unz\u00e4hlige Spazierwege schl\u00e4ngeln sich dadurch. 15 Minuten dauert die Fahrt. Da es inzwischen heftig st\u00fcrmt und ich Bedenken habe, dass die Seilbahn eingestellt werden k\u00f6nnte, werfe ich an der Ausstiegsstelle nur einen Blick auf den Parque de Atracciones, ein kirmesartiger Vergn\u00fcgungspark und schaue, dass ich wieder zur\u00fcckkomme. Auf der R\u00fcckfahrt beginnt es schon zu regnen und da ich zum Gl\u00fcck den Sonnenhut mit dem Regenschirm im Hotel getauscht hatte, bevor ich mich auf diese Exkursion begab, bin ich ger\u00fcstet.<br \/>\nOberhalb der Ausstiegsstelle befindet sich die Bushaltestelle der Linie 74, die mich zur Plaza de Espa\u00f1a trocken zur\u00fcckbringt. An der Haltestelle in der Calle de Princesa sehe ich hinter meinem Bus den Bus \u201eC 2\u201c halten. Rasche Entscheidung:<br \/>\nBus gewechselt, da es sich dabei um eine Circulaci\u00f3n, eine Rundfahrt, handelt und ich noch etwas von Madrid, wenigstens vom Bus aus sehen wollte.<\/p>\n<p>Das habe ich aber nicht geahnt:<br \/>\n2 ganze Stunden dauerte die Fahrt durch das moderne und historische Madrid. Erst hatte ich noch versucht mir die Haltestellen zu merken, habe es aber bald aufgegeben. Puerta de Toledo, Estaci\u00f3n de Atocha, Retiro Park, die R\u00fcckseite, Plaza de 12 de Octubre, an einem riesigen Sportpalast, einem Hospial und an h\u00fcbschen Brunnen mit fl\u00fcgelschlagenden G\u00e4nsen oder springenden Delphinen vorbei.<br \/>\nUm 20.30 Uhr war ich wieder an der Plaza de Espa\u00f1a, es regnete immer noch und hatte noch 18 Grad. Daher war ich nicht mehr willens weit zu gehen und fand ein ansprechendes Restaurant in der Gran V\u00eda.<br \/>\nLeckere Tapas und ein ausgesprochen gutes Glas Rotwein, das mir die peruanische Bedienung gro\u00dfz\u00fcgig eingoss, rundeten diesen erlebnisreichen Tag ab.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 9. 6. 2010<\/strong><br \/>\nToledo<br \/>\nVon Deutschland aus hatte ich einen Tagesausflug, einschlie\u00dflich Mittagessen f\u00fcr 69.&#8211; Euro nach Toledo gebucht.<br \/>\nDank eines, von meinem lieben Mann ausgedruckten Planes, fand ich um ein paar Ecken vom Hotel weg schnell das Busunternehmen, das die Fahrt durchf\u00fchrt.<br \/>\nPunkt 9.15 Uhr kam die Gruppe 8, Fahrt nach Toledo, mit 35 Teilnehmern zum Zuge.<br \/>\nLola, die Reiseleiterin, erkl\u00e4rt uns erstmal, dass wir auf der Autobahn 42 70 km nach Toledo fahren. Die Erkl\u00e4rungen finden in spanisch und englisch statt.<br \/>\nToledo ist die Hauptstadt der Autonomen Verwaltungsregion Castilla-La Mancha und der gleichnamigen Provinz. Obwohl die Stadt eine kleine Fl\u00e4che auf einem H\u00fcgel bedeckt, an drei Seiten von dem Fluss Tajo\u00a0\u00a0 gesch\u00fctzt, ist sie doch ein politisches, wirtschaftliches und soziales Zentrum ersten Ranges.<\/p>\n<p>10.10Uhr wird kurz vor Toledo eine kurze \u201eAllzweckpause\u201c gemacht und 10.45 fahren wir durch die Puerta de Bisagra, das wichtigste Stadttor, <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010455.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1002\" title=\"R0010455\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010455-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010455-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010455-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010455.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>arabischen Ursprungs, in die Stadt Toledo und nach Verlassen des Busses mit\u00a0 der Rolltreppe in die Vergangenheit.<br \/>\n1987 verlieh die UNESCO der Stadt Toledo den Titel Weltkulturerbe. Es ist praktisch unm\u00f6glich, durch die Stra\u00dfen zu wandern, ohne auf irgendeine Kirche im Mud\u00e9jar-oder Gotik-Stil, eine Moschee, ein urspr\u00fcnglich westgotisches oder r\u00f6misches Geb\u00e4ude, eine Synagoge oder einen Renaissance-Palast zu sto\u00dfen. Einige davon werden wir auf unserem Spaziergang quer durch Toledo besichtigen.<br \/>\nZudem ist es die Stadt der drei Kulturen: Christen, Juden und Muslime.<\/p>\n<p>\u201eDisfrute el paseo! Genie\u00dfen Sie den Spaziergang!\u201c fordert uns Lola auf und <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010471.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1003\" title=\"R0010471\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010471-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010471-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010471-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010471.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>erkl\u00e4rt uns, dass wir die Stadt durchqueren werden.\u00a0 Den ersten Halt \u2013 unter Regenschirmen \u2013 machen wir vor der Kirche<strong> Santiago de Arrabal<\/strong>, die den Beinamen Mud\u00e9jar-Kathedrale tr\u00e4gt, da sie eines der besten Beispiele dieses Baustils ist.<br \/>\n\u00dcber in Beton eingelassene Steine und bedacht von Stoffbahnen \u00fcber den schmalen Stra\u00dfen gehen wir durch diese ehrw\u00fcrdige Stadt. Die Stoffbahnen sind nicht, wie ich dachte, gegen Sonne oder heute gegen Regen aufgespannt, nein, sie sind \u00dcberbleibsel von der Fronleichnams-Prozession, ebenso wie die sch\u00f6n geschm\u00fcckten H\u00e4user. Vorbei an der Plaza Mayor ist unser n\u00e4chstes Ziel der<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010467.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1004\" title=\"R0010467\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010467-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010467-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010467-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010467.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rathausplatz auf dem die Kathedrale steht, die h\u00f6chstrangige Kirche Spaniens und eines der wichtigsten Baudenkm\u00e4ler der Welt.