{"id":1091,"date":"2010-12-04T22:00:29","date_gmt":"2010-12-04T21:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/?p=1091"},"modified":"2011-05-05T12:12:05","modified_gmt":"2011-05-05T11:12:05","slug":"la-fortaleza-auf-la-gomera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wanderungen\/la-fortaleza-auf-la-gomera\/","title":{"rendered":"La Fortaleza auf La Gomera"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nein! Wir haben noch nicht alle Wanderm\u00f6glichkeiten auf Teneriffa ausgesch\u00f6pft.<br \/>\nJedoch: Steffi von teneriffa-kreaktiv \u2013 unter ihrer Regie hatten wir die Teidebesteigung gemacht \u2013 fragte uns, ob wir mit einer kleinen Wandergruppe, die jedes Jahr ihre Wanderwochen mit ihr macht, La Fortaleza auf La Gomera besteigen wollen.<br \/>\nWir wollten!<br \/>\nVorweg: Es hat sich gelohnt! Dies ist zwar keine gewaltige Berg-Tour, aber, olala, sie hat es in sich.<\/strong><\/p>\n<p>Nun aber der Reihe nach:<br \/>\nSteffi holte uns um 7.20 Uhr wieder quasi vor der Haust\u00fcre ab und <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/CCI05122010_00000.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1095\" title=\"CCI05122010_00000\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/CCI05122010_00000-103x150.jpg\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/CCI05122010_00000-103x150.jpg 103w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/CCI05122010_00000-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/CCI05122010_00000.jpg 415w\" sizes=\"auto, (max-width: 103px) 100vw, 103px\" \/><\/a>brachte uns ohne Umwege zum Hafen. Um 9 Uhr legte das F\u00e4hrschiff von Armas ab. Die \u00dcberfahrt war ruhig und um 10 Uhr legte die <em>Volcan de Taburiente<\/em> im Hafen der Hauptstadt von La Gomera, San Sebastian, an. Um 10.10 Uhr sa\u00dfen wir 13 Teilnehmer bereits in einem kleinen, bequemen Bus, der uns, von Jos\u00e9 gesteuert, sicher und gut den ganzen Tag \u00fcber transportierte.<br \/>\nSchnell waren wir aus dem Hafengew\u00fchl heraus und die Fahrt bis zu unserem heutigen ersten Stopp konnte beginnen. Die Fahrtzeit nutzte Steffi, um uns \u00fcber die Insel La Gomera \u201eschlau\u201c zu machen &#8211; \u00fcber Geschichte, Bev\u00f6lkerung, Geologie. Dies m\u00f6chte ich im Schnellverfahren wiedergeben.<\/p>\n<p>Der erste Teil war fast ein bisschen wie Stadtbesichtigung:<br \/>\nIn San Sebastian, 6 000 Einwohner, passieren wir die Kirche Iglesia de <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/iglesia-de-la-asuncion.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1112\" title=\"iglesia-de-la-asuncion\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/iglesia-de-la-asuncion-150x109.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/iglesia-de-la-asuncion-150x109.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/iglesia-de-la-asuncion-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/iglesia-de-la-asuncion.jpg 504w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>La Asunci\u00f3n,\u00a0 dann das \u00e4lteste Bauwerk, den<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Gomera_TorreDelConde.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1109\" title=\"Torre del Conde\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Gomera_TorreDelConde-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Gomera_TorreDelConde-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Gomera_TorreDelConde-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Gomera_TorreDelConde.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> 15 Meter hohen, dreigeschossigen Wehrturm Torre del Conde,\u00a0 den Hern\u00e1n Peraza, ein grausamer, sklaventreibender Kolonialherrscher, um 1450 zum eigenen Schutz gegen aufst\u00e4ndische Ureinwohner erbauen lie\u00df. Steffi erl\u00e4uterte weiter: Die Eroberung von La Gomera erfolgte ca. 50 Jahre vor der von Teneriffa, also um 1445. Da Teneriffa unter der spanischen Krone erobert wurde, wurde das Land der Insel La Gomera, quasi als Kolonie,\u00a0 an Lehnsherren aufgeteilt.<br \/>\nLa Gomera ist auch die Kolumbusinsel, weil Kolumbus hier dreimal auf seinen Reisen in die Neue Welt, Amerika, Station machte. Es werden immer zwei Gr\u00fcnde genannt, warum Kolumbus hier auf der Insel angehalten hat.