April 2019
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Arguayo – Las Manchas – Arguayo

Eine Tour die uns im ersten Teil auf dem Kreuzweg nach Las Manchas hinabführt, dann durch das Örtchen bergab, um dann stets bergauf – jedoch gut zu gehen – um den Roque de Arguayo herumführt und dann nach Arguaya wieder hinabführt. Wunderschöne Ausblicke belohnen uns.

Wander-Wegstrecke: Gut 2 Stunden bis Arguayo
arguayo-der-weg1.jpgsany5397a.jpg Anlass für unsere heutige Wanderung ist die Mandelblüte in dieser Region.
Wir steigen bis zur Kapelle auf und gleich dahinter beginnt unser Abstieg auf dem Kreuzweg zur Ortschaft Las Manchas.
Wir haben einen schönen Blick auf den uns gegenüberliegenden Berg Bilma und den erschreckenden Blick auf die schwarzen, abgebrannten p1010204.jpgKiefernstämme auf den Bergrücken oberhalb von Santiago del Teide.
Der gut zu gehende, steile Abstieg führt uns durch eine Fülle von blühenden Pflanzen: Affodills und die dunkelpurpurote Wolfsmilch.
Schnell sind wir nach diversen Fotostopps in der kleinen Ortschaft Las Manchas. Gehen auf dem, in den Ort führenden Weg, bis wir nur noch rechts oder links gehen können. Wir wählen den linken, weiter leicht abwärts gehenden Weg durch den Ort, der dann in einen wirklich unangenehm zu gehenden Schotterweg übergeht.
Las Manchas hat durch den umstrittenen Lavakörner-Abbau von Bilma von sich Reden gemacht, da der Gesteinsabbau diesen schönen Berg verunstaltet.
Wir halten uns weiter bergab, vorbei an einer dicken, imposanten Kanarischen Kiefer bis wir etwas unterhalb auf die nächste Kiefer stoßen. Hier biegen wir links ab und gehen nicht den breiten, weiter bergabführenden Weg.
Unser Weg ist gesäumt von einer schönen Mauer, Dickblattgewächsen, Kanaren-Lavendel und wieder Affodills in reicher Zahl.
p1010210x.jpgVor uns sehen wir den bergauf führenden Weg und unser Anstieg wird belohnt mit dem Blick auf hangaufwärts – wie -abwärts – üppig blühende Mandelbäume.
Oben angekommen – mit grandiosem Blick, auch auf die Insel La Gomera – gönnen wir uns eine Rast. Fast eben führt der gut ausgebaute Weg um den Roque de Arguayo herum, der mit Sendemasten verunziert ist (die sich jedoch aus dieser Perspektive zum Glück unserem Blick entziehen) und wir steigen in den Ort Arguayo ab.
Hier könnte man nun gut Grillen. Wir waren jedoch heute nicht darauf eingerichtet.

Botanik:
sany5385.jpg „Die Kleinfrüchtige Affodill (Asphodelus aestivus Brot.) „Gamón, gamona“ Affodill mit spindelförmig verdickten Wurzeln. Blätter grün, alle grundständig, 1-2 cm breit, flach und etwas gekielt. Der reich verzweigte, pyramidale Blütenstand auf kräftigem Schaft, mit häutigen bis blaßgrünen, 10 – 15 mm langen Tragblättern. Blüten mit 6 sternförmig ausgebreiteten, 10 – 16 mm langen, weißen, in der Mitte rotbraun genervten Hüllblättern. Pflanze für Weidetiere giftig.
Vorkommen: Grasfluren, Kiefernwälder, Kanaren, Mittelmeergebiet, östlich bis in den Iran.“

Anfahrt:
nach-arguayo.jpgAus Los Cristianos kommend auf der Autobahn TF-1 bis zum Autobahnende am Kreisel von Adeje, hier auf die TF-82 über Guí­a de Isora bis Chio, hier auf die TF 375 bis Arguayo. Hier stellen wir – je nach Größe der Gruppe – einen oder mehrere Wagen am Grillplatz mitten im Ort ab und mit den anderen fahren wir hoch bis wir links oben die kleine Kapelle sehen. Unterhalb der Kapelle und rechts am Straßenrand gibt es Parkmöglichkeiten.

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