<br \/>\nNach dem Beginn ihres Baues im Jahre 1226, wurden die Arbeiten erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts abgeschlossen, wobei nach Fertigstellung des Bauwerks noch zahlreiche \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen durchgef\u00fchrt wurden. Das Ergebnis, die im wesentlichen gotische Kathedrale, ist ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Bauwerk, in dem viele Baustile, wie Renaissance und Barock, und viele K\u00fcnstler zusammenwirken. Das Geb\u00e4ude hat den Grundriss einer Basilika mit f\u00fcnf Schiffen. Alle Besonderheiten aufzuz\u00e4hlen, w\u00e4re zu umfangreich. So will ich nur die erw\u00e4hnen, die mich besonders beeindruckten.<br \/>\nAllem vor an die Prozession-Monstranz von Arfe, der Schatz der Kathedrale. Der aus K\u00f6ln stammende Goldschmied Enrique de Arfe schuf sie zwischen 1517 und 1524.<\/p>\n<p>Eine majest\u00e4tische Goldschmiedearbeit aus mehr als zweihundert Kilos Gold, Silber und Edelsteinen.<br \/>\nDer Chor in der Mitte des Hauptschiffes mit einem beeindruckenden geschnitzten Gest\u00fchl, an dem 6 Jahre lang geschnitzt wurde.<\/p>\n<p>Die Sakristei ist die reinste Pinakothek mit Gem\u00e4lden von Rafael, Rubens, Vel\u00e1zquez, Goya, Tizian und dem wohl genialsten Werk von El Greco, \u201eEl Expolio\u201c (Der Mantelraub Christi) 1579 vollendet und anderen Werken von ihm. Wie hei\u00dft es: \u201eUm El Greco, abseits musealer Pflichtlisten, am wirkungs-st\u00e4rksten zu erleben, empfiehlt sich in der Sakristei der Kathedrale.\u201c<br \/>\nIn der Sakristei bietet Toledo fast ein sixtinisches Gef\u00fchl, was da allein die Decke an himmlischen Heerscharen zu bieten hat. Der Neapolitaner Luca Giordano schuf das 250 qm gro\u00dfe dynamische Szenarium in nur neun Monaten, was ihm den den\u00a0 Markennamen \u201eIl Presto\u201c \u201e Der Schnelle\u201c einbrachte.<br \/>\nDie R\u00fcckseite des Hauptalters ist unwahrscheinlich aufw\u00e4ndig mit Alabasterfiguren, die das Letzte Abendmahl Christi darstellen.<br \/>\nLola f\u00fchrt uns am Rathaus vorbei, einem im Renaissancestil, von Herrera begonnen und von einem Sohn des El Greco mit zwei T\u00fcrmen und barocken Spitzen vollendet.<br \/>\nSeitlich davon, auf der leicht ansteigenden Stra\u00dfe, meint unsere Reiseleiterin, h\u00e4tte man den besten Blick auf die Kathedrale. Also gro\u00dfer Stopp zum Fotografieren.<\/p>\n<p>Durch das antike Barrio Jud\u00edo, das Judenviertel, vorbei an der Taller del Moro (Werkstatt des Mauren), das die Werkstatt f\u00fcr die Marmorskulpturen der Kathedral war, gelangen wir zur Kirche Santo Tom\u00e9.<br \/>\nDie Kirche, die urspr\u00fcnglich aus dem 12. Jahrhundert stammt, hat einen gro\u00dfartigen und beispielhaften Mud\u00e9jar-Turm aus dem 14. Jahrhundert und einige westgotische Elemente in ihrem Portal, doch vor allem und das ist der <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Enterior.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1005\" title=\"Enterior\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Enterior-122x150.jpg\" alt=\"\" width=\"122\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Enterior-122x150.jpg 122w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Enterior-244x300.jpg 244w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Enterior.jpg 489w\" sizes=\"auto, (max-width: 122px) 100vw, 122px\" \/><\/a>Grund unseres Besuches, beherbergt es das weltber\u00fchmte Bild von El Greco \u201eEntierro del Conde de Orgaz\u201c. Eines der MeisterwerkederMalkunst aller Zeiten.<br \/>\nWeiter geht unsere Besichtigung vorbei an Casa de El Greco, das jedoch zur Zeit renoviert wird, an der Ecke steht eine Synagoge.<br \/>\nDa es noch immer weiter regnet und um dem Regen etwas<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010489.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1006\" title=\"R0010489\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010489-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010489-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010489-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010489.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> zu entkommen, sehen wir in dem Museum Victorio Macho einen Film \u00fcber das Toledo der drei Kulturen.<br \/>\nVon hier oben hat man einen sch\u00f6nen Blick auf den Tejo.<\/p>\n<p>Danach streben wir zur Synagoge Santa Mar\u00eda la <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010499.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1007\" title=\"R0010499\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010499-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010499-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010499-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010499.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Blanc. Eigentlich ist der Name ja schon ein Witz. Die Synagoge wurde im 12. Jahrhundert gegr\u00fcndet oder wiederaufgebaut, so genau wei\u00df man dies nicht. Ihr Baustil ist auch der charakteristische toledanische Mud\u00e9jar, mit f\u00fcnf Schiffen, deren H\u00f6he nach au\u00dfen hin abnimmt, mit maurischen Stukkaturen und Hufeisenb\u00f6gen. Sie \u00e4hnelt sehr einer Mesquita war jedoch immer eine Synagoge und ist die \u00e4lteste ganz Spaniens. Heute ist sie\u00a0 ein Nationalmonument und beherbergt eine Gem\u00e4ldeausstellung von <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010504.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1008\" title=\"R0010504\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010504-150x106.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010504-150x106.