November 2019
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Wanderweg Túnez

Die Wanderzeit beginnt wieder.
Ob diese Tour wirklich die Richtige ist, um es langsam wieder angehen zu lassen, bezweifle ich, jedoch zeigt sie auch auf, wie gut die Kondition nach der langen Pause ist.
Vorweg: Sie ist noch gut!
Außerdem hat die Tour den Vorteil, sie liegt für uns, die wir im Süden wohnen, quasi vor der Haustüre. strecke4

Wanderwegstrecke: Rundweg 2 Stunden

Wir parken unseren Wagen im Örtchen Túnez, gegenüber des Skulpturenparks „Mariposa“. (S in der Karte)
Direkt gegenüber steigt auch schon unser p1050009aWanderweg – mit grünem Punkt und grünem Pfeil , TS 5 gekennzeichnet – zwischen Steinmauern an. Diese grünen Punkte begleiten uns von Anfang an und sind auf der ganzen Strecke zum Teil gut, zum Teil nach einiger Ausschau, zu sehen.
Wir queren eine Wasserleitung und halten uns rechts weiter aufwärts auf einem nunmehr breiten Weg. Bereits von hier aus haben wir einen weiten p1050010Blick auf die Küstenregion mit ihren vielen Vulkanerhebungen.
Nach ca. 50 Minuten – geruhsam gegangen mit diversen Plauder- und Schau-Unterbrechungen – gelangen wir auf eine asphaltierte Straße und wildes Hundegebell schallt uns  vom Dach des ersten Hauses entgegen. Rechts am Haus befindet sich wieder ein grüner Punkt, der uns weiter bergauf leitet. Wir befinden uns auf dem  „Camino El Respaladero“. Nicht verzagen, immer weiter steil bergauf. Ein altes Bruchsteinhaus auf der rechten Seite ist wieder mit einem grünen Punkt „verziert“.
Bis zum Straßenschild „Camino Mesa la Hondura“ gehen wir hoch. Hier folgen wir dem grünen Punkt nach rechts und wandern auf der asphaltierten Straße weiter bis zur ersten Rechtskurve. Die Punkte sind hier an einem Pfahl und an einem leeren Wasserbecken angebracht.
Von Einheimischen wurde uns versichert, dass wir bedenkenlos die Schranke umgehen können, denn der Wanderweg führt nun an einem Privathaus mit schönem, blumenverzierten Zaun entlang.
Den Blick lassen wir schweifen über die Kuppen des Chijate-Felsen undp1050014 Roque de Igara, des „schlafenden señors“ bis zur Montaña Roja.
Was wir vorher ca. 350 Höhenmeter steil bergauf gingen, muss nun folglich steil bergab gehen.
Zwischen gemauerter Wasserleitung und Wasserbecken schlängelt sich der Pfad jetzt weiter und wir biegen links ab, hier nicht geradeaus weitergehen.
Wir kommen an ein Bruchsteinhaus „La Pradera“ (Wiese) Haus Nummer 16. Den Vorgarten schmückt eine Statue der Venus von Milo. Von hier haben wir wieder asphaltierte Straße. Am nächsten Haus befindet sich ein grüner Doppelpunkt, und unverdrossen, weiter geht’s bergab.

p1050015Eine schöne Rundtour. Unterwegs begegneten wir Jägern und Ziegenhirten, also wirklich ländlich.
Nach 2 Stunden erreichen wir die Straße „Túnez“. Halten uns rechts und nach 10 Minuten sind wir an unserem Wagen.

Anfahrt:
Auf der TF 28/TF51 bis Arona. In den Ort geradeaus und am Ayuntamiento und Kirchplatz vorbei, danach sofort rechts abbiegen Richtung „Túnez“ bis zum Skultpurenpark „Mariposa“.
Man kann diese Tour jedoch auch gut mit dem Bus machen. Bis Arona und dann in 20 Minuten bis zum Ausgangspunkt der Wanderung gehen.

Besonderheit:
Der Skulpturenpark „Mariposa“ ist einen besonderen Ausflug wert.pan_mariposa
Die Journalistin Brigitte Mohoritsch titulierte ihren Artikel über den Park „Platz für Träumer, Realisten und Vordenker“. Die Besitzer und Initiatoren, Helga und Hans-Jürgen Müller, fanden diese Überschrift absolut treffend. Ihre Idee war und ist es, einen Ort in dieser Welt zu schaffen, der zum Träumen, zum Schauen zum Innehalten und Nachdenken einlädt. Viele Menschen – Künstlerinnen und Künstler – haben sie dabei unterstützt.
„Jedoch Mariposa ist mehr: Unterpfand für eine neue Art des Miteinander-Umgehens, Ort visionären Denkens. In dieser Zukunftswerkstatt können Menschen aus Wissenschaft und Politik, aus Wirtschaft, Kultur und Kunst zu neuen Konzepten finden.“
So die Aussage von Edelgard Bulmann, ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Detaillierte Informationen findet man in

www.mariposa-projekt.de.

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