<br \/>\nDer erste:<br \/>\nEr soll hier eine Geliebte gehabt haben, <em>Do\u00f1a Beatriz de Bobadilla<\/em>, die Witwe des Grafen H\u00e9rnan Peraza, die er bereits vom spanischen Hof her kannte.<br \/>\nDer zweite:<br \/>\nEs war ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Spanier, dass praktisch in dieselbe Zeit der Eroberung der kanarischen Inseln auch die Entdeckung Amerikas fiel, denn so konnte hier gut ein Zwischenstopp eingelegt werden.<br \/>\nKolumbus konnte hier vor seiner Reise \u00fcber den Atlantik noch einmal Frischwasser und Vorr\u00e4te an Bord nehmen Es gibt heute noch den Brunnen <em>La Aguada<\/em> im alten Zollhaus, aus dem Kolumbus Wasserreserven f\u00fcr die \u00dcberfahrt, und das Wasser zur Taufe Amerikas gesch\u00f6pft haben soll.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig davon war es auf den anderen Inseln zu gef\u00e4hrlich anzulegen, da dort noch Vulkane aktiv waren. Um 1450 soll der Ausbruch eines Vulkans unterhalb des Teide auf Teneriffa &#8211; historisch jedoch nicht belegte &#8211; stattgefunden haben.<br \/>\nInzwischen waren wir aus der Hauptstadt heraus und schraubten uns im dichten Nebel aufw\u00e4rts.<br \/>\nSchade! Keine Sicht, jedoch langweilig wurde es nicht, da Steffi sich nun der Geologie und der Bev\u00f6lkerung widmete:<br \/>\nLa Gomera formte sich bereits vor \u00fcber 20 Millionen Jahren aus dem Meer heraus. Eine ganze Ecke \u00e4lter als Teneriffa, das zwischen 7 und 10 Millionen Jahren alt ist.<br \/>\nEs ist die gr\u00fcnste aller Kanareninseln, mit einer Fl\u00e4che von 373 Quadratkilomter (Teneriffa 2034).<br \/>\nAlle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und waren nie miteinander verbunden. Das Klima auf La Gomera ist sehr abwechslungsreich, es weist auf engstem Raum alle Klimazonen, alle Wetter und alle m\u00f6glichen Pflanzen auf.\u00a0 Auf der S\u00fcd-Ostseite, auf der wir uns jetzt befanden, ist die Trockenzone. Ab einer H\u00f6he zwischen 600 und 1.500 Metern \u2013 der Monteverde Region, vergleichbar mit dem Anagagebirge auf Teneriffa\u00a0 sorgen die Passatwolken und die winterlichen Regenf\u00e4lle f\u00fcr ausreichend Feuchtigkeit und bilden den Ausgleich.<br \/>\nCa. 2000 Pflanzenarten mit einem hohen Anteil an endemischen Pflanzen treffen wir auf den Kanaren an. Aufgrund der Reliefs und H\u00f6henlagen sowie der Abgeschiedenheit konnte sich eine hohe Artenvielfalt entwickeln.<br \/>\nIm Halophilen G\u00fcrtel, der Spr\u00fchzone an den Steilfelsen, wachsen bevorzugt Zwergstr\u00e4ucher mit geringer Bodendeckung. In niedrigeren Gebieten herrschen die Sukkulentengew\u00e4chse vor.<br \/>\nAuf mittlerer H\u00f6he wachsen Busch- und Wachholderw\u00e4lder. In den Hochlagen befindet sich der Lorbeerwald, von den Einheimischen <em>Bosque del Cedro<\/em> genannt. Auch treffen wir die Baumheidew\u00e4lder an, mit Exemplaren von bis 15 Meter H\u00f6he.<br \/>\nVom Lorbeerwald gibt es einen flie\u00dfenden \u00dcbergang in die Faya-Brezal-Formation.<br \/>\nDarunter werden Vegetationsformen zusammengefasst, die von Menschen durch Rodung ver\u00e4ndert wurden. Haupts\u00e4chlich w\u00e4chst hier die Baumheide und der Gagelstrauch, der bis zu 20 Meter hoch werden kann. Wie wir von Cristobal wissen, dem Botaniker von Teneriffa, wird aus diesem Holz z.B. der Stab gemacht, der f\u00fcr das Barrancospringen gebraucht wird.<br \/>\nDie Aufforstung dieser Zone,\u00a0 z.B. mit der kurznadeligen Kiefer, die nicht tief wurzelt, erweist sich heute als gro\u00dfe Fehler. Der Brombeere, dem Eukalyptusbaum und dem\u00a0 indischen Wollgras ist der Kampf angesagt, damit die wertvollen heimischen, zum Teil endemischen Arten,\u00a0 nicht verdr\u00e4ngt werden.<br \/>\nEs verwundert nicht, dass dieses einmalige Gebiet, welches etwa ein Drittel der Insel umfasst, 1981 zum Nationalpark Garajonay , mit der h\u00f6chsten, zentral gelegenen Erhebung, dem Garajonay 1487 Meter, erkl\u00e4rt wurde. 1986 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erkl\u00e4rt.<br \/>\nAuf Teneriffa wurde 2007 der Teide zum Naturdenkmal deklariert.