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010504-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010504.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>zeitgen\u00f6ssischen K\u00fcnstlern.<\/p>\n<p>Mir gefallen sehr gut die zur Zeit ausgestellten Bilder des K\u00fcnstlers Abraham.<\/p>\n<p>Aber wir wollen ja noch mehr sehen:<br \/>\nFast direkt daneben, links hinter der Schule f\u00fcr Angewandte K\u00fcnste und Kunsthandwerk erhebt sich imponierend das<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010519.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1009\" title=\"R0010519\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010519-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010519-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010519-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010519.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Kloster San Juan de los Reyes, ein Meisterwerk von<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010509.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1010\" title=\"R0010509\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010509-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010509-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010509-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010509.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Juan Guas, ein typisches Beispiel der \u201eflammenspr\u00fchenden\u201c Gotik und das letzte gro\u00dfe Bauwerk dieses Stils in Toledo. Seine Erbauung wurde von den Katholischen K\u00f6nigen angeordnet.\u00a0 An den Au\u00dfenw\u00e4nden fallen die Ketten auf, die Fu\u00dfeisen der Christen waren, die in den Kriegen gegen die Mauren befreit worden waren.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010524.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1011\" title=\"R0010524\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010524-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010524-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010524-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010524.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Nach 3 Stunden Rundgang gehen wir \u00fcber regennasse-glatte Steine zur Br\u00fccke San Mart\u00edn aus dem 13. Jahrhundert, die als eine von wenigen ihre beiden Verteidigungst\u00fcrme bewahrt hat.<\/p>\n<p>Wir \u00fcberqueren den Fluss Tajo und besteigen den Bus, der uns zum Mittagessen bringt, das wir in <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010527.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1012\" title=\"R0010527\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010527-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010527-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010527-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010527.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>einem Restaurant, das im typischen toledischen Baustil \u201eCigararas\u201c errichtet ist, einnehmen.<br \/>\nDas Essen war normal, sch\u00f6n war unsere 10k\u00f6pfige <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010531.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1013\" title=\"R0010531\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010531-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010531-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010531-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010531.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Tischgesellschaft, die ganz international: 1 Belgierin, 1 Ehepaar aus Bethlehem, 1 Ehepaar aus Mexiko und 3 junge Damen aus Puerto Rico und ich als einzige Deutsche in der ganzen Reisegruppe. Wir hatten viel Spa\u00df und haben auch e-mail-Adressen ausgetauscht.<\/p>\n<p>Um \u00bd 3 Uhr brechen wir vom Essen auf und ein besonderer H\u00f6hepunkt der Besichtigungstour wurde von Lola angek\u00fcndigt:<br \/>\ndie Stra\u00dfe der &#8222;Cigararas&#8220;. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf das auf dem H\u00fcgel liegende Toledo.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010535.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1014\" title=\"R0010535\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010535-150x106.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010535-150x106.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010535-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010535.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010540.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-1015\" title=\"R0010540\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010540-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010540-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010540-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010540.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Anschlie\u00dfend findet noch die Besichtigung eines Kunsthandwerk-Betriebes statt, in dem die antike toledische Kunst der Einlegearbeiten herstellt wird.<br \/>\nBei\u00a0 Ausflugsfahrten ist so eine Besichtigung wohl unvermeidlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010555.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1016\" title=\"R0010555\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010555-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010555-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010555-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010555.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Wir erleben eine Schmiede-Demonstration: das Eisen<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010557.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1017\" title=\"R0010557\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010557-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010557-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010557-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010557.