<br \/>\nDie Kanaren k\u00f6nnen sich insgesamt 4 Nationalparks r\u00fchmen:<br \/>\nTeide-Nationalpark auf Teneriffa,<\/p>\n<p>Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote,<\/p>\n<p>Nationalpark de la Caldera de Taburiente auf La Palma und<\/p>\n<p>Garajonay-Nationalpark auf La Gomera.<\/p>\n<p>Da wir uns ja im Nationalpark Garajonay befanden, bot sich an, dass Steffi auch die Legende von dem gomerischen, ungl\u00fccklichen Liebespaar Gara und Jonay, dem Gegenpaar von Romeo und Julia erz\u00e4hlte:<br \/>\n\u201eGara, eine Tochter aus einem gomerischen Adelshaus und Jonay, ein Hirtenjunge aus Teneriffa (kam er geschwommen?), liebten sich unsterblich. Da ihre Familien gegen diese Verbindung waren st\u00fcrzten sie sich gemeinsam vom h\u00f6chsten Berg Gomeras um wenigstens im Tod vereint zu sein. Ihnen zu Ehren erhielt der Berg den Namen Garajonay?!?<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Fakten:<br \/>\nDie fr\u00fcher mit Flei\u00df angelegten Terrassen zum Anbau f\u00fcr das N\u00f6tigste zum \u00dcberleben, liegen heute brach und werden von den Opuntien, Wolfsmilchgew\u00e4chsen etc. zur\u00fcckerobert, da die gro\u00dfe Landflucht eingesetzt hat.<br \/>\nDie erste Welle erfolgte in den 50er und 60er Jahren nach Venezuela und Kuba. Nicht umsonst nennt man Venezuela die 8. kanarische Insel. Nach dem spanischen B\u00fcrgerkrieg lag die Wirtschaft total am Boden und die Bev\u00f6lkerung wusste nicht mehr wovon sie ihre Familien ern\u00e4hren sollte.<br \/>\nDie zweite Welle kam mit dem Tourismus in den 70er Jahren. Da bot Teneriffa Arbeitspl\u00e4tze und wurde zum Fluchtpunkt. Die Einwohnerzahlen von La Gomera sprechen f\u00fcr sich: waren es fr\u00fcher 28.000 Einwohner, so sind es heute noch gut 22.000 (1.1.2009).<br \/>\nUnd trotzdem, die Bev\u00f6lkerung wusste sich zu helfen.<br \/>\nAuffallend auf der Insel ist, dass fast jedes Tal mit Palmen besiedelt ist.<br \/>\nSo gedeihen hier auf La Gomera um die 100 000 Palmen. (Die Insel La Palma hat diesen Namen eigentlich nicht verdient, denn dort wachsen wesentlich weniger.)<br \/>\nDie Gomerer, wohl ein Berberstamm aus Afrika \u2013 nicht Guanchen, das ist in der Landessprache: Mann von Teneriffa \u2013 wussten sich dieser Pflanze zu bedienen:<br \/>\nSo wurde \u2013 und wird \u2013 der Stamm angezapft und der austretende Saft wird zu Sirup gekocht, bekannt als \u201ePalmhonig\u201c. Aus den Wurzeln wurden Stricke und Sandalen gefertigt. Die Bl\u00e4tter dienten und dienen als Besen und aus ihnen wurden Taschen und Matten gefertigt.<br \/>\nDie Datteln werden an Schafen und Ziegen verf\u00fcttert.<br \/>\nZudem waren die Ureinwohner \u00e4u\u00dferst pfiffig, im wahrsten Sinne des Wortes:<br \/>\nDurch die vielen Schluchten und T\u00e4ler war eine gute Kommunikation \u00e4u\u00dferst schwierig. Und so l\u00e4sst sich erkl\u00e4ren, dass sie die Pfeifsprache<strong> el silbo<\/strong> entwickelten. Auch sie wurde unter den Schutz der UNESCO als Kulturerbe gestellt und wird heute wieder in den Schulen gelehrt.<br \/>\nSteffi f\u00fchrte weiter aus:<br \/>\n&#8222;Die guten Stra\u00dfen, die wir befahren und die Tunnel, die wir noch durchfahren werden, haben wir den EU-Geldern zu verdanken nachdem Spanien der EU beigetreten ist. La Gomera lebt heute vom Tagestourismus. Der angelegte Flughafen jedoch ist ein Flop.&#8220;<br \/>\nAn den angedachten Stopps mit Ausblicken mussten wir vorbeifahren, denn die Wolkenwand war so dicht, dass es keinen Sinn machen w\u00fcrde, zu halten.<br \/>\nAlso wurden wir weiter informiert:<br \/>\nWir werden noch h\u00e4ufig diese f\u00fcr die Insel typischen Felsformationen zu<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0013.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1092\" title=\"SANY0013\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0013-150x113.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0013-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0013-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0013.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> sehen bekommen: Los Roques. Dies sind die \u00dcberreste von Vulkanschloten die durch Wind und Regen von ihren \u00e4u\u00dferen H\u00fcllen befreit wurden und sich uns nun in ihrer heutigen Form pr\u00e4sentieren.