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> wird solange erhitzt und geklopft und dann in einer Mischung aus \u00d6l und Wasser des Tajo, der eine besondere Qualit\u00e4t haben soll, gel\u00f6scht. Zu bewundern, aber noch lieber zu kaufen sind die ber\u00fchmten Schwerter und typischen Schmuckst\u00fccke.<\/p>\n<p>Danach geht die Fahrt zur\u00fcck nach Madrid und um 17.15 Uhr sind wir wieder in der Gran V\u00eda.<br \/>\nGleich gegen\u00fcber des Ausstiegs gibt es eine Movistar Niederlassung und ich kann meine spanische Handykarte aufladen lassen.<br \/>\nVon hier aus bummele ich nochmals in die Altstadt, schaue mir auch diverse Gesch\u00e4fte von innen an und reihe mich doch tats\u00e4chlich in die Warteschlange<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010358.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1018\" title=\"R0010358\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010358-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010358-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010358-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010358.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> an der Cordeler\u00eda ein. Espandrillos f\u00fcr unsere Tochter und mich.<br \/>\nDann habe ich die Idee, es k\u00f6nnte ja auch mal ein anderes Mitbringsel f\u00fcr die Enkelkinder statt der \u00fcblichen T-Shirts sein.<br \/>\nEs ist bewundernsw\u00fcrdig, mit welcher Geduld die Wartenden ausharren und mit welcher Gelassenheit die drei \u00e4lteren Herren, die bedienen, agieren.<br \/>\nDanach bummele ich nochmal durch die Stra\u00dfen Cava Alta und Cava Baja und entdecke eine Gesch\u00e4ft, das sich nur auf G\u00fcrtel spezialisiert hat.<br \/>\nHier bin ich die einzige Kundin und die bedienenden Herren beraten mich ausgiebig und gut, so dass ich zwei G\u00fcrtel erstehe.<\/p>\n<p>Hunger! So lande ich schlie\u00dflich in dem Mercado San Miguel. Hier esse ich am Fischstand, welcher Witz, die Tagessuppe: eine Linsensuppe, die hier rei\u00dfend weggeht.<br \/>\nGegen 21 Uhr bin ich im Hotel und auf dem R\u00fcckweg dorthin, konnte ich den Schirm zu machen. 11 Grad zeigte das Thermometer und das sonst im Juni hei\u00dfen Madrid.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 10. 6. 2010<\/strong><br \/>\nKloster El Escorial und Museum Reina Sofia<br \/>\n8.30Uhr = 11 Grad, kein Regen aber \u00e4u\u00dferst st\u00fcrmisch!<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck begebe ich mich wieder zur Gran V\u00eda, um mit Bus, Linie 133, zur Plaza\u00a0 Moncloa zu fahren.<br \/>\nNach 10 Minuten Fahrt \u00fcberquere ich die Plaza, fahre mit der Rolltreppe in dem Geb\u00e4ude, das der Haltestelle gegen\u00fcberliegt nach unten zum Busbahnhof.<br \/>\n9.15Uhr nehme ich den Bus 661, der die 50 km in ca. 1 Stunde nach El Escorial f\u00e4hrt. Fahrpreis nur 3.30 Euro.<\/p>\n<p>Ein kurzer Fu\u00dfweg bringt mich zu diesem Riesenkomplex.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/aaa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1020\" title=\"aaa\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/aaa-300x80.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"80\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/aaa-300x80.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/aaa-150x40.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/aaa.jpg 654w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gigantisch ist der Palast, den Philipp II. , ein flammender Katholik, <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/PhilipII.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1021\" title=\"PhilipII\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/PhilipII-125x150.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/PhilipII-125x150.jpg 125w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/PhilipII-251x300.jpg 251w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/PhilipII.jpg 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 125px) 100vw, 125px\" \/><\/a>1563-1584 in den Ausl\u00e4ufern der Sierra de Guadarrama errichten lie\u00df. Ein Koloss im Renaissancestil aus eisgrauem Granit, dessen Dimensionen von 207 x 161 m der Machtzentrale eines damals bis zu den s\u00fcdamerikanischen Kolonien reichenden Riesenimperiums angemessen sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>\u201eDas Monasterio de San Lorenzo de El Escorial repr\u00e4sentiert \u2013 angesichts seiner architektonischen Strenge \u2013 den reinsten Ausdruck des kastillischen Geistes, auf dem Philipp II. Die Regierung seines enormen Weltreiches aufbaute. Der Baustil dieser monumentalen Klosterresidenz, die von Juan Bautista de Toledo begonnen und von Juan de Herrera im Jahre 1563 beendet wurde, beeinflusst in h\u00f6chstem Ma\u00dfe sp\u00e4tere Bauwerke der spanischen Habsburger. Der Pracht ihrer 14 Innenh\u00f6fe, 1000 T\u00fcren und 2000 Fenster ist noch ihre Funktion als Pantheon der spanischen K\u00f6nige, von Karl I. bis heute, hinzuzuf\u00fcgen.\u201c<\/p>\n<p>Nach der Sicherheitskontrolle, mit Audio-Guide ausger\u00fcstet, mache ich mich auf den Rundgang durch das inzwischen als Weltkulturerbe erkl\u00e4rte\u00a0 gr\u00f6\u00dfte Renaissance-Bauwerk der Welt:\u00a0\u00a0 \u00a0.<br \/>\nIm Museumstrakt wird die Dokumentation der Baugeschichte ausf\u00fchrlich dargestellt.<br \/>\nDas Gem\u00e4ldemuseum pr\u00e4sentiert Werke von Tizian, Tintoretto, Rubens, van Dyck, van der Weyden, Vel\u00e1zquez, Zurbar\u00e1n und El Greco und besonders Hieronymus Bosch, dem Lieblingsmaler Philipps II. El Greco fand nicht seine Zustimmung, so dass dieser sich nach Toledo zur\u00fcckzog.