<br \/>\nSeit 2 Millionen Jahren finden hier auf La Gomera keine vulkanischen Eruptionen statt, nur noch Erosionen.<br \/>\nDa wir gerade bei den Gesteinen waren, kl\u00e4rte sie uns auf, dass der r\u00f6tliche Tuffstein und der schwarze Basalt fr\u00fcher auch von den Eroberern f\u00fcr den Hausbau Verwendung fand. Die S\u00e4ulen in den Patios der H\u00e4user waren aus dem roten, sandigen Tuffstein, auch aus dem Kernholz der Kiefer. Die Fassaden der H\u00e4user bestanden aus dem schwarzen Basalt.<br \/>\nDer Carrera-Marmor aus Italien wurde erst viel sp\u00e4ter eingef\u00fchrt.<br \/>\nInzwischen war es kurz vor 11:00 Uhr und wir legten den ersten Stopp am Besucherzentrum La Laguna Grande ein. Nur ein kurzer Spaziergang f\u00fchrt uns von der Stra\u00dfe durch einen regelrechten <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011906a.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1093\" title=\"R0011906a\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011906a-150x108.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"108\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011906a-150x108.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011906a-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011906a.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>M\u00e4rchenwald bis zum Informationszentrum.<br \/>\nDie Lorbeerb\u00e4ume sind ummantelt von Moosen, Flechten h\u00e4ngen von knorrigen \u00c4sten herab, gro\u00dfe Farne begeistern. Da war man direkt traurig als man an der ehemaligen<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011909.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1094\" title=\"R0011909\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011909-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011909-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011909-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011909.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> Lagune ankam, heute eine flache Wald- und Wiesensenke mit Kinderspielpl\u00e4tzen.<br \/>\nIm Besucherzentrum erkl\u00e4rte uns Steffi noch so einige Besonderheiten, wie z.B. die Lorbeertaube und dass die Flechten ein Indiz f\u00fcr hohe Luftfeuchtigkeit und saubere Luft sind.<br \/>\nNach diesem kurzen Stopp ging es nun endg\u00fcltig nach Chipude (1080 m) zum Anstieg f\u00fcr unsere Bergtour.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011920.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1096\" title=\"R0011920\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011920-150x108.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"108\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011920-150x108.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011920-300x216.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011920.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Tafelberg: La Fortaleza 1243 Meter<\/strong><\/p>\n<p>Gehzeit: 1 Stunde<br \/>\nKlingt wenig und ist auch wenig, aber, wie eingangs bereits erw\u00e4hnt: olala!<br \/>\nIm \u00d6rtchen gingen wir erst mal auf einem gepflasterten Weg 5 Minuten <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011926.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1097\" title=\"R0011926\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011926-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011926-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011926-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011926.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>bergan. Erstes Hindernis: Durch den starken Regen in den letzten Tagen hatte sich eines der kleinen M\u00e4uerchen verselbst\u00e4ndigt und wurde zu einer nat\u00fcrlichen Stra\u00dfensperre. Die stellte jedoch kein gro\u00dfes Hindernis dar.<br \/>\nNach den 5 Minuten erreichten wir die unterwegs immer wieder auftauchende Markierung: wei\u00df rote Striche und die Hinweistafel: Fortaleza 30 Minuten<br \/>\nWenn ich nach oben schaute, konnte ich es nicht glauben, denn das <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011930.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1098\" title=\"R0011930\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011930-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011930-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011930-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011930.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>Felsmassiv sieht gewaltig aus. Bis zu diesem Felssims lie\u00df es sich gut gehen, wenn auch ziemlich steil.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011929.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1114\" title=\"R0011929\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011929-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011929-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011929-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011929.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\nZwischendurch musste ich\u00a0 immer wieder Fotos machen: Die Einblicke in die Schluchten und T\u00e4ler, faszinierend, grandios.<br \/>\nAch, ich verga\u00df zu erw\u00e4hnen: Wir sind ja Gl\u00fcckskinder, die Nebel und feuchten Wolken hatten sich verzogen und die Sonne kam sogar durch.<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011942.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1099\" title=\"R0011942\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011942-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011942-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011942-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011942.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a><br \/>\nDann begannen die Felsen. Erste \u00dcberraschung: Nach ganz kurzer Zeit stiegen 2 Teilnehmer und eine Teilnehmerin aus. Kommentar: \u201ezu gruselig\u201c.<br \/>\nUnd tats\u00e4chlich, auch wenn es oft bei Wanderbeschreibungen hei\u00dft: \u201eSchwindelfreiheit erforderlich\u201c, dann verdienten alle unsere bisherigen Wanderungen diese Bezeichnung nicht.<br \/>\nSteffi gab Sicherheitshinweise:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011954.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1100\" title=\"R0011954\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011954-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011954-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011954-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011954.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>St\u00f6cke zur\u00fccklassen, die werden nicht gebraucht, dagegen die H\u00e4nde, um sich an den Felsen festzuhalten und abzusichern.<br \/>\nStets mit den Rucksack zur der felsabgewandten Seite gehen, damit dieser einen nicht durch Zufall in den<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011949.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1101\" title=\"R0011949\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011949-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011949-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011949-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011949.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a> Abgrund katapultiert.<br \/>\nAn den besonders kritischen Stellen Hilfestellung geben, und sei es nur psychologisch.<br \/>\nKleine Schritte.<br \/>\nNa dann man los!<br \/>\n12 Uhr war es inzwischen und kaum zu glauben, um 12.15 Uhr\u00a0 waren wir auf der Hochfl\u00e4che des Tafelberges. Jedoch diese 15 Minuten erforderten von jedem h\u00f6chste Konzentration,<br \/>\nSchwindelfreiheit und Trittsicherheit.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011963.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1111\" title=\"R0011963\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011963-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011963-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011963-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011963.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>1243 Meter waren wir nun hoch und hatten einen grandiosen Rundumblick zur K\u00fcste, in die Barrancos, auf die kleinen D\u00f6rfer.