<\/p>\n<p>Ein kurzer Abstecher die Treppen rauf, f\u00fchrt in den <strong>Sala de las Batallas<\/strong><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Sala1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1022\" title=\"Sala1\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Sala1-150x100.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Sala1-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Sala1-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Sala1.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><strong> <\/strong>(Schlachtensaal). Ein lang gestreckter Saal ist vollst\u00e4ndig mit Szenen von den verschieden Schlachten ausgemalt. Die Schlacht von Higueruela im Jahr 1431 gegen die in Granada herrschenden Muslime, die Belagerung von Saint Quenin durch Philipp sowie die Seeschlacht von Lepanto.<\/p>\n<p>Von den schlicht eingerichteten Privatr\u00e4ume, im sogenannten Habsburgertrakt, regierte Philipp II. Ein Weltreich und vom Schlafgemach, in dem er 1598 starb \u2013 sein Todesbett steht noch heute darin &#8211; verfolgte der strenge Katholik durch eine zur Kirche ge\u00f6ffnete Glast\u00fcr jede Messe.<br \/>\nDiese R\u00e4ume geh\u00f6ren zu den privatesten des gesamten Palastkomplexes. Und hier bestechen die wunderbaren Initarsien-T\u00fcren, die\u00a0 im 16. Jh. in Augsburg angefertigt wurden. Die verschiedenfarbigen H\u00f6lzer von Buche, Birnbaum, Ahorn, Esche und Nussbaum wurden f\u00fcr diese 5 T\u00fcren verarbeitet und dieses Werk z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Holz-Schnitzarbeiten Europas.<br \/>\nDas Deckengem\u00e4lde in der Haupttreppe ist von Luca Giordani, dessen Werk ich bereits in der Sakristei der Kathedrale von Toledo bewundert habe.<\/p>\n<p>Die als Pantheon bezeichnete Krypta unter der Kirche, ein beeindruckender<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/panteon_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1023\" title=\"panteon_3\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/panteon_3-150x102.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"102\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/panteon_3-150x102.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/panteon_3-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/panteon_3.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Kuppelbau aus schwarzem Marmor und Bronze ist die Grablege der meisten spanischen Herrscher, beginnend bei Karl V.<br \/>\nSie wurde erst nach Philipps Tod gebaut\u00a0 und u.a. die Gebeine von Karl V.\u00a0 (die 1634 dorthin gebracht wurden), das Grab von Philipp II. und fast alle spanische K\u00f6nige und ihre Gemahlinnen fanden hier in Marmorsarkophagen ihre letzte Ruhe.<\/p>\n<p>In den nachfolgenden R\u00e4umen sind die Sarkophage der Kinder.<\/p>\n<p>Danach steigt man wieder auf und gelangt \u00fcber den Hof in die Basilika mit ihrer 92 m hohen Kuppel.<br \/>\n\u00dcber der Dreiportal-Anlage wachen die Standbilder von sechs biblischen K\u00f6nigen. Rechts und links des Eingangs stehen die beiden 72 m hohen Glockent\u00fcrme. Das Innere birgt 40 Alt\u00e4re, darunter den bemerkenswerten Hochaltar aus rotem Marmor und Jaspis. An den beiden Seiten befinden sich die Grabm\u00e4ler Philipps II. Und Kaiser Karls V. und ihrer Familien.<\/p>\n<p>Ein weiteres Glanzst\u00fcck hier ist die <strong>Bibliothek<\/strong>, die mit Fresken ausgemalt<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/01-biblioteca-escorial.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1024\" title=\"01-biblioteca-escorial\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/01-biblioteca-escorial-150x109.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/01-biblioteca-escorial-150x109.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/01-biblioteca-escorial-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/01-biblioteca-escorial.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> ist und zu den wichtigsten der Welt z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>\u201eVon gro\u00dfem k\u00fcnstlerischen, arch\u00e4ologischen, literarischen und historischem Interesse. Trotz der der Kriege, Br\u00e4nde und anderer Wechself\u00e4lle der Geschichte bewahrt sie noch eine Sammlung von unermesslichem Wert mit \u00fcber 40 000 Texten, mit Manuskripten in verschiedenen Sprachen, wie Latein, Persisch, Franz\u00f6sisch, Arabisch, Hebr\u00e4isch, Arm\u00e4nisch oder Griechisch.<br \/>\nDiese, von einer Gruppe Humanisten ins Leben gerufene Sammlung, war nicht einfach als B\u00fccherfond gedacht, sondern sollte ein Ort f\u00fcr philosophische Reflexionen darstellen, an dem auch Objekte wie Medaillen, M\u00fcnzen, Landkarten, Himmelskugeln, Antiquit\u00e4ten und wissenschaftliche Ger\u00e4te aufbewahrt wurden.<br \/>\nDie Gew\u00f6lbe sind mit prachtvollen Fresken des italienischen Malers Tibaldi geschm\u00fcckt und zeigen allegorische Darstellungen der \u201eSeptem Artes Liberales\u201c: Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie<br \/>\nIn den Vitrinen kann man die wunderbar bemalten Gebetb\u00fccher Karl V. Und Philipp II. Betrachten und das kostbarste spanische uch \u00fcberhaupt: einen \u00fcber 1000 Jahre alten Apokalypse-Kommentar des Beato de Li\u00e9bana mit einem Drachen, der alles andere als apokalyptisch aussieht.\u201c<\/p>\n<p>Eine Aufsehen erregende Planeten-Kugel nach Ptolom\u00e4us stellt das Sonnensystem dar, wobei die Erde vollkommen bewegungslos das Zentrum des Himmels darstellt.\u00a0 Sterne und Planeten drehen sich in konzentrischen Bahnen um die Erde.<\/p>\n<p>Gut 2 Stunden brauchte ich f\u00fcr den Rundgang und ganz zum Schluss, ich sah \u201eSalida\u201c Ausgang und \u00fcbersah dabei die letzte Stufe und fiel hin und verstauchte mir meinen linken Fuss. Mein erster Gedanke war \u201eGisela\u201c, die sich auf einer Wanderung in Teneriffa den Fuss gebrochen hat.