<br \/>\nLa Fortaleza entstand aus dem z\u00e4hfl\u00fcssigen Magma eines Vulkans, das nicht bis zur Oberfl\u00e4che durchdrang\u00a0 und sich unterirdisch zu einer so genannten Quellkuppe staute.<br \/>\nDie Verwitterung der weicheren Seitenschichten l\u00e4sst ihn nun wie eine Festung erscheinen, wie sein Name bereits sagt.<br \/>\nEr war zudem der Heilige Berg der Gomeros und es gibt eine Sage dazu:<br \/>\n\u201eDanach haben sich die letzten Ureinwohner w\u00e4hrend der spanischen Eroberung hier verschanzt. Von hier konnten sie den einzigen Zugang auf die Hochebene gut \u00fcberwachen. Auf dem kargen Plateau waren sie allerdings auch zum Verhungern verurteilt. Um sich nicht den Eroberern ergeben zu m\u00fcssen, w\u00e4hlten sie den Weg in den Tod. Sie knoteten sich an den Haaren zusammen und sprangen gemeinsam in den Abgrund.\u201c<br \/>\nZur Zeit der Zistrose muss es hier oben paradiesisch sein. Wir wanderten die wenigen Meter an diversen gr\u00f6\u00dferen aufgeschichteten Steinbergen vorbei zum Gipfelkreuz.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011969.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1103\" title=\"R0011969\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011969-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011969-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011969-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011969.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Nat\u00fcrlich Gruppenfoto beim Gipfelkreuz und ein Lob und Hoch auf den Mitwanderer Volker: Er hat an die Tradition gedacht und einen Gipfelschnaps mitgebracht. Auch wenn es f\u00fcr Jede und Jeden nur ein Fingerhut voll ist, es gilt hier ja das \u201eDrandenken\u201c.<br \/>\nDer Abstieg war identisch wie der Aufstieg. Also wieder Vorsicht <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011978.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1104\" title=\"R0011978\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011978-112x150.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011978-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011978-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/R0011978.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>walten lassen und bald waren wir bei den Zur\u00fcckgebliebenen.\u00a0 Sammelten die St\u00f6cke wieder ein und leichten, frohen Herzens ging es ins Dorf hinab &#8211; ohne das Hindernis der eingest\u00fcrzten Mauer \u00fcberwinden zu m\u00fcssen, da man bereits mit den Aufr\u00e4umarbeiten begonnen hatte -. Wir hatten von oben schon gesehen, dass der Bus mit den beiden Nicht-Wanderern \u2013 die ihre \u201eFrei-Zeit\u201c in dem kleinen T\u00f6pferort El Cercado zugebracht hatten, auf uns wartete. In diesem \u00d6rtchen wird noch ohne T\u00f6pferscheibe \u2013 wie zur Zeit der ersten Gomeros und ebenso wie auf Teneriffa im T\u00f6pferdorf Arguayo \u2013 get\u00f6pfert.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0022a.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1105\" title=\"SANY0022a\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0022a-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0022a-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0022a-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0022a.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Auf uns wartete nun ein besonderes Erlebnis:\u00a0 Mittagessen bei <em>Efigenia<\/em>.<br \/>\nDie alte Dame \u2013 vielleicht \u00fcber 80? \u2013 kocht<a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0020.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1106\" title=\"SANY0020\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0020-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0020-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0020-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0020.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> was ihr Garten hergibt, rein vegetarisch.<br \/>\nIn einem Aushang aus einem ADAC-Heft in ihrem Restaurant konnte ich lesen: \u201eGegessen wird was auf den Tisch kommt, basta!\u201c<br \/>\nNun, erst gab es Wei\u00dfbrot mit selbstgemachter Almogrote, der typischen gomerischen K\u00e4sesauce, jedoch ziemlich fest. K\u00f6stlich. (wie gut: ich habe gleich 2 Gl\u00e4ser davon gekauft).<br \/>\nDann zelebrierte und erkl\u00e4rte Efigenia wie man Gofio, die Speise der Eingeborenen, bestehend aus ger\u00f6stetem Weizen oder auch eine <a href=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0026.jpg\" rel=\"lightbox[1091]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1107\" title=\"SANY0026\" src=\"http:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0026-150x98.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"98\" srcset=\"https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0026-150x98.jpg 150w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0026-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.mundi-roth.de\/teneriffa-blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/SANY0026.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Mischung aus Weizen, Mais und Gerste von alters her isst:<br \/>\nSie gab davon einen L\u00f6ffel auf den Teller, goss fl\u00fcssige Mojosauce dar\u00fcber und dann: guten Appetit. Sie erkl\u00e4rte uns, wir k\u00f6nnten davon auch zum Salat essen, der wirklich wunderbar frisch und vielf\u00e4ltig, so gar mit Papaya war, auch k\u00f6nnten wir ihn in die dann folgende Gem\u00fcsesuppe, mehr frisches Gem\u00fcse als Br\u00fche, geben.<br \/>\nZur Abrundung dieses Essens gab es noch \u201egekochte Milch\u201c. Eine Art Pudding mit Mandeln und nat\u00fcrlich den inseltypischen Palmhonig dar\u00fcber.<br \/>\nWir waren gut und lecker satt geworden und das alles inklusive Insel-Rotwein und Wasser f\u00fcr ganze 10 Euro.<\/p>\n<p>Es war 15.15 Uhr. Nun hie\u00df es f\u00fcr Jos\u00e9, useren Busfahrer, im wahrsten Sinne des Wortes Gas geben, denn wir hatten noch eine gro\u00dfe Strecke vor uns und um 16.30 Uhr sollte die F\u00e4hre abgehen.<br \/>\nDie Fahrt f\u00fchrte uns nun wieder \u00fcber die gut ausgebauten Stra\u00dfen vorbei an den \u00d6rtchen\u00a0 Las Rosas, Agulo und Hermigua ( hier verbrachten wir mal vor 20 Jahren 14 Tage Urlaub).<br \/>\nDie schwedischen Br\u00fcder Olsen gr\u00fcndeten hier in dieser Gegend\u00a0 eine Konservenfabrik, um den Fisch fangfrisch vor Ort verarbeiten zu k\u00f6nnen. Das eine f\u00fchrte zum anderen und so errichteten sie auch einen F\u00e4hrverkehr und heute geh\u00f6rt ihnen ein Gro\u00dfteil der Insel La Gomera.<\/p>\n<p>Nach rasanter, aber sicherer Fahrt erreichten wir 16.25 Uhr den Hafen von San Sebastian.<br \/>\nSt\u00fcrmten auf das Schiff und dann legte es erst um 17 Uhr ab. Die \u00c4ngste waren umsonst.<br \/>\n18 Uhr legten wir nach einer nicht mehr ganz so ruhigen \u00dcberfahrt im Hafen von Los Cristianos an.<br \/>\nNun gestaltete sich die Heimfahrt etwas z\u00e4h, da der kleine Bus von Steffi nicht alle auf einmal fasste und die erste Gruppe gleich in der N\u00e4he ins Hotel gebracht wurde, die zweite Fahrt gestaltete sich etwas l\u00e4nger, da es noch bis El Paraiso ging und dann sind wir dran.<br \/>\nAber, man konnte nicht meckern: 19 Uhr sind wir geschafft aber zufrieden zu Hause.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nEin durchaus lohnender Ausflug auf die Nachbarinsel. Durch das Wissen von Steffi und ihre\u00a0 Gabe, das auch lebendig darzubieten, war selbst die Autofahrt bei dichten Wolken kein Problem und nicht langweilig.<br \/>\nDie Kr\u00f6nung war jedoch die Besteigung der Fortaleza und das bei Sonnenschein. Bei Feuchte oder schlechter Sicht m\u00f6chte ich die Tour nicht machen.<br \/>\nWir bedanken uns bei der Wandergruppe dass wir mitgehen konnten und wer wei\u00df, vielleicht l\u00e4sst sich ja im n\u00e4chsten Jahr mal wieder etwas gemeinsam unternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein! Wir haben noch nicht alle Wanderm\u00f6glichkeiten auf Teneriffa ausgesch\u00f6pft. Jedoch: Steffi von teneriffa-kreaktiv \u2013 unter ihrer Regie hatten wir die Teidebesteigung gemacht \u2013 fragte uns, ob wir mit einer kleinen Wandergruppe, die jedes Jahr ihre Wanderwochen mit ihr macht, La Fortaleza auf La Gomera besteigen wollen. Wir wollten! Vorweg: Es hat sich gelohnt! 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