<br \/>\nGott sei Dank, ich nicht! Nur verstaucht.<br \/>\nDa war ich froh, dass ich um 12.15 Uhr den Bus zur\u00fcck nach Madrid bekam.<br \/>\nAn der Plaza Moncloa wechselte ich in die Metro,\u00a0 mit 1 Euro bin ich dabei, nehme die Gelbe Linie Nr. 3, steige an der Puerta del Sol um, dann die Hellblaue Linie Nr. 1 bis zur Haltestelle Atocha und von da sind es nur wenige Meter zum Museum Reina Sofia.<\/p>\n<p><strong>Museum Reina Sofia<\/strong><\/p>\n<p>Es ist inzwischen 14 Uhr und daher angebracht, erstmal eine Kleinigkeit in dem Museum-Restaurant zu mir zu nehmen.<\/p>\n<p>Da es sich auch wieder um ein staatliches Museum handelt, Eintritt f\u00fcr meine Altersgruppe frei. Nat\u00fcrlich nehme ich wieder einen Audio-Guide.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010577.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1025\" title=\"R0010577\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010577-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010577-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010577-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010577.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>\u201eDas Museum ist im ehemaligen Stadtkrankenhaus <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010613.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1026\" title=\"R0010613\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010613-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010613-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010613-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010613.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>untergebracht und verbindet die avantgardistische Note seiner auffallenden Aufzugsanlagen mit der Atmosph\u00e4re des alten klassizistischen Baus: ein Spiegel der Madrider Modernit\u00e4t.\u201c<br \/>\nEs wurde am 10. September 1992 durch die namensgebende spanische K\u00f6nigin Sofia gemeinsam mit K\u00f6nig Juan Carlos I. eingeweiht.<br \/>\nSeine hervorragende Sammlung veranschaulicht die Kunst des 20.\/21. Jahrhunderts.<br \/>\nAuf zwei Etagen beherbergt das Museum neben vielen anderen K\u00fcnstlern ber\u00fchmte Werke der spanischen Avantgarde, wie z.B. Joan Mir\u00f3, Juan Gris, Pablo Picasso, Salvador Dali genauso wie die ber\u00fchmter zeitgen\u00f6ssischer K\u00fcnstler wie z.B. Antoni T\u00e1pies, Eduardo Chillida, Gerardo Ruedo.<\/p>\n<p>Erstaunlich ist, hier darf man ohne Blitz fotografieren was weder im Museum Prado noch im Museum Thyssen-Bornemisza, auch nicht in El Escorial, erlaubt war.<\/p>\n<div id=\"attachment_1027\" style=\"width: 122px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010584.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1027\" class=\"size-thumbnail wp-image-1027\" title=\"R0010584\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010584-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010584-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010584-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010584.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1027\" class=\"wp-caption-text\">Frau am Fenster<\/p><\/div>\n<p>Mich begeistern Bilder abweichend vom sonst bekannten Malstil besonders\u00a0 von Salvador Dali, z.B. \u201eFrau am Fenster\u201c(1925<\/p>\n<div id=\"attachment_1028\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010591.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1028\" class=\"size-thumbnail wp-image-1028\" title=\"R0010591\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010591-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010591-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010591-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010591.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1028\" class=\"wp-caption-text\">Haus mit Palmen<\/p><\/div>\n<p>Joan Mir\u00f3, z. B.\u201c Haus mit Palmen\u201c(1918)<\/p>\n<p>Zu besichtigen sind das 2. und 4. Stockwerk.<\/p>\n<p>Die Hauptattraktion jedoch ist das Riesengem\u00e4lde von fast 8 m L\u00e4nge:\u00a0 Picassos \u201eGuernica\u201c von 1937.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/guernica.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1029\" title=\"guernica\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/guernica-300x131.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"131\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/guernica-300x131.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/guernica-150x65.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/guernica.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Mit den Studien zu diesem ergreifenden Bild, das unter dem Eindruck des spanischen B\u00fcrgerkriegs und der deutschen Bombardierung der baskischen Stadt Guernica entstand, nimmt praktisch einen ganzen Saal ein.<\/p>\n<p>Durch die Skizzen von Dora Maar kann man die Entstehung des Bildes <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010580.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1030\" title=\"R0010580\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010580-150x124.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"124\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010580-150x124.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010580-300x249.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010580.jpg 442w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>nachvollziehen. Das Bild ist eine leidenschaftliche Anklage gegen Gewalt und Krieg,<br \/>\nWas sehen wir also: \u201eWir sehen zun\u00e4chst, dass sich das ganze Geschehen in einem angedeuteten, b\u00fchnenartigen Innenraum abspielt, der von einer Gl\u00fchbirne in einem ausgefransten Lampenschirm erhellt wird. Eine zweite Lichtquelle ist dicht daneben eine Dochtlampe, die von rechts her von einem eigenartigen, maskenhaften Wesen mit ausgestrecktem Arm in die Bildmitte hereingesto\u00dfen wird.<br \/>\nDer Audio-Guide kl\u00e4rt mich auf:<br \/>\n\u201eNeun Gestalten bev\u00f6lkern die Leinwand. Einerseits die menschlichen Gestalten:\u00a0 Zu unserer Linken: Eine Frau mit einem toten Kind im Arm und ein zerst\u00fcckelter Soldat mit einem zerbrochenen Schwert in der Hand. Zu unserer Rechten, eine in den Flammen verbrennende Frau, eine andere, die entsetzt den Flammen zu entkommen sucht und eine dritte, die mit einer \u00d6llampe in der Hand durch ein Fenster steigt, als ob es sich um einen Traum handelte.<br \/>\nAndererseits die tierischen Gestalten: Eine Taube mit einem gebrochenen Fl\u00fcgel und offenen Schnabel, ein gewaltiger Stier, der die Szene mit herausfordender Miene betrachtet. Ein von einer Lanze durchbohrtes, auf der Schwelle des Todes stehendes Pferd. Sie alle wurden auf\u00a0 unz\u00e4hlige Weisen von Experten interpretiert, aber im Grunde haben sie alle dieselbe Bedeutung: der Schmerz, der Tod, die Angst, die Zerst\u00f6rung, die Wut und die Rebellion, der Schrei, auch die Hoffnung.<br \/>\nDie Gegenst\u00e4nde sprechen die gleiche Sprache:<br \/>\nZum einen der Krieg: Er wird dargestellt durch das Weinen, die Lanze, die Bombe, und m\u00f6glicherweise die Gl\u00fchbirne.<br \/>\nZum anderen die Hoffnung: angedeutet durch die Blume in der Hand, das Hufeisen oder das nat\u00fcrliche Licht , das von der \u00d6llampe ausgeht, die die aus dem Fenster steigende Frau in der Hand h\u00e4lt.<br \/>\nWas gab Anlass zu diese bildliche Darstellung von Verhehrung und Verw\u00fcstung?<br \/>\nAm 26. April 1937 bombardiert die deutsche Fliegereinheit Condor das baskische Dorf Guernica. Ein Gro\u00dfteil der Opfer sind Zivilisten, da an diesem Tag ein Jahrmarkt stattfindet. Die Nachricht verbreitet sich schnell in ganz Europa. Picasso, der zu der Zeit in Paris lebt, erf\u00e4hrt das Geschehnis aus der Zeitung. Die starke Wirkung, die diese Nachricht auf ihn aus\u00fcbt, wird der Ausl\u00f6ser f\u00fcr seine Kreativit\u00e4t sein, die eines der sagenhaftesten Kunstwerke der Welt hervorbringt.<br \/>\nDie Zeitlosigkeit und Universalit\u00e4t dieses Werkes, das f\u00fcr den spanischen Pavillon f\u00fcr die internationale Ausstellung angefertigt wurde, die in jenem Sommer in Paris stattfinden soll, machen es zu einem Wahrzeichen.<br \/>\nIn der Mappe von \u201eTraum und L\u00fcge Francos\u201c , einer\u00a0 im Januar 1937 angefertigten Radierung, die\u00a0 als Vorl\u00e4ufer\u00a0 dieses Werkes gilt, gibt Picasso eine perfekte Definition des Werkes.\u201c<\/p>\n<p>Im 4. Stock werden die spanischen und internationalen Kunststr\u00f6mungen von etwa 1940 bis heute pr\u00e4sentiert. Hier bin ich sehr schnell durch, da zur Zeit \u00fcberwiegend Fotostudien gezeigt werden\u00a0 und \u00e4u\u00dferst avantgardistische Bilder.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010616.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1031\" title=\"R0010616\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010616-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010616-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010616-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010616.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Christopher Wool, ohne Titel (2007)<\/p>\n<p>Wieder habe ich 2 Stunden beim Betrachten\u00a0 der Bilder zugebracht und mache mich nun \u2013 leicht humpelnd \u2013 auf den R\u00fcckweg zum Hotel.<br \/>\nJedoch am Pl\u00e4tzchen Lavapies mache ich Essenspause in einem ansprechenden Restaurant. Der nette Kellner bringt mir auf meine Bitte hin eine T\u00fcte Eisw\u00fcrfel, damit ich meinen schmerzenden Fu\u00df k\u00fchlen kann. Dann bindet er noch mit einer Stoffserviette das Eisb\u00fcndel fest.<br \/>\nNachdem ich 1 Stunde dort zugebracht habe, ist an Gehen nicht mehr zu denken, so dass ich sehr froh bin, dass gleich gegen\u00fcber eine Metro-Station ist. Plaza Espana \u2013 Hotel, das war&#8217;s f\u00fcr heute. 17.30 Uhr bin ich im Hotel und behandle meinen Fu\u00df. Lese, sehe etwas spanisches Fernsehen und telefoniere mit meinem lieben Mann und sage ihm, dass ich trotz der\u00a0 Behinderung nicht traurig bin, da ich doch alles, was ich sehen wollte, gesehen habe.<\/p>\n<p><strong>Freitag, 11. 6. 2010<\/strong><br \/>\nCampo de Moro, Puente de Segovia, Eremita de San Antonio de la Florida, Plaza del Dos de Mayo<br \/>\nAbreisetag<\/p>\n<p>Um 7.30 Uhr werde ich wach und \u2013 oh Wunder \u2013 ich kann auftreten.<br \/>\nDie Behandlung mit Bachbl\u00fcten Rescue-Salbe und Aloe Vera Emercency Spray war wohl \u00e4u\u00dferst wirkungsvoll.<br \/>\nAlso kann ich noch ein Besichtigungsprogramm einlegen, zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten abseits des Stadtzentrums, die ich eigentlich abgeschrieben hatte.<br \/>\nUm 9 Uhr verlasse ich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck bei Wind und K\u00e4lte das Hotel und den Weg zum K\u00f6nigsschloss kenne ich ja inzwischen gut. Dort biege ich in die <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010639.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1032\" title=\"R0010639\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010639-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010639-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010639-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010639.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Calle Segovia ab und hangabw\u00e4rts geht es zum Fluss Manzanares, \u00fcber den sich die \u00e4lteste Br\u00fcckenanlage der Stadt spannt. Sie wurde Ende des 16. Jh. von Juan de Herrera errichtet und gibt den tats\u00e4chlich besten Blick frei auf den K\u00f6nigspalast und die Kathedrale Nuestra Senora de la Almudena.<\/p>\n<p>Entlang des Parks, Campo de Moro,  gehe ich in 20 Minuten in den Stadtteil<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010643.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1033\" title=\"R0010643\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010643-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010643-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010643-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010643.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> San Antonio de la Florida, mit einem Abstecher in den Park mit phantastischem alten Baumbestand. Vorbei am <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010652.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1034\" title=\"R0010652\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010652-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010652-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010652-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010652.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Nordbahnhof erreiche ich die Zwillingskapellen der dem heiligen Antonius geweihten kleinen Kirche, deren Kuppel von Goya mit \u00fcberw\u00e4ltigenden Fresken ausgemalt wurde und die auch die sterblichen \u00dcberreste des K\u00fcnstlers h\u00fctet.<br \/>\nDie linke Kapelle ist nunmehr ein Museum und ich bin die einzige Besucherin.<\/p>\n<p>Kunstpostkarten gibt es nicht, daf\u00fcr aber eine wundersch\u00f6ne Brosch\u00fcre f\u00fcr einen Euro.<br \/>\nNebenan die Kapelle ist noch als Kirche genutzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010635.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1035\" title=\"R0010635\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010635-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010635-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010635-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010635.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Zur\u00fcck spaziere ich durch die G\u00e4rten Sabatini, vorbei am Real Monasterio de la Encarnaci\u00f3n. Um das zu besichtigen, reicht heute Vormittag leider die Zeit nicht mehr. Die Besonderheit hier ist die Reliquienkapelle, wo eine Phiole das eingetrocknete Blut des heiligen Pantale\u00f3n enthalten soll und sich jeden 27. Juli das \u201eWunder\u201c der Blut-Verfl\u00fcssigung erneut vollzieht.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010666.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1036\" title=\"R0010666\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010666-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010666-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010666-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010666.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\nAn der Oper steige ich in die Metro ein und fahre &#8211; nach Befragung &#8211;\u00a0\u00a0 bis zur Haltestelle Bilbao. Nach einigem Suchen finde ich dann tats\u00e4chlich die Plaza del Dos Mayo. Mit einer sch\u00f6nen Skulptur wird auch hier wieder auf die heldenhafte Erhebung des Volkes von Madrid gegen die napoleonische Fremdherrschaft am 2. Mai 1808 gedacht.<\/p>\n<p>Die Metro-Station \u201eTribunal\u201c ist wesentlich n\u00e4her und nun muss ich mich dran halten, denn um 12 Uhr soll das Zimmer ger\u00e4umt sein.\u00a0 Also wieder mit der Metro bis zur Plaza\u00a0 Espa\u00f1a zur\u00fcck, um ein paar Ecken zum Hotel, Koffer geholt und dann noch f\u00fcr meinen lieben Mann \u201eMitbringsel\u201c kaufen. Schinken im Schinkenmuseum.<br \/>\nVier verschiedene Sorten hole ich und dann ist es h\u00f6chste Zeit zum Flughafen zu fahren.<br \/>\nMetro-Stationen und Weg durch den Flughafen sind bekannt, daher keine Verunsicherung mehr und um 14.35 Uhr soll mein Flug zur\u00fcck nach K\u00f6ln gehen. Leider hat sich der Abflug eine volle Stunde verz\u00f6gert, so dass ich erst um 18.05 statt 17.05 Uhr lande &#8211; wobei ein toller Blick auf &#8222;unsere&#8220; Wahnbachtalsperre eine Gratiszugabe war.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010672x.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1037\" title=\"R0010672x\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010672x-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010672x-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010672x-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/reiseberichte\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/R0010672x.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nMein lieber Mann holt mich nach Anruf ab \u2013 er hatte verabredungsgem\u00e4\u00df an der Flughafenstra\u00dfe geparkt.<\/p>\n<p>Eine interessante Reise, ich habe viel gesehen. Alles, was ich mir vorgenommen hatte.<br \/>\nDas Wetter h\u00e4tte zwar besser sein k\u00f6nnen, aber trotzdem bin ich zufrieden.<br \/>\nZudem war es ein Test, ob ich alleine noch zu Recht komme. Ich komme zurecht !!\u00a0 Und das hat mich auch gl\u00fccklich\u00a0 gemacht und ich danke meinem lieben Mann, dass er mich so \u201esausen\u201c l\u00e4sst!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. &#8211; 11. Juni 2010 \u201eCierro los ojos y veo Madrid!\u201c \u201eIch schlie\u00dfe die Augen und sehe Madrid!\u201c Soweit habe ich es zwar nicht gebracht, aber Madrid hat mir ausnehmend gut gefallen. Sollte ich eine Wertung zwischen Barcelona und Madrid abgeben, ich k\u00f6nnte es nicht. Die beiden St\u00e4dte sind zu unterschiedlich und beide sind wundersch\u00f6n. 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